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Arabia Felix - glückliches Arabien, so nannten die Römer den Jemen. Damals war das Land durch den Handel mit Weihrauch mächtig und wohlhabend geworden.

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3 Arabia Felix - glückliches Arabien, so nannten die Römer den Jemen. Damals war das Land durch den Handel mit Weihrauch mächtig und wohlhabend geworden.

4 Die ältesten Wolkenkratzer der Welt sind aus Lehm und Holz und stehen mitten in der Wüste im Jemen. In Hochhäusern lebte man aus Sicherheitsgründen, denn der Reichtum lockte stets fremde Krieger. Heute fühlen sich nur noch Touristen hingezogen.

5 Die Hauptstadt Sana'a. Die Häuser sehen wie aus Lebkuchen gemacht aus.

6 Shibam ist die historische Hauptstadt der Region Hadramaut im Jemen. Sie befindet sich im mittleren Wadi Hadramaut und hat über Einwohner. Die alte Stadt umfasst eine Fläche von 250 Meter × 350 Meter und ist für ihre mehrstöckigen Wohnhäuser aus Lehmziegeln berühmt. Viele der Gebäude sind bis zu 25 Meter hoch und haben ein Alter von bis zu 500 Jahren. Die Stabilität der Häuser wird unter anderem durch eine konsequente Verringerung der Mauerstärken nach oben gesichert, sowie durch ein rigides Modulsystem von Wand- und Fensterachsen und einem System von Holzsäulen und Holzdecken, mit denen die Lehmwände miteinander verzahnt sind. Die Lehmoberflächen müssen regelmäßig erneuert werden. Die Dächer und sensible Bauteile sind durch Kalkputz geschützt, der nur etwa alle 25 Jahre erneuert werden muss.

7 Dieses Stadtensemble wurde 1982 von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen. Auf knappem Raum stehen die 437 Hochhäuser. Einige sind neun Stockwerke (fast 20 meter) hoch, die meisten sieben. Sie werden als das Manhattan der Wüste bezeichnet.

8 Das Minarett ist 53 Meter hoch.

9 Bereits im 16. Jahrhundert gab es Häuser die regelmäßig im rechten Winkel gebaut wurden. Shibam ist eine der ersten modernen Städte.

10 Das Haus ist die Heimat einer Familie, mit mehreren Generationen unter einem Dach. Eine Frau hat in der Regel durchschnittlich fünf oder mehr Kinder, von denen die Hälfte unter dem Dach leben, unter denen sie aufgewachsen sind. Das mehrstöckige Gebäude wird von mehr als zwanzig Personen bewohnt. Die einzelnen Etagen haben unterschiedliche Zwecke: Im Erdgeschoss haben die Händler ihre Lager, im Stock darüber die Tiere. Der dritte Stock ist für die Männer, darüber wohnen die Familien. Drinnen ist es mehr als zehn Grad kühler als draußen in der Hitze der Wüste. Dafür sorgt der Luftschacht, der „ Shumsak“.

11 Die Bedeutung der Familienmitglieder erkennt man daran wie hoch sie in dem Hause leben. Die höchste Etage wird von älteren Menschen bewohnt. Der Grund kann in der Geschichte gefunden werden. Der altersschwache Mensch hatte hier eine viel größere Chance, sich gegen blutrünstige Beduinen zu verteidigen.

12 Die Häuser sind von herrlichen und wunderschön geschnitzten Türen gekennzeichnet.

13 Auch waren die oberen Etagen der Häuser oft verbunden. So konnten die Frauen den Nachbarn besuchen, ohne eine Umhüllung und ohne den Weg über die Straße nehmen zu müssen.

14 Als Baumaterial wurden ungebrannte Lehmziegel verwendet. Hier zur Austrocknung an der prallen Sonne.

15 Als Material für die Herstellung dieser „ Ziegelsteine “ wird Kompost verwendet. Bester Lehm, außerdem Kalk, Stroh, Spreu, Sand und Stallmist.

16 Das ist alles schön und gut, aber wie war es möglich, dass solche Hochhäuser Jahrhunderte überlebten?

17 Das ganze Geheimnis liegt in einem speziellen wasserabweisenden Putz genannt „ Qudad “

18 Es ist eine alte Technik, über Tausende von Jahren, wurde auf alten Deich Damm in Marib gefunden.

19 Qudad wird mit Wasser und frisch gebrannten Kalk gemischt, und unter häufigem Rühren mindestens zwei Wochen vorbereitet, so dass die Mischung nie austrocknet.

20 Dann wird in die Mischung grober und feiner Sand, kleine Kieselsteine oder Vulkanasche gerührt, je nachdem, welches Material in der Nähe befindet. Die entstehende Putz wird auf Steine oder getrockneten Ziegeln aufgebracht. Die Oberfläche muss absolut sauber und frei von Staub, aber gleichzeitig genug rau sein, dass „ Qudad “ gut haftet. Die Beschichtung wird in mehreren Schichten aufgetragen, um die erforderliche Dicke zu erreichen - an der Wand sind 5-10 cm ausreichend.

21 Um sicher zu gehen, dass die Wasserdichtigkeit des Daches gewährleistet ist, muss die Schichtdicke größer als 15 cm sein. Die wichtigste Phase ist aber das Polieren am Ende der Arbeit.

22 Die raue Oberfläche wird mehrmals täglich mit Wasser, Kalk, kleinen Kieselsteinen und viel Reibung bearbeitet, sodass diese nach einem Monat wie polierter Marmor aussieht.

23 Schließlich ist es wünschenswert das die ausgetrocknete Oberfläche, nach etwa 2 Monate langer Behandlung mit Tierfett, Schmalz, Knochenmark und mit Stücken von Ziegenhaut, völlig perfekt ist.

24 Wenn alles an einer Fläche richtig gemacht wurde, und über die Jahre des Absetzens kein Sprung entsteht, härtet der Stein und wird für Jahrhunderte haltbar.

25 In den Provinzen Al-Bayda und Saad sehen sie Lehmhäuser mit der Technik "Zabur" erbaut. Die Wände sind aus mehreren Schichten Lehm.

26 Die Wände sind dann sorgfältig geglättet, was dem Haus sehr weiches Aussehen gibt. Die Wände sind dann sorgfältig geglättet, was dem Haus sehr weiches Aussehen gibt.

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28 Shibam ist eines der am besten erhaltenen Stadtensembles. Wenn ein Haus abgerissen werden sollte, setzten sich Eigentümer und Nachbarn zusammen. Sie einigten sich auf ein Dokument, das alle Einzelheiten festhielt, Position und Art der Fenster wie den Verlauf der Regenrinne. Genauso musste das Haus wiederaufgebaut werden. Noch heute hält ein starkes Gemeinschaftsgefühl die Einwohner zusammen. „Das ist einer der Gründe, weshalb die Restaurierung von Shibam so erfolgreich ist.“

29 Beduinen überfallen oft Dörfer, aber in diesen engen Gassen haben sie es schwer, den die Verteidiger können von oben Steine, Pfeile und Sperre auf die Eindringlinge werfen.

30 Und so überlebte die Stadt mit ihren Hochhäusern mehrere Jahrhunderte.

31 Das Material wurde aus dem Internet zusammengestellt


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