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Homo Ökonomicus Ein Auslaufmodell?. Homo Socialis.

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Präsentation zum Thema: "Homo Ökonomicus Ein Auslaufmodell?. Homo Socialis."—  Präsentation transkript:

1 Homo Ökonomicus Ein Auslaufmodell?

2

3 Homo Socialis

4 Was bestimmt das menschliche Verhalten?

5 Neoklassische Annahme der Ökonomie Homo Ökonomicus als Nutzenmaximierer –ist überlegt –weiß, was er tut –ist sich stets über das Zustandekommen & die Ausführung seiner Handlungen bewusst

6 der Homo Ökonomicus, der rücksichtslos seine Gier austobt (Neoliberalismus), ist ein armseliger, seelenloser Zocker auf Kosten der Allgemeinheit

7 Neuroökonomische Annahme das menschliche Handeln –wird bestimmt durch das Erlangen von Belohnung & die Vermeidung von Bestrafung –ist komplexer als das Ergebnis bewusster, überlegter Vorgänge (ist meistens implizit) –wird beeinflusst von äußeren & inneren Reizen

8

9 Belege gegen den Homo Ökonomicus Ultimatumspiel Kauf einer Kinokarte Hai/Auto Blindversuch Cola/Pepsi Rabattsymbol Teppich – Buchhandlung Visa & Co

10 Ultimatumspiel

11 Rabattsymbol Exp.: im Hirnscanner werden bekannte Produkte gezeigt zu den Produkten werden Preise gezeigt – mal günstig mal überhöht dazu wird zufällig ein Rabattsymbol gezeigt das Aufleuchten des Rabattsymbols reichte aus, dass die Vp`s überteuerte Produkte kauften

12 Erklärung es gibt im Gehirn ein Kontrollsystem (Anteriores Cingulum), das den Kauf einer teuren Uhr verhindert, wenn unser Konto im Minus ist. das Rabattsymbol schaltet dieses Kontroll- system ab. Konsequenz: Kunden kaufen trotz des überteuerten Preises

13 Teppich Ein Buchhändler konnte seinen Umsatz zweistellig steigern, indem er einen weicheren Teppich verlegt hat

14 Visa & Co Menschen geben mehr Trinkgeld, wenn die Rechnung in Hartplastikbehältern mit einem Markenlogo (Visa..) übergeben wird Sind am Eingang Markenlogos von Visa & Co abgebildet, führt dies zu mehr Umsatz

15 leere Kaffeekasse

16 Experiment

17

18

19 die Bedeutung des Gefühls

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21 ohne Gefühle gibt es keine Entscheidung! alles was wir wahrnehmen/erleben wird durch unser emotionales System positiv oder negativ eingefärbt. Aufgrund dieser Einfärbung erfolgt dann unsere Entscheidung

22 Verbindung Vernunft & Gefühl Neuroökonomie, Neuropsychologie Überwindung der scheinbaren Kluft zwischen „Vernunft“ & „Emotion“

23 Menschen ohne Bauchgefühl

24 Iowa Card Test

25 Ergebnis

26 Waschpass

27 Ergebnis Waschpass eine Auszählung der abgegebenen vollständig abgestempelten Karten zeigte: Kunden, die eine Karte mit zwei Stempeln erhalten hatten, kauften doppelt so oft die zusätzlichen acht Autowäschen, wie die Gruppe ohne Stempel!

28 Erklärung: das physische Signal „zwei Stempel“ aktiviert implizit das Ziel, auch noch die restlichen acht Stemple zu kriegen. bei der anderen Gruppe wurde dieses Ziel nicht aktiviert & entsprechend zurückhaltend war ihr Kaufverhalten

29 Weinglas

30

31 Placebo

32 Einfluss des Preises auf die Konsumerfahrung Medikamente, die mit einem reduzierten Preis ausgezeichnet sind, tragen signifikant weniger zur Schmerzlinderung bei, als ein Medikament, das mit dem handelsüblichen Preis ausgezeichnet ist!

33

34 Soziale Kälte

35

36 warmer Kaffee

37 größter Umsatz?

38 Preistafel

39 3 Frauen

40 B entspricht dem am meisten bevorzugten Verhältnis des Taillen- & Hüftumfangs von 1 (Taille) zu 0,7 (Hüfte) die heute als ideal geltenden Maße ergeben einen Wert von 0,67 je höher dieser Wert steigt ( damit das Verhältnis Taille/Hüfte), also auf 0,8 (Var. A) oder gar 0,9 (Var. C) umso unattraktiver wirkt die Frau

41 Satzbautest

42 Ergebnis nach dem Test bewegen wir uns langsamer & sind nachdenklicher Warum? der Test hat unser Gehirn (unser adaptives Unbewusste) dazu gebracht, über das Thema „Alter“ nachzudenken bewusst haben wir dies nicht mitbekommen

43 Prägung Weinverkauf französische Chansons: Kunden kaufen 3X häufiger französische Weine deutsche Blasmusik: Kunden kaufen 3x mehr deutsche Weine Niemand kann den wahren Grunde für seine Kaufentscheidung angeben (implizit)

44 Reaktionszeitverfahren Probanden werden mit bestimmten Reizen (Marken, Symbolen, Bildern, Wörtern) konfrontiert. Es wird überprüft wie schnell sie reagieren, etwa indem sie eine Taste drücken, sobald sie den Reiz erkennen & zuordnen können je schneller dies gelingt, umso stärker ist die Marke, im Gehirn verankert (kortikale Entlastung: weniger Aufwand für eine Entscheidung)

45 Mann „stark“

46 Mann „schwach“

47 Priming/Bahnung Neurowissenschafter nennen das Auslösen von Verhalten/Programmen durch implizite, unterschwellige Codes Priming/Bahnung

48 Weinverkauf mit Musik

49 subliminale Wahrnehmung

50 Duell

51 warum gewinnt in einem Duell immer der Schurke?

52 der Schurke zieht immer zuerst, d.h. er entscheidet bewusst/explizit: sein Körper verrät ihn (0,5 Sek. davor) ob er ziehen wird. (das Unbewusste/Implizite des Helden erkennt dies ) der Held zieht immer zuletzt, d.h. er reagiert unbewusst/implizit auf die Körpersignale des Schurken & gewinnt! (die 0,5 Sek. „Vorsprung“ reichen ihm, um das Duell zu gewinnen)

53 wirkt die unterschwellige Reizdarbietung? unterschwellig, subliminal werden die Worte „trocken“ & „durstig“ eingeblendet (der Proband nimmt sie bewusst nicht wahr) Ergebnis: durstige Probanden, denen die Worte unterschwellig gezeigt wurden, trinken signifikant mehr ( 210ml), als Probanden ohne unterschwellige Beeinflussung ( 130ml). Aber: nichtdurstige Probanden (durften vorher Wasser trinken) ließen sich nicht beeinflussen!

54 Bauchentscheidung wann sollten Sie auf ihren „Bauch“ hören?

55

56 Bauchentscheidung Autokauf

57 Marmeladenkauf

58 Bankvergleich explizit/implizit

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