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Präsentation Hierarchie und Autorität in Projekten* * nach: Hansel, Lomnitz 1987.

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Präsentation zum Thema: "Präsentation Hierarchie und Autorität in Projekten* * nach: Hansel, Lomnitz 1987."—  Präsentation transkript:

1 Präsentation Hierarchie und Autorität in Projekten* * nach: Hansel, Lomnitz 1987

2 Der Projektleiter hat die Verantwortung für das Projekt, doch keine Entscheidungsbefugnis. Qualifizierte Mitarbeiter werden nicht für das Projekt freigestellt, weil der Linienvorgesetzte von dem Projekt nichts hält. Hierarchen blockieren durch Monologe, die wenig zur Sache beitragen. Hierarchen sagen kurzfristig Termine ab. Aus "politischen Gründen" muß die Projektleitung Rücksichten bei Vorgehensweisen und Entscheidungen nehmen. Typische Probleme

3 Spannungsfeld zwischen hierarchisch-strukturierten Organisationsformen und Projektarbeit A B Strukturelle UrsachenVerhaltensbedingte Ursachen Ursachen

4 A Strukturelle Ursachen Der zunehmenden Komplexität der Aufgaben, dem sozio-kulturellen Wandel und der sich zunehmend schneller verändernden Umwelt ist eine alleinige bürokratische Hierarchie nicht mehr gewachsen. Ein geregelter Ablauf ist nur noch möglich, wenn auch auf der untersten Ebene selbständig gedacht, fachmännisch entschieden und vor Ort koordiniert wird. Mitarbeiter müssen bereichsübergreifend miteinander kooperieren. Bereichs- und hierarchieübergreifende Kooperation sind die Voraussetzung für erfolgreiche Projektarbeit. Mehr Kompetenz für den Projektleiter auf Kosten der Linienvorgesetzten löst nicht das Spannungsfeld. Ziel muss die veränderte Einstellung aller Beschäftigten sein.

5 B Verhaltensbedingte Ursachen (1) Einfluss von Führungskräften Einfluss der Hierarchie auf die eigene Arbeit abschätzen Ziel: Verbesserung von Arbeitsbedingungen Mögliche Maßnahmen: Eine der Aufgabenstellung entsprechende Kompetenz. Rechte und Pflichten müssen im Unternehmen bekannt sein. Projektsteuerungs- und - entscheidungs- ausschuss Gezielte Informations- und Aufklärungspolitik (2) Eigene innere Hierarchie Nicht nur "die da oben", sondern auch unsere eigenen Hierarchien "im Kopf" setzen uns Grenzen. Eigene Grenzen ergeben sich durch: Persönliche Vorstellungen, Phantasien Erwartungen und Vorurteile über Führung Macht und Autorität. Sie entstehen durch: die eigene Persönlichkeitsstruktur ungeprüfte Informationen und Gerüchte Mythen. Die eigenen Grenzen wirken sich auf unsere Kommunikation aus. Sie sind Anlas für Missverständnisse, Unsicherheiten, Kommunikationsblockaden und Probleme der Zusammenarbeit.

6 (1) Einfluss von Führungskräften auf die Projektarbeit Entscheidungsträger: schaffen klare Zuständigkeiten und halten sich selbst an diese Vereinbarungen stimmen ihre Zeitvorstellungen ab sind Sachargumenten aufgeschlossen sind berei,t in schwierigen Projektsituationen die notwendigen Entscheidungen zu treffen sind kooperativ und arbeiten aktiv mit erkennen ihre fachlichen Grenzen in Detailfragen des Projektes überlassen der Projektleitung die Entscheidung, inwieweit externe Unterstützung eingesetzt werden soll... Entscheidungsträger: machen keine Aussagen über Zuständigkeiten und intervenieren unberechenbar geben ihre Zeitvorstellung vor legen keinen Wert auf die Sichtweise der Projektleitung sind entscheidungsträge sind autoritär Meinen, ihren Erfahrungsschatz einbringen zu müssen, auch wenn dies mit der aktuellen Sache wenig zu tun hat setzen Externe ohne Abstimmung ein und ab...

7 Der Einfluss der Hierarchie auf die Projektarbeit Bei uns wird im Rahmen der Projektarbeit keinen Wert auf Statusunterschiede gelegt. Entscheidend ist einzig und allein die sachliche Arbeit. Die Entscheidungsträger kennen die Probleme, die in unserem Unternehmen mit Projektarbeit verbunden sind. Die Probleme sind nicht nur bekannt, sondern man bemüht sich auch um Lösungen, soweit sie in den Aufgabenbereich des Managements gehören. Alle Führungskräfte aus dem Unternehmen sind mit Projektarbeit vertraut. Über grundsätzliche Fragen wie z.B. Kompetenzen der Projektleitung oder Vorgehensweisen, gibt es Konsens. Es ist möglich, in Gesprächen gegenüber dem Management auch andere Meinungen zu vertreten. Die offene faire Konfliktaustragung wird gefördert, weil sie erwünscht ist. Es gehört bei uns nicht zum Stil, daß über den Kopf der Projektleitung in das Projekt interveniert wird. In Besprechungen verhält sich das Management partnerschaftlich. Man hört zu, vermeidet Monologe und verzichtet auf hierarchisches Gehabe. Bei unklaren Zielvorstellungen des Managements wird nicht herumgerätselt oder einfach gearbeitet, nur um was zu tun. Die unklaren Punkte werden zusammen mit dem Management besprochen : stimmt auf jeden Fall => für die Projektarbeit sehr gut + : stimmt überwiegend => gut 0 : teils... teils => es geht so - : eher nicht => muss unbedingt besser werden -- : stimmt auf keinen Fall => so kann man nicht arbeiten

8 (2) Eigene innere Hierarchien Strategie zur Veränderung von Verhaltensweisen Beschreibung des eigenen Verhaltens: Wie verhalte ich mich und wie geht es mir dabei? Analyse des eigenen Verhaltens: Wodurch kommt dieses Verhalten zustande? Beschreibung der eigenen Wunschvorstellung: Wie möchte ich mich verhalten? Ermittlung der eigenen Blockaden: Was hindert mich daran, mich so zu verhalten, wie ich es gerne möchte? Entscheidung treffen, sich anders zu Verhalten, ein neues Verhalten auszuprobieren.

9 Eigene innere Hierarchien Das eigene Verhalten gegenüber Macht und Autorität In Anwesenheit von Führungskräften fühle ich mich nicht wohl. Ich halte mich lieber zurück. Es fällt mir schwer, in Besprechungen meine Meinung gegenüber den Führungskräften zu sagen, wenn ich weiß, daß sie eine andere Position vertreten. Ich habe mich einige Male geärgert, daß ich nicht klar und deutlich meine Meinung in einer Besprechung geäußert habe. Wenn ich in einer Sitzung von einem Vorgesetzten unterbrochen werde, so weise ich ihn darauf hin und rede dann zu Ende. Manchmal habe ich Phantasien über einen Plan oder eine Entscheidung im Kopf und würde gerne nachfragen, ob ich richtig liege. Meist traue ich mich in Anwesenheit des Managements allerdings nicht. Eigentlich finde ich es angenehm, wenn andere für mich entscheiden. Der Gedanke, ich müßte eine Präsentation vor den oberen Führungskräften machen, bereitet mir sehr viel Unbehagen. Wenn ich etwas sage, dann bin häufig unsicher, was anschließend über mich gedacht wird. Am liebsten würde ich nachfragen, aber ich traue mich nicht : stimmt auf jeden Fall 2 : stimmt im allgemeinen 3 : teils - teils 4 : stimmt eher nicht 5 : stimmt auf keinen Fall


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