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LINKE Unterstützung für die Tarifrunde zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste 2015.

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Präsentation zum Thema: "LINKE Unterstützung für die Tarifrunde zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste 2015."—  Präsentation transkript:

1 LINKE Unterstützung für die Tarifrunde zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste 2015

2 Inhalt der Präsentation (1)Worum geht es? Die Tarifrunde zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste 2015 (2)Warum unterstützen? LINKE Argumente für eine Unterstützung der Tarifrunde (3)Wann passiert was? Fahrplan und Termine (4)Was tun? Unterstützungsmöglichkeiten und Ideen für Aktivitäten vor Ort (5)Noch Fragen? Kontakt und weitere Informationen 2

3 Worum geht es? Film zur Tarifrunde 3

4 Worum geht es? Rückblick … Rückblick: Kitastreik 2009 Ergebnis des 13-wöchigen Kitastreiks 2009 ist eine eigene Entgelttabelle für die Sozial- und Erziehungsdienste Verbesserungen in der Bezahlung neu eingestellter Erzieher/-innen und im Gesundheitsschutz DIE LINKE hat den Streik 2009 aktiv unterstützt 4 Foto: Gregor Gysi auf der zentralen Streikkundgebung von ver.di in Köln am , Quelle: Pressestelle ver.di Bundeszentrale

5 Worum geht es? Fakten zur Tarifrunde Fakten zur Tarifrunde: Entgelttabelle zum gekündigt ver.di und GEW verhandeln mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) Nicht betroffen: Berlin (da Einrichtungen beim Land angesiedelt) sowie Hamburg (da eigener Träger Elbkinder) direkte Wirkung für ca Erzieher/innen, Kinder- pfleger/innen und Sozialarbeiter/innen in kommunalen Einrichtungen - indirekte Wirkung für weitere Beschäftigte in freien und konfessionellen Einrichtungen 5

6 Worum geht es? Ziele der Tarifrunde Mehr als nur mehr Geld: Wertschätzung der sozialen Berufe als wichtige gesellschaftliche Arbeit, die vorwiegend von Frauen ausgeübt wird Im Schnitt: Erhöhung der Einkommen um zehn Prozent (z.B. Erzieherin mit vierjähriger Tätigkeit, derzeit 2.376,54 Euro, Forderung Erhöhung um 315,77 Euro) gewachsene Bedeutung von Kitas als Lernort und Qualitätsschub in den sozialen Berufen würdigen 6

7 Warum unterstützen? Gerechte Bezahlung für gute Arbeit – DAS MUSS DRIN SEIN! (…) Die Arbeitssituation in den sozialen und betreuenden Berufsfeldern ist besonders prekär. Die Gehälter sind niedrig, die Teilzeitquote und Verantwortung dagegen besonders hoch. Oft lastet großer Druck, der Verantwortung für die Betreuten gerecht zu werden, auf den vornehmlich weiblichen Kolleginnen und Kollegen. Ver.di und die GEW fordern eine Neuordnung der Eingruppierungsvorschriften und die Anpassung der Tätigkeitsmerkmale der Berufsbilder an die Realität. Im Durchschnitt würde dies zu Einkommenserhöhungen von zehn Prozent in führen. Wir finden, DAS MUSS DRIN SEIN! (…) 7 Quelle: aus der Resolution des Parteivorstandes vom 24./

8 Warum unterstützen? Argumente  „Gute Arbeit – gute Löhne – gute Rente“: nur ein guter Lohn sichert gutes Einkommen und eine armutsfeste Rente  Frauenarbeit ist mehr wert: mehr gesellschaftliche Anerkennung für „klassische Frauenberufe“  Vereinbarkeit stärken: gute Arbeitsbedingungen für gute Bildung für die Kleinsten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern  „Öffentlich, weil´s wichtig ist!“: Soziale und Erziehungsdienste stärken statt Herdprämie und Privat-Nanny  UmFAIRteilen: für die finanzielle Stärkung der Kommunen, eine gute soziale Infrastruktur und Daseinsvorsorge statt Privatisierung und Schuldenbremse 8

9 Frühjahr: Ratschlag der RLS zur Tarifrunde Wann passiert was? Fahrplan 9 Aufwertungsrunde Sozial- und Erziehungsdienste Ab März 2015: Aktionen, Proteste, Arbeitskampf Ende 2014: Entgelt- tabelle für die Sozial- und Erziehungsdienste zu Ende 2014 gekündigt 18. Dezember 2014: verdi- Beschluss Tarifforderungen Ab 2015: ver.di- und GEW-Kampagnen zur Aufwer-tung: Plakate, Elternbriefe, Infomaterial 8. März: Inter- nationaler Frauentag Abschluss bis zur Sommer- pause

10 Was tun? LINKE Unterstützung 1) informieren, ins Gespräch kommen, Kontakt herstellen Kontakt zu ver.di oder GEW vor Ort aufnehmen: wer ist zuständig? Gibt es lokale Informationstermine? Vertreter/-innen von ver.di oder GEW einladen, um in Mitgliederversammlungen der LINKEN über den Stand der Tarifrunde zu informieren das Thema „in die Partei“ tragen und diskutieren: Informationen zur Tarifrunde in der Mitgliedschaft verbreiten Thema in der Parteizeitung aufgreifen: Betroffene zu Wort kommen lassen (z.B. Interview mit Erzieherin) 10

11 Was tun? LINKE Unterstützung 2) gesellschaftliche Debatte vorantreiben, mitdiskutieren lokale Veranstaltungen mit Erzieher/-innen und Vertreter/-innen der Gewerkschaften organisieren Anträge in die Kommunalparlamente einbringen, die die Tarifforderungen unterstützen und unsere Solidarität deutlich machen Informationen zur Tarifrunde bei Infoständen verteilen und für das Thema sensibilisieren Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere in der konkreten Streikphase 11

12 Was tun? LINKE Unterstützung 3) Solidarität mit den Beschäftigten zeigen, konkrete Unterstützung vor Ort rund um den Internationalen Frauentag: gezielt in Kitas gehen und unsere Unterstützung und Solidarität deutlich machen an Protesten vor Ort beteiligen, im Streik mit konkreten Solidaritäts-Aktionen Unterstützung leisten mit ver.di und GEW über konkreten Unterstützungs- bedarf sprechen: z.B. Aufbau von Bündnissen vor Ort oder Beteiligung an Protesten 12

13 Was tun? LINKE Unterstützung 4) Konkrete Materialien Ende Februar: Lotta – das feministische Magazin der Bundestagsfraktion (Bezug über die Bundestagsfraktion) geplant für Anfang März: Klappkarte der Bundestagsfraktion (Bestellung über geplant für Anfang März: Brief zur Verteilung an Eltern (Download unter linke.de/nc/politik/aktionen/solidaritaetsaktionen- tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienste-2015/)http://www.die- linke.de/nc/politik/aktionen/solidaritaetsaktionen- tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienste-2015/ 13

14 Noch Fragen? Weitere Infos Themenseite der LINKEN zum Kitastreik mit Material zum Download und Hintergrundinfos: tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienste-2015/ tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienste-2015/ Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE „Ausbau und Qualität in der Kinderbetreuung vorantreiben“ ( , Drs.-Nr. 18/2605): Website der ver.di-Kampagne „Richtig gut. Aufwerten jetzt.“: Website der GEW-Kampagne „Für ein besseres EGO.“: 14

15 Aktionsbeispiel: Solibündnis Freiburg 15

16 Vielen Dank! Ansprechpartner in der Bundesgeschäftsstelle Bereich Kampagnen und Parteientwicklung Telefon: 030 – Mail: Bundesgeschäftsstelle DIE LINKE Bereich Kampagnen und Parteientwicklung Kleine Alexanderstr. 28, Berlin Die Inhalte dieser Präsentation dürfen mit Nennung des Verfassers DIE LINKE verwendet werden

17 Hintergrundinformationen Befristungsquote der pädagogisch Tätigen in Kitas, Quelle: Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe, Heft 3/14, S. 13 nach StaBa: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, Sonderauswertung 2014

18 Hintergrundinformationen 18 Quelle: Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe, Heft 3/14, S. 2 nach StaBa: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, Sonderauswertung 2014 Betreuungsquote 2014

19 Hintergrundinformationen 19 Quelle: Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe, Heft 3/14, S. 4 und 5 nach StaBa: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, Sonderauswertung 2014 Dem Zuwachs der betreuten Kinder (Wachstum von 2006 bis 2014 um 131 %) folgt kein entsprechender Zuwachs des pädagogischen Personals (im gleichen Zeitraum Wachstum um 48 %).

20 Hintergrundinformationen 20 Quelle: Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe, Heft 3/14, S. 7 nach Forschungsdatenzentrum der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe Personalschlüssel: Eine in Vollzeit tätige pädagogische Beschäftigte betreut z.B. 8,6 Kinder mit Vollzeitbetreuung.


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