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Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Eine Analyse des Marketing-Projektteams ´04 an der Fachhochschule Ingolstadt PRESSEMAPPE Projekthomepage:

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Präsentation zum Thema: "Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Eine Analyse des Marketing-Projektteams ´04 an der Fachhochschule Ingolstadt PRESSEMAPPE Projekthomepage:"—  Präsentation transkript:

1 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Eine Analyse des Marketing-Projektteams ´04 an der Fachhochschule Ingolstadt PRESSEMAPPE Projekthomepage:

2 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Burning Platform Verschiebung der Nachfrage internationaler Patienten von USA nach Europa  verschärfte Einreisebestimmungen seit 11. Sept.  kulturelle Spannungen Zahlungskräftige Patienten aus neuen Regionen (z.B. Russland) Neue europäische Gesetzgebung zur medizinischen Behandlung im europ. Ausland Junge Entwicklung - wenig Sekundärdaten über Patiententourismus in Europa vorhanden Das Segment der internationalen Patienten wird für europäische Krankenhäuser zunehmend attraktiver! Burning Platform

3 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Projektzielsetzung Aufzeigen von Wegen für Krankenhäuserinternationale Patienten zu gewinnen Ziel des Projektes ist das Aufzeigen von Wegen für Krankenhäuser internationale Patienten zu gewinnen. Darstellung des Angebotes für internationale Patienten auf Basis von sekundären und primären Marktforschungsergebnissen Darstellung bestehender und möglicher inter- nationaler Kooperationsmodelle zwischen Krankenhäusern und mit Vermittlungsagenturen mit Ausrichtung auf die Gewinnung internationaler Patienten Qualitative und quantitative Beschreibung der Nachfrage von internationalen Patienten auf Basis von sekundären und primären Markt- forschungsergebnissen Segmentierung des Marktes internationaler Patienten, die medizinische Leistungen in Deutschland und der Schweiz nachfragen Fundierte Aussagen für Krankenhäuser bezüglich:  Auswahl von Targetsegmenten  Gestaltung des Leistungsangebots  Kooperationsformen und  möglichen Kooperationspartnern

4 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Projekt SS 2004 Projektzeitraum: – Studenten, 1 Professorin Durchgeführte Interviews: 40 Deutschland, 8 Schweiz Befragung Deutschland: 359 Krankenhäuser kontaktiert Schweiz: 63 Krankenhäuser kontaktiert Gesamtzeitaufwand: 2190 Stunden Fundierte Sekundärrecherche: ca. 420 Stunden 55 Expertenkontakte, 15 Experteninterviews

5 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Eine Analyse des Marketing-Projektteams ´04 an der Fachhochschule Ingolstadt SEKUNDÄRRECHERCHE SEKUNDÄRE MARKTFORSCHUNG

6 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Begriffsabgrenzung zur Bewahrung der eigenen Gesundheit, also Wellness u. ä. Aufenthalte im Ausland zur medizinischen Behandlung (z. B. Check-Up‘s, Operationen) Gesundheitstourismus Patiententourismus (auch Spitaltourismus, Hospitaltourismus) Analysegegenstand dieser Studie ist der Patiententourismus.

7 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab in Deutschland hierbei v. a. tätig 2) :  Asklepios Kliniken GmbH  HELIOS Kliniken GmbH  Sana-Kliniken AG In der Schweiz hierbei v. a. tätig:  Hirslanden-Gruppe 2)  Insel-Spital Bern 4) Patiententourismus international Preise und Qualität schwanken stark zwischen den einzelnen Ebenen. Internationales Angebot an Gesundheitsleistungen Auf internationaler Ebene engagieren sich diverse Länder im Patiententourismus:  Quellen: 1)Eigene Grafik 2)Informationen vgl. Albaner J., Grozea-Belmestein, D.: „Bestandsaufnahme der Entwicklungspotenziale im Gesundheitstourismus“ (Projektbericht), Institut für Höhere Studien (IHS), Wien )Position Schweiz nach eigener Schätzung 4)http://www.inselspital.ch z. B. Indien, Kuba, China, Irak 2) z. B. Jordanien, Ägypten 2) z. B. Deutschland 2), Schweiz 3) z. B. USA, Großbritannien 2) Preise der Behandlung 1)

8 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Wege zur Gewinnung internationaler Patienten Ranking der Kommunikationswege zur Patientengewinnung Positive „Mundpropaganda“ kann durch nichts ersetzt werden.  Quelle: Prof. Dr. Bernd Ebel, Dipl.-Kfm. Jens Juszczack : „Patienten aus dem Ausland - Praxisprojekt", FH Bonn-Rhein-Sieg 2004

9 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab DeutschlandSchweiz Demografische Daten: OECD-Vergleich Stand: 2002 Drittteuerstes Gesund-heitswesen aller OECD-Länder (10,9 % des BIP) 1) Zweitteuerstes Gesund-heitswesen aller OECD-Länder (11,2 % des BIP) 1) Krankenhäuser Gesamt (inkl. Reha) Stand: 2004 ca Krankenhäuser 3) ca. 365 Krankenhäuser 4) (75 % mit max. 135 Betten) Bettenzahl gesamt Stand: ) ) Ärzte (inkl. Zahnärzte) Stand: ) ) Praktizierende Ärzte je 1000 Einwohner 3,3 5) 3,5 5) Patiententourismus – Deutschland vs. Schweiz  Quellen: 1)http://www.oecd.org/dataoecd/13/13/ xls 2)http://www.swisspolitics.org/de/news/index.php?page=dossier_artikel&story_id= &dossier_id=33 3)http://www.destatis.de/basis/d/gesu/gesutab12.htm 4)Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, Schweiz 5)„Das Gesundheitswesen in der Schweiz: Leistungen, Kosten, Preise“, Ausgabe 2003, Pharma Information, Dez. 2003, Basel, Schweiz

10 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Patiententourismus – Deutschland vs. Schweiz  Quellen: 1)http://www.destatis.de/basis/d/gesu/gesutab12.htm 2)„Das Gesundheitswesen in der Schweiz: Leistungen, Kosten, Preise“, Ausgabe 2003, Pharma Information, Dez. 2003, Basel, Schweiz 3)http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/12/03/218a2001.asp 4)Eigene Internetrecherche 5)Vgl. Braun, G.E., Heuser, A..: „Ausländische Patienten für deutsche Krankenhäuser gewinnen“, Luchterhand, Wolters Kluwer, Neuwied 2004, Seite 393 6)Vgl. Braun, G.E., Heuser, A..: „Ausländische Patienten für deutsche Krankenhäuser gewinnen“, Luchterhand, Wolters Kluwer, Neuwied 2004, Seite 28 DeutschlandSchweiz Personal Krankenhäuser Gesamt (Stand: 2001) ) ) Zahlen ausl. Patienten: Patientenzahlen gesamt (stationär) ) (im Jahr 2000) ) (im Jahr 2000) davon ausländische Patientenzahlen ca ) p. a. ca ) im Jahr 2000 (davon 33% Notfallversorgung) Anteil % ca. 0,3 % (eigene Rechnung) ca. 1,47 % 5) Patientenvermittler gesamtca. 20 3) 2 4)

11 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab DeutschlandSchweiz Kosten Gesundheitswesen 214,9 Mrd. Euro 1) (2000) 43,4 Mrd. Schweizer Franken (2000) 2) Beitrag ausländischer Patienten - 0,7 Mrd. Schweizer Franken (2000) 2) Anteil %-ca. 1,6 % 2) Patiententourismus – Deutschland vs. Schweiz  Quellen: 1)http://www.destatis.de/basis/d/gesu/gesutab4.htm 2)Vgl. Braun, G.E., Heuser, A..: „Ausländische Patienten für deutsche Krankenhäuser gewinnen“, Luchterhand, Wolters Kluwer, Neuwied 2004, Seite 393

12 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Patiententourismus in Deutschland - Besonderheiten  Zielsetzung: medizinische Versorgungsqualität deutscher Kliniken im Ausland transparent zu machen  Ansprechpartner für Deutschland in Bezug auf Behandlung internationaler Patienten und Kooperationsprojekten  gerade in der arabischen Welt ist es wichtig, für verschiedene Themenbereiche als „ein Ansprechpartner für ganz Deutschland“ betrachtet zu werden  Kuratorium informiert Verantwortliche aus den internationalen Gesundheitssektoren, Ärzte und Patienten über die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens Mittler nicht Vermittler! Akkreditierung von Vermittlungsagenturen Kuratorium Krankenhaus Internationale Kooperations- partner Informationsmanagement Kernaufgabe Kuratorium zur Förderung Deutscher Medizin im Ausland e.V. Kuratorium als zentrale Anlaufstelle für int. Kooperationen  Quelle:

13 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Patiententourismus in der Schweiz - Besonderheiten  Laut Expertenmeinung würden 40 Krankenhäuser mit 300+ Betten zur medizinischen Versorgung der gesamten Schweiz ausreichen 1)  Großteil des Aufkommens ausländischer Patienten in Grenzgebieten Urlaubsregionen Hochgebirgskliniken (hypoallergenes Klima) 2)  Herkunft der Mehrzahl der ausländischen Patienten aus den angrenzenden Ländern 2)  Unternehmensstrategien der großen Krankenhäuser in der Schweiz noch nicht erkennbar auf ausländische Patienten ausgerichtet 2) Das Schweizer Gesundheitswesen Internationale Patienten werden noch nicht gezielt angesprochen.  Quellen: 1)http://www.swisspolitics.org/de/news/index.php?page=dossier_artikel&story_id= &dossier_id=33 2)Vgl. Braun, G.E., Heuser, A..: „Ausländische Patienten für deutsche Krankenhäuser gewinnen“, Luchterhand, Wolters Kluwer, Neuwied 2004, Seiten

14 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Eine Analyse des Marketing-Projektteams ´04 an der Fachhochschule Ingolstadt von 40 Krankenhäusern Deutschland und 8 Krankenhäusern Schweiz Auswertung der empirischen Untersuchung

15 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik In D haben fast 50% der befragten KH weniger als 50 ausländische Patienten (Übereinstimmung mit Rhein-Sieg), in der CH hingegen haben 40% (2 KH) der KH mehr als 500 int. Patienten. Jährliche Anzahl von Patienten aus dem Ausland Deutschland (n=23) Schweiz (n=5) 5 = mehr als = 251 bis = 101 bis = 50 bis = weniger als 50 Studie Rhein-Sieg (n=37) Quelle: Ergebnisse des Praxisprojektes „Patienten aus dem Ausland“ der FH Bonn Rhein Sieg

16 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=26) Schweiz (n=7) Frage 2.1: Woher kommen die internationalen Patienten in Ihrem Hause? Die meisten int. Patienten in D und in der CH kommen aus Europa. Russland liegt in D auf Platz 2. Mehr als jedes vierte der befragten KH in D gab an, im letzten Jahr Patienten aus den Golf-Anrainer-Staaten behandelt zu haben.

17 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Selbstzahler stellen in D und der CH hinsichtlich der Bezahlung den größten Anteil. Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=32) Schweiz (n=7) Frage 2.2: Wie teilen sich Ihre internationalen Patienten hinsichtlich der Bezahlung auf?

18 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Studie Rhein-Bonn (n=37) Behandlungen in med. Fachrichtungen (Top 5) Deutschland (n=27) Schweiz (n=7) Unter den Top 5 in D befinden sich Orthopädie und Kardiologie in Übereinstimmung mit der Studie Rhein-Bonn. Orthopädie/ Traumatologie Herzchirurgie/ Kardiologie Neuro- chirurgie Onkologie Neurologie Orthopädie/ Traumatologie Kinder- und Jugendmedizin Gynäkologie / Geburtshilfe Onkologie Urulogie Chirurgie Orthopädie Kardiologie Innere Medizin Gynäkologie 21% 20% 14% 12% 11% 86% 29% 63% 44% 26% 22% 19%

19 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland Schweiz Frage 3.1.1: Wie wichtig erscheint Ihnen... (1 = sehr wichtig, 4= überhaupt nicht wichtig)...für internationale Patienten? Sehr wichtig Überhaupt nicht wichtig...Vermeidung administrativer Aufgaben......ein angemessener Preis......Angebote außerhalb des med. Bereichs......Beratung über Leistungen/ Aufklärung die Attraktivität des Standortes......eine verständliche und det. Abrechnung......Einrichtung eines Dolmetscherdienstes…...Abstimmung der Küche… In beiden Ländern wird auf die einzelnen Punkte in etwa gleich viel Wert gelegt. An Nr. 1 stehen Leistungen, die sich auf die Kommunikation der med. Behandlung beziehen (Dolmetscherdienst und Beratungsleistungen).

20 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Deutschland Schweiz Auswertung deskriptive Statistik Hohe Beratungs- und Aufklärungsarbeit hinsichtlich der med. Leistung ist sowohl in D als auch in der CH im Durchschnitt am häufigsten realisiert, während die Realisierung des Dolmetscherdienstes lediglich geplant ist. Frage 3.2.1:Bitte beurteilen Sie die folgenden Maßnahmen im Hinblick auf die Realisierung in Ihrem Krankenhaus (1 = realisiert; 2 = geplant; 3 = nicht geplant)! realisiert nicht geplant Angebote außerhalb des med. Bereichs Hohe Beratungs-/Aufklärungsaktivität Dolmetscherdienst Abstimmung der Küche 123 Geringe Konfrontation mit admin. Aufgaben Verständliche Abrechnung geplant

21 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Frage 3.8: Patienten wählen das Krankenhaus aus... Deutschland Schweiz stimme völlig zu stimme überhaupt nicht zu...nach der Vielfalt der Leistungen...nach konkreter Rechnungslegung...nach Qualität der med. Behandlung...nach der medizinischen Nachbehandlung nach geringen Wartezeiten...nach Service und Komfort …nach dem guten Ruf...nach dem Ruf einzelner Ärzte...nach der Attraktivität des Standortes Die größten Unterschiede lassen sich bei der Bewertung nach dem Ruf des Krankenhauses und des Services und Komforts erkennen.

22 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=32) Schweiz (n=4) Frage 4.1.1: Welche direkten Wege nutzen Sie zur Gewinnung int. Patienten? Ärztekontakte sind in D und CH die meistgenutzten Wege zur Gewinnung von internationalen Patienten. Messeauftritt Printmedien Homepage Weiter- empfehlung durch Pat. Ärztekontakt Messeauftritt Printmedien Homepage Weiter- empfehlung durch Pat. Ärztekontakt

23 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Deutschland Schweiz Auswertung deskriptive Statistik Für KH in D sind andere Häuser und Vermittlungsagenturen die erfolgversprechendsten Partner für eine Kooperation, in der CH sind dies Versicherungen und Krankenkassen. Frage 4.2:Welche Arten von Kooperationen sind zur Gewinnung internationaler Patienten Ihrer Meinung nach Erfolg versprechend (1 = sehr hohe Erfolgsaussichten…, 6 = geringere Erfolgsaussichten)? Sehr hohe Erfolgsaussichten Geringere Erfolgsaussichten...mit Krankenkassen...mit Vermittlungsagenturen...mit Krankenhäusern...mit Versicherungen mit Regierungen/ Ministerien/ Botschaften...mit Reha- Kliniken

24 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland Kooperationen mit anderen KH werden in D zwar als erfolgversprechend beurteilt, bisher haben jedoch lediglich ca. 30% der befragten KH in D und CH diese realisiert. Kooperationen mit Versicherungen und Krankenkassen sind in der CH noch nicht realisiert. Schweiz Frage 4.4: Mit welchen Institutionen kooperieren Sie in Ihrem Haus bereits heute zur Gewinnung internationaler Patienten und welche planen Sie? n=35n=33 n=7n=6

25 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=37) In D arbeiten etwas weniger als die Hälfte der befragten KH mit Vermittlungsagenturen zusammen, während es in der CH nur etwas mehr als ein Viertel (2KH) der befragten KH tun. Schweiz (n=7) Frage 4.6.1: Arbeiten Sie mit Vermittlungsagenturen zusammen? ja 29% nein 71%

26 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Es existieren in beiden Ländern Kooperationen mit nationalen und mit internationalen Vermittlungsagenturen. Frage 4.6.2: Name und Sitz der Vermittlungsagentur? DeutschlandSchweiz  German Healthcare  German International Bahrain  German Medecine Net  GerMedic  Kuratorium  PDM Berlin GmbH  Europe Health München  Med. Dienst für Patientenbetreuung in D  I-d consulting Niederlande  Norway Health  Reda-Establishment Saudi-Arabien  Top Care Niederlande  Suisse Health Service (geplant)  AHA-Medical Athen  Arabischer Arzt  Russische Agentur  Vermittlungsbüro in SO-Europa

27 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=13) In D wurden bei den befragten KH im Durchschnitt 29 Patienten mit Hilfe von Vermittlungsagenturen gewonnen. Hiermit wird die Zahl der vermittelten Patienten aus der Sekundärrecherche ( Patienten) deutlich unterschritten! 372 der gesamten int. Patienten wurden durch Agenturen vermittelt. Im Durchschnitt stammen 29 int. Patienten pro KH von Vermittlungsagenturen, wohingegen 43 von Botschaften/ Ministerien/ Regierungen vermittelt werden. Schweiz (n=2) Frage 4.6.3: Wie viele int. Patienten haben Sie 2003 mit Hilfe von Vermittlungsagenturen gewonnen? Range: 5-100

28 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Finanzielle Abwicklung und Vertretung im Herkunftsland sind in der CH ebenfalls entscheidend für das Eingehen von Kooperationen mit Vermittlungsagenturen. Frage 4.7: Aus welchen Gründen sind Sie eine Kooperation mit einer Vermittlungsagentur eingegangen? n=16 n=2

29 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=16) Der Großteil der deutschen KH (87%) plant die Zusammenarbeit beizubehalten oder zu verstärken. Schweiz (n=2) Frage 4.9: Wie planen Sie die weitere Zusammenarbeit mit Vermittlungsagenturen?

30 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Deutschland (n=9) Frage : Wie viele int. Patienten wurden Ihnen 2003 von Botschaften/ Regierungen/Ministerien zugewiesen? Den befragten KH`s in D wurden 2003 in Summe 387 int. Patienten durch Botschaften/ Regierungen/ Ministerien zugewiesen (7,6% aller internationalen Patienten). Das sind durchschnittlich pro KH 14 Patienten mehr als durch Vermittlungsagenturen.

31 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Der Großteil der vermittelten Patienten kommt aus arabischen Ländern. Frage : Herkunftsländer, der durch Botschaften vermittelten Patienten? DeutschlandSchweiz  Arabische Länder - Jordanien - Libyen - Saudi-Arabien - Syrien - Tunesien - Vereinigte Arabische Emirate  Russland  Europa - Italien - Dänemark - Spanien Keine Angaben

32 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Bes. großes Verbesserungspotenzial wird im Hinblick auf eigene Stationen / Zimmer und auf den Übersetzungsdienst gesehen. Frage 5.2: Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial Ihres Krankenhauses bei der Bedienung internationaler Patienten (Mehrfachnennungen möglich)? n=7 n=37

33 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Frage 5.3: Welche Risiken sehen Sie bei der Behandlung von internationalen Patienten ? Während in D fast die Hälfte der Befragten keine Risiken sieht, sehen alle befragten KH in der CH gewisse Risiken. Deutschland (n=31) Schweiz (n=8)

34 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Sowohl die KH in der CH als auch in D schützen sich zum Großteil durch Vorauszahlungen vor finanziellen Risiken. Frage 5.4:Welche Maßnahmen haben Sie getroffen, um diesen Risiken entgegenzutreten? Deutschland (n=13) Schweiz (n=4)  Vorauszahlung (46%) oder Kostenübernahmeerklärung durch staatl. Institutionen  Klärung mit Haftpflichtversicherer im Vorfeld  Kontakt zum Rechtsanwalt  Patienten Fragebögen ausfüllen lassen, um mehr über ihre Bedürfnisse zu erfahren  Konkurrenzfähige Angebote  hohe Aufklärung, genaue Recherche im Vorfeld  Medizinisches Controlling im Vorfeld  Nur geringe Zusatzinvestitionen  Depotzahlung, Patienten müssen gedecktes Konto vorweisen können (75%)  Gezielte Auswahl der Vermittler

35 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik 82% der befragten KH in D erwarten eine weitere Zunahme des Aufkommens von int. Patienten. Lediglich ein KH stuft den Trend als leicht rückläufig ein. Frage 5.6:In welche Richtung geht Ihrer Meinung nach der Trend hinsichtlich der Behandlung internationaler Patienten? Deutschland (n=39) Schweiz (n=6)

36 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Auswertung deskriptive Statistik Es wird in D und CH angenommen, dass die meisten int. Patienten der Zukunft aus Europa und die wenigsten aus den USA kommen werden. Frage 5.7:Woher kommen Ihrer Meinung nach die internationalen Patienten der Zukunft? Bitte bringen Sie die genannten Länder nach der Anzahl der Patienten in eine Reihenfolge (1 = am meisten… 5 = am wenigsten)! am meisten am wenigsten USA Europa Golf-Anrainerstaaten Russland Deutschland; n=37 Schweiz; n=6 Mittelwerte Sonstige

37 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Eine Analyse des Marketing-Projektteams ´04 an der Fachhochschule Ingolstadt Zusammenfassung

38 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Zusammenfassung I  Empirische Untersuchung 40 KH D befragt; ca. 450 von ca deutschen allgemeinen Krankenhäusern haben internationale Patienten, damit ca. 9% der relevanten KH in Stichprobe 8 KH Schweiz lieferen gute Vergleichsgrundlage  Wesentliche quantitative Ergebnisse Deutschland: Demografische Angaben zu KH mit internationalen Patienten - 39 der 40 KH haben heute internationale Patienten - 23 haben Angaben gemacht, wieviele internat. Patienten; Summe: 5119 für 23 KH, d.h. pro KH durchschnittl. 223 Patienten, Range von x bis y - Die meisten befragten KH in D (fast 50%) haben heute weniger als 50 internat. Patienten, wobei –Unikliniken mehr als 70% der internat. Patienten der befragten KH in D auf sich vereinigen –private Häuser (Ausnahme Unikliniken) tendenziell mehr internat. Patienten gewinnen –95 % aller internat. Patienten werden stationär behandelt - zum Vergleich: –KH CH verfügen im Durchschnitt über mehr internationale Patienten gemessen an der Anzahl Gesamtpatienten (D: 0,05% pro KH, CH: 1,3 % pro KH) –KH CH scheinen über weit mehr ambulante als stationäre Patienten zu verfügen (CH: ca. 70% stationär, ca. 30 % ambulant; D: 95% stationär, 5% ambulant)

39 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Zusammenfassung II  Wesentliche quantitative Ergebnisse Deutschland - Fortsetzung: Segmentierung der internat. Patienten - Top 3 Herkunftsregionen D: Europa (96 % der deutschen KH haben Patienten aus Europa, 61 % aus Rußland, 42% aus Golf-Anrainer-Staaten) - Top 3 medizinische Fachgebiete D: Orthopädie/Traumatologie, Herzchirurgie/Kardiologie, Neurochirurgie - Aufteilung der internat. Patienten nach Leistungsvergütung D: 96% der KH haben Selbstzahler, 44% geben an von ausländischen Kassen, 44% von ausländischen Botschaften/Regierungen bezahlt zu werden - zum Vergleich: CH: Botschaften/Regierungen spielen anscheinend kaum eine Rolle als Kanal

40 Betreuung: Prof. Dr. Andrea Raab Zusammenfassung - Interpretation  Trendaussage / Handlungsempfehlungen Durch die Behandlung internationaler Patienten lassen sich nach Einschätzung der KH offenbar zusätzliche Einnahmen generieren, die durchaus lukrativ sind, weil außerhalb des regulären Krankenhausbudgets liegend. Um dem Risiko finanzieller Ausfälle zu begegnen, müssen Maßnahmen wie bindende Kostenzusagen oder u.U. Vorauszahlungen ergriffen werden Die internationalen Patienten der Zukunft werden der Erwartung nach hauptsächlich aus Europa (wie auch heute) kommen Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich nicht nur auf die vermeintlich lukrativen Patienten aus Rußland und den Golf-Anrainer-Staaten zu konzentrieren, sondern auch auf den europäischen Markt einzugehen Insbesondere für die Behandlung der Patienten aus Golf-Anrainer-Staaten sind neben den medizinischen Leistungen höchste Standards außerhalb des medizinischen Bereichs bzw. eine sehr attraktive Infrastruktur außerhalb des Krankenhauses unbedingte Voraussetzung. Generell ist ein geschultes Personal, das eine Optimierung d. Ablauforganisation von der Anfrage eines internationalen Patienten bis zur Nachbetreuung inkl. Bearbeitung administrativer Patientenbelange (Visumsbearbeitung etc.) und eine sprachlich adäquate Betreuung während des gesamten Behandlungsprozesses, sicherstellt, notwendige Voraussetzungen für die vermehrte Gewinnung internationaler Patienten Die Zusammenarbeit mit Botschaften/Ministerien (v.a. für außereuropäische Patienten) und seriösen Patientenvermittlern (In D arbeiten heute erst etwas weniger als die Hälfte der befragten KH`s mit Vermittlungsagenturen zusammen) scheinen heute neben internationalen Ärztekontakten und einer mehrsprachigen Homepage die erfolgversprechendsten beeinflußbaren Wege zur Gewinnung internationaler Patienten zu sein; Partnerschaften mit anderen KH werden von der KH als zukünftig sehr erfolgversprechend eingeschätzt, spielen heute aber bei der tatsächlichen Gewinnung von internat. Patienten nur eine untergeordnete Rolle Wichtige Kommunikationsplattformen, die heute von den KH noch unterschätzt werden, stellen internationale Messen dar, um Ärztekontakte, Kontakte zu Botschaften und international tätigen Vermittlungsagenturen zu schaffen Der Trend hin zur Behandlung internationaler Patienten wird insgesamt mehrheitlich als zunehmend bis stark zunehmend (80 % der befragten KH) eingeschätzt


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