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Durch Quantität zu Qualität? Folgen der Konzentration und Zentralisierung von medizinischer Versorgung für die Bevölkerung 107. Deutscher Ärztetag, Bremen.

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Präsentation zum Thema: "Durch Quantität zu Qualität? Folgen der Konzentration und Zentralisierung von medizinischer Versorgung für die Bevölkerung 107. Deutscher Ärztetag, Bremen."—  Präsentation transkript:

1 Durch Quantität zu Qualität? Folgen der Konzentration und Zentralisierung von medizinischer Versorgung für die Bevölkerung 107. Deutscher Ärztetag, Bremen TOP 2 – Teil 1 Rudolf Henke

2 Äußere Rahmenbedingungen Demographischer Wandel Medizinischer und medizinisch-technischer Fortschritt Veränderter Stellenwert von Gesundheit für den Einzelnen Wirtschaftlicher Niedergang Deutschlands Globalisierung Strittige Wertung der Beitragssatzstabilität

3 Zielsetzungen Hohe Qualität der gesundheitlichen Versorgung Zugänglichkeit aller erforderlichen Leistungen für jedermann Angemessene Vergütung der Leistungen Keine Überforderung der Finanzierungsquellen Keine Blockade der Dynamik im Gesundheitswesen Verlässliche Solidarität von Gesunden und Kranken Dauerhafte Sicherung von Freiberuflichkeit und Wahlfreiheit als unverzichtbare Voraussetzungen für Qualität und Vertrauen Zufriedenheit und Motivation bei der Arbeit

4 Konzentrationsimpulse Krankenhausplanung der Länder „Economies of large scale“ unter Budgetbedingungen Vergütungssystem nach DRG Koordination, Kooperation und Fusion von Krankenhäusern mit Standortaufteilung

5 Weitere Konzentrationsimpulse Synergieeffekte in Krankenhaus- Konzernen (Portal-Krankenhaus und Leistungszentrum) Effekte von ambulantem Operieren, integrierter Versorgung, DMP und MVZ Mindestgröße der Stellenpläne von Abteilungen Mindestmengen-Debatte

6 Prof. Beske, Kiel: „In letzter Konsequenz bestimmt das Vergütungssystem den Standort sowie Art und Umfang der stationären Leistungserbringung und damit die Krankenhausversorgung. Es ersetzt damit ganz oder teilweise die Krankenhaus- planung. Systemimmanent kommt es dabei zu einer Leistungsverdichtung in einer reduzierten Zahl von Krankenhäusern und zu einer Verlagerung von leichten Fällen in den ambulanten Bereich mit der Konsequenz einer zum Teil erheblichen Bettenreduktion.“ f&w 3/2000

7 Zu schwarz gemalt? Die Anzahl der Kliniken wird bis zum Jahr 2010 um 300 abnehmen. Die Bettenzahl wird rapide sinken. Die Fallzahlen werden von heute 16 auf 22 Millionen im Jahr 2010 steigen. Die Verweildauer könnte bis auf ca. 5 Tage zurückgehen. Auch bei höchster Wirtschaftlichkeit und Effizienz werden die Kosten zunehmen. Die DRG-Preise sollen (!)/werden (?) sinken.

8 Übung macht den Meister Hypothese: Mit zunehmender Zahl von Operationen sinkt die Sterblichkeit der Patienten.

9 Mindestmengen (§ 137 SGB V) Die Vertragsparteien vereinbaren – einen Katalog planbarer Leistungen mit besonderer Abhängigkeit der Qualität des Behandlungsergebnisses von der Menge der erbrachten Leistungen – Mindestmengen für die jeweiligen Leistungen je Arzt oder Krankenhaus – Ausnahmetatbestände

10 Konsequenzen Mindestmengenkatalog Werden die Mindestmengen voraussichtlich nicht erreicht, dürfen die Leistungen ab 2004 nicht erbracht werden. Ausnahme: Die Länder können aus dem Katalog Leistungen bestimmen, bei denen die Anwendung der Mindestmengenregelung eine flächendeckende Versorgung gefährden könnte. Auf Antrag des Krankenhauses kann dann über die Nichtanwendung der Mindestmengenregelung entschieden werden.

11 Prototyp Brustzentren NRW 2002 Koalition gegen den Brustkrebs Adaptation der ESMO-Kriterien 150 Eingriffe pro Haus, 50 pro Arzt Einbau in DMP-Verträge Strategische Auswahl der Häuser Reduktion von 240 auf 40 – 50 Kliniken bei konsequenter Umsetzung

12 VdAK-Entwurf LeistungMindestmenge pro Jahr pro Krankenhauspro Arzt Ösophaguskarzinom105 Pankreaskarzinom105 Koronarchirurgie10050 Carotis-TEA2010 PTCA15075 Stammzelltransplanta tion 20- Herztransplantation9- Nierentransplantation40- Lebertransplantation25- Mammakarzinom15050

13 Vom VdAK verworfene Ideen Leberteilresektionen Bauchaortenaneurysma Endoprothesen Hüfte und Knie Erstbehandlung Polytrauma Akuter Myokardinfarkt

14 Antrag 106. DÄT Endpunkte des Vergleichs Provokation von Warteschlangen? Lernkurven und Mindestmengen? Synergieeffekte aus Leistungskombi- nationen trotz Unterschreiten der Menge? „Ausdünnung“ der Versorgung? Interferenz zur Weiterbildung?

15 Vereinbarung nach Gutachten Geraedts, abgeschlossen am LeistungMindestmenge pro Jahr pro Krankenhauspro Arzt Ösophaguskarzinom55 Pankreaskarzinom55 Stammzelltransplantation12- Nierentransplantation20- Lebertransplantation10-

16 DAVID LEAN

17

18 5 große Filme in 30 Jahren

19 Serienproduktion ist besser!

20 Ist Serienproduktion wirklich besser


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