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Zugang zum FH- Studium „Eine mögliche Vorgehensweise“ Arbeitstagung der Ombudsstelle für Studierende, 27. April 2015 Arbeitskreis A (14:-16:00)

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Präsentation zum Thema: "Zugang zum FH- Studium „Eine mögliche Vorgehensweise“ Arbeitstagung der Ombudsstelle für Studierende, 27. April 2015 Arbeitskreis A (14:-16:00)"—  Präsentation transkript:

1 Zugang zum FH- Studium „Eine mögliche Vorgehensweise“ Arbeitstagung der Ombudsstelle für Studierende, 27. April 2015 Arbeitskreis A (14:-16:00)

2 Zahlen, Daten, Fakten  Im Studienjahr 2013/14 haben Studierende im Rahmen eines Mobilitätsprogramms an einer österreichischen FHs studiert. Dies entsprach einem Anteil von 8%.  2013/14 kamen Studierende (3%) aus Ländern, die laut DAC (Development Assistance Committee der OECD)-Liste als Entwicklungsländer eingestuft werden. Anstieg bei Studierenden aus Krisengebieten spürbar.  Im Sommersemester 2014 wurden 49 von insgesamt 406 FH Studiengängen zur Gänze in englischer Sprache angeboten. Dies entspricht einem Anteil von 12%.  5 Fachhochschulen bieten Vorstudienlehrgänge an (Wien, Villach, Linz, in Graz in Kooperation mit dem OeAD), die ua dem Erwerb von Deutschkenntnissen dienen.

3 Recruiting  Teilnahme an internationalen Messen (EU und außerhalb)  Kontakte über Alumni und Partnerhochschulen  Keine Kooperation mit Recruiting Agenturen oder sonstigen Personen!

4 1. Bewerbung: zentrale Erfassung  Zentrale Sammlung und Aufbereitung (idR online- Bewerbung)  Formale Zulassungskriterien werden zentral geprüft und die Akten für die Studiengangsleitungen zur Entscheidung aufbereitet.  Frühe Bewerbungsfristen für Drittstaatstudierende (Visum/Aufenthaltstitel!)  Ist die Gleichwertigkeit der vorgelegten Zeugnisse im Vergleich zur österreichischen Reifeprüfung nicht gegeben, kann die Studiengangsleitung Ergänzungsprüfungen vorschreiben. -Grundsätzlich: Ergänzungsprüfungen sind gem. § 4 Abs 6 FHStG vor der Zulassung abzulegen (Aufnahme in einen Vorstudienlehrgang). -Praxis: Sind nur geringfügige Ergänzungen notwendig, wird mit den Studierenden vereinbart, dass diese iRv „Intensivkursen“ während des 1. Semesters erbracht werden.

5 1. Bewerbungen: Beglaubigung  Zeugnisse (Urkunden) müssen im Original vorgelegt werden. Beglaubigungen ja, so erforderlich (vgl. Link- Sammlung der ENIC NARIC Austria). Fälschungen treten leider immer wieder auf.  Absehen von Beglaubigungen liegt im Ermessen der Hochschule (materielle Beweiskraft ersetzt formelle) wenn z.B. -Gute Kontakte zur ausstellenden Institution bestehen. -Informelle Kontaktaufnahme mit der ausstellenden Stelle per Telefon, zur Klärung beigetragen hat. -BewerberIn in Stichprobentest oder Fachgespräch von FachvertreterIn der FH über bisherige Lernergebnisse befragt wurde.  Zentrale Frage: Sind die Angaben plausibel und schlüssig?

6 1. Bewerbungen: Urkunden fehlen  Fehlende Urkunden: Von der Vorlage einzelner Urkunden kann abgesehen werden, wenn deren Beibringung innerhalb angemessenere Frist unmöglich oder mit großen Schwierigkeiten verbunden ist (§ 60 Abs 3 UG analog).  Bachelorzeugnis kann fehlendes Reifezeugnis ersetzen.  Ersatzzeugnis für fehlendes Reifezeugnis nach Schulorganisationsgesetz beim BMBF beantragen.  Kontaktaufnahme mit der Asylbehörde im Falle von AsylwerberInnen.  Fachgespräch mit Fachleuten der FH zur Feststellung der vorliegenden Lernergebnisse.  Zentrale Frage: Sind die Angaben plausibel und schlüssig?

7 1. Bewerbungen: Bewertung von Zeugnissen  Erhebung von Fakten (welcher Abschluss, wo gemacht, wie viele Schuljahre etc.)  Konsultation von ANABIN  Sonstige Recherche – Referenz auf eventuell bereits vorhandene ähnliche Fälle (interne Dokumentation)  Unterstützung durch die ENIC NARIC und die FHK  Problematische Fälle: „Patchwork-Abschlüsse“ für die Zulassung zum Master -Große Teile des Studiums wurden vom außerhochschulischen Bereich anerkannt. -Ausstellende Institution ist selbst keine Hochschule (z.B. dt. Berufsakademien). -Folge: Gleichwertigkeit ist nicht gegeben

8 2. Aufnahmeverfahren via Skype  Durchführung von Bewerbungsgesprächen via Skype hat sich in der Praxis sehr bewehrt. Vorteile: -Bei positivem Verlauf kann auf Basis einer „unbedingten Zulassung“ der Aufenthaltstitel im Ausland beantragt werden. -Fremdenrechtliches Verfahren wird mit der Sicherheit durchlaufen, dass in Österreich ein Studienplatz bereit steht.  Guidelines für Skype-Interviews sind im sog. „Aufnahmemanual“ festgelegt.  Skype Interviews werden von 2 Personen geführt.  Dauer mind. 30 Minuten.  Abweichungen von den Anforderungen, die an inländische BewerberInnen gestellt werden sind zulässig, soweit sachlich gerechtfertigt.

9 3. Fremdenrechtliches Verfahren  Unterstützung endet nicht bei der Zulassung.  Achtung: Verfahrensdauer in die Gesamtplanung einberechnen (Zulassung sollte spätestens 3 Monat vor Studienbeginn vorliegen), damit der Aufenthaltstitel rechtzeitig ausgestellt wird.  Verfahrensbeschleunigung erreicht, da gute Vernetzung der Behörden mit dem OeAD und uniko/FHK bzw. den einzelnen Hochschulen  Information an die Studierenden über die notwendigen Unterlagen: OeAD-Broschüre „Leitfaden zu den Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für ausländische Studierende“  Sobald Verfahrensverzögerungen drohen, Kontakt mit FHK oder direkt dem OeAD aufnehmen.

10 4. Sonderfragen: Auslandssemester Mit „Aufenthaltstitel Studierende“  bis 3 Monate visumfrei möglich  bis 6 Monate ist ein Visum bzw. für manche Länder sogar ein Aufenthaltstitel erforderlich  Antragstellung: Bei der Vertretungsbehörde des Ziellandes in Österreich  Achtung: 6 Monatsfrist sollte nicht überschritten werden!  Versicherungsschutz: Zusätzlich Auslandskrankenversicherung abschließen, damit auch im Ausland volles Leistungsspektrum abgedeckt ist.

11 4. Sonderfragen: Erwerbstätigkeit  Beschäftigungsbewilligung erforderlich (vom Arbeitgeber beim AMS mindestens 6 Wochen vor Arbeitsbeginn zu beatragen). Ausstellung für maximal 10 Wochenstunden (Bachelor-Studium) oder 20 Stunden (Master-Studium).  Berufspraktikum im Rahmen des FH-Studiums: Erfordert Anzeigebestätigung des Arbeitgebers beim AMS.  Ohne Beschäftigungsbewilligung oder Anzeigebestätigung: Wissenschaftliche Tätigkeit in Lehre und Forschung (z.B. als StudienassistentIn)

12 Kontakt Mag. Heidi Esca-Scheuringer, M.B.L. Fachhochschul-Konferenz (FHK) Generalsekretariat Bösendorferstraße 4/11 1010 Wien Tel: +43 (0) 1/ Fax: +43 (0) 1/ Mobil: / www.fhk.ac.at 


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