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Bereichsdidaktik Fremdsprachen II Christof Chesini/Reto Hunkeler

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Präsentation zum Thema: "Bereichsdidaktik Fremdsprachen II Christof Chesini/Reto Hunkeler"—  Präsentation transkript:

1 Bereichsdidaktik Fremdsprachen II Christof Chesini/Reto Hunkeler
Frühjahrssemester 2015 Präsentationen auf  Kurse  BD FS II – 8sm verfügbar

2 1. Aktuelle Diskussion zum obligatorischen Unterricht von zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe
«Anstoss» Stellungnahme von Oberstufenschüler/innen 3 Dokumente Erste Fragen…

3 Bereichs- und fachdidaktische Ausbildung Fremdsprachen – berufspraktische Studien
Bereichsdidaktik FS II 8sm Fachdidaktik En/Fz/It 5/6sm Bereichsdidaktik FS I 4sm Allgemeine Didaktik 12s P2 P3 Persönliche Sprachlernbiografie - Subjektive Theorien HP1 – HP2 – P1 – P+

4 Aus dem Schlussbericht eines Portfolios Praktikum 3 / 2013
« Die Zeit in […] hat mich geprägt. Es waren sechs strenge, intensive, abwechslungsreiche, schöne Wochen. In keinem anderen Praktikum habe ich so viel Neues gelernt, kein anderes Praktikum hat mich so gut auf die Praxis vorbereitet, kein Praktikum hat mich in meiner Berufswahl so bestätigt wie mein P3 in […]. »

5 Eine junge Lehrerin äussert sich zu ihrem Berufseinstieg…
« Es war am Anfang ganz chaotisch, weil ich nicht gewusst habe, wo ich anfangen soll. Mir ist vorgekommen, ich habe so wahnsinnig viele Sachen zu tun, dass ich nie zur Ruhe gekommen bin. […] Besonders die ersten Monate war ich wahnsinnig aufgekratzt. […] Auf die Schüler selber, glaube ich, habe ich gar nicht so viel eingehen können, weil drum herum so viel neu war für mich. » (Aus einer Untersuchung der Universität Innsbruck zum Thema Berufseinstieg, 2008)

6 «Konstanzer Wanne» (1978) « Anfänger gleichen in den ersten beiden Berufsjahren ihre in der Erstausbildung erworbenen liberalen Vorstellungen und Haltungen weitgehend an die in der Regel konservativeren vorherrschenden Einstellungen des Kollegiums vor Ort an. »

7 «Konstanzer Wanne» (1978) « Anfänger gleichen in den ersten beiden Berufsjahren ihre in der Erstausbildung erworbenen liberalen Vorstellungen und Haltungen weitgehend an die in der Regel konservativeren vorherrschenden Einstellungen des Kollegiums vor Ort an. » Novizen-Experten-Modell nach Terhart (1998)

8 «Konstanzer Wanne» (1978) « Anfänger gleichen in den ersten beiden Berufsjahren ihre in der Erstausbildung erworbenen liberalen Vorstellungen und Haltungen weitgehend an die in der Regel konservativeren vorherrschenden Einstellungen des Kollegiums vor Ort an. »

9 Novizen-Experten-Modell nach Terhart (1998)
Konstanzer Wanne (1978) « Anfänger gleichen in den ersten beiden Berufsjahren ihre in der Erstausbildung erworbenen liberalen Vorstellungen und Haltungen weitgehend an die in der Regel konservativeren vorherrschenden Einstellungen des Kollegiums vor Ort an. »

10 Sind wir Deppen?

11 Sind wir Deppen? Quelle: St. Galler Tagblatt, 21. Oktober 2014

12 Sind wir Deppen? «…realisierte eine breite Öffentlichkeit, dass die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz mit dem Lehrplan 21 ein zwar gigantisches, aber praxisuntaugliches Werk installieren will.»

13 Sind wir Deppen? «Wenn die Lehrer, deren Beruf ohnehin schon an gesellschaftlichem Prestige verloren hat, ihren Unterricht nicht mehr frei gestalten dürfen, dann sinkt ihre Motivation, der Lehrerberuf wird noch unattraktiver.»

14 Sind wir Deppen? «Niemand fordert, man müsse in der Schule einfach Wissen pauken. Aber ohne Grundwissen kann ein Schüler weder kompetent noch urteilsfähig sein. […] Wenn man sich in einer Fremdsprache verständigen will, muss man Wörter kennen.»

15 Sind wir Deppen? «Ein Lehrplan sollte schlank sein und einige präzis formulierte Grundsätze enthalten. […] Man hat es verpasst, bei der Entstehung eine breite Lehrerbasis einzubringen. Die Mehrheit wusste nicht, was im stillen Kämmerlein ausgeheckt wird. Ich würde die Übung abblasen.»

16 Sind wir Deppen? «Aber der Lehrplan atmet einen unseligen Geist. Er ist von Misstrauen geprägt gegenüber den Lehrern und trägt dazu bei, dass sie sich als Deppen fühlen, weil sie angeblich nicht selbst entscheiden können, mit welchem Unterrichtsstil die Lernziele am besten erreicht werden können.»

17 Kompetenzorientierter Unterricht (KOU) - unterwegs zum Lehrplan 21
Thema 1: Kompetenzorientierter Unterricht (KOU) - unterwegs zum Lehrplan 21 1. Sitzung: Anstoss 19. Februar 2015

18 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO

19 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO

20 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO unterteilt die 11 Schuljahre in drei Zyklen zeigt den Aufbau zentraler Kompetenzen in den Fachbereichen vom ersten Kindergartenjahr bis zur dritten Oberstufe legt auf nationaler Ebene Kompetenzen fest, über welche die Schüler/innen am Ende der Volksschule verfügen müssen definiert in Form von zusätzlichen Orientierungspunkten verbindliche Ziele orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen zum optimalen Lernen

21 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO

22 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO ist ein schweizerisches Schulkonkordat harmonisiert erstmals national die Dauer und die wichtigsten Ziele der Bildungsstufen sowie deren Übergänge aktualisiert die bisherigen nationalen Lösungen (Schulkonkordat von 1970) bezüglich Schuleintrittsalter und Schulpflicht nimmt im Artikel 4 die wichtigsten Inhalte der nationalen Strategie zur Weiterentwicklung des Sprachenunterrichts (2004) in der Schweiz auf

23 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO

24 Zu unterscheiden in der aktuellen Diskussion:
LP 21 HarmoS KO orientiert sich nicht mehr primär am Input und am Inhalt, sondern legt vermehrt Wert auf den Unterrichtsprozess und den Output zielt auf die Erhöhung von handlungsrelevantem Wissen verbindet fachliches und überfachliches Wissen (Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz) richtet sich an Bildungsstandards und damit zusammenhängenden Kompetenzrastern aus fokussiert die individuellen Entwicklungsprozesse

25 Auftrag Informieren Sie sich selbständig, so dass Sie den Begriff Kompetenzorientierung (KO) beschreiben können. Folgende Fragen können Sie leiten: Was sind Merkmale der KO? Worin bestehen Unterschiede zu einer Lernzielorientierung? Welche Kritik wird der KO entgegengebracht? Als ein möglicher Ausgangspunkt für Ihre Recherche können die beiden Dokumente der PHZH, die auf abgelegt sind, dienen.

26 Kompetenzorientierung: Kritikansätze
Zu klären: In welchem Verhältnis stehen Kompetenzorientierung und bisherige Lernzielorientierung? Welche Bedeutung kommt der Selbstbestimmung und Schülerorientierung zu? Welche Rolle nimmt die Lehrperson ein? Reduziert die Kompetenzorientierung den Bildungsauftrag auf das Erlernen von ökonomisch verwertbaren Handlungen? Auftrag: Studieren Sie selbst ausgewählte Dokumente, die sich auf Webseite (www.optimisme.ch) befinden. Ihr Ziel ist es dabei, auf die oben formulierten Fragen erste Antworten zu finden. Fragen abgeleitet aus den Thesen von Joller et al. (2014), S

27 Kompetenzorientierung: Kritikansätze - Antworten
KO darf nicht als Gegenkonzept zu einer Lernzielorientierung verstanden werden. Vielmehr muss es um eine Akzentverschiebung in Richtung der effektiv sichtbaren Leistungen der Schüler/innen gehen. Bewährte Elemente sollen unbedingt beibehalten werden. Lernziele sollen für den Aufbau von Kompetenzaspekten und damit die Kompetenzentwicklung genutzt werden. Fragen abgeleitet aus den Thesen von Joller et al. (2014), S

28 Kompetenzorientierung: Kritikansätze - Antworten
Die angestrebte Akzentverschiebung darf nicht zu einer einseitigen Orientierung verkommen. Es braucht durch die Lehrperson (erg. durch Hnr) intelligent ausgewählte Inhalte, aufbereitet in Form von kognitiv aktivierenden Anforderungssituationen und strukturiert durch Aufgaben, welche geeignet sind, die Lernenden in die Lage zu versetzen, diese Situationen durch immer komplexere Denk- und Handlungsprozesse zu bewältigen. Fragen abgeleitet aus den Thesen von Joller et al. (2014), S

29 Kompetenzorientierung: Kritikansätze - Antworten
Die durch die Bildungsstandards definierten Kompetenzen dürfen nicht als Gesamt der Bildung angesehen werden. Klieme: «Die Bildungsstandards decken erklärtermassen nicht das gesamte Curriculum ab, sondern nur einen Kern in zentralen Domänen des Lernens.» […] Bildung basiert auch weiterhin auf der Begegnung und Bzeihung zwischen Menschen, mit dem Ziel einerseits gemeinschaftliches Zusammenleben und gleichzeitig eine eigenständige und mündige Persönlichkeit zu entwickeln. Fragen abgeleitet aus den Thesen von Joller et al. (2014), S

30 Auftrag für den 26. Februar 2015
Lesen Sie das Kapitel «Grundlagen» des Lehrplans (abrufbar unter Bei Zeitnot: Gehen Sie kursorisch vor, indem Sie nur jene Kapitel detailliert studieren, die Ihr persönliches Interesse wecken.

31 Planung und Termine Programm auf www.optimisme.ch abrufbar
Di, 24.2, 2000 Uhr «Doppelpunkt» auf Radio SRF 1 Do, 5. und 12.3 SOL: Arbeit an den LNW Do, 2.4 Präsentation Stand LNW Do, 14.5 Auffahrt


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