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Erweiterte Schulleitung am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt Erfahrungen mit Planung, Einführung und Umsetzung OStD Christoph Zänglein.

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Präsentation zum Thema: "Erweiterte Schulleitung am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt Erfahrungen mit Planung, Einführung und Umsetzung OStD Christoph Zänglein."—  Präsentation transkript:

1 Erweiterte Schulleitung am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt Erfahrungen mit Planung, Einführung und Umsetzung OStD Christoph Zänglein

2 Das AVH: Seminarschule Lange Zeit das größte Gymnasium Bayerns Viele Auszeichnungen (i.s.i., Forscherschule des Jahres…) Vorzügliche Ausstattung in Naturwissenschaften Generalsanierung Sinkende Schülerzahlen (2011: erstmals mehr Anmeldungen an anderem Schweinfurter Gym) 2012: neuer Schulleiter (präzise Vorbereitung)

3 Maßnahmen in Zusammenhang mit Schul- und Qualitätsentwicklung: Führungsteam (vier statt sechs Mitarbeiter) Aufgabenbeschreibungen für alle Funktionen/Aufgaben Interne (SEIS) und externe Evaluation Sprachbegleitung Zusammenarbeit GS – Gymnasium Junior-Ingenieur-Akademie MINT-EC Intensivierung der Gremienarbeit Problemfeld Unterricht

4 Konsequenzen aus Vorerfahrungen und intensiver Lektüre: 1. Keine „pet theories“, sondern Fokus auf Evidenz basierte Qualitätsentwicklung (QE) 2. Keine Akzeptanz von „just leave me alone“ Lehrerhaltung (Autonomie-Egalitäts-Syndrom), sondern Fokus auf Förderung des selbstkritischen, lernenden, kooperativen Lehrers im Zentrum der QE 3. „instructional leadership“: Fokus auf hohe Erwartungen, klare unterrichtsbezogene Ziele, Leistungsorientierung, Feedbackkultur

5 Keine kosmetische, „coat of paint“ Reformen Vorsicht bei „lighthouse schools“: Beispiel Freiarbeit „Einreißen von Wänden“ Bisweilen zu viel irrgeleitete Innovation ohne richtigen Fokus (Reformitis) Fragmentierung, Inkohärenz, Overload, Erschöpfung Gefahren der „pet theories“:

6 „empirische Wende“, „evidence based policy“, „visible learning“ Herausforderung für Schulleiter: QE muss fokussiert, konzeptionell durchdacht, begründet, nachvollziehbar kommuniziert, konsequent, transparent sein Evidenz basierte Analyse bietet Hypothesen für intelligente Suche nach Problemlösungen, keine Rezepte Fokus auf evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung:

7 „everything seems to work“ „just leave me alone“ Unterricht als Privatangelegenheit die „Anderen“ als Störfaktoren Externalisierung von Problemen Vereinsamung Ablehung des Autonomie-Egalitäts-Sydroms:

8 “what teachers do matters” “greatest source of variance in our system” Fokus auf Förderung des selbstkritischen, lernenden, kooperativen Lehrers Institutionalisierung von Strukturen um die Fragestellungen: „Was ist guter Unterricht? What is working best? Why is it working best? What is to be improved? Lehrerfortbildung, Schulleitungsfortbildung Zusammenhang Lehrergesundheit und Zufriedenheit Unterrichtsqualität im Zentrum der QE:

9 Fokus auf hohe Erwartungen an ESL/L/S klare unterrichtsbezogene Qualitätsziele Leistungsorientierung Reduzierung von Unterrichtsstörung und - ausfall Feedbackkultur Konzeptionelle Klarheit Konsequente Unterstützung der QE (Bsp. KUH) Spezielles Konzept für ESL Instructional leadership:

10 ESL am AvH: 1.Der weite Weg zum Antrag (massive Ängste, Widerstand v.a. über PR, präzise Absprachen innerhalb der Schulleitung, Kontakt zu KM und MB) 2. Führungsgrundsätze der ESL (ganz offen kommuniziert) 3. Konzept der ESL am AvH (Kollegium in Entstehung eingebunden)

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12 Führungsgrundsätze des Schulleitungsteams Wir führen das AvH als Team mit klarer Aufgabenverteilung. Wir pflegen einen kooperativen Führungsstil. Im Zentrum unserer Überlegungen stehen eine pädagogische Begleitung unserer Lehrkräfte und eine qualitative und nachhaltige Weiterentwicklung des Unterrichts, die unseren Schülern zugutekommt.

13 Wir leiten das AvH zielorientiert und konzeptionell. Wir pflegen eine offene, faire und verlässliche Kommunikations-, Feedback- und Konfliktkultur. Wir gehen diskret mit sensiblen Informationen um. Wir verstehen uns als lernende Schulleitung und nehmen auch aktiv an Feedback-Prozessen teil, die unser Schulleitungshandeln hinterfragen. Wir fördern eine gemeinsame Identität zusammen mit allen Mitgliedern unserer Schulfamilie.

14 Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche in der Schulleitung (1) OStD Christoph Zänglein (E/D/G) Schulleiter Seminarvorstand Disziplinarvorgesetzter Personalführung Seminarlehrer für Schulrecht und Schulkunde Organisation der Vortragsreihe Vorsitz im Schulforum Disziplinarfälle Kontakt zu Elternbeirat und externen Partnern StD Harald Hirsch (D/G/Sk) Wahrnehmung der dienstlichen Aufgaben des Schulleiters in dessen Abwesenheit Neuaufnahme von Schülern; Aufnahmeverfahren; Nachprüfung; Besondere Prüfung Koordination der Studienseminare, Sprecherziehung Beratungsgespräche mit Kollegen, Schülern und Eltern Öffentlichkeitsarbeit Kontakte zur SMV, zu Schulsanitätern, zur Technikgruppe Verwaltung von Stiftungen Inklusion

15 Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche in der Schulleitung (2) StDin Maria Vollmuth (M/Ph) Schulorganisation Personalverwaltung (ASV) Personaleinsatz (ASV) Verantwortliche für den Stunden- und Vertretungsplan Wahlunterricht Koordination von Fortbildungen Integrierte Lehrerreserve StD Matthias Rascher (E/G) Haushalt und Sachbedarf Koordinator "Übergänge gestalten" und der 5. Klassen Betreuung von Praktikanten Schulentwicklung, Evaluation, Eigenverantwortliche Schule Humboldt aktuell Verwaltung der Schlüsselsysteme Gebäudemanagement Schadens- und Versicherungsfälle Amtliche Schulverwaltung (ASV)

16 Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche in der Schulleitung (3) StD Markus Arneth (D/F) Ganztagesschule (offen und Antrag für gebundenen Ganztag) OStR Frank Baier (B/C) MINT-EC Junior-Ingenieur-Akademie OStR Marco Korn (B/C) Medien Kommunikationsplattformen StDin Sigrid Waldmann (M/Geo) Lehrerraumprinzip Intensivierungsstunden

17 Grundlegendes zur ESL am AvH: 1. Der wichtigste Aspekt der ESL ist die pädagogische Begleitung der Lehrkräfte. Sie ist von der periodischen Beurteilung völlig abgekoppelt. 2. Die zufällige Zuordnung von Lehrkräften (Ausnahmen: Schulleiter – Seminarlehrkräfte, Stellv. Schulleiter – Fachbetreuer) vermeidet eine Kompetenzüberschneidung zwischen ESL-Mitglied (= Gruppenleiter) und Fachbetreuer. 3. Fachbetreuer können nach wie vor gem. § 23 LDO Weisungsbefugnis übertragen bekommen und behalten ihre fachgebundenen Führungs- und Beratungsaufgaben. 4. ESL-Mitglieder haben gegenüber den ihnen zugeteilten Lehrkräften Personalverantwortung. Disziplinarvorgesetzter ist ausschließlich der SL. 5. Betreuung von Zweigschulreferendaren: Pro Fach und Halbjahr erfolgen drei Unterrichtsbesuche durch die jeweiligen Betreuungslehrer, je einer durch den Gruppenleiter und Schulleiter oder Stellv. Schulleiter. Das Gutachten wird von den Betreuungslehrern erstellt und dann dem Schulleiter oder Stellv. Schulleiter ergänzt.

18 6. ESL-Mitglieder kümmern sich als Gruppenleiter um neue, ihnen zugeteilte Lehrkräfte und führen sie in Absprache mit den Fachbetreuern in schulische Abläufe ein. 7. Ausgehend von den einzelnen Gruppen werden fächerübergreifende Entwicklungsziele propagiert und umgesetzt. 8. Ausgehend von den einzelnen Gruppen wird eine gegenseitige Unterrichtshospitation gefördert. Dreimaliges dokumentiertes gegenseitiges Besuchen wird als halbe Fortbildungsveranstaltung anerkannt. 9. ESL-Mitglieder öffnen ihren Unterricht nach Absprache. 10. Ausgehend von gemeinsam akzeptierten Prinzipien guten Unterrichts erfolgen seit Januar 2015 angekündigte Unterrichtsbesuche durch ESL- Mitglieder. Für das gesamte Schuljahr 2014/15 sind Aktivitäten der ESL vom periodischen Beurteilungsprozess abgekoppelt. 11. Die angekündigten Unterrichtsbesuche sowie das anschließende Gespräch werden dokumentiert. 12. Im Kalenderjahr 2015 erfolgen zwei Unterrichtsbesuche und ein Mitarbeitergespräch mit anschließender Zielvereinbarung.

19 13. Der Schulleiter erfährt aus Unterrichtsbesuchen, Feedback-Gespräch, Mitarbeitergespräch und Zielvereinbarungen nur das, was zwischen Gruppenleiter und Lehrkraft abgestimmt ist. 14. Beurteilungsrelevante Unterrichtsbesuche durch Schulleiter und Stellv. Schulleiter bleiben davon unberührt. 15. In den Teamsitzungen (drei pro Schuljahr) werden zwischen Gruppenleitern und Lehrkräften Erfahrungen ausgetauscht und das weitere Vorgehen koordiniert. 16. Am Ende des Schuljahres 2015/16 wird der gesamte Prozess evaluiert. Wesentlich: Ängste nehmen und Glaubwürdigkeit herstellen!!!

20 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!!!


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