Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Einführung zweite Aufgabe Modell «Schlüsselsituationen» 1 „…

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Einführung zweite Aufgabe Modell «Schlüsselsituationen» 1 „…"—  Präsentation transkript:

1 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Einführung zweite Aufgabe Modell «Schlüsselsituationen» 1 „… unbegriffene Theorie in der Ausbildung und begriffslose Praxis im Berufsfeld bilden eine duale Einheit“ Homfeldt (2004, S. 337)

2 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Diese PowerPoint Präsentation steht unter einer Creative Commons Lizenz Sie dürfen: das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen Zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen. Keine kommerzielle Nutzung — Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeiten oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwenden, dürfen Sie die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind. Link zur Lizenz: 2

3 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 3 Grafik:ANNA BENE Anna Benecke Transfer  Transformation Relationierung 

4 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 4 Relationierung  Reflexive Professionalität

5 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Relationierung wird als Modus verstanden, mit dem wissenschaftliches Wissen von in der Praxis Tätigen selektiv aufgenommen, auf die konkrete Problemstellung hin interpretiert und schließlich mit beruflichem Erfahrungswissen verschmilzt und sich so zu einem neuen Typ von Wissen, dem Professionswissen wandelt (Dewe, 2012). Relationierung von Theorie und Praxis

6 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz „Diskursives Bewusstsein bezeichnet solche Erinnerungsformen, die der Handelnde sprachlich zum Ausdruck bringen kann. Das praktische Bewusstsein bezieht sich auf Erinnerungen, die dem Handelnden in der durée des Handelns zugänglich sind, ohne dass er jedoch sagen könnte, was er eigentlich ‚weiss‘. Das Unbewusste bezieht sich auf Erinnerungsweisen, auf die der Handelnde keinen direkten Zugriff hat …“ (Giddens, 1997, S. 99 f.). 6 „Handelnde Menschen wissen immer, was sie tun“ (Giddens, 1997, S. 79)

7 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 7 Implizites – explizites Wissen Explizites Wissen Wissenschaftliches Wissen Deklaratives Praxiswissen/ Handlungswissen Modelle, Verfahren, Prozeduren, Techniken etc. Diskursives Bewusstsein (Giddens, 1997) Implizites Wissen Tacit knowing (Polanyi, 1985) Knowing-in-Action (Schön, 1983) Intuitives Handeln (Dreyfus & Dreyfus, 1987) Praktisches Bewusstsein (Giddens, 1997) Erfahrungswissen

8 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Zusammenspiel vielfältiger Wissensformen mit einer Handlungspraxis  «Kunst» Dewe u.a. (1987, S. 35) merken an, "dass es für sozialpädagogisches professionelles Handeln möglicherweise Regeln der Erfahrung und Klugheit gibt, aber keine unmittelbar handlungsanleitende wissenschaftliche Theorie. Somit bleibt professionelles Handeln ein Stück weit 'Kunst', die sich sehr wohl auf Wissen stützt, aber nicht selbst direkt methodisieren, also nach dem Muster wissenschaftlicher Arbeit ordnen lässt." 8

9 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Kasuistik  wesentlich für «Kunstlehre» Der Umgang mit Fällen wird vornehmlich in denjenigen Disziplinen gepflegt, die sich als Theorie einer bestimmten (beruflichen) Praxis verstehen. Kasuistik gilt hier als ein Instrument zur Vorbereitung auf bzw. Einübung in die entsprechende Profession. An ‚typischen‘ wie auch an ‚besonderen‘ Fällen soll gelernt werden – in der Hoffnung, dass hierdurch eine doppelte Transferleistung initiiert wird: Zum einen die Übertragung allgemeiner Ausbildungsinhalte auf eine exemplarisch ausgewählte Problemsituation des zukünftigen Berufsfeldes, zum anderen die Übertragung dieser ersten, ‚am Fall‘ geübten Übertragungskompetenz auf andere, wenn möglich: alle zukünftigen beruflichen Problemsituationen.“ Terhart (1985, S

10 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz  Regelwissen explizieren  Regelmodulation verstehen und internalisieren! „Offenbar sind Kasuistiken keine Rezepte, weil sie nicht sagen können, was man vorab tun muss, damit dieses und jenes geschieht. Vielmehr müssen sie konkret die individuellen Umstände und Prozesse benennen und die dabei zum Tragen kommenden Wissensbestände und Einschätzungen der (medizinischen, juristischen, theologischen) Experten auswählen, weil man erst hinterher sicher weiss, was geholfen hat. Genau daraus soll man lernen, was beim nächsten mal zu tun ist und wie die Regeln auch variiert werden können, damit es passt und hilft. Letzteres ist genau der Unterschied zu Rezeptwissen, das situationsunabhängig funktioniert und anzuwenden ist“ (Fischer, 2008, S. 25) 10

11 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 11 Schlüsselsituationen - ein Ansatz für eine Kasuistik "Professionelle Arbeit wird als Gleichzeitigkeit von Theorieverstehen als Allgemeinem und Fallverstehen als Besonderem konzipiert. Beide Komponenten stehen in logischem Widerspruch zueinander und sind nicht dauerhaft miteinander in Einklang zu bringen, sondern nur situativ." Hiltrud von Spiegel, 2004, S. 56

12 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Situation - situatives Wissen im integrierenden Lernmodell (Kaiser 2005)

13 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Definition einer Schlüsselsituation 13 Situation Situationen- kreis Situation Aufgabenbereich = Schlüssel- situation

14 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 14 Der Wert von Communities of Practice (Lave & Wenger, 1991, 1998)

15 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Lernen als Zugehören: Community of Practice (CoP) ( Lave & Wenger, 1991, 1998) gemeinsame Aufgabe gemeinsames Handeln gemeinsames Repertoire

16 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 16  Situatives Aushandeln von Bedeutung  Zur fachkundigen Person werden  Identität bilden in CoP’s Grafik:ANNA BENE Anna Benecke

17 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Multimitgliedschaft: Verbindung von Perspektiven Grenzobjekte Vermittelnde Person Wissenschaft Praxis

18 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Reflexionsmodell: “Grenzobjekte erarbeiten” 1.Titel der Schlüsselsituation 2.Situationsmerkmale 3.Situationsbeschreibung 4.reflection-in-action in den Handlungssequenzen 5.Ressourcen 6.Qualitätsstandards 7.Reflexion anhand der Qualitätsstandards 8.Handlungsalternativen

19 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Diskursmodell - Wir bauen ein Netzwerk Schlüsselsituationen mit thematischen Communities of Practice auf! 19 Projekt #Schlüsselsituationen, ein Forschungsprojekt des Programms «BREF – Brückenschläge mit Erfolg» von KFH und Gebert Rüf Stiftung, mitfinanziert von der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

20 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Pause 20

21 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 21 „Die kasuistische Aufgabe ist demnach nicht nur, einen Fall zu verstehen, sondern, mehr noch und zuerst, die Art seines immer schon verstanden Seins zu verstehen und dieses überprüfbar zu machen.“ Müller (2008, S. 395) Grafik:ANNA BENE Anna Benecke Teil II: Erarbeitung einer exemplarischen Schlüsselsituation

22 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz AllgemeinesBesonderes Die Relationierung von Theorie und Praxis beim Reflexionsmodell Schlüsselsituationen Situationsbeschreibung konkret, spezifischer Kontext 2 3 Setzen des Titels Der Titel setzt nun den Fokus und bestimmt, unter welche Schlüsselsituation die spezifische Situation klassifiziert werden kann. 1 Rekonstruktion der «reflection in action» was ging mit bei der Handlung durch Kopf und Bauch?

23 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Allgemeines Besonderes Prüfen der Situationsmerkmale Treffen die Situationsmerkmale der Schlüsselsituation auf die spezifische Situation zu? Müssen sie noch besser formuliert werden? 4 Ressourcen erschliessen Welches allgemeine Wissen hilft, diese Situation professionell zu gestalten? Ressourcen Wie hilft das allgemeine Wissen, die konkrete Situation zu gestalten? 5

24 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Das Modell Schlüsselsituationen unterscheidet folgende Ressourcen (Wissen und Fähigkeiten) 24 Erklärungswissen Warum handeln die Personen in der Situation so? Interventions- wissen Wie kann man als professionelle Fachperson handeln? Erfahrungswissen Woran erinnert man sich, was kennt man aus ähnlichen Situationen?

25 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 25 Organisations- und Kontextwissen Welche Rahmenbedingungen beeinflussen das eigene Handeln? Fähigkeiten Was muss man als professionelle Fachperson können? Organisationale, infrastrukturelle, zeitliche, materielle Voraussetzungen Womit kann ich handeln? WertewissenWoraufhin richte ich mein Handeln aus?

26 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz AllgemeinesBesonderes Qualitätsmerkmale bestimmen Welche Qualitätsmerkmale müssen erreicht werden, um die Situationsgestaltung als professionell gelungen zu bezeichnen? 6 Reflexion der Situationsbeschreibung Sind bei der beschriebenen spezifischen Situation die Qualitätsmerkmale eingehalten worden? Entwicklung von Handlungsalternativen Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse: wie müsste die Situation anders gestaltet werden? 7 8

27 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Allgemeines Besonderes Situationsbeschreibung konkret, spezifischer Kontext Rekonstruktion der «reflection in action» was ging mit bei der Handlung durch Kopf und Bauch? Setzen des Titels Der Titel setzt nun den Fokus und bestimmt, unter welche Schlüsselsituation die spezifische Situation klassifiziert werden kann. Prüfen der Situationsmerkmale Treffen die Situationsmerkmale der Schlüsselsituation auf die spezifische Situation zu? Müssen sie noch besser formuliert werden? Ressourcen erschliessen Welches allgemeine Wissen hilft, diese Situation professionell zu gestalten? Ressourcen Wie hilft das allgemeine Wissen, die konkrete Situation zu gestalten? 5 Qualitätsmerkmale bestimmen Welche Qualitätsmerkmale müssen erreicht werden, um die Situationsgestaltung als professionell gelungen zu bezeichnen? 6 Reflexion der Situationsbeschreibung Sind bei der beschriebenen spezifischen Situation die Qualitätsmerkmale eingehalten worden? Entwicklung von Handlungsalternativen Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse: wie könnte/müsste die Situation anders gestaltet werden? 7 8

28 Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz 28 "Schluss mit verschlüsselten Situationen - schliessen wir uns online kurz zum Diskurs!"


Herunterladen ppt "Einführung Modell Schlüsselsituationen, Modul Kasuistik BA 134, November 2014, Regula Kunz Einführung zweite Aufgabe Modell «Schlüsselsituationen» 1 „…"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen