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Übungen zur geomorphologisch-physiogeographischen Interpretation von Luft- und Satellitenbildern Institut für Geographie und Regionalforschung 290181,

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1 Übungen zur geomorphologisch-physiogeographischen Interpretation von Luft- und Satellitenbildern Institut für Geographie und Regionalforschung , VU, 3 Std., Wintersemester 2009/2010, Do 14:00-17:00, c.t. Hörsaal 5A, 4 ECTS Thomas Engleder

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5 Vertrautmachen mit dem Raum Google Earth Google Maps POIs

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7 Interpretation/Analyse + qualitative + quantitative Aussagen über einen Landschaftsraum/verschiedene Landschaftsräume > Was ist wo? > Wieviel ist wo? (oft reicht luftbildgestützte Schätzung) z.B. >> Hochgebirge: glazialer Formenschatz – Hazardpotential >> Mittelgebirge: Naturnahe Flächen (Feuchtgebiete, Magerwiesen, Naturwaldgebiete, Brachen, Landschaftsgliederung durch Hecken/Einzelbäume,...) – Ökosystemleistungen >> Ebene: Extensivflächen - Grundwasserschongebiete

8 Bsp. Ökosystemleistungen am menschlichen Nutzen orientiert: > sauberes Trinkwasser > ausgeglichener Abfluss von Niederschlägen >> Hochwasserschutz >> hydroelektrische Nutzung (Wasserkraftwerke) > Rekreationsfunktion >> Erholung, Freizeit >> Inspiration nicht vordergründig am menschlichen Nutzen orientiert: > Biodiversität >> floristisch >> faunistisch > Eigenwert der Natur

9 Bsp. Ökosystemleistungen Bsp. Feuchtgebiete/Brachen im Grenzraum A/CZ: > Erkennen am Luftbild (qualitativ) > Strukturmerkmale (Bewuchs, Einzelbäume, Hecken,...) > Flächenausmaß (quantitativ) > Verteilungsmuster in der Landschaft >> Quellbereiche, Senken, Seehöhe/Reliefenergie, Fließgewässer-begleitend, Exposition,... > Kategorisierung (sehr feucht/mäßig feucht; naturnah/ naturfern; strukturreich/strukturarm;...) > ergänzende Untersuchungen (Durchfluss-/Abflussmessung, Bodenmächtigkeit, Arten/Habitaterhebung,...)

10 Bsp. Ökosystemleistungen Bsp. Feuchtgebiete/Brachen im Grenzraum A/CZ: >> Aussagen über Ökosystemleistung möglich z.B.: Das Gebiet XY ist zu X % von Feuchtgebieten/Brachen geprägt/bedeckt. Die innere Strukturvielfalt ist hoch auf Grund folgender Merkmale: Einzelbäume, Felsen, unterschiedliche Exposition, Totholz, Trockenbiotope im Feuchtgebiet, mosaikmäßige Verteilung von Magerstandorten und Hochstaudenfluren, etc. Das Gebiet bietet Lebensraum/Reproduktionsraum für folgende geschütze/gefährdete/seltene/charakteristische Arten: X, Y, Z – Quantifizierung wenn möglich bzw. Monitoring empfehlen.

11 Bsp. Ökosystemleistungen Bsp. Feuchtgebiete/Brachen im Grenzraum A/CZ: >> Aussagen über Ökosystemleistung möglich z.B.: Die Feuchtgebiete/Brachen buffern Niederschläge bzw. überbrücken Trockenklemmen im Ausmaß von X – Y Wochen. Im Vergleich zum angrenzenden mehrmähdigen Dauergrünland ist das Wasserspeichervermögen um das X- fache höher.

12 Bsp. Ökosystemleistungen Bsp. Feuchtgebiete/Brachen im Grenzraum A/CZ: >> Aussagen über Ökosystemleistung möglich z.B.: >>> Bewertungsschema für Gesellschaft/Verwaltung/Politik z.B. technische Maßnahmen mit der gleichen Wirkung bezüglich Wasserhaushalt würden X EUR kosten. Die Biodiversitätsleistung wird mit X EUR angesetzt. >>> Der Erhalt der Flächen ist sehr bedeutend/bedeutend/weniger bedeutend. >>> Empfehlung: NSG, Vertragnaturschutz, Nutzungsauflagen, Ankauf durch öffentliche Hand, Pflegemaßnahmen,...

13 Bsp. Ökosystemleistungen Bsp. Landschaftsgliederung/Strukturvielfalt: > Erkennen am Luftbild (qualitativ)

14 Bsp. Hydrologie Bsp. Fließgewässer, Feuchtgebiete, Moore > Erkennen am Luftbild (qualitativ)

15 Bsp. historisch-politische Dimension Bsp. Eisener Vorhang, Niemandsland, Nutzungswandel > Erkennen am Luftbild (qualitativ)

16 Bsp. Wald Bsp. Baumarten, Alter, Zustand, Holzvorrat > Erkennen am Luftbild (qualitativ)

17 Bsp. Wald Bsp. Baumarten, Alter, Zustand, Holzvorrat > Erkennen am Luftbild (qualitativ)

18 Bsp. Wald Bsp. Borkenkäfermassenvermehrung > Erkennen am Luftbild (qualitativ)

19 Vergleichsbilder zeitliche Auflösung Bsp....

20 Luftbild Scheibelsee- u. Ochsenkar (Rottenmann. Tauern) Aufgabe: Anfertigung einer geomorphologischen Karte N G.Hengst, m G.Bösenstein, m x x

21 Massenbewegungen Bergzerreissung im Kamm oberhalb der bewachsenen Blockgletscherzunge; im Schichtstreichen angelegt Rutschung nördl. des kleineren der beiden tieferen Karseen; Rutschkörper mit lockerem Wald bestockt; Zugspalten im Anrissgebiet erkennbar; Murbahnen durch helle Farbe sehr auffällig; auch alte inaktive (Vegetationsbedeckung); im oberen nördl. Karboden große aktive Murkegel Bergzerreissung Murbahnen Rutschung N

22 Bergzerreissung, toter Blockgletscher, Fließwülste, Toteisloch, Rundhöcker? N

23 Rutschung N

24 Murbahnen N

25 frische Schutthalden, Blockgletscher N

26 tiefe Steinschlagrinnen N

27 Almrodung wo markanter Wechsel der Hangneigung  Waldgrenzen durch Almrodung besonders scharf;  zeichnet oft den Knick nach zwischen flachem Karboden und steilen Karrück- und Karseitenwänden bzw. Abfall Richtung Tal markante Geländekanten N

28 Legende

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30 wir sehen uns am Mi, , 13:00 hier

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