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Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Public Private Partnership (PPP) im Hochbau - PPP-Vertragsmodelle - Rechtsanwältin Anja Theurer

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Präsentation zum Thema: "Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Public Private Partnership (PPP) im Hochbau - PPP-Vertragsmodelle - Rechtsanwältin Anja Theurer"—  Präsentation transkript:

1 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Public Private Partnership (PPP) im Hochbau - PPP-Vertragsmodelle - Rechtsanwältin Anja Theurer

2 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Entscheidungsvariablen Grundstückseigentum? Eigentumsübergang nach Ablauf der Vertragszeit? Neubau oder Sanierung? Finanzierungsart? Person des Nutzers?

3 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Die Vertragsmodelle - Übersicht Erwerbermodell (I) FM Leasingmodell (II) Vermietungsmodell (III) Inhabermodell(IV) Contractingmodell (V) Konzessionsmodell (VI) Gesellschaftsmodell (VII)

4 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Vertragsart Werkvertragliche Elemente - z.B. Errichtung eines Neubaus Mietvertragliche Elemente - z.B. Nutzung einer auf dem Grundstück des AN erbauten Immobilie durch den AG Kaufvertragliche Elemente - z.B. Übertragung der im Eigentum des AN stehenden Immobilie auf den AG am Ende der Vertragslaufzeit

5 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Dienstvertragliche Elemente - z.B. Dienstleistungen im Rahmen des Facilitymanagement wie Hausmeisterdienste Darlehensvertragsrechtliche Elemente - z.B. ratenweise Zahlung des Kaufpreises

6 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Erwerbermodell Grundmodell Charakteristikum: Bereits bei Vertragschluss wird der Erwerb des Eigentums an der Immobilie durch den öffentlichen AG nach Abschluss der Betriebsphase fest vereinbart. Bis dahin steht die Immobilie im Eigentum des privaten AN. Regelmäßige Laufzeit: 20 – 30 Jahre

7 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Aufgabenbereiche: AN Planung: Erstellen der Gebäudeplanung Bau: Schlüsselfertige Errichtung des Gebäudes Betrieb:Umfassendes Facility Management (einschließlich Instandhaltung/ Instandsetzung sowie sonstige Dienstleistungen wie z.B. Sicher- heitsdienste, Pförtner, Catering, Einrichtung/Inventar etc.)

8 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Finanzierung:Finanzierung von Planung und Bau des Gebäudes durch Eigen- bzw. Fremd- kapital Verwertung:Verpflichtung zur Übertragung des “Gebäudeeigentums” auf den AG am Ende der Vertragslaufzeit

9 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. AG Entgelt: Regelmäßige Zahlung eines Entgelts ((“Kaufpreis-“) Raten) an den AN, das bei Vertragsschluss festgesetzt wird und aus folgenden Komponenten besteht: (1)Entgelt für Planung, Bau und Finanzierung (Annuität) (2)Entgelt für das Facility Management

10 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. FM Leasingmodell Grundmodell Charakteristikum: Vereinbarung einer Option zugunsten des öffentlichen AG, nach Abschluss der Betriebsphase das Eigentum an der Immobilie zu erwerben. Die Vereinbarung der Kaufoption wird als Regelfall angenommen. Regelmäßige Laufzeit:20 – 30 Jahre

11 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Aufgabenbereiche: Grundsätzlich wie beim Erwerbermodell, daneben folgende Besonderheiten: AN Verwertung:Keine Verpflichtung zur Übertragung des “Gebäudeeigentums” auf den AG am Ende der Vertragslaufzeit, sondern regelmäßig Räumung des Gebäudes durch den AG; aber:

12 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Kaufoption zugunsten des AG zum vorab kalkulierten Restwert, d.h. Verpflichtung zur Übertragung des “Gebäudeeigentums”, wenn der AG die Kaufoption tatsächlich ausübt; ggf. auch - alternativ - Verlängerungsoption zugunsten des AG und sonstige Ver- wertungsabreden

13 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. AG Entgelt:Regelmäßige Zahlung eines Entgelts (“Leasing”-) Raten) an den AN, das bei Vertragsschluss festgesetzt wird und aus folgenden Komponenten besteht: (1) Entgelt zur (Teil-) Amortisation der Planungs-, Bau- und Finanzie- rungskosten (Annuität) (2) Entgelt für das Facility Management

14 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Vermietungsmodell Grundmodell Charakteristikum: Vereinbarung einer Option zugunsten des öffentlichen AG, nach Abschluss der Betriebsphase das Eigentum an der Immobilie zu erwerben. Die Vereinbarung der Kaufoption soll die Ausnahme sein. Regelmäßige Laufzeit:20 – 30 Jahre

15 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Aufgabenbereiche: Grundsätzlich wie beim Erwerbermodell und beim FM Leasingmodell, daneben folgende Besonderheiten: AN Verwertung:Keine Verpflichtung zur Übertragung des “Gebäudeeigentums” auf den AG am Ende Der Vertragslaufzeit (sondern regelmäßig Räumung des Gebäudes durch den AG); im Gegensatz zu Vertragsmodell I und II

16 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. erwirbt der AG das Objekt grundsätzlich weder “automatisch” noch durch Aus- übung einer Kaufoption zu vorab fest- gelegtem Preis: ggf. auch – alternativ – Verlängerungsoption zugunsten des AG

17 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. AG Entgelt: Regelmäßige Zahlung eines Entgelts ((“Miet”-) Raten) an den AN, das bei Vertragsschluss festgesetzt wird und aus folgenden Komponenten besteht: (1) Entgelt für Gebrauchsüberlassung (entsprechend marktüblicher Miete) (2)Entgelt für das Facility Management

18 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Inhabermodell Grundmodell Charakteristikum: Der öffentliche AG hat bereits vor Beginn der Betriebsphase das Eigentum am Gebäude, dieses wird lediglich saniert. Möglich ist zudem die Errichtung eines Neubaus auf dem Grundstück des AG. Regelmäßige Laufzeit: Jahre

19 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Aufgabenbereiche: AN Planung: Erstellung der Planung für Sanierung und/oder (Ein-) Bau von Gebäuden bzw. Anlagen Bau:Durchführung der Sanierungsarbeiten bzw. des (Ein-) Baus der Gebäude bzw. Anlagen

20 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Betrieb: Umfassendes Facility Management (einschließlich Instandhaltung/In- standsetzung sowie sonstige Dienst- leistungen, wie z.B. Sicherheitsdienste, Pförtner, Catering, Einrichtung/Inventar etc.) Finanzierung: Finanzierung von Planung und Durch- führung der Sanierungsarbeiten bzw. des (Ein-) Baus der Gebäude bzw. Anlagen durch Eigen- bzw. Fremdkapital

21 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Mogendorfer Modell: Grundidee: Dem Privaten sollen von der finanzierenden Bank Konditionen gewährt werden können, die mit denen eines Kommunalkredits vergleichbar sind. Durchführung : Anstatt Abschlagszahlungen „Bautestate“ - Bestätigung der Leistung als vertragsgemäß durch AG - Insoweit Verzicht auf Einwendungen

22 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. - Stundung von Zahlungsverpflichtungen des AG durch den AN über einen bestimmten längeren Zeitraum ab Abnahme der Gesamtleistung Forderungsverkauf an Bank (Forfaitierung) unter Übergabe des Testats - Kaufpreis entspricht i.d.R. dem abgezinsten Betrag der zwischen AG und AN für den jeweiligen Bauab- schnitt vereinbarten Vergütung und wird sofort fällig

23 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. - Berechtigung der Bank, nach Abnahme der Gesamt- leistung durch AG die abgetretene Forderung ge- genüber AG entsprechend der in den Bautestaten enthaltenen Stundenabrede frei von Einwendungen ratierlich geltend zu machen

24 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Verwertung:Keine Verpflichtung zur Übertragung des „Gebäude- bzw. Anlageneigentums“ auf den AG am Ende der Vertragslaufzeit, da Gebäude bzw. Anlagen bereits im Eigen- tum des AG stehen oder durch Einbau Bestandteil des „Gebäudeeigentums“ werden

25 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. AG Entgelt: Regelmäßige Zahlung eines Entgelts an den AN, das bei Vertragsschluss festge- setzt wird und aus folgenden Kompo- nenten besteht: (1) Entgelt für Planung, Durchführung und Finanzierung (Annuität) (2)Entgelt für das Facility Management

26 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Contractingmodell Grundmodell Charakteristikum: Die Leistungen des AN sind auf eine technische Anlage beschränkt; diese werden in einem Gebäude des AG (ein-) gebaut oder optimiert und anschließend betrieben. Regelmäßige Laufzeit: Jahre

27 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Aufgabenbereiche: AN Planung: Erstellung der Planungen für (Ein-) Bauarbeiten und Optimierungs- maßnahmen Bau:Durchführung der (Ein-)Bauarbeiten und Optimierungsmaßnahmen Betrieb:Betrieb und Instandhaltung/Instand- setzung der Anlagen (-teile); u.U. auch Energielieferung

28 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Finanzierung: Finanzierung von Planungen, Durch- führung sowie Betrieb durch Eigen- bzw. Fremdkapital Verwertung:Verpflichtung zur Entfernung der Anlagen (-teile) am Ende der Vertrags- laufzeit vom „Gebäudegrundstück“ des AG, da es sich insoweit regelmäßig um „Scheinbestandteile“ des Grundstücks oder Gebäudes des AG handelt; alter´- nativ: nachträglich vereinbarte Übertra- gung des „Anlageneigentums“ auf den AG am Ende der Vertragslaufzeit

29 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. AG Entgelt: Regelmäßige Zahlung eines Entgelts, das bei Vertragsschluss festgesetzt wird und die Planungs-, Durchführungs-, Betriebs- und Finanzierungskosten des AN abdecken soll. Im Unterschied zu den Vertragsmodellen I bis IV besteht das Entgelt aus folgenden Komponenten: (1) Eingesparte Energiekosten (2) u.U. Entgelt für Energielieferung (3) u.U. Zuzahlungen des AG

30 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Konzessionsmodell Modellvariante: Kann grundsätzlich mit jedem der Vertragsmodelle I bis IV kombiniert werden. Charakteristikum: AN erbringt eine bestimmte Leistung entweder in Form der Gebäudeerrichtung (Baukonzession) oder in Form einer Dienstleistung (Dienstleistungskonzession) anstelle des AG gegenüber Dritten. Durch Konzession wird dem AN das Recht eingeräumt, die Kosten des Projekts durch ein Entgelt, das vom dritten Nutzer zu entrichten ist, zu refinanzieren.

31 Wir machen das. Das Deutsche Baugewerbe. Gesellschaftsmodell Modellvariante: Kann grundsätzlich mit jedem der Vertragsmodelle I bis V kombiniert werden. Charakteristikum: Leistungspflichten des AN können auch durch eine Projektgesellschaft übernommen werden, an der sowohl der AN als auch der öffentliche AG beteiligt sind. Gesellschaftsform: Personen- oder Kapitalgesellschaften


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