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Was sind Menschenbilder und wie wirken sie sich auf die Betreuung aus ?

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Präsentation zum Thema: "Was sind Menschenbilder und wie wirken sie sich auf die Betreuung aus ?"—  Präsentation transkript:

1 Was sind Menschenbilder und wie wirken sie sich auf die Betreuung aus ?

2 Individuelle Menschenbilder sind: Vorstellungen über das Menschsein Wertvorstellungen über das Menschsein

3 Individuelle Menschenbilder sind geprägt durch  eigene Wahrnehmung  Sicht unserer engsten Umgebung zum Beispiel Eltern, Freunde, Lehrer/in  unseren Kulturkreis (Gesellschaft)

4 Was sind allgemeine Menschenbilder sind zusammenhängende Systeme von Vorstellungen, Annahmen, Werten und Urteile über das Menschsein beantworten Fragen wie: Was ist der Mensch, woher kommt er und wohin geht er Hängen eng mit Weltbildern zusammen

5 Wirkung von Menschenbildern Weltbilder und Menschenbilder wirken wie Filter, durch die wir die Welt, insbesondere die scheinbare Wirklichkeit wahrnehmen und erleben Menschenbilder entlasten uns im alltäglichen Handeln Menschenbilder sind oft unbewusst

6 Wirkung von Menschenbildern Menschenbilder geben unserem Tun und Lassen Orientierung Menschenbilder bauen unsere Identität auf

7 Gefahr nach einem Menschenbild zu handeln Fehlende Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit eigenen Wertvor­ stellungen und Menschenbildern führt zu: erstarrter Routine Vorurteilen widersprüchlichem Handeln mangelhafter Kritikfähigkeit Hindernissen für die weitere berufliche Entwicklung.

8 Menschenbilder in der Betreuung Wer intensiv mit Menschen arbeitet, sollte sich seines Menschenbildes und damit der eigenen Art der Wahr­ nehmung von Menschen bewusst sein, um die Betreuung möglichst frei gestalten zu können.

9 Was sind Gründe, um sich nicht mit dem Menschenbild auseinander zu setzen ? Druck von Alltagsroutine Widersprüche im eigenen Verhalten und den eigenen Einstellungen

10 Menschenbilder und Psychotherapiemethoden Am Beispiel der Methoden der Psychotherapie kann aufgezeigt werden, wie sich Menschenbilder auf die Therapiemethoden auswirken. Die nächste Folie zeigt eine Auswahl von gängigen Methoden:

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12 Psychoanalytische Theorie Neurosenlehre Triebtheorie Entwicklungspsychologisches Modell Unterbewusstsein und Über-Ich Therapeutischer Fokus eher Vergangenheit Persönlichkeitsstruktur( z.B. orale Fixierung) neurotischer Konflikte (Nähe vs. Autonomie) Therapeutische Beziehung Therapeutische Wirkfaktoren Bewusstmachung Verstehen, Einsicht Übertragung Katharsis Korrigierende emotionale Erfahrung Therapeutische Vorgehen Abstinenz Deutung Verbalisieren emotionaler Prozesse Psychoanalyse nach Sigmund Freud

13 Verhaltenstherapie (Kognitivismus, Behaviorismus) Therapeutischer Fokus eher auf die Gegenwart bezogen Symptom(z.B.Angst,Zwänge,Depression) Problemverhalten(z.B.Vermeidung) Defizite(soziale Fertigkeiten)

14 Therapeutische Wirkfaktoren Verstärkung Modelllernen Verhaltensänderung Übungen Umbewertung

15 Humanistische Psychologie Menschenbild Der Mensch ist grundsätzlich gut, sinn- und zielorientiert. Jeder Mensch hat eine Aktualisierungstendenz, die ihn in Richtung einer positiven Entwicklung drängt. Selbstverwirklichung ist das oberste Bedürfnis des Menschen. Jeder Mensch ist autonom und gleichzeitig gesellschaftsbezogen. Ziel ist es, eine möglichst grosse und fürs eigene Umfeld verträgliche Selbstverwirklichung zu erlangen. Therapeutisches Verhältnis Der Therapeut versucht, möglichst einfühlend (Empathie), wertschätzend (Akzeptanz) und echt (Kongruenz) auf den Klienten einzugehen. Er tritt dem Klienten nicht „wissend und wegweisend “gegenüber, sondern begleitet und ermutigt ihn in seinem möglichst weitreichend selbstgestalteten Therapieprozess.

16 Humanistisches Menschenbild Das menschliche Wesen ist mehr als die Summe seiner Teile. Menschliche Existenz vollzieht sich in zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Mensch lebt bewusst, er besitzt die Fähigkeit zur Selbstbesinnung. Der Mensch kann wählen und entscheiden und sich damit auch wandeln. Der Mensch ist intentional, lebt also ausgerichtet auf Ziele und Werte.

17 Therapeutisches Verhältnis Der Therapeut versucht, möglichst einfühlend (Empathie), wertschätzend (Akzeptanz) und echt (Kongruenz) auf den Klienten einzugehen. Er tritt dem Klienten nicht „wissend und wegweisend “gegenüber, sondern begleitet und ermutigt ihn in seinem möglichst weitreichend selbstgestalteten Therapieprozess.

18 Therapieverständnis Mittels einfühlender (klientenzentrierter) Haltung versucht der Therapeut, sich ganz auf das subjektive Erleben des Klienten einzulassen. Der Klient ist selber für seine Entwicklung verantwortlich und auch kompetent genug, um eigene Lösungen zu finden. Ziel der Therapie ist es, die Kongruenz und dadurch die Selbstverwirklichung des Klienten zu erhöhen.

19 Störungsbegriff Wenn das Selbst des Menschen und seine Erfahrungen nicht übereinstimmen, entsteht eine Inkongruenz. Der Mensch ist dann nicht mehr „bei sich“. Damit wird seine Selbstverwirklichung blockiert.

20 Die psychologischen Menschenbilder Am Beispiel im Umgang mit der Spinnenphobie

21 Behaviorismus (Verhalten) Aktion- Reaktion Wenn du das nächste Mal noch einmal so schreist, wenn du eine Spinne siehst, dann darfst du nicht mehr in den Keller eine Glace für dich holen, dann hast du eben keine. Nur wer ohne Schreien in den Keller kann, darf sich eine holen.

22 Menschenbild im Kognitivismus mit Verhaltensänderung Durch Verhaltenstherapie wird versucht, die Angst gedanklich in Worte zu fassen und damit zu abstrahieren In einer weitern Phase, wird versucht mittels Konfrontation mit Spinnen die Angst in den Griff zu bekommen.

23 Das psychoanalytische Menschenbild Spinnenphobie wird nach Sigmund Freud in Verbindung mit einer dominanten Mutter gebracht. In einer Analyse wird die Mutterbeziehung angeschaut und Unbewusstes wird ins Bewusstsein gebracht Durch diesen Prozess kann auch die Spinnenphobie positiv verändert werden.

24 Humanistisches Menschenbild Die Spinnenphobie wird einmal als Tatsache akzeptiert, es geht darum, damit zu leben Die Person wird wertgeschätzt und nicht beurteilt Es werden zusammen Lösungen gesucht, die dem einzelnen Menschen entsprechen, das kann über das gezielte Vermeiden von Orten mit Spinnen bis zum Kontakt mit Spinnen suchen gehen. Entscheidend ist, was die Klientin möchte

25 Schöne, nützliche Spinne


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