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Analyse der Möglichkeiten zur Vorbeugung der Biberschäden am Forstbestand - Projekt NAZV - Doc. Ing. Josef Suchomel, Ph.D. RNDr. Vlastimil Kostkan, Ph.D.

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1 Analyse der Möglichkeiten zur Vorbeugung der Biberschäden am Forstbestand - Projekt NAZV - Doc. Ing. Josef Suchomel, Ph.D. RNDr. Vlastimil Kostkan, Ph.D. et al.

2 Projektziele umfassende Bewertung sämtlicher Aspekte de Beziehung Biber – Forstbestand, detaillierte Analyse der schwersten Konflikt zwischen dem Biber und und der Forstwirtschaft, Vorschlag von Maßnahmen zur Reduzierung des Nahrungsdrucks der Biber im Forstbestand und ihre experimentale Erprobung Teilziele: Auswertung der Variabilität der Nahrungsansprüche des Bibers in Bezug auf verschiedene Forstbestandstypen aufgrund deren: – Artenstruktur, – Alterstruktur, – Gehölzcharakteristiken, Feststellung über Präferenzen bei der Auswahl des vom Biber besiedelten Forstbestands anhand seines Alters und der Struktur, Analyse der bisher bekannten Schäden, ihres Charakters und Standorts sowie den Formen der Forstwirtschaft, Auswertung anderer Aspekte der Schäden am Forstbestand neben der Nahrungsaktivität (z.B. Bau von Burgen und Dämmen, Überschwemmungen im Forstbestand etc.).

3 1) Feststellung der Arten- und Alterspräferenzen bei den vom Biber gefällten Gehölzen Analyse der Gehölzfällung (Zeit, Alter, Art, Standort) während der vorwinterlichen Nahrungsversorgung der Biber aufgrund des oben genannten Ermittlung der Prinzipien der Nahrungsaktivität der Biber im Ufergehölz zur Identifizierung der Schutzmaßnahmen für den Forstbestand Teilziele: Definition der Gehölzpräferenzen (Art, Alter, Standort) in verschiedenen klimatischen Lagen und Bestandsgruppen, Überprüfung der Hypothese über die Nahrungsstrategie des Bibers – „central place foraging“ – in mitteleuropäischen Bedingungen. Experimentflächen – detaillierte Auswertung des Gehölzes auf Angebot und Nachfrage (Art, Alter …)

4 2) Feststellung des Standortpräferenzen vom Europäischen Biber Habitat-Präferenzen aufgrund des Vegetationscharakters feststellen. Dies ist die Primäraufgabe – danach können effiziente Schutzprinzipien formuliert werden StandortFaktoren mit einem erhöhten Risiko für den Forstbestand in verschiedenen Klimabedingungen und Bestandsgruppen definieren. Wie? Repräsentatives Netz von Studienflächen an verschiedenen natürlichen und vom Menschen veränderten Standorten schaffen, sämtliche ökologische Faktoren der Modellflächen quantifizieren bzw. kategorisieren, Aufenthaltsspuren des Bibers, welche die Reaktion des Bibers auf konkrete Standortscharakteristiken signalisieren, in mehreren regelmäßigen Zyklen auswerten, gegenseitige Interaktionen statistisch auswerten.

5 3) Analyse der vorwinterlichen Vorversorgung /Gehölzfällung auf Zeit, Art und Standort ? Was ist der Einleitungsmechanismus (endogene Faktoren, Klima, Licht) dieses Verhaltens, und wann im Winter endet diese Aktivität?? Mechanismus definieren, der Anfang und Ende der Aktivität bestimmt Raumkomponente des Verhaltens analysieren und ermitteln, ob es zu Änderungen in der Nutzung unterschiedlicher Nahrungsquellen während der Aktivität kommt = Ausgangsbasis für wirksame Maßnahmen zur Reduzierung des starken und negativen Nahrungsdruck auf wertvolle Forstbestände Wie? Auf klimatisch unterschiedlichen Gebieten (March in Litovelské Pomoraví, March- Thaya-Zusammenfluss, Böhmerwald) Modell-Transekte innerhalb der Revieren von mehreren Biberfamilien feststellen, vorwinterliche Vorbereitung der Biber in regelmäßigen Abständen lokalisieren (Raummaß), quantifizieren und qualifizieren (Arten), erhobene Daten mit meteorologischen und klimatologischen Angaben vergleichen, um Mechanismen zu definieren, welche die vorwinterliche Vorbereitung, erhobene Daten mit Bestandscharakteristiken vergleichen

6 4) Vegetations-Pufferzonen – Definition, Testen, Auswertung Nutzung der ökologischen Interaktion „Biber vs. Weichholzarten (Populus, Salix). = den Nahrungsdruck der Biber auf Forstbestand durch gezielte Bildung von Vegetationszonen aus Salix und Populus reduzieren (bisher als Hypothese) Schlüsselfaktoren der „Vegetations-Pufferzone“ definieren und identifizieren. Wirksamkeit dieser Maßnahme experimental überprüfen. Ergebnisse Analyse des Nahrungsverhaltens der Biber mit der „Vegetations-Pufferzone“, Definition der Parameter der Pufferzonen (falls positiv erprobt). Wie? In natürlichen Bedingungen der vom Biber besiedelten Gebieten Ufergehölz aussuchen, das die Definition der „Vegetations-Pufferzone“ erfüllen, Nahrungsverhalten in theoretisch geeigneten Beständen analysieren, Filtrationseffekt der Maßnahmen statistisch auswerten, die „Vegetations-Pufferzone“ parametrisieren.

7 5) Vorschlag präventiver Maßnahmen gegen schädliche Nahrungs- und Nichtnahrungstätigkeit des Bibers samt experimentaler Überprüfung technische und Organisationsmaßnahmen zur Reduktion negativer Folgen der Biberpopulation experimental überprüfen und methodische und technische Aspekte der erfolgreichen technischen Maßnahmen, Handlungsvorgaben und Empfehlungen definieren, tatsächliche Folgen ermitteln, samt den Wirtschaftsschäden durch Biberdämme an kleinen Gewässern und durch Hohlräume in Wasserbauten. – Zufütterung – Weide, Pappel – elektrische Zäune – besonders wertvolle, auf einer kleinen Fläche lokalisierbare Teile des Forstbestands – Änderung der Artenstruktur im Ufergehölz (sog. Pufferzone) – individueller Baumschutz – Biber-Einzäunungen – über- und unterirdische Erfordernisse der technischen Maßnahme definieren – Schutz von Wasserbauten – Testen der Effizient und Kosten für die Drainage der Biberdämme – Auswertung von Varianten einer geeigneten Forstwirtschaft in Biberrevieren – d.h. welche Waldform ist an Gewässern geeignet – Vorschlag der Schaffung von Waldflächen mit Sonderbestimmung, – Vorschlag einer Rahmenrichtlinie für die Bewirtschaftung

8 6) Folgen für die Waldökosysteme und ihre Quantifizierung Bibereinflüsse auf jeweilige Waldnutzungen samt der finanziellen Bezifferung, Auswertung der Einflüsse auf Forstbestandstypen, Auswertung der Einflüsse auf Bestandsalter, Bestockung und Gesundheitszustand, Auswertung der Einflüsse auf Holzproduktion und hydrisch- wasserwirtschaftliche Waldnutzung, Auswertung der Einflüsse auf die Änderung der Holzqualität und potenzielle Entwicklung von holzschädigenden Pilzen. Ergebnisse der Aktivität Gesamtauswertung der Bibereinflüsse auf die Waldökosysteme nach ihrer Bestimmung, ökonomische Auswertung der tatsächlichen Schäden am Forstbestand.

9 7) Vorschlag gesetzlicher Maßnahmen Bestehende Vorschriften lösen die Konflikte zwischen besonders geschützten Tierarten einerseits und den Wirtschaftsinteressen des Menschen andererseits nur unzureichend. Es sind solche Änderungen der bestehenden Vorschriften vorzuschlagen, welche die Tierart auf dem Gebiet Tschechiens vor einer erneuerten Ausrottung effizient schützen, und zugleich gute Bedingungen für die Forstwirtschaft und ihren Schutz schaffen. Ergebnisse Vorschlag für Änderungen konkreter Artikel und Paragrafen der Vorschriften und ihre Beantragung bei zuständigen Behörden der staatlichen Verwaltung (tschechisches Umweltministerium, Landwirtschaftsministerium). Wie? Analyse der bisherigen Konflikte zwischen den Naturschutzbestimmungen und den Vorschriften für die Forst- und Wasserwirtschaft, Vorschlag einer möglichen übereinstimmenden Lösung.

10 8) Forsteinrichtung – Vorbereitung der Rahmenrichtlinien für die Bewirtschaftung und der technologischen Handlungsvorgaben Solche forstbetriebliche Vorgaben vorschlagen, die einige bisher unabgestimmte Interessen möglichst reflektieren und abstimmen: Vorkommen und Wirken der besonders geschützten Tierart Biber im Waldökosystem, Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Beschränkung der Bibereinflüsse auf diverse Forstgesellschaften und -bestände, Bestimmungen der Vorschriften für Naturschutz und Forstwirtschaft, Anforderungen des Forstwirtes auf die Nutzung des Forstbestands. Ergebnisse? Vorschlag der Änderungen in der Forstkategorisierung - Waldflächen mit Sonderbestimmung, Vorschlag neuer Rahmenrichtlinien für die Bewirtschaftung, Begründung der vorgeschlagenen Maßnahmen für die Forsteinrichtung, Unterlagen und Partizipation bei der Erstellung des forstwirtschaftlichen Plans für LHC Židlochovice.

11 9) Workshops für die Mitarbeiter von Lesy ČR, s. p., SVOL und anderen Subjekten gegenseitige Information zwischen dem Projektteam und dem Förster-Fachpublikum Vertrauensbildung und Zusammenarbeit an den Lösungen Ergebnisse? guter Informationsstand bei dem Förster-Fachpublikum Gewinnung von Informationen über die Verbreitung und mögliche neue Aspekte der Biberbesiedlung in Tschechien Form der Präsentation interaktive Workshops, je ein Arbeitstag

12 Děkuji za pozornost !!! Danke für Ihre Aufmerksamkeit


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