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CLIENT SERVER SYSTEME UNIVERSITÄT ZU KÖLN HISTORISCH-KULTURWISSENSCHAFTLICHE INFORMATIONSVERARBEITUNG STUDIUM INTEGRALE: IT-ZERTIFIKAT DER PHIL.-FAK.:

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Präsentation zum Thema: "CLIENT SERVER SYSTEME UNIVERSITÄT ZU KÖLN HISTORISCH-KULTURWISSENSCHAFTLICHE INFORMATIONSVERARBEITUNG STUDIUM INTEGRALE: IT-ZERTIFIKAT DER PHIL.-FAK.:"—  Präsentation transkript:

1 CLIENT SERVER SYSTEME UNIVERSITÄT ZU KÖLN HISTORISCH-KULTURWISSENSCHAFTLICHE INFORMATIONSVERARBEITUNG STUDIUM INTEGRALE: IT-ZERTIFIKAT DER PHIL.-FAK.: ADVANCED IT BASICS WS 2014/15 GERD LÜTZELER/IRA NAZLIER 21.Januar 2015

2 Einführung  Client-Server-Modelle (C/S Modelle) kamen in den 80er Jahren mit den Personal Computern (PC) und deren Vernetzung in sog. Netzwerken auf.  C/S-Modelle orientieren sich an dem Prinzip der verteilten Datenhaltung, im Gegensatz zur Mainframe-Architektur, die auf einem zentralisierten Konzept basiert.  Das C/S-Modell ist das Standardkonzept und Software (Programm)-Architektur-Modell für die Verteilung von Aufgaben innerhalb eines Netzwerkes 2

3 Client-Server-Modell: Grundlagen  Aufgaben können Standardaufgaben, wie z.B. - Versand, Empfang, Web-Zugriff) oder spezifische Aufgaben einer Software oder eines Programms sein.  Eine Aufgabe wird im C/S-Modell als Dienst bezeichnet.  Aufgaben werden von Programmen erledigt, die in Server und Clients unterteilt werden  Grundgedanke des C/S-Modells ist  Anwendungen so weit in Bausteine zu zergliedern, dass Client und Server selbstständig werden und mehrfach verwendbare Funktionen nur einmal in Form des Servers realisiert werden müssen  die Trennung zwischen dem Dienstanbieter, dem sog. Server, und dem Dienstnehmer, dem sog. Client 3

4 Client-Server-Modell: Grundlagen  Client bildet die Benutzerschnittstelle und sorgt für die Ergebnisdarstellung und für den Zugriff auf die auf dem Server liegenden Datenbanken.  Vorteile der C/S Modelle:  Wirtschaftlichkeitsaspekte mit deutlichen Kostenvorteilen  der flexible Ausbau der Systemlandschaft  die schnellere Realisierung von Benutzeranforderungen  Umfangreichere Angebote an Standardanwendungen  Grafische Benutzeroberfläche (GUI: Grafical User Interface)  C/S Modelle werden auch Client-Server-Konzept, -Architektur, - System oder -Prinzip genannt 4

5 Client-Server-Modell: Grundlagen Abb.1: Beispiel einer Client-Server-Struktur : 5

6 Client-Server-Modell: Server  Ein Server ist ein Programm, das einen Dienst (Service) anbietet.  Im Rahmen des C/S-Modells kann ein anderes Programm, der Client, diesen Dienst vom Server anfordern und nutzen.  Die Kommunikation zwischen Client und Server ist vom Dienst abhängig, den der Server anbietet,   der angebotene Dienst bestimmt welche Daten zwischen Client und Server ausgetauscht werden  Server ist jederzeit in Bereitschaft, um auf Kontaktaufnahme eines Clients reagieren zu können. 6

7 Client-Server-Modell: Server  Server ist passiv und wartet auf aktive Anforderung (Request) des Clients und antwortet, d.h. stellt gewünschte Dienste (Response) auf diese Anforderung bereit  Regeln der Kommunikation für einen Dienst werden durch ein für den jeweiligen Dienst spezifisches Protokoll festgelegt, welches den Ablauf - nicht den Inhalt - der Kommunikation definiert, wie z.B. Format, Aufruf des Servers, und Bedeutung der zwischen Server und Client ausgetauschten Daten  Clients und Server können als Programme auf verschiedenen oder auf demselben Rechner im Netzwerk ablaufen 7

8 Client-Server-Modell: Server  Häufig werden in dem C/S-Modell Server zu einer Gruppe von Servern (Programmen) ausgebaut, die eine Gruppe von Diensten anbieten, z.B. - Mail-Server: Konten, Senden und Abrufen von s - Web-Server: bereitstellen von html-Dokumenten für Browser - Datenbank-Server: verwalten eine oder mehrere Datenbanksysteme - DHCP-Server: weist Rechnern im Netzwerk u.a. dynamische IP-Adressen zu  Da die Server (Programme) auf bestimmten Rechnern laufen, werden in der Praxis auch häufig diese Rechner selber als Server anstatt Host bezeichnet 8

9 Client-Server-Kommunikation Protokoll: Regeln und Formate, die das Kommunikationsverhalten von Client und Server ermöglichen Aufbau eines Datenpakets mit wichtigen Informationen für den Datenaustausch im Header und/oder Trailer, z. B.: - Absender und Empfänger, - Typ des Pakets (z. B. Verbindungsaufbau, Verbindungsabbau oder reine Nutzdaten), - Paketlänge, - Prüfsumme 9

10 Beispiele für Server-Typ und Protokolle Server-TypProtokolleErklärung Datei-Server FTP, SFTP, WebDAV ermöglicht die Übertragung von Dateien Datenbank-Server CLI (ODBC,JDBC), DBI, MySQL verwalten eine oder mehrere Datenbanksysteme. Drucker-ServerLPDPvermitteln Zugriff auf Drucker DHCP-ServerDHCP weist Rechnern im Netzwerk u. a. dynamisch IP-Adressen zu. Mail-Server SMTP, POP3, IMAP dienen zum Versenden und Empfangen von s Web-ServerHTTP/HTTPSliefern Websites an Webclients aus. 10

11 Protokolle und dazugehörige Ports  Server erwarten Kontaktaufnahme von Clients auf bestimmten Ports.  Jedem Server wird mindestens ein Port zugeordnet  Ein bestimmter Server wird mit seiner Portnummer i.V.m. einer Adresse seines Hosts angesprochen.  Den Ports sind bestimmte Protokolle zugeordnet.  Ein Port ist der Teil einer Netzwerk-Adresse, der die Zuordnung von TCP- ( Transmission Control Protocol) und UDP- ( User Datagram Protocol) Verbindungen und -Datenpaketen zu Server- und Client- Programmen durch Betriebssysteme bewirkt. 11

12 Protokolle und dazugehörige Ports  Beispiele sind: Server-TypProtokollePorts  Web-Server HTTP: 80 HTTPS:443  Datei-Server: FTP: 20 (Datenübertragung) 21 (Kontrolle) SFTP: 22  Mail-Server: POP3: 110 IMAP: 143, 220 (Version 3) SMTP: 25  Datenbank-Server: MySQL:

13 Client-Server-Modell Beispiel für eine Kommunikation über http: 13

14 Client-Server-Modell Beispiel für eine Kommunikation über http : Anfrage: GET infotext.html HTTP/1.1 (GET- gebräuchlichste Request Methode) host: (Anfrage an Antwort : HTTP/ OK (Protokollversionen/HTTPStatuscode) Server: Apache/ (Unix) PHP/4.3.4 (Serversoftware) Content-Length: (Größe von infotext.html in Byte) Content-Language: de (nach RFC 3282 sowie RFC 1766) Content-Type: text/html(Inhalte) html-Code von infotext.html 14

15 Client-Server-Modell am Beispiel statischer Webseite - Client stellt über den Browser via HTTP- Protokoll eine Anfrage an den Server (Eingabe Adresse in die Adressleiste des Browsers) - Webseiten liegen zumeist in Hyper- text Markup Language (HTML) verfasst auf einem Webserver - Webserver beantwortet die Client Anfrage und sendet die HTML Dokumente(Code) wiederum per HTTP an den Browser - Der Browser interpretiert, stellt die Dokumente schließlich auf dem Bildschirm des Clients dar Abb.2: Kommunikation Browser mit HTTP- Server 15

16 Statische Webseiten - Inhalte, Texte und Bildangaben sind fest im Quellcode implementiert und werden dem Benutzer unverändert angezeigt - Webseiten in HTML (Hyper Text Markup Language) - bei jeder Änderung muss die betreffende Seite manuell gepflegt und danach auf den Webserver transferiert werden - einfache schnelle, kostengünstige Entwicklung - schneller Seitenaufbau und kurze Ladezeiten - kostengünstig zu hosten - HTML-, und Programmierungskenntnisse sind erforderlich, um die Website zu aktualisieren - Inhalte können veraltet sein 16

17 Statische Webseiten- Beispiel Abb.3: Einfaches Beispiel zur statischen Webseite 17

18 Dynamische Webseiten  Basieren auf einem HTML Dokument, das HTML und Script (meist php) Code enthält und auf dem Webserver gespeichert ist.  Dieser Code wird auf Anfrage (Echtzeit) durch Inhalte, die in einer Datenbank abgelegt sind, vervollständigt und erst dann an den Browser (Client) übertragen, durch diesen interpretiert und angezeigt. - Vorteile:  eine hoch funktionale aktuelle Website  einfach zu aktualisieren  mehr als ein Benutzer kann Aktualisierung durchführen - Content-Management-System (Inhaltsverwaltungssystem)!  die Entwicklung der Webseite ist aufwendiger (Zeit/Kosten), 18

19 Dynamische Webseiten- Beispiel für Code einer dynamischen Webseite Abb.4: Abfrage einer CD-Sammlung einer Nutzerin : Beispiel 1: PHP-Test Hallo Welt '; ?> 19

20 Beispiel 2: if($_REQUEST['action']=="getpdf") { mysql_connect("servername","login","PW"); mysql_select_db("Datenbankname");... ?> apachefriends.org cd collection

21 Quellen- und Bildnachweise ( Stand )    Architektur-C-S-client-server-architecture.html       basierten_Netzwerkdiensten 21

22 Quellen- und Bildnachweise ( Stand ) Abbildungen  Abb. 1:http://www.e- teaching.org/technik/vernetzung/architektur/client-server/  Abb : koeln.de/sites/all/files/courses/11267/HKI-Ref.pdf 22


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