Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Einführung in das deutsche Hochschulsystem Teil 2: „Studium in Deutschland“ -Informationen, Problemstellungen, Beratungspraxis-

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Einführung in das deutsche Hochschulsystem Teil 2: „Studium in Deutschland“ -Informationen, Problemstellungen, Beratungspraxis-"—  Präsentation transkript:

1 Einführung in das deutsche Hochschulsystem Teil 2: „Studium in Deutschland“ -Informationen, Problemstellungen, Beratungspraxis-

2 Allgemeines Der Anteil internationaler Studierender an deutschen Hochschulen beträgt ca. 11/12% ca eingeschriebene ausländische Studierende ( DAAD Strategie 2020: ) Rund 50% der internationalen Studierenden kommt aus europäischen Staaten China, Russland, Bulgarien und Polen sind die wichtigsten Herkunftsländer Die höchste Anzahl ausländischer Studierender ist in den Sprach-und Kulturwissenschaften und in Rechts-,Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurswesen eingeschrieben Ca % der ausl. Absolventen möchten in Deutschland bleiben Quelle: Wissenschaft Weltoffen 2012, BAMF Absolventenstudie 2013

3 3 Bewerbung und Zulassung Bewerbung für einen BA, MA oder PhD? –Bachelor/Staatsexamen Voraussetzungen: –Sprachlich: DSH, TestDaF (Germanistikabschluss reicht nicht) Vorbereitungskurse –Fachlich: »Direkter Zugang: Eine Reihe von ausländischen Reifeprüfungen werden in Deutschland anerkannt. In diesem Fall können Sie direkt zum Studium zugelassen werden - vorausgesetzt, Sie haben ausreichende Deutschkenntnisse. Studienkolleg/Feststellungsprüfung: Für Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Ländern reicht die Reifeprüfung des Heimatlandes nicht aus. Um sich in Deutschland bewerben zu können, müssen sie beispielsweise bereits ein oder zwei Jahre in ihrer Heimat studiert haben oder aber sie müssen die so genannte Feststellungsprüfung/Studienkolleg ablegen (eine zusätzliche DSH fällt dann weg »Anerkennung:Für die Anerkennung zum Zweck des Hochschulzugangs, des Zugangs zu weiterführenden Studien wie auch für die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen sind die Hochschulen zuständig („anabin-Datenbank“, ZaB) Direkter Zugang möglich mit ausl. HZB?

4 Bewerbung und Zulassung Bachelor/Staatsexamen –Prozedere: –Die Universitäten können die Verfahren relativ frei gestalten, für einzelne Fächer gibt es unterschiedliche Bedingungen und Verfahren (NC- Fach oder nicht?) –Direktbewerbung, uni-assist, oder "hochschulstart"(ehemals ZVS)? –Bildungsinländer (inländische HZB) plus EU Bürger: Bildungsinländer bewerben sich direkt über uni assist oder über eine Onlinebewerbung der Universitäten oder über „hochschulstart“ –Bildungsausländer (ausl. HZB): Bildungsausländer bewerben sich meist über uni assist oder direkt über das Studentensekretariat der Universität „Sonderfälle“ (APS…): –Bewerberinnen und Bewerber aus der Mongolei und Vietnam reichen zu den Zeugnisunterlagen das Originalzertifikat der Akademischen Prüfstelle ein. –Bewerberinnen und Bewerber aus der Volksrepublik China reichen das APS-Zertifikat oder die APS-Bescheinigung im Original zusammen mit den Kopien der Zeugnisoriginale aus China ein Bildungsinländer versus Bildungsaus- länder: unterschiedliche Bewerbungswege! Uni Assist Hochschule: ja oder nein?

5 Master Prozedere: –Masterstudiengänge setzen Voraussetzungen und Bedingungen fest –Bewerbung über uni assist oder direkt über den Masterstudiengang –Meist Onlinebewerbung –Fachlich: Bachelor, teilweise plus Eignungstest –Sprachlich: Bei einem deutschen Studiengang wieder DSH, TestDaF…./ bei einem fremdsprachigen Studiengang z.B. TOEFL Kosten der Bewerbung: -Gebühren für die Beglaubigungen von Kopien und Übersetzungen -Ggf. Prüfungsgebühr für TestDaF oder DSH (die Höhe der Gebühr hängt davon ab, wo Sie die Prüfung ablegen) -Ggf. Bearbeitungsgebühr für die Bewerbung -Bei Bewerbungen über uni-assist: max. 68 Euro für die erste und 15 Euro für jede weitere Bewerbung Masterzulassung läuft direkt über die Masterprogramme! Bewerbung und Zulassung

6 –PhD Studium Voraussetzungen: –Sprachlich: Wenn die Dissertation in deutscher Sprache verfasst werden soll, müssen Deutschkenntnisse nachgewiesen werden (DSH oder TestDaF-Prüfungen)/Wenn die Promotion in Englisch abgefasst wird, dann müssen die Sprachkenntnisse üblicherweise durch TOEFL oder IELTS nachgewiesen werden –Fachlich: abhängig von der Promotionsordnung/üblicherweise berechtigt ein Master oder Magister, Diplom oder Staatsexamen entsprechender Abschluss. Auch mit einem Bachelorgrad kann man in Ausnahmefällen promovieren Prozedere: –Zuerst muss eine Zulassung zur Promotion beim Dekanat oder Promotionsbüro beantragt werden (Bitte beachten: dies kann sich bei ausl. Studienabschlüssen über mehrere Monate ziehen) –Mit der Zulassung der Fakultät kann eine Einschreibung als Promotionsstudent vorgenommen werden –Bei einer Bewerbung für eine Graduiertenschule muss die Bewerbung üblicherweise an die Graduiertenschule gerichtet werden Promotionsstudium: Individualpromotion oder Graduiertenschule?

7 Bewerbung und Zulassung Zeitschiene Wintersemester Bachelorbewerbung: Bis Mitte Juli: Bewerbung zum BA an den Universitäten oder bei uni-assist August: Zulassung zum BA Juli/August: Bewerbung Wohnheimplatz August: Beantragung des Studienvisums Anreise planen/Informationen zu DSH oder Sprachprüfung einholen September/Oktober: Zusage Visum Anreise ggf. DSH Persönliche Einschreibung Mitte Oktober: Orientierungswoche, Semesterstart, Anmeldung beim Einwohnermeldeamt Bis Ende November: Terminvereinbarung beim Ausländeramt (für Nicht EU Bürger) Frühzeitig mit der Informationssuche starten! Zeit fürs Visum und Suche nach Wohnraum einplanen!

8 1.BA,MA oder PhD und welches Studienfach? 2.Herkunftsland? 3.Wie und wo muss man sich bewerben? Bewerbungsablauf ©DAAD

9 Visum und Aufenthaltserlaubnis -Visum: Ja-Nein, Welches? –Ob jemand zur Einreise nach Deutschland ein Visum benötigt, hängt zum einen davon ab, aus welchem Land derjenige kommt und wie lange er sich in Deutschland aufhalten möchte Staaten ohne Visumspflicht („Freizügigkeit“) Staaten mit Visumpflicht für Aufenthalte über drei Monate (z.B. Japan oder USA) Visumpflicht bei Drittstaaten –Studentenvisum (Nationales Visum) –Studienbewerbervisum (Nationales Visum) –Sprachkursvisum !!!!!Vorsicht: Wer einen Studienaufenthalt plant, der länger als drei Monate dauert, bitte nicht mit einem Schengenvisum/Touristenvisum einreisen Soll ein Sprachkurs in Zusammenhang mit einem Studium absolviert werden, muss dies bei der Visumbeantragung angegeben werden. Für diesen Aufenthaltszweck muss auch ein Studienvisum oder ein Studienbewerbervisum beantragt werden (kein Sprachkursvisum!) -EU Bürger: Freizügigkeit -Nicht EU Bürger: Visumspflicht (nationales Visum)

10 Beantragung des Aufenthaltstitels bei der Ausländerbehörde Studierende aus Nicht EU Ländern benötigen für ihren Studienaufenthalt eine so genannte „Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken“ von der Ausländerbehörde des Wohnortes. Diese muss innerhalb von drei Monaten nach Einreise beantragt werden Die Aufenthaltserlaubnis wird in der Form eines „elektronischen Aufenthaltstitels“ ausgestellt und ist üblicherweise 1-2 Jahr gültig und muss dann von der Ausländerbehörde verlängert werden (10 Jahresfrist“) Finanzierungsnachweis: ca. 670 Euro pro Monat (BAföG Höchstsatz) –entsprechende Einkommens- und Vermögensnachweise –Bankbürgschaft –Verpflichtungserklärung eines Deutschen Bürgers –Stipendium –Sperrkonto Die Aufenthaltserlaubnis wird üblicherweise max. bis zu 10 Jahren verlängert (10 Jahresfrist)! In dieser Zeit sollte das Studium absolviert sein! Innerhalb von 3 Monaten nach einreise: Beantragung der Aufenthaltserlaub-nis bei der Ausländerbehörde

11 Finanzierung des Studiums -Lebensunterhaltungsskosten: –Deutschland ist im europäischen Vergleich nicht teuer. Die Kosten für Lebensmittel, Wohnung, Kleidung, kulturelle Angebote usw. liegen im EU- Durchschnitt –Man muss mit ca Euro monatlich rechnen. –Nicht eingerechnet sind hier die Semestergebühren, die bei der Rückmeldung jeweils zu bezahlen sind (Studiengebühren gibt es nur noch in Bayern und Niedersachsen) -Finanzierungsmöglichkeiten: -Stipendien: verschiedene Stipendiengeber (Parteinahe und Unternehmensnahe Stiftungen, Bundesländer, Soziale und Forschungseinrichtungen Unterschiedliche Bewerbungsvoraussetzungen Unterschiedliche Stipendienleistungen (Staffelung) und Laufzeiten Deadlines, Altersgrenze und Sprachnachweise beachten!!!! - BAföG: –BAföG, die staatliche Studienförderung in Deutschland, können internationale Studierende nur in Ausnahmefällen beziehen Monatliche Kosten Miete (inkl. Nebenkosten) 298,- Euro Ernährung165,- Euro Kleidung52,- Euro Fahrtkosten (Auto/öffentliche Verkehrsmittel) 82,- Euro Krankenversicheru ng, Arztkosten. Medikamente 66,- Euro Telefon/Internet/Ru ndfunk-TV- Gebühren, Porto 33,- Euro Arbeitsmaterialien/ Lernmittel (Bücher etc.) 30,- Euro Freizeit, Kultur und Sport 68,- Euro Summe794,- Quelle: Deutsches Studentenwerk e.V. 2014

12 Finanzierung des Studiums -Jobben währen des Studiums: Studierende aus Nicht EU Ländern: Studierende, die nicht aus EU- oder EWR- Ländern kommen, dürfen in Deutschland nur eingeschränkt arbeiten (120 volle oder 240 halbe Tage im Jahr) Dafür brauchen sie keine Zustimmung der Agentur für Arbeit Studierende aus der Europäischen Union: sind praktisch den deutschen Studierenden gleichgestellt und haben freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt (Ausnahme Kroatien) / Empfehlung bis ca. max. 20 Std. die Woche -Berufseinstieg: Aufenthaltsrecht: Studierende aus EU Ländern genießen „Freizügigkeit“ und haben nach Beendigung des Studiums freien Zugang zum Arbeitsmarkt Studierende aus Nicht EU Ländern können, wenn sie ihr Studium erfolgreich beendet haben, ihre Aufenthaltserlaubnis noch einmal um 18 Monate verlängern. So lange haben sie Zeit, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihrer Ausbildung angemessen ist Wenn Hochschulabsolventen einen geeigneten Arbeitsplatz finden, kann die bisherige Aufenthaltserlaubnis in eine vorerst befristete Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Erwerbstätigkeit umgewandelt werden. Blue Card Projekt zum Berufseinstieg mit der Bundesagentur für Arbeit Ansprechpartner: AA, Career Center, Bundesagentur für Arbeit (Team Akademiker) Wer zuviel und fachfremd arbeitet, verlängert sein Studium! Studierende sollten dafür verstärkt die vorlesungsfreie Zeit nutzen!

13 „Student Life“ -Wohnen: –Wohnheime: Wohnheime sind in der Regel die günstigste Wohnmöglichkeit für Studierende/Studentenwerke, Hochschulgemeinden oder private Träger stellen einfache, teils möblierte Zimmern oder Wohnungen bereit /üblicherweise Onlineanmeldung / in vielen Wohnheimen stehen Wohnheimtutoren mit Rat und Tat zur Seite / Aber: Alters- begrenzung für Bewerber! –Freier Wohnungsmarkt: Wohnen am freien Markt ist meist teurer als im Wohnheim/ Zudem sind Wohnungen und Zimmer in Deutschland fast immer unmöbliert/ Höhere Kautionen als im Studentenwerk/ Es gibt zudem auch kommerzielle Wohnungsvermittler (Mitwohnzentralen/Makler)/ Initiativen wie z.B. „Zimmer frei“ -Jobben: –Studierende aus der EU haben freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt (Ausnahme: Studierende aus Kroatien gelten jedoch weiterhin die Beschränkungen der 120/240 Tage-Regelung) –Seit August 2012 dürfen Studierende aus Nicht EU Ländern, 120 volle oder 240 halbe Tage im Jahr arbeiten, bei mehr als 120 vollen oder 240 halben Tage, brauchen Sie die Zustimmung der Agentur für Arbeit und der Ausländerbehörde –Eine Ausnahme ist allerdings die Arbeit als wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft: Solange das Studium nicht gefährdet ist, kann diese zeitlich unbegrenzt ausgeübt werden. Die Ausländerbehörde muss aber trotzdem informiert werden –Allerdings keine Selbständigkeit

14 „Student Life“ -“Student Life“ an der Universität: –Hochschulsport: Der Hochschulsport bietet für Studierende, Beschäftigte und Gasthörer Sportangebote zu moderaten Preisen an –Hochschulgemeinden: Die beiden großen Kirchen sind meist an allen Hochschulen vertreten. Viele Gemeinden engagieren sich im interkulturellen und interreligiösen Dialog und fördern interkulturelle Begegnungen –Fachschaften: Eine Fachschaft besteht aus Studierenden eines Fachs und vertritt die Interessen aller Studierenden dieses Faches/ die Fachschaft berät zum Studium und bietet meist zu Beginn des Semesters Orientierungsveranstaltungen an –AStA: Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist die Vertretung der Studierenden der jeweiligen Universität/ Beratung zu Bafög, Rechtsberatung, Sozialberatung ect.) / Üblicherweise gibt es dort auch ein AusländerInnenreferat als Ansprechpartner für internationale Studierende/ –Buddy Programme/Sprachtandems: Eine gute Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu erweitern und nebenbei Leute kennen zu lernen, sind Sprachtandems oder Buddy Programme –Collegium Musicum/Chöre/Orchester: Häufig gibt es an den Universitäten verschiedene Musikangebote wie z.B. auch Internationale Chöre/ teilweise auch Musikinstrumentenausleih Vielseitige Integrationsangeb ote vorhanden!

15 „Student Life“ Studieren mit Kind: –Beratungsmöglichkeiten durch AA, AStA, Studentenwerke, Hochschulgemeinden oder Familienbüros an den Universitäten –Kinderbetreuung durch Kitas werden häufig von den Studentenwerken angeboten/ ebenso eine Vermittlung von Tagesmüttern –In Kitas meist aber lange Wartezeiten –Finanzielle Unterstützung wie z.B. Kindergeld oder Wohngeld steht meist Studierenden aus Nicht EU Ländern nicht zur Verfügung –Günstiger Wohnraum/Familienwohnungen über Studentenwerke/Studentenwohnheime Studierende mit Behinderung: –Wo gibt es barrierefreien Wohnraum? –Gibt es am Hochschulort meiner Wahl ein Assistenz-System? –Wie hoch sind die Zusatzkosten? –Kontakt an den Universitäten: Beauftragte für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung –Oft gibt es Sonderanträge für die Bewerbung und Sonderregelungen bei Prüfungsabnahme

16 Fallbeispiele Russland, Bachelor, verfügt über B1 Niveau und 1-2 Jahre Studium in Russland -Benötigt zur Einreise ein Studentenvisum und eine Aufenthaltserlaubnis für den Studienaufenthalt -Bewirbt sich über uni assist oder direkt über die Hoch- schule (Studentensekretariat) -belegt einen Vorbereitungskurs und legt am Ende des Kurses die DSH 2 ab -muss die Aufenthaltserlaubnis währendes Studiums verlängern (10 Jahresfrist) -Berufseinstieg: 18 Monate Zeit eine qualifizierte Stelle zu finden (§16.4.) Spanier, engl. Master,keine Deutschkenntnisse -benötigt zur Einreise und zum Aufenthalt kein Visum -muss sich nur beim Einwohnermeldeamt registrieren -Bewerbung über uni-assist oder direkt über die Universität -Sprachnachweis: üblicherweise TOEFL ect. (keine Deutsch- kenntnisse)/kann studien- begleitend Deutsch lernen -Berufseinstieg: freier Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt

17 Kontakt/Links -www.daad.de -www.study-in.de -www.hochschulkompass.de -www.studentenwerke.de -www.internationale-studierende.de -www.make-it-in-germany.com -www.research-in-germany.de -www.stipendienlotse.de -www.bmbf.de -www.hrk.de -www.anabin.kmk.com -www.zab.de -www.anerkennung-in-Deutschland.de -www.uni-assist.de Quelle,Fotos: © Pressestelle, Universität Bonn Sandra Groeger Dezernat Internationales Universität Bonn bonn.de

18 18 Vielen Dank für ihr Interesse!


Herunterladen ppt "Einführung in das deutsche Hochschulsystem Teil 2: „Studium in Deutschland“ -Informationen, Problemstellungen, Beratungspraxis-"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen