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Pädagogischer Ansatz Pädagogischer Ansatz Präsentation 9 Minuten Freizeit Zentrum Sport Ausbildungs Zentrum Koordination Kuratorium September.

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Präsentation zum Thema: "Pädagogischer Ansatz Pädagogischer Ansatz Präsentation 9 Minuten Freizeit Zentrum Sport Ausbildungs Zentrum Koordination Kuratorium September."—  Präsentation transkript:

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2 Pädagogischer Ansatz Pädagogischer Ansatz Präsentation 9 Minuten Freizeit Zentrum Sport Ausbildungs Zentrum Koordination Kuratorium September 1999

3 Rückblick zur Berufsausbildung Wir reden über berufliche Erstausbildung im innovativen Bereich der Informationstechnologie. Die ersten Kommunikationstechniker (sprich Radiomechaniker) waren oft die Dorfschmiede. Das Anfertigen eines Radioapparates war ihr Ziel. Die handwerklichen Fertigkeiten standen im Mittelpunkt. Kenntnisse waren für die Herstellung und die Benutzung des Empfangsgerätes erforderlich. Wissen über die Funktion des Übertragungssystems war nicht oder nur im geringen Ausmaß üblich. Lebenslanges Lernen bedeutete, sie hatten ein Leben lang Zeit ihr Hobby zu erlernen. Die duale Berufsausbildung hat sich bewährt. Sie ist gut. Was gut ist, ist wert daß ich es verbessere. Was nicht wert ist daß ich es verbessere brauche ich gar nicht. Berufsausbildung hat die Aufgabe, mit einem Minimum an Wissen, ein Maximum an Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erzielen. September 1999

4 War es schön als Papa noch ins Kaffeehaus ging Noch ein Blick zurück September 1999

5 Leitideen zur Berufsausbildung Wie muß Bildungsarbeit beschaffen sein, um die Verluste bei der Übertragung des Gelernten in die Praxis zu minimieren und wie muß die Arbeitsorganisation sein, um die Verwertung des Gelernten zu ermöglichen? Entscheidend für die Qualität der Berufsausbildung ist die gegen- seitige Durchdringung fachtheoretischer und fachpraktischer Ausbildungselemente. Dazu bedarf es geeigneter Organisationsmodelle, eines gemeinsamen Dialogs zwischen den an der Ausbildung beteiligten Institutionen und Personen und teilweiser gemeinsamer Verantwortung. Berufliche Bildungsarbeit ist ständig dem „Härtetest der Praxis“ ausgesetzt und wird daher mehr mit ihren eigenen Leistungen konfrontiert, als dies derzeit mit öffentlichen Schulen der Fall ist. Die Transferproblematik steht sehr im Vordergrund und mit ihr die Frage: September 1999

6 Gedachte und erlebte Wirklichkeiten bedingen und ergänzen einander Theorie und Praxis erklären sich gegenseitig Die Theorie führt zur Praxis Die Praxis sucht sich die erforderliche Theorie Die Theorie will auch praktisch erlebt werden „Lernerlebnis“ ist Denken und Handeln September 1999

7 Leitideen zur Berufsausbildung Die wesentlichen Begriffe unseres Informationszeitalters sind Veränderung und Beschleunigung. Politische Kräfteverhältnisse - oder unsere alltägliche Lebenswelt - das Tempo der Veränderung scheint beständig zuzunehmen. In allen Bereichen von menschlichem Belang ist nur mühsam Schritt zu halten. Alles wird schneller, kurzlebiger und im Ganzen unübersichtlicher. Die Rufe nach einer „Postmoderne“ werden immer lauter, Konzepte für eine „nach-industrielle Gesellschaft“ entworfen. Der eigentliche Motor einer innovativen Unruhe hinter dem Wirbel der gesellschaftlichen Entwicklung ist die Entfaltung eines neuen Persönlichkeitstyps. Dessen Entwicklung müssen wir zulassen. Bewährtes braucht eine Chance sich zu erneuern. Was sich nicht erneuert ist tot. Das Neue muß fähig sein, sich durchzusetzen. Bildung soll auch die Anpassungsfähigkeit auf eine sich ändernde Welt fördern. Berufsbildung ist Teil dieses Bildungsprozesses. September 1999

8 Die Welt erscheint vielen wie M.C. Escher sie gezeichnet hat. Der Weg nach oben und nach unten ist mitunter nur Täuschung. Virtuelle Welten werden wirklicher. Reales immer unmöglicher. Der Anschein der Wahrscheinlichkeit betrifft uns alle. Wir müssen lernen mit neuen Wirklichkeiten zu leben. September 1999

9 Leitideen zur Berufsausbildung Lernen muß für Lernende und Lehrende gleichermaßen die Erweiterung ihrer Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten als Ziel haben. Der Einzelne oder eine Gruppe müssen das Wollen und das Können selbständig aber auch kooperativ miteinander verbinden können. Selbstqualifizierung erfordert Selbstorganisation, darf aber nicht als berufspädagogisches Perpetuum Mobile angesehen werden. Diese Konzeption des Lernens, welche ganz wesentlich auf eine Verselbständigung und Kooperationsfähigkeit gerichtet ist, darf nicht erst in der Berufsausbildung beginnen. Unter rein ökonomischen Gesichtspunkten kommt ein beinahe vergessener pädagogischer Auftrag zum Vorschein: Der Anspruch beruflichen Lernens als Bildung. Sich Selbständig zum Lernen motivieren und dieses zu organisieren, ist das innovative Potential für die Zukunft. September 1999

10 „Wenn ich mich nicht am eigenen Schopf heraus- gezogen hätte.....“, berichtet der Freiherr mit einem Augenzwinkern. Das Münchhausen-Motiv Von der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung September 1999

11 Leitideen zur Berufsausbildung Die raschen Veränderungen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft bringen Druck und Anreiz neue Ausbildungsformen zu entwickeln, diese zu erproben und aufzubereiten. Berufsbildung soll als eine vernetzte Aufgabe - ganzheitlich - ermöglicht werden. Immer mehr und immer schwierigere Ausbildungsinhalte müssen in immer kürzerer Zeit, an immer unterschiedlichere Lernende, immer erfolgreicher weitergegeben werden. Dieser Vermittlungsdruck erzeugt Streß. Unter Streß kann weder der Lernende effektiv lernen, noch der Lehrende effektiv lehren. Denken unter Streß ist kaum möglich. Verstehendes Lernen erfordert denken. Systematisches Nachdenken, Mitdenken und Vordenken. Lernprozesse müssen effektiver gestaltet werden. Berufsbildung mit Zukunft muß für die Berufsausübung und zum lebenslangen Lernen im Interesse aller optimal vorbereiten. September 1999

12 Meine Erinnerungen an Schule - Ihre auch? Schule war der Ort unserer Neugierbefriedigung Wir wurden in der Schule gebildet. Sie hat uns geprägt. Mit Schule verbinden wir noch heute: Der Lehrer weiß alles. Alles Wissen kommt vom Lehrer. Der Schüler muß lernen was ihm der Lehrer vorgibt. Wissendes schweigendes Gehorchen bestimmt den Erfolg. Erfolgreiche Schüler wurden selten später auch erfolgreiche Unternehmer und Manager. Es wurde in der Vergangenheit von „großen Menschen“ großes geleistet. Die Schule hatte ihren Anteil daran. Noch 10 Minuten September 1999

13 Meine Vorstellung von Lernumgebung Neugier muß geweckt und befriedigt werden können Wir können uns auch schulisch bilden. Schule trägt zu unserer Selbstwerdung bei. Auch von Schule erwarten wir: Schüler und Lehrer arbeiten gemeinsam an Projekten. Sie unterstützen einander beim Problemlösen. Sie haben im Team Erfolg oder Mißerfolg. Sie lernen damit umzugehen. Erfolg ist ihr Ziel. Sie arbeiten gemeinsam daran! Es wird auch in Zukunft „große Menschen“ geben. Schule wird uns lebenslang begleiten und immer Gegenwart sein. September 1999

14 Meine Vorstellung von Lernumgebung Neugier kann vom Übermaß der Neuigkeiten erdrückt werden Der Zugang zu Wissen ist für Lernende und Lehrende praktisch zu jeder Zeit möglich. Der Wissenserwerb des Lernenden wird nicht auf das aktuelle Wissen des Lehrenden reduziert. Die Schwerpunktsetzung der Ausbildungsinhalte nimmt auf die Individuallage der Auszubildenden Rücksicht. Lernen wird durch Lernmedien erleichtert. Berufsbildung, Persönlichkeitsbildung und soziale Bildung müssen einander sinnvoll ergänzen. Lernen ist am Erwerb von Schlüsselqualifikationen orientiert und hat auch die „Selbststeuerung“ als Ziel. September 1999

15 Ausbildungsprozess Sport Freizeit Zentrum Sport Ausbildungs Zentrum Theorie und Praxis Zurück zu Folie 1 Koordination Kuratorium Lerninhalte Zeitliche Gliederung September 1999


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