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23.04.2010 | Ute Weber Entwicklung und Geschichte des Vereins Pflege in der Nuklearmedizin.

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Präsentation zum Thema: "23.04.2010 | Ute Weber Entwicklung und Geschichte des Vereins Pflege in der Nuklearmedizin."—  Präsentation transkript:

1 | Ute Weber Entwicklung und Geschichte des Vereins Pflege in der Nuklearmedizin

2 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 2 Agenda 1.Gründungsidee 2.Zwecke und Tätigkeiten des Vereins 3.Umsetzung in der praktischen Vereinsarbeit ▶ Handlungsorientierte Vereinsarbeit ▶ Fachweiterbildungsorientierte Vereinsarbeit ▶ Erfahrungsaustauschorientierte Vereinsarbeit 4.Zukünftige Ziele des Vereins 5.Aktuelle Forderungen des Vereins

3 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 3 Die Gründungsidee Vereinsgründung: September 2002 in Würzburg Idee:Strukturierung des Fachs Nuklearmedizin Gründungsmitglieder waren: ▶ Würzburg ▶ Göttingen ▶ Erlangen ▶ Köln Aktuell: ▶ 37 Mitglieder aus 19 Kliniken

4 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 4 Zwecke und Tätigkeiten des Vereins Zweckbestimmungen des Vereins ■ Förderung der speziellen Pflege in der Nuklearmedizin ■ Fachweiterbildung „ Pflege in der Nuklearmedizin" ■ Informationsaustausch Tätigkeiten des Vereins ■ Arbeits- und Projektgruppen ■ Vortragstermine ■ Regelmäßige Treffen ■ Exkursionen

5 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 5 Umsetzung in der praktischen Vereinsarbeit Handlungsorientierte Vereinsarbeit ▸ Arbeits- und Projektgruppen Fachweiterbildungsorientierte Vereinsarbeit ▸ Fachvorträge und Referenten Erfahrungsaustauschorientierte Vereinsarbeit ▸ Exkursionen ▸ Regelmäßige Jahrestreffen

6 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 6 Handlungsorientierte Vereinsarbeit Themenschwerpunkte der Arbeits- und Projektgruppen waren: 2003■ Erstellen von Patientenfragebögen ■ Methoden zur Erfassung des Pflegeaufwandes (LEP, PPR ) 2004■ DRG´s und Pflegediagnosen ■ Materialsammlung durch Mitarbeiter aus verschiedenen Kliniken zur Entwicklung eines Pflegehandbuches für die Nuklearmedizin 2005■ Vorstellung des Pflegehandbuches zur Gewährleistung von bundesweit einheitlichen Pflegestandards für das Pflegepersonal in der Nuklearmedizin ■ Praktischer Strahlenschutz ■ Strahlenschutz und Personendosimetrie

7 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite ■ Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit 2007■ Verlegung von Patienten im Anschluß an eine nuklearmedizinische Therapie ■ Fachweiterbildung als notwendige Voraussetzung zur Qualitätssicherung 2008■ Evaluation der Bearbeitungsstände in den verschiedenen AG´s und Ausrichtung der weiteren Vereinsarbeit vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse 2009■ Pflegedokumentation und Pflegeprozesse Handlungsorientierte Vereinsarbeit

8 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 8 Themenschwerpunkte der Fachvorträge bzw. Referenten 2003■ Einsatz von rekombinantem TSH Dr. Felbinger, Würzburg 2004■ Radioimmuntherapie bei Non Hodgkin Lymphom Dr. Hofmann, Hannover 2005■ Morbus Basedow Dr. Linke, Erlangen ■ Bildgebende Verfahren PET Dr. Sahlmann, Göttingen 2006■ Sozialberatung zur Nachsorge bei SD-Karzinomen Soz.-päd. Fr. Birkhöfer, WÜ ■ Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen MTA Rene Höhne, Berlin

9 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite ■ Neuroendokrine Tumore Prof. Baum, Bad-Berka 2008■ Personendosimetrie u. Strahlenschutz bei Betastrahlen Hr. Rimpler, BfS, Berlin ■ Die Radiopharmazie der Zentralklinik von Bad Berka Dipl.-Ing. Wortmann, ■ Therapie des metastasierenden Nebennierenkarzinoms mit Jod 131 –Metomidat, Dr. Kreißl, Würzburg ■ Geschichte der Nuklearmedizin Dr. Straube Erlangen 2009■ Dekontaminationsmittel - Wie und warum sie wirken Hr. Blaseg, Fa. HAKA, ■ Schülerbetreuung auf Therapiestationen Sr. A. Majer, Innsbruck ■ Tätigkeit des Vereins „Leben ohne Schilddrüse e. V.“ Hr. Rimmele, Vereinsvorstand Fachweiterbildungsorientierte Vereinsarbeit

10 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 10 Theorie … Wie definiert sich Pflege in der Nuklearmedizin: Die qualifizierte Pflege in der Nuklearmedizin bezieht sich auf die Vorbereitung, Versorgung, Information und Assistenz vor, während und nach der Applikation von radioaktiven Substanzen. Sie umfasst die spezielle Betreuung von Patienten im Hinblick auf individuelle Bedürfnisse unter isolierten Bedingungen. Die pflegerische Versorgung muss im gesetzlich geregelten Rahmen der Strahlenschutzverordnung stattfinden. Hier findet die Fachkompetenz der Pflegekraft im regelmäßigen praktischen Umgang mit dem Strahlenschutz ihre Anwendung. Die Qualität der Arbeit dokumentiert sich daher auch über geringe Personenexpositionen und eine möglichst minimale Aufnahme von radioaktiven Substanzen im Organismus von Pflegekräften. U. Weber

11 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 11 … und Praxis: Der Standardpflegeplan Der Standardpflegeplan ist somit die praktische Umsetzung unseres Vereinziels ■ Förderung der speziellen Pflege in der Nuklearmedizin Beispiel: Der Pflegeplan der Nuklearmedizinischen Station im Universitätsklinikum Köln

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16 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 16 Pflegerische Tätigkeiten und Strahlenschutz Gesetzliche Regelungen hierzu finden wir in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV § 82 Abs. 2 Nr. 4) und in der Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin (RSM 3.1.3)

17 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 17 Die Fachkunde im Strahlenschutz ist Voraussetzung für die technische Mitwirkung auf Anordnung und unter Verantwortung eines fachkundigen Arztes und zwar für: - MTRA (RSM a) - Personen…, wenn die technische Mitwirkung (gem. MTA-Gesetz) Gegenstand der Ausbildung und Prüfung war (RSM b) Kenntnisse sind erforderlich bei technischer Mitwirkung für: - Personen…, die sich in einer Ausbildung hierzu befinden (RSM c) - Personen…, mit einer sonstigen medizinischen Ausbildung (RSM d)

18 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 18 Undefinierte Situation für das Pflegepersonal Das bedeutet: Zur Umsetzung der Strahlenschutzverordnung und den entsprechenden Ausführungen der Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin wird für „sonstige Personen“ ein Nachweis der „erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz“ verlangt. Nur unter dieser Bedingung kann „die Durchführung messtechnischer Aufgaben in der Dosimetrie und im Strahlenschutz in der Nuklearmedizin“ erfolgen. Was gilt für das Pflegepersonal? Was ist mit Arzthelfer/-innen? DAS PFLEGENDE PERSONAL ALS EIGENSTÄNDIGE GRUPPE IST BEI DIESEN BESTIMMUNGEN GÄNZLICH VERGESSEN WORDEN

19 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 19 Stellungnahme und Vorschläge des Vereins 1.Forderung: Interpretation der bestehenden Richtlinie 2.Forderung: Geringfügige Modifikation der Richtlinie

20 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 20 Erste Forderung (Zwischenlösung) Im Vorgriff auf die angestrebte Änderung der Definition von Personenkreisen ist die Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin ab sofort dahingehend zu interpretieren, daß für das Pflegepersonal in der Nuklearmedizin angenommen wird, daß sie der Gruppe der „Personen mit einer sonstigen abgeschlossenen medizinischen Ausbildung“ angehören, bei denen Kenntnisse im Strahlenschutz Voraussetzung sind.

21 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 21 Zweite Forderung (Dauerhafte Qualitätssicherung) Der Verein des Pflegepersonals in der Nuklearmedizin fordert, daß das Pflegepersonal in der Nuklearmedizin statt wie bisher zur der Gruppe der „Personen mit einer abgeschlossenen sonstigen medizinischen Ausbildung“ stillschweigend hinzugerechnet aber konkret nicht genannt zu werden, als eigenständige Personengruppe unter d) mit der Bezeichnung „Pflegende Personen mit einer abgeschlossenen medizinischen Ausbildung“ explizit aufgeführt wird. Anlage 3 Nr. 4 Abschnitt d) der RSM ist dahingehend zu erweitern. Das derzeit beim BMU laufende Verfahren befindet sich noch im Stadium des Entwurfes und kann somit noch im o. g. Sinne ergänzt werden. Ich bitte alle Anwesenden um Unterstützung, sofern sie eine Möglichkeit sehen, uns bei unserem Ziel zu unterstützen.

22 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 22 Artikel 7 - Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, daß die anwendenden Fachkräfte und … sonstigen Personen eine angemessene theoretische und praktische Aus- und Weiterbildung für radiologische Anwendungen erhalten und über einschlägige Fachkenntnisse im Strahlenschutz verfügen. - Die Teilnehmer der betreffenden Aus- und Weiterbildungsprogramme können bei den praktischen Aspekten der Verfahren … mitwirken. - Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, daß Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten nach dem Erwerb der Qualifikation angeboten werden und daß — im Sonderfall der klinischen Anwendung neuer Techniken — eine Ausbildung in diesen Techniken und den entsprechenden Strahlenschutzvorschriften organisiert wird. EURATOM 97/43 als europäisches Recht: Ausbildung und anwendende Fachkräfte

23 | Entwicklung und Geschichte des Vereins | Ute WeberSeite 23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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