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Kaufkraft ist Macht Wie sich Entscheidungsfindung in der Bekleidungsindustrie auf die Arbeitsbedingungen auswirkt.

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Präsentation zum Thema: "Kaufkraft ist Macht Wie sich Entscheidungsfindung in der Bekleidungsindustrie auf die Arbeitsbedingungen auswirkt."—  Präsentation transkript:

1 Kaufkraft ist Macht Wie sich Entscheidungsfindung in der Bekleidungsindustrie auf die Arbeitsbedingungen auswirkt

2 Die Arbeit, die hinter dem Label steckt 1. Seht euch das Etikett in eurer Kleidung an. 2. In welchen Ländern wurde die Kleidung hergestellt? 3. Wo sind die meisten der Marken/ Einzelhändler, die diese Kleidungsstücke entwerfen und verkaufen, ansässig? Dieses Rollenspiel beleuchtet die Verbindungen zwischen TextilarbeiterInnen, TextilhändlerInnen und Marken.

3 Quiz Hierbei handelt es sich nicht um einen Test. Es geht darum, euch zum Nachdenken anzuregen. Keine Sorge also, wenn ihr die Antworten nicht wisst!

4 Ziele des Rollenspiels die Prioritäten und Herausforderungen kennen zu lernen, mit denen sich GeschäftsführerInnen, DesignerInnen, EinkäuferInnen, FabrikbesitzerInnen und ArbeiterInnen in der Textilindustrie auseinandersetzen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen. Maßnahmen prüfen, die GeschäftsführerInnen, DesignerInnen, EinkäuferInnen, FabrikbesitzerInnen und ArbeiterInnen ergreifen (können), um die Bedingungen für TextilarbeiterInnen zu verbessern.

5 Big Logo und Nice Garments „Nice Garments“ ist eine Fabrik in Pakistan, die „Big Logo“, einen britischen Einzelhändler, mit Kleidungsstücken beliefert. Jede/r erhält eine von 5 Rollen sowie eine kurze Einführung und ein paar Fragen: Big Logo GeschäftsführerIn, –Big Logo DesignerIn, –Big Logo EinkäuferIn, –Nice Garments FabrikbesitzerIn –Nice Garments Fabrikarbeiterin

6 Rollenspiel I: Anweisungen Ihr habt 10 Minuten Zeit, die Hintergrundinformationen durchzulesen und die Fragen in Kleingruppen zu diskutieren. Versucht, kreative Antworten zu geben! Nicht alle Antworten finden sich auf dem Blatt. Haltet die gesammelten Antworten auf dem Flipchartpapier fest. Ernennt eine/n SprecherIn für eure Gruppe.

7 Rollenspiel: Feedback Beschreibt den anderen Gruppen eure Rolle. Erklärt eure Prioritäten und die damit verbundenen Herausforderungen. Während ihr euch die Präsentationen der anderen Gruppen anseht, überlegt, wie sich die Prioritäten und Herausforderungen jener Gruppen auf eure Rolle auswirken.

8 Ein Beispiel für mögliche Auswirkungen von einer Gruppe auf andere: 1. Die GeschäftsführerIn möchte sicherstellen, dass der Betrieb wettbewerbsfähig bleibt und die neuesten Designs in den Geschäften hat, um den Gewinn zu erhöhen/ den Marktanteil zu behalten. 2. Die DesignerIn reagiert auf die neuesten Trends und legt die letzten Entwürfe erst kurz vor der Deadline vor. 3. Die EinkäuferIn verlangt Flexibilität von Seiten der Zulieferer, weil diese im Vorhinein nicht wissen, was wo produziert werden soll. 4. Für die FabriksbesitzerIn ist es nicht möglich, im Voraus zu planen. Sie kann den ArbeiterInnen daher keine fixe Anstellungen bieten. 5. Damit diese Anforderungen erfüllt werden können, bekommen die ArbeiterInnen unsichere Verträge und müssen zu Hochbetriebszeiten Mehrarbeit leisten, während sie in ruhigeren Zeiten gar keine Arbeit haben.

9 Rollenspiel II: Anweisungen 1. Ihr habt 15 Minuten Zeit um die Taking Action - Karte zu lesen und die Fragen auf eurem Blatt zu beantworten. 2. Schreibt eure Antworten auf das Flipchartpapier. 3. Wählt eine/n SprecherIn für die Präsentation der Ergebnisse.

10 Maßnahmen ergreifen, um Arbeitsbedingungen zu verbessern: 1. Erklärt, welche Maßnahme euch zugeteilt wurden. 2. Erläutert die Vor- und Nachteile dieser Maßnahme. Werden sich durch diese Maßnahme Änderungen für die Arbeitsbedingungen der TextilarbeiterInnen ergeben? 3. Was könnt ihr oder eine andere Gruppe noch tun, um die Bedingungen für FabrikarbeiterInnen zu verbessern?

11 Ergebnisse 1. Druck auf die EinkäuferIn einen Verhaltenskodex einzuführen: Wird das Prämiensystem der EinkäuferIn nicht geändert, gibt es keinen wirklichen Anreiz, einen Verhaltenskodex einzuführen. 2. Druck auf FabrikbesitzerInnen ausüben, den Verhaltenskodex des Einkäuferbetriebs einzuhalten: Wenn dieser zu wenig bezahlt, kann sich das kontraproduktiv auswirken. Eine häufige Folge ist, dass FabrikbesitzerInnen die Unterlagen über die Löhne der ArbeiterInnen fälschen, indem sie leere Lohnbelege unterschreiben lassen. Diese Unterlagen werden dann mit falschen Beträgen vervollständigt.

12 Weiterführende Literatur Clean Clothes Aktionshandbuch (2007) Let´s Clean Up Fashion Update (2007) Workers´ Voices (2005) Arbeitsbedingungen bei Aldi-Zulieferern in Asien (2007) H&M´s Infrastruktur der Zuliefererbetriebe (2006) Alle Texte sind abrufbar auf: Bibliotheken der Südwind Regionalstellen:

13 Die Lerneinheit ist Teil des Projekts Mein Design. Meine Verantwortung. C lean Clothes Kampagne Laudongasse 40, 1080 Wien Tel. 01/ – 317 Fax. 01/ Diese Unterrichtsmaterialien wurden mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erstellt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der Südwind Agentur wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Europäischen Union dar.


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