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Die Welt der alten Germanen Recht Gerichtsbarkeit.

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Präsentation zum Thema: "Die Welt der alten Germanen Recht Gerichtsbarkeit."—  Präsentation transkript:

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2 Die Welt der alten Germanen Recht Gerichtsbarkeit

3 Zu jedem Begriff je drei Beispiele nennen ► die Blutfehde ► das Verbrechen ► die Strafe ► das Erbrecht

4 Den Text hören Hören Sie zu. Welche Informationen sind neu für Sie? Recht und Gesetz

5 Den Text lesen На таком народном собрании можно также предъявить обвинение и потребовать осуждения на смертную казнь. Суровость наказания определяется тяжестью преступления: предателей и перебежчиков они вешают на деревьях, трусов и оплошавших в бою, а также обесчестивших свое тело — топят в грязи и болоте, забрасывая поверх валежником. Различие в способах умерщвления основывается на том, что злодеяния и кару за них должно, по их мнению, выставлять напоказ, а позорные поступки — скрывать. Но и при более легких проступках наказание соразмерно их важности: с изобличенных взыскивается определенное количество лошадей и овец. Часть наложенной на них пени передается царю или племени, часть — пострадавшему или его родичам. На тех же собраниях также избирают старейшин, отправляющих правосудие в округах и селениях; каждому из них дается охрана численностью в сто человек из простого народа — одновременно и состоящий при них совет, и сила, на которую они опираются.

6 Den Text hören Tacitus: «Germania» (Auszug)

7 Transkription der Hörtexte In einem Thing darf man auch Anklagen erheben und Verfahren auf Leben und Tod anhängig machen. Die Strafen richten sich nach der Art des Vergehens: Verräter und Überläufer hängt man an Bäumen auf; Leute, die im Krieg versagen oder sich dem Kriegsdienst entziehen oder ihren Leib durch widernatürliche Unzucht schänden, versenkt man in Sumpf und Moor und deckt noch Flechtwerk darüber. Diese verschiedenen Arten der Todesstrafe erklären sich aus der Auffassung, Verbrechen müsse man bei ihrer Sühnung vor Augen stellen, Schandtaten dagegen dem Blicke entziehen. Aber auch in leichteren Fällen richtet sich die Strafe nach der Art des Vergehens. Wer überführt wird, muß eine Anzahl Pferde und Vieh abliefern. Ein Teil der Buße fällt dem König oder dem Stamme zu, ein Teil dem Geschädigten selbst oder seiner Sippe. Auf diesen Things werden auch die Fürsten gewählt, die in den Dörfern ihrer Gaue Recht sprechen. Jedem von ihnen stehen hundert Mann aus dem Volke als Beirat und zur Stärkung seines Ansehens zur Seite.

8 Transkription der Hörtexte Recht und Gesetz Die Vortstellung von Recht und Gesetz ging bei Germanen und Römern weit auseinander. Die Germanen besaßen kein niedergeschriebenes Recht, sondern ein Gewohnheitsrecht, dessen Grundlage die Blutfehde war. Sie schützte die sozial schwächer Gestellten gegen die Mächtigen. Jede Tat, die als Unrecht empfunden wurde, veranlasste die Sippe, sich einzuschalten. Gebräuchlich war die Ächtung, bei der ein Beklagter friedlos wurde, das heißt, jeder durfte ihn ungestraft töten, brauchte keine Fehde zu erwarten. Die Sippe trennte sich von dem Verbrecher, womit jeglicher sozialer Halt verpuffte und der gesamte Besitz verloren ging. Es gab aber nicht so viele Verbrechen, jeder vermied es, die öffentliche Meinung gegen sich aufzubringen, zu wichtig waren Familie, Sippe und Stamm. Die Todesstrafe wurde nur bei schweren Verbrechen, wie etwa Feigheit vor dem Feind, Verrat, Brandstiftung usw. verhängt. Das Wichtigste war die Familie, ihr galt die ganze Loyalität, sie war der Sinn des Lebens. Ehen wurden ernst genommen und Ehebruch war selten. Das Familienoberhaupt hatte die Munt, das Sagen über alle Familienmitglieder. Er warfür sie alle verantwortlich, verpflichtete sich, sie zu schützen, und vertrat sie nach außen in allen Rechtsangelegenheiten. Neben den direkten Familienmitgliedern gehörten auch die Knechte und Mägde dazu.

9 Quellen Gedruckte Quellen – Tacitus. Germania. Ins Deutsche übertragen und mit Nachwort und Anmerkungen versehen von Prof. Dr. Curt Woyte. Leipzig: Verlag von Philipp Reclam jun., 1949 – Cornelius Tacitus: Agricola. Germania. Lateinisch und deutsch. Herausgegeben und übersetzt von Alfons Städele. Düsseldorf: Albatros Verlag, S. – Hannsferdinand Döbler: Die Germanen. Legende und Wirklichkeit von A-Z. Ein Lexikon zur europäischen Frühgeschichte. Bertelsmann-Verlag, S. – Deutsche Geschichte in 10 Kapiteln. Herausgegeben von Joachim Herrmann u. a. Berlin: Akademie-Verlag, – Michael Wehrhan: Die Varusschlacht. Römer und Germanen. Lesen – Hören – Staunen. Köln: Helmut Lingen Verlag, 2009.


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