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28.03.2015 Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

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Präsentation zum Thema: "28.03.2015 Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation"—  Präsentation transkript:

1 Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

2 Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation „Tut mir leid … du bist nicht wie wir. Du bist irgendwie anders. Du gehörst nicht dazu.“

3 Bildung von Anfang Bildungsprogramm für Kindertageseinrichtungen in Sachsen Anhalt  … …… Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

4 Jedes Kind hat ein Recht darauf, dass seine Eltern und die pädagogischen Fachkräfte die Verantwortung für seine Bildungs- und Entwicklungsprozesse gemeinsam tragen. Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation Leitlinie 3 Eltern

5 „Jedes Kind gleich welcher Herkunft und Religion, welchen Geschlechtes, welcher gesundheitlichen Belastungen oder körperlichen, geistigen oder seelischen Besonderheiten und Begabungen, hat das Recht darauf in der Tageseinrichtung aufgenommen zu werden und entsprechend seiner Individualität seinen Bedürfnissen bei seinen Bildungsprozessen begleitet und in spezifischer Weise gefördert zu werden …“ Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation Inklusion

6 Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation Draußen stand jemand – oder etwas. „Hallo!“ sagte es „Nett dich kennen zu lernen. Darf ich reinkommen?“ „Wie bitte?“ sagte Irgendwie Anders. „Guten Tag“ sagte das Etwas und hielt die Pfote hin – das heißt, eigentlich sah sie mehr wie eine Flosse aus.

7 Jede Familie hat das Recht sich in der Kita wohl zu fühlen bzw. jede Familie soll die gleichen Chancen in der Kita haben und dort ihren individuellen Platz finden Erziehungspartnerschaft bedeutet den Blick gemeinsam zum Kind zu wenden und nicht die Situation der Eltern zu bewerten. z.B. in Entwicklungsgesprächen dialogisch mit den Eltern über das Kind und seine Sprache, Lieblingswörter, Geschichten in ein gemeinsames Gespräch zu kommen und so zu signalisieren: „Ich habe als Pädagogin dein Kind im Blick“. Die eigene Dialog- und Gesprächsfähigkeit überprüfen. Eltern nicht überfordern, aber genau beobachten, geduldig sein und auch ihre Interessen ernst nehmen. Technik/ Handys nicht als Feinde, sondern als mögliche Kommunikationsmittel in den Blick nehmen. Sich nicht sofort abschrecken lassen... - Eltern meinen meist nicht die Person der Pädagogin!! Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

8 Ein Blick auf die Ressourcen einer Familie Wie erkenne ich diese? Jede Familie hat das Recht sich in der Kita wohl zu fühlen bzw. jede Familie soll die gleichen Chancen in der Kita haben und dort ihren individuellen Platz finden. Wie kann das gelingen? Jede Familie, egal welcher Herkunft, welchen Hintergrundes oder welcher Zusammensetzung hat Ressourcen Ich als Erzieherin muss mich nicht verbiegen. Ich kann meinem Wertesystem treu bleiben! Was kann ich für mich tun? Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

9 Malen Sie eine Familie auf ein großes Blatt Papier und notieren Sie all das was Ihnen wichtig ist. Dann bitten Sie Kollegen, die weniger Kontakt zu dieser Familie haben, mit Ihnen zu reflektieren, was diese Familie gut kann. Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

10 Die neuen Eltern – eine Herausforderung für Erziehungspartnerschaft Familie als System wird „charakterisiert durch die Art und Weise, wie einer oder mehrere Erwachsene mit oder ohne Kinder eine Lebensgemeinschaft bilden, die sich von der Umwelt relativ abgrenzt und die durch relativ langfristige Bindung ihrer Mitglieder gekennzeichnet ist.“ (Gerris & De Brock, 1991) wichtigte Merkmale von Familie: Abgrenzung, Privatheit, Dauerhaftigkeit, Nähe Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

11 Erziehungspartnerschaft zum Kindeswohl Ziel Wohl des Kindes ErzieherinEltern Partnerschaft Spez. Kompetenz

12 Was ist das „Wohl des Kindes“? „Kindeswohl ist in dem Maß gegeben, in dem das Kind einen Lebensraum zur Verfügung gestellt bekommt, in dem es die körperlichen, gefühlsmäßigen, geistigen, personalen, sozialen, praktischen und sonstigen Eigenschaften, Fähigkeiten und Beziehungen entwickeln kann, die es zunehmend stärker befähigen, für das eigene Wohlergehen im Einklang mit den Rechtsnormen und der Realität sorgen zu können.“ (Rathsmann-Spansel & Spansel) Kindeswohl = Lebenswohl Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

13 Der Begriff der Partnerschaft Eine Partnerschaft ist eine Gemeinschaft von mindestens zwei Leuten, die ein gemeinsames Ziel haben. Für dieses Ziel schließen sie sich zusammen, überlegen gemeinsame Schritte, probieren diese Schritte aus und überprüfen sich, ob sie sich diesem Ziel bereits angenähert haben. Wenn Uneinigkeit über den nächsten Schritt bestehen, so gibt es Auseinandersetzungen über den weiteren Weg. Während der Partnerschaft müssen beide Seiten sich immer wieder selbst überprüfen: Wissen wir noch, auf welchem Weg wir uns befinden? Stimmen wir uns tatsächlich immer noch untereinander ab? Haben wir noch dieselben Ziele? Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

14 Was bedeutet Partnerschaft mit Eltern? Partnerschaft bedeutet: Achtung, Respekt Toleranz, Vertrauen Ehrlichkeit, Transparenz Gemeinsames Ziel Streit Diskussion Konflikte Versöhnung Was sich Tagesmütter von Eltern wünschen (Befragung aus einer Fortbildung): Hektik sollen sie draußen lassen engagiert sein, realistisch sein nicht klammern sie sollen so wie ich sein sie sollen mir nicht widersprechen sie sollen mir Anerkennung zollen sie sollen pünktlich und freundlich sein sie sollen verantwortungsvoll sein sie sollen nicht überheblich sein sie sollen im Leben stehen sie sollen fürsorglich und sorgend sein sie sollen sich schnell verabschieden sie sollen mitarbeiten und unterstützen sie sollen interessiert und freundlich sein sie sollen mich nicht belehren sie sollen Humor und Ehrlichkeit haben sie sollen gepflegte Kinder bringen sie sollen normal sein sie sollen mitdenken sie sollen dankbar und offen sein sie sollen locker und respektvoll sein sie sollen auch mal was mitbringen sie sollen die Wechselwäsche nicht vergessen sie sollen flexibel sein sie sollen ihre Anliegen diplomatisch formulieren sie sollen zufrieden sein sie sollen die Autos parken, nicht die Straße verstopfen sie sollen mehr mitarbeiten Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

15 Spezifische Kompetenzen der Erzieherin Fachkompetenz im pädagogischen Handeln Wissen über Entwicklung von Kindern Wissen über gruppendynamische Prozesse in Kindergruppen Wissen über die Entwicklung Gleichaltriger Berufserfahrung mit vielen Kindern Grundwissen über Kommunikation mit Erwachsenen Möglichkeiten der Reflexion im Team Unterbreitung pädagogischer Angebote Erziehung ist der Beruf der Erzieherin Distanz zum Kind Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

16 Die Biografie ihres Kindes Die Biografie der Herkunftsfamilie Den soziokulturellen Hintergrund der Familie Die Rolle des Kindes im familiären System Das Kind als Teil der elterlichen Identität Die aktuellen familiären Lebensbedingungen usw. ELTERN sind Experten für: Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

17 Spezifische Kompetenzen der Eltern Kenntnis des Kindes von Anfang an (Bindung) Eltern sehen ihr Kind, nicht die Kindergruppe Eltern sind Experten für ihr Kind. Gemeinsamer soziokultureller Kontext mit dem Kind Eltern begleiten ihr Kind ein Leben lang Erziehungs- und Sorgerecht Familienrituale und Familientraditionen Eltern haben das „Zuhause“ Sorge um das Kind Liebe für das Kind Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

18 Die Pädagogin als Bindungs- und Vertrauensperson Die Pädagogin als Fachpädagogin für kindliches Lernen Die Pädagogin als Netzwerkerin Die Pädagogin als Beobachterin und Dokumentatorin Die Pädagogin als Erwachsenenbildnerin nicht mehr nur: „Basteltante“ Dienstleisterin für die Eltern „Animateurin“ „Pflegerin“ „Wisserin-Was-Das-Kind-Braucht“ Die Rollen der Pädagogin Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

19 Die Pädagogin als Dienstleisterin der Eltern? Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation Inklusion

20 Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation Sie saßen zusammen. Sie waren verschieden, aber sie vertrugen sich. Sie spielten das Lieblingsspiel des anderen, jeweils probierten sie es …

21 Sie rückten einfach ein bisschen zusammen. Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation

22 Wie kann eine Erziehungspartnerschaft mit Eltern funktionieren deren Kinder „irgendwie anders“ sind? 2.Wie erkläre ich Eltern, warum es gut ist, dass in der Gruppe ihres Kindes auch Kinder sind die „irgendwie anders“ sind? Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation Und jetzt sind Sie dran: Arbeitsgruppen

23 Anstatt mit dir zu gehen, werde ich mit dir kriechen. Anstatt mit dir zu reden, werde ich andere Wege finden, um mit dir zu kommunizieren. Anstatt mich darauf zu konzentrieren, was du nicht kannst, werde ich dich für das, was du kannst, mit Liebe belohnen. Anstatt dich zu isolieren, werde ich Abenteuer für dich erschaffen. Anstatt dich zu bemitleiden, werde ich dich achten. Huygen Hilling Stattdessen

24 Erntezeit … „Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.“ (Reinhard Turre)

25 … schon mal daran gedacht? „Es ist das Recht des Anderen, anders zu sein.“ Fred Ammon

26 „Ihr lacht über mich, weil ich anders bin - Ich lache über Euch, weil ihr alle gleich seid". Kurt Cobain Berühmte Personen haben sich geäußert: Kein Mensch darf sagen: Solches trifft mich nie Meander, altgriechischer Philosoph, 300 v. Chr. Nicht behindert zu sein, ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. Richard von Weizsäcker

27 Bevor du über mich und mein Leben urteilst, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg. Durchlaufe die Straßen, Berge und Täler. Fühle die Trauer, verarbeite den Verlust der Leute, die gingen. Erlebe den Schmerz den ich erleben musste und ertrage die Schmerzen die mir zugefügt wurden. Durchlaufe die Jahre die ich ging, stolpere über jeden Stein über den ich gestolpert bin. Stehe immer wieder auf und gehe die selbe Strecke weiter, genau wie ich es tat. Erst dann kannst du über mich urteilen, warum ich so bin wie ich bin. - Verfasser unbekannt - Zum nachdenken …

28 Und bildhaft gesprochen … „Anders zu sein, ein Geschenk das oft sehr spät geöffnet wird.“ Engelbert Schinkel VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!

29 Stichwort: P ä d a g o g i k „Es gibt keine absolute Pädagogik; jedes Kind ist ein anderes und will anders behandelt sein.“ Ludwig Adolf Wiese – dt. Pädagoge VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!

30 Zum Abschluss … „Anders sein möchte wohl jeder einmal, aber wehe ihm, er wird dabei anders anders als es den anderen gefällt“ Martin Gerhard Reisenberg

31 Wenn Sie Interesse an diesem Vortrag haben, können Sie diesen unter dieser Mailadresse anfordern: Heidi Vorholz Fortbildung Beratung Mediation


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