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Datenbanken... ein Schnelldurchlauf. Aspekte des Themas Datenbanken Datenmaterial modellieren tabellarisch strukturieren Tabelle Tabelle Zeilen Spalten.

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Präsentation zum Thema: "Datenbanken... ein Schnelldurchlauf. Aspekte des Themas Datenbanken Datenmaterial modellieren tabellarisch strukturieren Tabelle Tabelle Zeilen Spalten."—  Präsentation transkript:

1 Datenbanken... ein Schnelldurchlauf

2 Aspekte des Themas Datenbanken Datenmaterial modellieren tabellarisch strukturieren Tabelle Tabelle Zeilen Spalten (Objekte) (Attribute) Relationale DB implementieren Anforderungen Nutzung Auswertung Suchen Ändern Löschen Verknüpfen Erweitern Sortieren Datenbank- sprache SQL Web-Programmierung HTML+CSS+PHP Daten- bank system Physikal. Speichern Objekt Attribute ER-Modell 1n optimieren und normalisieren Vermeidung von Redundanzen und Anomalien Konsistenz (logisch korrekt ) Datenschutz (Sichten) Zugangs- berechtigung Mehrbenutzer- betrieb Datenmodellierung

3 Thema Datenbanken Wie funktionieren Datenbanken? – Was genau sind Datenbanken, bzw. DBS? – Wozu braucht man Datenbanken? – Wie benutzt man Datenbanken? – Wie entwirft man Datenbanken? – Wie vermeidet man Probleme mit Datenbanken?

4 Wie speichert eine DB Daten Mechanischer Vorgänger Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Hüte Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Bücher Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Schirme Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Gegenstand: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Seeweg 12 Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Art: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Brandweg 12

5 Grosse, digitaleTabellen Eigentlich wie in Excel Nur besser – eine einheitliche Abfragesprache liefert mir genau die Daten, die ich brauche Fundstücke AnzahlArtFarbeFunddatumFundortFinder 1SchirmBlau Bus Nr.12Roger Stalder 9876 Neuhausen 4Schlüssel BahnhofHegi Roger Brandweg Zuchwil 2Schrim & Schal bunt HauptbahnhofHegi Roger Brandweg 12a/ Zuckwil

6 Wie speichert eine DB Daten Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Name: Kunz Vorname: Andy Adresse: Waldweg Zuchwil Tel.: 145’78’99 Geb.: 15.September 1974 Brandweg 12 Nummer: Art: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger Brandweg 12 Nummer: Art: Schlüssel Farbe: - Funddatum: Fundort: Bahnhof 9876 Zuchwil Finder: Hegi Roger

7 Elemente einer Tabelle Fundstücke NummerArtFarbeFunddatumFundortFinder 14555SchirmBlau Bus Nr.12Stalder Roger Wichleren 8779 Neuhausen 14556Schlüssel BahnhofHegi Roger Brandweg Zuchwil Zeile, Datensatz, Entität Attribute, Eigenschaften Tabellenname Schlüsselattribut, Hauptschlüssel Eigenschaftswerte ~ Domain Eigenschaftswerte ~ Domain Tabelle, Entitätsmenge

8 Relationsschema Fundstücke{Nummer, Art, Farbe, Funddatum, Fundort, Finder} Attribute, Eigenschaften Tabellenname Schlüsselattribut, Hauptschlüssel Zeile, Datensatz, Entität Eigenschaftswerte Tabelle, Entitätsmenge

9 Fundstücke Farbe Finder Art Fundort Nummer Funddatum ER-Diagramm Attribute, Eigenschaften Tabellenname Schlüsselattribut, Hauptschlüssel Zeile, Datensatz, Entität Eigenschaftswerte Tabelle, Entitätsmenge

10 Fundstücke AttributBeispielTyp?Schlüssel?Obligatorisch?Extras? Nummer:14556 Art:Schlüssel Farbe:- Funddatum: Fundort:Bahnhof Finder:Hegi Rütli Brandweg Zuchwil Definition einer Tabelle Zeile, Datensatz, Entität Attribute, Eigenschaften Tabellenname Schlüsselattribut, Hauptschlüssel Eigenschaftswerte Tabelle, Entitätsmenge

11 Übungsaufgabe Sie wollen mithilfe eines DBS eine Anwendung zur Bibliotheksverwaltung erstellen. Definieren Sie eine Tabelle, in die alle wichtigen Eigenschaften der Bücher eingetragen werden können. Implementieren sie diese Tabelle in phpMyAdmin und tragen sie mindestens 5 Datensätze ein Buch AttributBeispielTyp?Schlüssel?Obligatorisch?Extras?

12 Probleme mit Tabellen Welche (potentiellen) Probleme sehen Sie mit der untenstehende Tabelle? Fundstücke AnzahlArtFarbeFunddatumFundortFinder 1SchirmBlau Bus Nr.12Roger Stalder 9876 Neuhausen 4Schlüssel BahnhofHegi Roger Brandweg Zuchwil 2Schrim & Schal bunt HauptbahnhofHegi Roger Brandweg 12a/ Zuckwil

13 Schon besser Fundstücke IDAnzahlArtFarbeFunddatumFundortVornam e NachnameAdresse 171SchirmBlau Bus Nr.12RogerStalder9876 Neuhausen 184Schlüssel BahnhofHegiRogerBrandweg Zuchwil 191Schrimbunt Hauptbahnho f HegiRogerBrandweg 12a/ Zuckwil 201Schalbraun Hauptbahnho f HegiRogerBrandweg 12a/ Zuckwil Aber was machen wir mit der Redundanz?

14 Einschränkungen der Eigenschaftswerte Warum ist das wichtig? – technisch: Speicherplatz reservieren, etc. – logisch: Fehler vermeiden Fundstücke AttributBeispielTyp?Schlüssel?Obligatorisch?Extras? Nummer:14556intja auto incr. Art:Schlüsselcharneinja Farbe:-charnein Funddatum: datenein auto? Fundort:Bahnhofcharnein Finder:Hegi Rütli Brandweg Zuchwil charnein

15 Redundanz vermeiden Eine sauber designte Datenbank enthält keine Redundanzen. Die Idee ist es, einen Ausschnitt der Realität abzubilden (modellieren), und da gibt es dieselbe Information ja auch nicht mehrfach. Gründe für das Vermeiden von Redundanz: 1.Speicherplatz sparen 2.Vermeidung von Anomalien 3.Es ist gerade die Grundidee von Relationalen Datenbanken, genau die richtige Art von Information durch die (z.B. mySQL-) Abfrage zusammenzusuchen  Viele Tabellen, relationale Datenbanken

16 Relationale Datenbanken Fundstücke IDAnzahlArtFarbeFunddatumFundortFinderID 171SchirmBlau Bus Nr Schlüssel Bahnhof7 191Schrimbunt Hauptbahnho f 7 201Schalbraun Hauptbahnho f 7 Finder IDVornameNachnameStrasseHausnummerZusatzPLZOrt 12RogerStalder9876Neuhausen 7HegiRogerBrandweg12a/79876Zuchwil Fremdschlüssel, verweist auf den Hauptschlüssel einer anderen Tabelle Fundstücke{ID, Anzahl, Art, Farbe, Funddatum, Fundort, ↑ FinderID} Finder{ID, Vorname, Nachname, Strasse, Hausnummer, Zusatz, PLZ, Ort}

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18 SQL-Abfragen mit mehreren Tabellen R x S ist ein Karthesisches Produkt zusammen mit einer Selektion wird ein Verbund (Join) daraus sonst gibt es nur noch die Projektion (z.B. SELECT a,e) – Achtung, identische Datensätze werden nur einmal zurückgegeben!!!!! zusätzliche Selektionen können mit AND angefügt werden R abc S de R x S abR.cS.de Schreibweise in mySQL: SELECT * FROM R,S WHERE R.c=S.d AND e < 8 mySQL in Kürze:

19 ein JOIN kann auch direkt erzeugt werden – JOIN... ON... vermeidet das Erstellen der grossen (Verbund-)Tabelle die Alternativen RIGHT JOIN und LEFT JOIN – ergeben auch dann eine Zeile, wenn das ON-Attribut auf der anderen Seite leer (NULL) ist R abc S de R x S abR.cS.de SELECT * FROM R JOIN S ON R.c=S.d mySQL in Kürze: R x S abR.cS.de null SELECT * FROM R RIGHT JOIN S ON R.c=S.d SQL-Abfragen mit mehreren Tabellen

20 Thema Datenbanken Wie funktionieren Datenbanken? – Was genau sind Datenbanken, bzw. DBS? – Wozu braucht man Datenbanken? – Wie benutzt man Datenbanken? – Wie entwirft man Datenbanken? – Wie vermeidet man Probleme mit Datenbanken?

21 Datenbanken verstehen ist nicht einfach, weil – Sie eine all-inclusive Lösung für verschiedene Probleme mit der Datenverwaltung sind – Sie für sehr verschiedenen Zwecke benutzt werden können, auf verschiedene Arten – Sie mit so vielen anderen Dingen zusammenhängen, besonders bei online Gebrauch

22 Definition Ein Datenbanksystem (DBS) ist eine Zusammenfassung von strukturierten Daten (Datenbank, DB), die von einer speziellen Software (Data Base Management System, DBMS) verwaltet und über eine definierte Schnittstelle vielen Nutzern oder Anwendungen gleichzeitig und kontrolliert zur Verfügung gestellt werden.

23 Die „strukturierten Daten“... stellt man sich am besten als Regale oder Tabellen vor In welcher Form die Daten tatsächlich (physikalisch) gespeichert sind, ist unerheblich, da sie sowieso nur über die Schnittstelle zugänglich sind LNRNameEinwohnerHauptstadtKontinent DKDänemark5.16KopenhagenEuropa DDeutschland81.34 BerlinEuropa INDIndien DelhiAsien RWARwanda6.30 KigaliAfrika …………… Land

24 24 Schnittstelle SQL SQL = Structured Query Language. – Bezeichnet eine Sprache zur Kommunikation mit Datenbanken. – Ist international genormt und wird von vielen DBS verstanden. – Wird im Folgenden zur Formulierung von Abfragen eingesetzt. Syntax einer (einfachen) SQL-Abfrage: SELECT [Spalten] FROM [Tabelle] WHERE [Bedingung] ORDER BY [Attribute]; Die WHERE- und die ORDER BY-Klausel sind optional.

25 25 – SELECT Name, Einwohner, Kontinent FROM Land WHERE Einwohner > 10 Datenbankzugriff - Ein erstes Beispiel Länder mit über 10 Mio. Einwohner LNRNameEinwohnerHauptstadtKontinent DKDänemark5.16KopenhagenEuropa DDeutschland81.34 BerlinEuropa INDIndien DelhiAsien RWARwanda6.30 KigaliAfrika …………… Land Ergebnistabelle NameEinwohnerKontinent Deutschland81.34Europa Indien761.00Asien ………

26 Definition Ein Datenbanksystem (DBS) ist eine Zusammenfassung von strukturierten Daten (Datenbank, DB), die von einer speziellen Software (Data Base Management System, DBMS) verwaltet und über eine definierte Schnittstelle vielen Nutzern oder Anwendungen gleichzeitig und kontrolliert zur Verfügung gestellt werden.

27 Die „Verwaltung“ der Daten (DB + DBMS!) Datenbank (DB) Schnittstelle: Structured Query Language (SQL) Datenbanksystem (DBS) Anwendungen Datenbank Management System (DBMS)

28 Die Fundbüro Analogie Fundstücke Schnittstelle??? Fundbüro Kunden Verwalter

29 Definition Ein Datenbanksystem (DBS) ist eine Zusammenfassung von strukturierten Daten (Datenbank, DB), die von einer speziellen Software (Data Base Management System, DBMS) verwaltet und über eine definierte Schnittstelle vielen Nutzern oder Anwendungen gleichzeitig und kontrolliert zur Verfügung gestellt werden.

30 „viele Nutzer und Anwendungen“ Einzelbenutzersysteme (z.B. Access) Mehrbenutzersysteme (z.B. in Unternehmen, Lager & Verkauf) Verteilte DBS (z.B. Banken mit Filialen) Multidatenbanksysteme (z.B. Buchungssysteme) Client-Server DBS (z.B. Internetseiten)

31 ... „kontrolliert zur Verfügung gestellt“ Datenabstraktion (Data Abstraction) Die Sichten (view level): – In den Sichten werden Teilmengen der Daten dargestellt. Die Sichten sind auf die Bedürfnisse/Rechte der Benutzer zugeschnitten Die logische/konzeptionelle Ebene (conceptual level): – Auf dieser Ebene wird mittels eines Datenbankschemas festgelegt, welche Daten abgespeichert sind. Die physische Ebene (physical level): – Auf dieser Ebene ist beschrieben, wie die Daten auf dem Sekundärspeicher abgelegt sind.

32 Wieder ein Schichtenmodell Java (Programmierer)Bytecode (JVM)Maschinencode (CPU) AnwendungBetriebssystemHardware Anwendungsebene (Sichten)logische Ebene (Tabellen)physikalische Ebene (Bits) Schnittstelle

33 Definition Ein Datenbanksystem (DBS) ist eine Zusammenfassung von strukturierten Daten (Datenbank, DB), die von einer speziellen Software (Data Base Management System, DBMS) verwaltet und über eine definierte Schnittstelle vielen Nutzern oder Anwendungen gleichzeitig und kontrolliert zur Verfügung gestellt werden.

34 Die Grundidee Mal wieder ein Schichtenmodell, d.h: (unabhängige) Schicht für die Verwaltung der Daten Allgemeingültige Lösung, geht für jede Art von Daten und auch für grosse Mengen Einheitliche Abfragesprache Persistente Speicherung Details müssen die nächste Schicht nicht kümmern Schnittstelle SQL DBMS DB Anwendungen/An wender

35 Wozu braucht man Datenbanken? VorteileNachteile

36 Vorteile von Datenbanksystemen Redundanz und Inkonsistenz vermeiden durch die zentrale Datenverwaltung Dauerhafte Speicherung von großen Datenbeständen Effiziente Verwaltung von großen Datenbeständen (Speicherplatz, Zugriffsgeschwindigkeit) Einheitliche Schnittstelle (Anfragesprache) für den Zugriff auf Daten Unterschiedliche Daten können leicht verknüpft und extrahiert werden Mehrere Benutzer oder Anwendungen können gleichzeitig mit Daten arbeiten Integritätsverletzungen werden intern geregelt bzw. vermieden Verschiedenen Benutzern/Anwendungen können verschiedene Zugriffsrechte zugeordnet werden Physische Datenunabhängigkeit, Anwendungen von Modifikationen an der physischen Speicherstruktur nicht betroffen Logische Datenunabhängigkeit, Änderungen an der logischen Datenstruktur beeinflussen Anwendungen nicht Ermöglicht zentrale Strategien gegen Soft- und Hardwareausfälle (Backup)

37 Nachteile von Datenbanksystemen nur noch indirekter Zugriff auf Daten zusätzliche Abstraktionsebene zusätzlicher Aufwand (Datenbankserver bereitstellen, extra Anfragesprache lernen) zu grosse Datenbanken sind unpraktisch und unübersichtlich wenn es doch Probleme gibt, dann aber richtig

38 Wer benutzt ein DBS? und warum (nicht)? Amazon? Wikipedia? Ryanair? Ihre Bank? Ein Chat? Ein Blog? Ihr Client? iTunes? iPhoto? Picasa? Flickr? Google? Windows?

39 Web und warum man dafür Datenbanken benötigt

40 Exkurs: Datenbanken im Internet Das Internet wird interaktiver: WEB 2.0 Inhalte (z.B. Text, Bilder, Daten,...) einer Seite werden separat gespeichert, als Datensätze in einem DBS, und erst beim Aufruf der Seite dynamisch (meist per PHP) in ein HTML-Gerüst eingebaut – Damit kann der Inhalt einer dynamischen Webseite vom Benutzer abhängig gemacht werden (Identität, Rechte, Verhalten,...) – Damit kann auch der Benutzer Inhalte beitragen (Kommentare, Chats,...)

41 Benutzen Sie diese Elemente * um mithilfe eines Schaubilds zu erklären, wie ein Gästebuch (online) funktioniert WWW-Server Browser Datenbank Server HTML PHP mySQL CSS Anfrage Verarbeitung Auswertung Darstellung Server Client * es müssen nicht alle Elemente benutzt werden, manche werden mehrfach gebraucht POST/GE T Parameterübergabe Codeübergabe Formulare Zeitachse statische Webseiten dynamische Webseiten

42 Zeitachse kann mySQL Anfragen beantworten und Daten dauerhaft speichern, kümmert sich um die Verwaltung der Daten WWW-Server Browser weiss, wie man WWW-Server findet, versteht HTML (+ Formulare) & CSS, kümmert sich um die Darstellung, kann Parameter übergeben (POST/GET) Browser WWW-Server weiss, wie man mit Datenbank Server spricht, kann Parameter auswerten und PHP verarbeiten, gibt HTML-Code an Browser weiter statische Webseiten dynamische Webseiten Datenbank Server DB DBS DBMS Web2.0 auf einen Blick: Server Client Server Client Dateien, HTML mySQL PHP

43 Forms (HTML) Paint Brushes Erasers Quantity:

44 HTML  PHP Paint Brushes Erasers Quantity:

45 PHP  SQL  HTML

46 Datenbank Server Zeitachse Datenbanken sind speziell darauf ausgerichtet, Daten zu speichern und zu verwalten Wo wohnen die Daten? WWW-Server Browser Server Client HTML kann Daten enthalten, alle vom Browser dargestellten Daten müssen letztendlich in HTML eingebunden sein Browser WWW-Server Server Client PHP kann Daten enthalten PHP kann auch Daten lokal lesen oder speichern, z.B. CSV, XML PHP kann Daten enthalten PHP kann auch Daten lokal lesen oder speichern, z.B. CSV, XML statische Webseiten dynamische Webseiten Dateien, HTML mySQL DB DBS DBMS Darstellung: statischVerarbeitung: dynamisch Bereitstellung: persistent PHP

47 Datenbank Server (mySQL) Datenbank Server (mySQL) XAMPP (lokal) Die HTML-Webseite phpMyAdmin kann lokal aufgerufen werden (über IP ) und stellt ein Interface für die interaktive Datenbankabfrage zur Verfügung – kann auch benutzt werden, um SQL zu lernen Browser (www-)Server (Apache) inklusive PHP (www-)Server (Apache) inklusive PHP DB DBS DBMS Server Client Server Client Dateien, HTML mySQL PHP

48 Datenmodellierung Ziel: Beschreibung der Struktur großer Datenmengen (Kundendaten, Bibliotheksbestand) Beschrieben werden: - die beteiligten Objekte (Entitäten, Datensätze,... ) - deren Eigenschaften (Attribute) - die statischen Beziehungen zwischen den Objekten (ist Teil von, ist Chef von,..) NICHT beschrieben werden: - Abläufe, Datenflüsse oder Interaktionen, zeitliches Verhalten etc.

49 Datenbankentwicklung überkorrekt: Modell in Datenbank implementieren Normalisieren Redundanz vermeidenAnomalien vorbeugen Relationales Modell erstellen Attribute festlegenHaupt & Fremdschlüssel festlegen ER-Diagramm erstellen Was soll eine Entität im Modell sein?Wie hängen die Entitäten zusammen? Systeminformation einholen Was wird hier modelliert?Wozu wird die DB gebraucht?

50 Externes Programm (z.B. PHP) startet Abfragen wertet Ergebnisse aus stellt Ergebnisse dar Schnittstelle mit Benutzer Verschiedene Views Daten umfangreicher persistenter Datenbestand physikalische Speicherung Software interpretiert und beantwortet Anfragen verwaltet Daten und stellt Konsistenz sicher regelt mögliche Konflikte Scriptsprache (z.B. mySQL) Informationsaustausch mit der Umgebung

51 Suchen & Finden im Internet... und was das mit Datenbanken zu tun hat

52 Wie Google funktioniert „World's digital content equivalent to stack of books stretching from Earth to Pluto 10 times“ The Guardian, May 2010 Und wie durchsucht Google jetzt diesen riesigen Datenberg in 0.xx Sekunden? Gar nicht. Durchsucht wird nicht das Internet, sondern eine Datenbank.

53 Bots, Spiders, Crawlers, sind Programme, die im Internet surfen indem sie sich an Links entlang hangeln Google sammelt Informationen zu allen so gefundenen Seiten und trägt sie in eine riesige Datenbank ein

54 DBS befüllen:

55 Suchanfrage 1.Finden ist einfach: – In welchen Dokumenten kommen die gesuchten Worte vor? Variationen einbeziehen (z.B. ue/ü, Zug/Züge,...), Füllworte ignorieren (z.B. und, oder,...)  einfache DB-Abfrage: SELECT... 2.Ordnen ist schwer: – Geheime Formel berechnet Ranking Anzahl und Nähe der gesuchten Begriffe, wo auf der Seite sie stehen, Treffer/nicht-Treffer Verhältnis, etc. Am wichtigsten sind Links  „Wichtigkeit“ der Seite

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58 Das Herz von Google PageRank: Rekursive Link-Gewichtung sozusagen ein popularity contest

59 ... und das war schon alles? eigentlich ja Interessante Fakten zu Google: Google hat 2014 knapp 66 Mrd $ umgesetzt, ca. 90% davon mit Werbung Google bearbeitet mehr als 2 Mio Suchanfragen jede Sekunde Google hat eine Kopie aller im Internet frei verfügbarer Daten Google weiss (logischerweise) wer wann nach was gesucht hat „Google“ ist eine Fehlschreibung von Gogol, dem Namen für eine Zahl mit 100 Nullen

60 Google effizient einsetzen: windows –microsoft link:www.nksa.ch site:www.nksa.ch Matura define: firewire firewire filetype:pdf 5+9-(13*9)/PI 1234 in binary 12 cm in inch the answer to life, the universe and everything

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