Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Eckdaten der chemisch-pharmazeutischen Industrie zu Forschung, Entwicklung und Bildung Stand: Juli 2014.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Eckdaten der chemisch-pharmazeutischen Industrie zu Forschung, Entwicklung und Bildung Stand: Juli 2014."—  Präsentation transkript:

1 Eckdaten der chemisch-pharmazeutischen Industrie zu Forschung, Entwicklung und Bildung Stand: Juli 2014

2 Inhaltsübersicht (Folie 2-5) 2 Innovationsstandort Deutschland für die Chemie/Pharma (Folien 6-25) Überblick, Folie 6 FuE-Aufwendungen der Branche, Folien 7 FuE-Intensitäten der Branche, Folie 8 FuE-Finanzierung der Branche im Überblick, Folie 9 Entwicklung der externen FuE-Aufwendungen der Branche, Folie 10 FuE-Aufwendungen im Branchenvergleich, Folien 11 FuE-Intensität im Branchenvergleich, Folie 12 Anteil forschender Unternehmen in D, Folie 13 FuE-Aufwendungen der Vorleistungsgüterindustrie, Folie 14 Branchen Top 10 Technologieimpulsgeber in Deutschland, Folie 15 Grenzüberschreitende Zahlungen für Patente, Folie 16 FuE-Beschäftigte der Branche, Folie 17 FuE-Aufwendungen je Mitarbeiter im Branchenvergleich, Folie 18 FuE-Personalintensität nach Branchen, Folie 19

3 Inhaltsübersicht (Folien 2-5) 3 Innovationsstandort Deutschland für die Chemie/Pharma (Fortsetzung) Anteil der Akademiker der Branche und Absolventenstruktur, Folien Entwicklung der Studierenden im Studienbereich Chemie, Folien Berufsweg promovierter Chemiker, Folie 25 Innovationsstandort im internationalen Vergleich (Chemie/Pharma) (Folien 26-43) Übersicht, Folie 26 FuE-Aufwendungen der Branche im Ländervergleich, Folien FuE-Aufwendungen der Chemie (ohne Pharma) im Ländervergleich, Folien FuE-Intensitäten der Branche und des Verarbeitenden Gewerbes im Ländervergleich, Folien Anteil forschender Unternehmen, Folie 39 Außenhandel mit forschungsintensiven Chemiewaren, Folien Patente der Branche im Ländervergleich, Folien 42-43

4 Inhaltsübersicht (Folien 2-5) 4 FuE-Personal (Chemie/Pharma) im europ. Vergleich (Folien 44-47) Übersicht, Folie 44 Entwicklung der FuE-Beschäftigen der Branche in Europa insgesamt, Folie 45 Entwicklung des FuE-Personals der Branche im europäischen Ländervergleich, Folie 46 FuE-Personalintensität der Branche im europäischen Ländervergleich, Folie 47 Bildung im internationalen Vergleich und Förderetat des Fonds der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie (Folien 48-53) Übersicht, Folie 48 Bildungsausgaben im internationalen Vergleich, Folien Bevölkerung mit Abschluss im Tertiärbereich im Ländervergleich, Folie 51 Anteil der MINT-Fächer in der Sekundarstufe 1 im Ländervergleich, Folie 52 Förderetat des Fonds der deutschen Chemischen Industrie, Folie 53

5 Inhaltsübersicht (Folien 2-5) 5 Lissabonziel (Folien 54-57) Übersicht, Folie 54 FuE-Aufwendungen in Deutschland, Anteile am BIP, Folien FuE-Aufwendungen der Länder im internationalen Vergleich, Anteile am BIP, Folie 57 Steuerliche Forschungsförderung (Folien 58-60) Übersicht, Folie 58 Staatliche Förderung von FuE in Unternehmen im Ländervergleich, Folie 59 Anteil der vom Staat finanzierten FuE-Aufwendungen in Deutschland, Folie 60 NEU: Innovationsstandort Deutschland (Gesamtwirtschaft) (Folie ) Übersicht, Folie 61 Ranking des World Economic Forum, Folie 62 Ranking des Telekom-BDI Innovationsindikators, Folien 63-64

6 Der Innovationsstandort Deutschland – Kennzahlen zur deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie: Überblick 6 Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie ist forschungsstark. An den FuE-Ausgaben wird nicht gespart, seit 2005 steigen die Ausgaben wieder. Dabei finanziert die Branche ihre Ausgaben zu über 95 Prozent selbst und führt die Forschung zu 80 Prozent auch selbst durch. Über 5 Prozent ihres Umsatzes investiert die Branche jedes Jahr wieder in Forschung und Entwicklung. Im Branchenvergleich belegt die Branche mit ihren FuE-Ausgaben Platz 3. Über 17 Prozent der Aufwendungen des Verarbeitenden Gewerbes werden von der Chemie/Pharma erbracht. Die Innovationsorientierung der Branche ist hoch und ihre Innovationen werden in allen anderen Branchen benötigt. Bei den Beschäftigten macht sich wieder ein positiver Trend bemerkbar. Jeder zehnte Beschäftigte der Branche arbeitet in einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die Nachwuchssicherung hat sich in den letzten Jahren verbessert. Chemie ist wieder ein attraktiveres Studienfach geworden.

7 An Forschung und Entwicklung wird nicht gespart FuE-Aufwendungen der chemisch-pharmazeutischen Industrie In Millionen Euro 7 Quellen: Stifterverband, VCI * 2013 Planzahlen, geschätzt

8 Chemie/Pharma ist forschungsintensiv – über 5 Prozent ihres Umsatzes steckt die Branche jedes Jahr in FuE FuE-Intensitäten Anteil der FuE-Aufwendungen am Umsatz in Prozent 8 Quellen: Stifterverband, Destatis, VCI

9 FuE der Chemie/Pharma ist zum Großteil eigenfinanziert Finanzierung der Chemie/Pharma-FuE Struktur der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Quellen: Stifterverband, VCI Zusammen Mio. Euro Firmeninterne Mittel Aufträge andere Unternehmen Staatliche Zuschüsse 90 Mio. Euro Aufträge aus dem Ausland 184 Mio. Gesamte F+E Aufwendungen der Chemieunternehmen (GERD) Mio Aufträge an staatliche Forschungseinrich- tungen: 122 Mio Euro Aufträge an das Ausland: 790 Mio. Euro Aufträge an Externe: Mio Euro F+E Aufwendungen der Chemie-unternehmen (BERD) Mio Aufträge an andere dt. Unternehmen: 756 Mio Euro

10 Vorwiegend findet die Forschung innerhalb der Unternehmen statt – rund 20 Prozent sind Auftragsforschung Externe FuE-Aufwendungen chemisch-pharmazeutische Industrie Anteil der externen FuE an den Gesamtaufwendungen 10 Quelle: Stifterverband

11 Über 17 Prozent der FuE-Ausgaben des Verarbeitenden Gewerbes entfallen auf Chemie/Pharma FuE-Aufwendungen im Branchenvergleich FuE-Aufwendungen im deutschen Verarbeitenden Gewerbe in Mrd. Euro und in %, Quellen: Stifterverband, VCI (Planzahlen, geschätzt)

12 Pharmaindustrie ist im Branchenvergleich an der Spitze FuE-Intensität im Branchenvergleich Anteil der FuE-Aufwendungen am Umsatz in Prozent 12 Quellen: Stifterverband, VCI

13 Hohe Innovationsorientierung in der Chemie Anteil forschender Unternehmen in Deutschland Anteil forschender Unternehmen an allen Unternehmen in Prozent, Quellen: ZEW, VCI

14 Chemie ist innovativer Hersteller von Materialien und Vorprodukten FuE-Aufwendungen der Vorleistungsgüterindustrie* Anteile in Prozent, Quellen: NIW, ZEW *Anteil FuE der Vorleistungsgüterindustrie an FuE des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt: 14,5 Prozent

15 Das deutsche Innovationssystem ist auf Chemie angewiesen Branchen-Top 10: Technologieimpulsgeber in Deutschland Herkunftsbranchen von Patentanmeldungen mit branchenübergreifender Bedeutung* 15 Quellen: ZEW, NIW* In Prozent aller Patente mit Technologieimpulsen für andere Branchen,

16 Auch im Ausland sind Chemie/Pharma-Innovationen „made in Germany“ gefragt Grenzüberschreitende Zahlungen für Patente, Erfindungen und Verfahren 2010, in Mio. Euro 16 Quellen: Deutsche Bundesbank, VCI

17 Hoher Bedarf an Forschern – Beschäftigung in den FuE-Abteilungen steigt wieder FuE-Beschäftigte der chemisch-pharmazeutischen Industrie Beschäftigte* in FuE, Anteil des FuE-Personals an allen Beschäftigten der Branche in % 17 Quellen: Stifterverband, Destatis, VCI* Vollzeitäquivalente

18 Pro Mitarbeiter wenden Pharmahersteller am meisten für FuE auf FuE-Aufwendungen pro Mitarbeiter In Euro je Mitarbeiter, Quellen: Stifterverband, Destatis, VCI

19 Pharmaforschung ist besonders personalintensiv FuE-Personalintensität nach Branchen FuE-Personal in Prozent der Beschäftigten, Quellen: Statistisches Bundesamt, Stifterverband, VCI

20 Bedeutung der Akademiker in der Branche nimmt zu 20 Anteil der Akademiker/Hochschul- absolventen in der chemisch- pharmazeutischen Industrie in % Absolventenstruktur (Uni/TH/FH) in der chemisch-pharmazeutischen Industrie 2011 Quellen: BAVC, VCI

21 Breites Anforderungsprofil in der Chemie- und Pharmabranche Akademikerstruktur der chemisch-pharmazeutischen Industrie Anteil Akademiker* eines Faches an allen Akademikern der Branche, in % 21 Quellen: BAVC, Führungskräfte-Struktur-Erhebung* Uni- und FH-Absolventen

22 Nachwuchssicherung verbessert sich – Studienbereich Chemie wird wieder attraktiver Studierende im Studienbereich Chemie* Studienanfänger, Absolventen (erster Abschluss**) und promovierte Absolventen 22 Quellen: GDCh, VCI * Chemie, Wirtschaftschemie, Lebensmittelchemie, Biochemie und Chemiestudiengänge an Fachhochschulen, ** Diplom, Bachelor, 1. Staatsexamen

23 Nachwuchssicherung verbessert sich – Chemie ist wieder ein attraktives Studienfach Studierende im Fach Chemie und Chemiker-Neueinstellungen Neueinstellungen von promovierten Chemikern in der chemischen Industrie 23 Quellen: GDCh, VCI* ab 2001 mit Bachelor, ab 2002 einschließlich Wirtschaftschemie

24 Bachelor/Master lösen Diplomstudiengänge ab 24 Quellen: GDCh, VCI* Chemie, Wirtschaftschemie, Lebensmittelchemie, Biochemie und Chemiestudiengänge an Fachhochschulen Absolventen im Studienbereich Chemie*

25 Chemische Industrie bleibt wichtigster Arbeitgeber Berufsweg promovierter Chemiker* Quellen: GDCh, VCI* ohne Wirtschaftschemie, Gesamtzahl der Promotionen: 1753, Verbleib bekannt: 1278

26 Der Innovationsstandort im internationalen Vergleich - Kennzahlen zur chemisch-pharmazeutischen Industrie 26 Fast 80 Prozent der weltweiten FuE-Ausgaben werden von den 6 größten Ländern erbracht. Deutschland ist der viertgrößte Chemie- Innovationsstandort – dies gilt sowohl für Chemie/Pharma als auch für die Chemieindustrie (ohne Pharma). Die Industrieländer verlieren zwar tendenziell Anteile an den weltweiten FuE-Ausgaben an die Schwellenländer, aber die FuE- Ausgaben steigen auch in den Industrieländern – nur die Dynamik fällt schwächer aus. Die FuE-Intensität der deutschen Chemie/Pharma-Industrie liegt im Mittelfeld der wichtigsten Wettbewerber. Die Chemie ohne Pharma belegt allerdings einen Spitzenplatz. Insgesamt ist die Innovationsorientierung der deutschen Chemieindustrie hoch. Kein anderes Land weist so viele forschende Unternehmen aus wie Deutschland. Auch im Handel mit forschungsintensiven chemischen Erzeugnissen spielt Deutschland ganz vorne mit. Jedes siebte Chemiepatent kommt aus Deutschland.

27 Fast 80 Prozent der weltweiten FuE-Ausgaben werden von den 6 größten Ländern erbracht FuE-Aufwendungen der chemisch-pharmazeutischen Industrie FuE-Aufwendungen* in Mio. Euro und Anteile der Länder an der Welt in %, Quellen: OECD, VCI* Interne FuE-Aufwendungen

28 In Europa ist Deutschland führend bei FuE-Aufwendungen – gefolgt vom pharmastarken Großbritannien FuE-Aufwendungen der chemisch-pharmazeutischen Industrie Anteile der Länder an den FuE-Aufwendungen* der EU 28, Quellen: OECD, VCI* Interne FuE-Aufwendungen

29 Deutschland ist der viertgrößte Chemie-Innovationsstandort TOP 10 und EU: FuE-Aufwendungen von Chemie/Pharma Anteile der Länder an den FuE-Aufwendungen* der Welt, Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International* Interne FuE-Aufwendungen

30 Industrieländer verlieren tendenziell Anteile – Schwellenländer gewinnen Anteile… FuE-Anteile Chemie/Pharma an den weltweiten FuE-Ausgaben In Prozent 30 Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International

31 … aber alle Länder intensivieren ihre FuE-Anstrengungen FuE-Ausgaben Chemie/Pharma In Mrd. Euro 31 Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International, VCI

32 China ist besonders stark auf Chemie-Innovationen fokussiert FuE-Aufwendungen der chemischen Industrie (ohne Pharma) Anteile der Länder an den FuE-Aufwendungen* der Welt, Quellen: OECD, VCI* Interne FuE-Aufwendungen

33 Deutschland ist der viertgrößte Chemie-Innovationsstandort TOP 10 und EU: FuE-Aufwendungen von Chemie (ohne Pharma) Anteile der Länder an den FuE-Aufwendungen* der Welt, Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International* Interne FuE-Aufwendungen

34 FuE-Intensität in Deutschland von Chemie/Pharma liegt im Mittelfeld – Intensität in der Chemie belegt Spitzenplatz FuE-Intensität der führenden Innovationsstandorte Anteil der FuE-Ausgaben* am Umsatz in Prozent, Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International*interne FuE-Aufwendungen

35 Deutschlands Chemie/Pharma im Mittelfeld TOP 10 plus EU 27: FuE-Intensität Chemie/Pharma Anteil der FuE-Aufwendungen* am Umsatz in Prozent, Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International*interne FuE-Aufwendungen

36 Deutschlands Chemie ist forschungsstark und belegt Spitzenposition TOP 10 plus EU 27: FuE-Intensität Chemie (ohne Pharma) Anteil der FuE-Aufwendungen* am Umsatz in Prozent, Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International*interne FuE-Aufwendungen

37 Sinkende Chemie-Intensitäten in den Industrieländern – aber Aufwärtsbewegung am aktuellen Rand FuE-Intensität Chemie (ohne Pharma) ausgewählter Länder In Prozent 37 Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International

38 Chemie/Pharma ist deutlich forschungsintensiver als die Industrie insgesamt FuE-Intensität Chemie/Pharma & Verarbeitendes Gewerbe Anteile in Prozent, Quellen: OECD, Eurostat, Chemdata International*interne FuE-Aufwendungen

39 Hohe Innovationsorientierung der deutschen Chemieindustrie Anteil forschender Unternehmen der Chemieindustrie Anteil der forschenden Unternehmen an allen Unternehmen in %, Quellen: ZEW, VCIKontinuierliche und gelegentliche FuE

40 Deutschland zählt zu den führenden Exportnationen forschungsintensiver Chemiewaren Außenhandelssaldo mit forschungsintensiven Chemiewaren Exporte minus Importe, in Milliarden Euro 40 Quellen: ZEW; VCIDaten sind nicht vergleichbar mit früheren Darstellungen, da neue Liste forschungsintensiver Güter zugrunde liegt.

41 Deutschland nutzt Marktpotenziale durch Exporte forschungsintensiver Waren Außenhandelssalden Deutschlands mit forschungsintensiven Chemiewaren Exporte minus Importe, in Milliarden Euro 41 Quellen: ZEW, VCIDaten sind nicht vergleichbar mit früheren Darstellungen, da neue Liste forschungsintensiver Güter zugrunde liegt.

42 Jedes siebte Chemiepatent kommt aus Deutschland Internationale Patentanmeldungen in der Chemie Anteile an allen Chemiepatentanmeldungen (ohne Pharma), in Prozent 42 Quellen: ISI - Berechnungen des NIW, ZEW, VCI

43 Hohes Gewicht der Chemie in Deutschland Strukturgewicht der Chemiepatente ausgewählter Länder Anteile der Chemiepatente (ohne Pharma) an allen internationalen Patentanmeldungen eines Landes in Prozent, Quellen: ISI - Berechnungen des NIW, ZEW, VCI

44 FuE-Personal im europäischen Vergleich 44 In den letzten Jahren kam es zu einem relativ stabilen Verlauf der Beschäftigtenzahlen in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Europäischen Union. Dennoch liegen die Beschäftigtenzahlen insgesamt noch unter dem Niveau von 2000, nur in wenigen Ländern wurde in diesem Zeitraum Beschäftigung aufgebaut. Im europäischen Vergleich ist die Personalintensität der deutschen Chemie/Pharma überdurchschnittlich.

45 Stabilisierung bei den FuE-Beschäftigten in Europa FuE-Beschäftigte der europäischen Chemie/Pharma-Industrie Beschäftigte (linke Skala) in Tausend, Anteil (rechte Skala) in Prozent 45 Quellen: Chemdata International, VCIAnmerkung: Bruch in der statistischen Erhebung in 2008

46 Stabile Beschäftigtenzahlen in der EU insgesamt in den letzten Jahren FuE-Personal von Chemie/Pharma im europäischen Ländervergleich Index 2000= Quellen: Chemdata International, VCI

47 Überdurchschnittliche Personalintensität in Deutschland FuE-Personalintensität von Chemie/Pharma im europäischen Vergleich FuE-Personal in Prozent der Beschäftigten, Quellen: Chemdata International, VCI

48 Bildung im internationalen Vergleich 48 Bei der Bildung weist Deutschland Verbesserungspotenzial auf. Die Bildungsausgaben liegen immer noch unter dem OECD-Durchschnitt. Auch die Dynamik bei den Bildungsausgaben ist unterdurchschnittlich, aber zumindest stetig aufwärts gerichtet. Die Anzahl der Absolventen mit naturwissenschaftlichem Studium liegt unter dem OECD-Durchschnitt. In den Schulen werden immer noch zu wenig Naturwissenschaften vermittelt. Die chemisch-pharmazeutische Industrie unterstützt mit ihrem Förderetat die Schul- und Universitäts-Ausbildung.

49 Deutschland hinkt bei den Bildungsausgaben hinterher Bildungsausgaben im internationalen Vergleich Ausgaben in Prozent des BIP, Quellen: OECD, VCI

50 Bildungsausgaben in Deutschland mit schwacher – aber stetiger – Dynamik Entwicklung der Bildungsausgaben im internationalen Vergleich Veränderung der öffentlichen Ausgaben, Index, 1995 = Quellen: OECD, VCI

51 Das Ausbildungsniveau steigt – aber in Deutschland nur langsam Bevölkerung mit einem Abschluss im Tertiärbereich Anteil der bzw Jährigen mit einem Tertiärabschluss in Prozent, Quellen: OECD, VCI

52 Naturwissenschaften: Steigerungsbedarf in Deutschlands Lehrplänen vorhanden Anteil der MINT-Fächer in der Sekundarstufe 1*** Unterrichtszeit bzgl. der gesamten Pflichtstunden in Prozent, Quellen: OECD, VCI* 2011, ** Für Großbritannien keine Daten vorhanden, *** „lower secondary education“

53 Die Branche investiert in die Bildung Förderetat des Fonds der Chemischen Industrie In Millionen Euro, Quelle: VCI

54 Lissabonziel Anteile der FuE Aufwendungen am BIP 54 Das Lissabonziel - drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung zur Verfügung zu stellen - ist fast erreicht. Die Wirtschaft trägt fast 70 Prozent der FuE-Aufwendungen in Deutschland. Erst in den letzten Jahren kam es wieder zu einer Erhöhung bei den staatlichen Aufwendungen für FuE. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit über dem OECD- Durchschnitt. Nur wenige Länder konnten bisher das Lissabonziel übertreffen.

55 Fast 70 Prozent der FuE-Aufwendungen kommen aus der Wirtschaft FuE-Aufwendungen in Deutschland Anteil am BIP in Prozent 55 Quellen: Stifterverband, VCI

56 Wirtschaft trägt Großteil der FuE-Aufwendungen – staatliche Ausgaben legten erst in den letzten Jahren wieder zu FuE-Aufwendungen in Deutschland Anteil am BIP in Prozent 56 Quellen: Stifterverband, VCI

57 EU-Lissabonziel: Weitere Anstrengungen sind nötig FuE-Aufwendungen im internationalen Vergleich Anteile der gesamten FuE-Aufwendungen am BIP in Prozent, Quellen: OECD, VCI*2010

58 Steuerliche Forschungsförderung 58 Ohne staatliche Eingriffe wird zu wenig in FuE investiert. Durch eine Subventionierung von FuE-Aktivitäten lassen sich gesamtwirtschaftliche Wohlfahrtsgewinne erzielen. Tatsächlich werden FuE-Aktivitäten weltweit auch in unterschiedlichen Formen durch staatliche Eingriffe gefördert. Zwei Drittel der OECD- und die Hälfte der EU-Länder machen von der Möglichkeit Gebrauch, FuE steuerlich zu fördern. Deutschland setzt bislang ausschließlich auf die direkte Forschungsförderung – trotz der damit verbundenen Nachteile.

59 Steuerliche Förderung von FuE: In Deutschland unbekannt Staatliche Förderung von FuE in Unternehmen Anteil der FuE-Ausgaben im Wirtschaftssektor, der direkt und indirekt durch den Staat finanziert wird als Anteil am BIP 2011 (Angaben in Prozent) 59 Quelle: EFI Gutachten 2014, IW Köln, OECD

60 Staatliche Finanzierung spielt nur noch untergeordnete Rolle Anteil der vom Staat finanzierten FuE-Aufwendungen der Wirtschaft In Prozent 60 Quellen: Stifterverband, VCI

61 Innovationsstandort Deutschland 61 Deutschland zählt zu den besten Innovationsstandorten weltweit – dies belegen verschiedene Studien. Im Ranking des Worldeconomic Forum kommt Deutschland beim Subindex Innovationen auf Platz 4 unter 128 Ländern - eine Verbesserung von 6 Rangplätzen innerhalb der letzten 10 Jahre. Beim Telekom-BDI Innovationsindikator schneidet Deutschland erneut auf Platz 6 ab. Im Bereich Wirtschaft hat Deutschland einen Punkt eingebüßt und fiel vom dritten auf den fünften Platz zurück. Trotz guter Positionierung, besteht weiterhin Verbesserungsbedarf, insbesondere da der Innnovationswettbewerb sich in den letzten Jahren erhöht hat. Die fehlende steuerliche Forschungsförderung, fehlendes Venture Capital, die Qualität bei der MINT-Ausbildung, die Verfügbarkeit von Fachkräften werden trotz einiger Verbesserungen weiterhin bemängelt.

62 World Economic Forum: Deutschland konnte seine Position im Innovationsranking verbessern Standortfaktoren mit Relevanz für die Innovationsfähigkeit 148 Länder im Vergleich; Bester Platz =1, Schlechtester Platz = Quelle: World Economic Forum 2013/2014, VCI

63 Abschneiden des Innovationsstandort Deutschland nach Bereichen Rangplätze Deutschlands unter 35 Volkswirtschaften 2013 nach Subindikatoren 63 Quelle: Telekom-BDI Innovationsindikator 2014, VCI Telekom-BDI Innovationsindikator: Die Wirtschaft trägt in besonderem Maße zum guten Abschneiden Deutschlands bei

64 Standortfaktoren mit Relevanz für die Innovationsfähigkeit Rangplätze Deutschlands unter 35 Volkswirtschaften, 2013 nach Indikatoren 64 Quelle: Telekom-BDI Innovationsindikator 2014, VCI* Innovationsindikator 2013, Datenstand 2012 Telekom-BDI Innovationsindikator: Rahmenbedingungen verbesserungsfähig


Herunterladen ppt "Eckdaten der chemisch-pharmazeutischen Industrie zu Forschung, Entwicklung und Bildung Stand: Juli 2014."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen