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Gewässerstrukturgüte-Kartierung der Düssel Projekt der Jahrgangsstufe 11 2005 Carl Friedrich von Weizsäcker- Gymnasium Ratingen Anleitung: Lothar Melles.

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Präsentation zum Thema: "Gewässerstrukturgüte-Kartierung der Düssel Projekt der Jahrgangsstufe 11 2005 Carl Friedrich von Weizsäcker- Gymnasium Ratingen Anleitung: Lothar Melles."—  Präsentation transkript:

1 Gewässerstrukturgüte-Kartierung der Düssel Projekt der Jahrgangsstufe Carl Friedrich von Weizsäcker- Gymnasium Ratingen Anleitung: Lothar Melles ErgebnisProjektinhaltKartierungsbogen Schülererfahrungen

2 Was ist hatten wir vor ? Wir wollten die Gewässerstrukturgüte der Düssel (Topographische Karte 1:10000) kartieren und bewerten. Grundlage der Kartierung und Beurteilung ist das Kartier- und Bewertungsverfahren der Gewässerstruktur des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft (http://www.lawa.de/lawaroot/pub/download.html). Die Kartierung erfolgt im Vor-Ort-Verfahren anhand der standardisierten Erhebungsbögen. ( 3.1MB). Warum wird die Gewässerstrukturgüte untersucht? Neben der Gewässergüte bestimmt die Abflussdynamik, die Gewässermorphologie und Strukturausstattung wesentlich die Funktion der heimischen Gewässer, die Lebensbedingungen in und an den Gewässern sowie ihre Nutzungsmöglichkeiten. Schutz und Wiederherstellung ökologisch funktionsfähiger und naturnaher Gewässer sind eine wichtige Aufgabe der Wasserwirtschaft nach dem Wasserhaushaltsgesetz, die durch die Anforderungen der EU- Wasserrahmenrichtlinie zusätzlich an Bedeutung gewonnen hat. Wofür brauchen wir die Gewässerstrukturgüte-Kartierung? Die im Bereich der Gewässerreinhaltung erzielten Erfolge der letzten Jahrzehnten zeigen, dass die umfangreichen Maßnahmen der Wasserwirtschaft zu einer Verbesserung eines wichtigen Teils der Funktionsfähigkeit der Gewässer geführt haben. Eine weitere Verbesserung ist jedoch erst dann zu erwarten, wenn sie auch wieder ökologisch funktionsfähige Strukturen besitzen, d.h. dann "rentieren" sich die bisherigen Investitionen auf dem Gebiet der Gewässerreinhaltung wirklich (LAWA 2000). Um auch auf dem Gebiet der Gewässerstruktur eine gezielte Zustandsverbesserung zu erreichen, wurde das Verfahren zur Gewässerstrukturgütekartierung entwickelt. Diese Kartierung im Vor-Ort-Verfahren steht nun als Standardmethode für die Wasserwirtschaftsämter zur Verfügung, um aufbauend auf einer Zustandserfassung von 100m-Abschnitten, Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte gezielt planen zu können. Kartierungsergebnis

3 Ostabschnitt der Düssel Südwestabschnitt vollständig verändert sehr stark verändert stark verändert deutlich verändert mäßig verändert gering verändert unverändert Fließgewässer -Dynamik Strukturklasse Foto-Links

4 Zulauf der kleinen Düssel in Gruiten

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7 Steinschüttung zur Uferstabilisierung

8 gepflasterte Böschung mit Pegel Querbauwerk: glatte Rampe

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14 Treibholzverklauselungen

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20 Mühlenteich und Mühlrad

21 Naturprofil

22 Tiergehege Neandertal

23 Zufluss des Mettmanner Bachs

24 Pegel Erkrath

25 Spaltwerk Gerresheim

26 südliche Düssel

27 Unterquerung Glashüttenstraße

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29 Uferröhricht

30 Befestigtigung der Sohle durch Steinschüttung

31 Strömungsdiversität

32 Industriegelände in Erkrath

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34 Düssel ab Spaltwerk Gerresheim Ostabschnitt vollständig verändert sehr stark verändert stark verändert deutlich verändert mäßig verändert gering verändert unverändert Fließgewässer -Dynamik Strukturklasse

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42 Südpark Nähe Phillipshalle

43 durchströmter See

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46 Sperrwerk

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52 Pflasterung der Böschung

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54 Der Kartierungsbogen Seite1 Sei te2

55 Der Kartierungsbogen Seite2

56 Erfahrungen bei der Kartierung der südlichen Düssel: Am ersten Tag fiel es uns anfangs noch etwas schwer, die Kartierung durchzuführen. Nach ein paar Durchgängen bemerkten wir, dass die Düssel im städtischen Gebiet an vielen Stellen, was die Strukturgüte angeht, recht ähnlich verläuft und die Kartierung fiel von Mal zu Mal leichter. Im Verlauf des Tages lernten wir auch auf Dinge im Fluss zu achten, die wir anfangs gar nicht wahrgenommen hatten. Es war im Allgemeinen sehr einfach der Düssel zu folgen, da wir am ersten Tag auf keine weitläufigen Verrohrungen stießen und die Düssel sich nicht teilte. Im Gegensatz dazu war die Kartierung am zweiten Tag, wenn auch nicht in Bezug auf die Kartierung selber, etwas schwieriger. Wir mussten häufiger vom Flussverlauf abweichen um den Verrohungen auszuweichen. Außerdem mussten wir bei der Kartierung eine Autobahn überqueren und verloren die Düssel vorübergehend aus den Augen. Schließlich fanden wir zum Fluss zurück und fuhren mit der Kartierung fort. In diesem Abschnitt verlief die Düssel abwechslungsreicher, da sie weniger von Menschenhand verändert war als in der Innenstadt. Insgesamt haben wir gelernt mehr auf die Beschaffenheit eines Gewässers zu achten. Wir wissen nun nach welchen Kriterien man einen Fluss beurteilt, wenn man seine Güte nach der Morphologie und nicht unter biologischen Gesichtspunkten wertet.


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