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Äußere Planeten Mars bis Uranus Welcher Planet ist in der (nicht maßstäblichen) Grafik verwendet worden? Haben Äußere Planeten ähnliche „Sichelphasen“

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Präsentation zum Thema: "Äußere Planeten Mars bis Uranus Welcher Planet ist in der (nicht maßstäblichen) Grafik verwendet worden? Haben Äußere Planeten ähnliche „Sichelphasen“"—  Präsentation transkript:

1 Äußere Planeten Mars bis Uranus Welcher Planet ist in der (nicht maßstäblichen) Grafik verwendet worden? Haben Äußere Planeten ähnliche „Sichelphasen“ wie die inneren Planeten? Was folgt für die Sichtbarkeit des äußeren Planeten, wenn er, wie oben abgebildet, in Opposition zur Sonne steht?

2 Konjunktion und Opposition Kann es Durchgänge eines äußeren Planeten vor der Sonne geben? Ist ein Planet bei jeder Opposition gleich spektakulär sichtbar?

3 Marsoppositionen

4 Abstandsschwankungen bei der Marsopposition Hinweis: Wegen der Exzentrizität der Marsbahn kann der erdnächste Punkt bis zu einer Woche vor oder nach der Opposition erreicht werden. Auch die scheinbare Helligkeit während der Opposition sowie der Erdabstand und der scheinbare Durchmesser während der Erdnähe können recht unterschiedlich ausfallen.

5 Scheinbare Schleifenbewegung der äußeren Planeten am Himmel

6 Historischer Erklärungsversuch Man nahm die Erde als Mittelpunkt der Welt an (geozentrisches Weltbild): Die Himmelskörper sind an der Himmelskugel fixiert und drehen sich mit dieser um die Erde. Mars, Jupiter und Saturn machten hier aber eine Ausnahme. Man stellte sich einen kleineren Kreis vor, der vom großen Kreis „mitgenommen“ wurde. Dies konnte die Schleifenbewegung in erster Näherung erklären.

7 Etwas Text zum Nachdenken Dieser Rechentrick reichte aber nicht aus, die Planetenbewegungen vollständig zu erklären. So war es notwendig, weitere Stufen von Epizykeln hinzuzufügen (Epizykel auf Epizykeln). Die Epizykeltheorie wurde außerdem spätestens noch mit der Exzentertheorie des Hipparchos verbunden, d.h., die Erde wurde aus dem Zentrum des Deferenten verschoben. Ihrem Prinzip nach kann man die Epizykeltheorie als eine schrittweise, beliebig genaue Annäherung der tatsächlichen Planetenbahnen betrachten. Die Berechnung war jedoch ausgesprochen kompliziert – und alles von Hand ohne Computer und Taschenrechner! Problematik: Mit diesem Modell ließen sich zwar die Planetenbewegungen im Rahmen der damaligen Messgenauigkeit sehr zuverlässig vorausberechnen; allerdings um den Preis einiger ideologischer Widersprüche, denn die Bewegung der Planeten erfolgte nicht mehr um den Weltmittelpunkt herum (wegen der exzentrischen Lage des Deferenten). Kopernikus (1473 bis 1543), der immer noch von kreisförmigen Umlaufbahnen für die Planeten ausging, musste die weiter vorhandenen Unstimmigkeiten durch Verwendung von bis zu 34 Epizykeln erklären, was weitgehend unbekannt ist. Claudius Ptolemäus (ca. 100 – 160 n. Chr.) versuchte, die aristotelische Lehre mit den dazu oft widersprüchlichen Beobachtungen in Einklang zu bringen und schuf deshalb ein Rechenmodell auf Basis einer Epizykeltheorie. Demnach wanderten die Planeten entlang eines kleinen Kreises, dem Epizykel (griech. epíkyklos, Neben- oder Aufkreis), der seinerseits entlang eines größeren Kreises, dem Deferenten um die Erde lief (auch deferierender Kreis; von lat. deferre, wegtragen, mitnehmen). Der Epizykel ist also ein „Kreis auf dem Kreis“. Die Bewegung entlang der Deferenten-Kreise erfolgte jeweils meist in östlicher Richtung, und etwa parallel zur Ebene der Sonnen- bzw. Erdumlaufbahn (Ekliptik). Die Hälfte der Zeit summierte sich zu dieser Bewegung auch die ostwärts gerichtete Bewegung auf dem Epizykel. Die andere Zeit aber lief der Planet auf dem Epizykel entgegengesetzt zur Bewegung des Deferenten, wodurch sich seine Bewegung am Himmel erst verlangsamte, dann kurz stationär wurde, und schließlich in eine retrograde überging, so dass die Planetenbahn auf diese Weise aus irdischer Sicht eine Schleife vollführte

8 Moderne Erklärung

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17 Große Konjunktion So wird die Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn genannt, die etwa alle zwanzig Jahre stattfindet. Jede dritte davon ist eine Dreifachkonjunktion, das heißt: Jupiter zieht zunächst direktläufig, dann rückläufig und schließlich wieder direktläufig an Saturn vorbei. Die Dreifachkonjunktion aus dem Jahre 7 v.u.Z. gilt als eines der Erklärungsmodelle für den Stern von Bethlehem: "Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neue König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland aufgehen gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen." (Matthäus 2, 1-2) Oben: Konjunktion Jupiter/Saturn im Jahr 2000 Letzte Dreifachkonjunktion Jupiter und Saturn: 1981 Nächste: 2238/39


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