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KAMBODSCHA Das ehemals stolze Khmer-Volk mit seiner beispiellosen Kultur (Angkor Wat) gehört heute zu den ärmsten Völkern Asiens. Fehlende demokratische.

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Präsentation zum Thema: "KAMBODSCHA Das ehemals stolze Khmer-Volk mit seiner beispiellosen Kultur (Angkor Wat) gehört heute zu den ärmsten Völkern Asiens. Fehlende demokratische."—  Präsentation transkript:

1 KAMBODSCHA Das ehemals stolze Khmer-Volk mit seiner beispiellosen Kultur (Angkor Wat) gehört heute zu den ärmsten Völkern Asiens. Fehlende demokratische Strukturen und Unterentwicklung führen zu Exzessen der Korruption. So hat die kambodschanische Regierung in den letzten Jahren gut 1/3 des Landes an ausländische Investoren verkauft. In der Folge wird die ansässige Bevölkerung vertrieben. Dies geschieht entgegen kambodschanischem Recht, welches den Grundbesitz nach 5-jährigem Aufenthalt an einem Ort garantiert. Die “Umsiedlungen” finden durch die Polizei und die Armee statt, welche regelmässig die Hütten der Bevölkerung niederbrennen. Zur Zeit sind hunderte Kambodschaner auf der Suche nach einem neuen Zuhause oder werden in unzulängliche neue Behausungen umgesiedelt. Menschenrechts- aktivisten werden durch die Gerichte zum Schweigen gebracht. Die Unterentwicklung ist Folge der Kolonialzeit, des Vietnamkrieges mit der US- Bombardierung sowie des Terrorregimes der Roten Khmer. Das Gefängnis Tuol Sleng (S21) sowie die sogenannten Killing Fields in Phnom Penh und das Minenmuseum in der Nähe von Siem Reap erinnern an diese Gräueltaten. VIETNAM Vietnam erlebte einen sehr langen und harten Kampf für seine Unabhängigkeit. Das Volk hat viel gelitten und erkämpfte seine gegenwärtige Emanzipation aus eigenen Kräften. Verständlich deshalb, dass es ausländischen Einmischungen misstraut und seinen eigenen Weg gehen will. Vietnam macht Fortschritte und schaut optimistisch in die Zukunft. Vor einigen Jahren waren Diskriminierung von Minderheiten (Montagnards) und Verfolgung von Andersdenkenden, auch im Internet (Cyber Dissidents), recht häufig. Inzwischen laufen regelmässige, diplomatische Gespräche - auch mit der Schweiz. Schwere Menschen- rechtsverletzungen haben merklich abgenommen, doch noch immer wird die Todesstrafe vollzogen. SÜDOSTASIEN Eine Information von Amnesty International Zur Menschenrechtslage in Burma, Thailand, Vietnam, Kambodscha und Laos Reisen Sie aufmerksam und bewusst! Weitere Informationen und Aktionen:

2 THAILAND Thailand gilt in der Region als eines der liberalsten Länder mit einer wechselhaften Geschichte zwischen Demokratie und Militärdiktatur. Ein wichtiger Machtfaktor in der Politik bleibt auch weiterhin das Militär, die Bürokratie und natürlich der König. Hinter einer prowestlichen und modern erscheinenden Fassade gibt es aber viele Schattenseiten. Thaksins „Krieg gegen die Drogen“ im Jahr 2005 kostete 2‘500 - meist unschuldigen - Menschen das Leben und soll jetzt wieder aufgenommen werden. Die Ausschreitungen in den muslimischen Südprovinzen halten unvermindert an und viele Zivilisten, denen vorgeworfen wird, mit den Sicherheitskräften zu kooperieren, werden durch bewaffnete Aufständische bedroht. Menschen- rechtsverteidiger sind immer wieder in Gefahr. Die Rechte ausländischer (zumeist burmesischer) Wanderarbeiter werden mit den Füssen getreten. Ausserdem veranlasst die Regierung regelmässig Zwangsrückführungen Angehöriger der HMONG, die in Thailand um Asyl suchen, da ihnen in ihrer Heimat Laos schlimmste Verfolgung droht. LAOS Für das laotische Volk ist die rund 2'000 km lange Grenze zu Vietnam zur nationalen Tragödie geworden. Zwei Millionen Tonnen Bomben warf die US-Luftwaffe im Laufe dieses Krieges über Laos ab. Noch heute ist das Land übersät mit Minen. Menschen sterben an diesem Nachlass, vor allem spielende Kinder. Weil eine ethnische Minderheit, das HMONG-Volk, während des Vietnamkrieges mit den USA kollaborierte und gegen die Streitkräfte der nationalistischen Pathet Lao kämpfte, sind Angehörige dieses Volkes seit bereits 3 Generationen – Kinder, Eltern, Grosseltern – ständig auf der Flucht. Sie müssen bis heute für die Taten ihrer Vorfahren büssen. Um zu überleben, sind sie gezwungen, sich vor der Verfolgung durch die laotische Armee im Dschungel zu verstecken. Viele flüchten in die angrenzenden Länder, wo sie in Flüchtlingslagern, wie z.B. in Huay Nam Khao in Thailand mit ~5‘000 Bewohnern, dahinvegetieren. Aus Thailand gibt es immer wieder Zwangsrückführungen. Was mit diesen Menschen nach der Rückkehr geschieht, bleibt im Dunkeln, da im Allgemeinen unabhängige Beobachter und Überprüfer der Menschenrechtssituation nicht zugelassen sind. BURMA/MYANMAR Eine Information von Das „Land der 1‘000 Pagoden“ wird seit Jahrzehnten von Generälen regiert, die die Menschenrechte mit Füssen treten. Sie konnten sich wichtige Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft sichern. Heute bereichern sie sich schamlos an den natürlichen Resourcen wie Tropenhölzer, Edelsteine und Erdöl, und beuten die Bevölkerung aus. Dank Burmas wirtschaftlichen Beziehungen zu den ASEAN-Staaten und deren Interesse an den natürlichen Resourcen kann sich das Regime trotz internationaler Ächtung am Leben erhalten. Fernerhin steht die Junta im dauernden Konflikt mit den vielen nationalen Minderheiten wie z.B. den Karen, Shan und Kachin, ein Konflikt der noch auf die britische Kolonialzeit zurückgeht. In den letzten freien Wahlen im Jahre 1990 gewann die Partei der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, doch die Militärjunta verweigerte ihr die Regierungsbildung und hält sie seither unter Hausarrest. Friedliche Demonstrationen für mehr Demokratie wurden blutig unterdrückt und weit über 2’000 Demonstranten, darunter viele Mönche, ins Gefängnis gebracht und gefoltert. 2008, nach dem verheerenden Tropensturm Nargis, verweigerte das Militärregime zunächst internationaler Hilfe den Zugang zu den Opfern. LAOS


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