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Verschiedene theoretische Ansätze und Blickwinkel.

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Präsentation zum Thema: "Verschiedene theoretische Ansätze und Blickwinkel."—  Präsentation transkript:

1 verschiedene theoretische Ansätze und Blickwinkel

2 Über 80% der Störungen sind Anleitungsfehler. Verhalten macht Sinn Störung als Botschaft  Verstehe ich die Botschaft nicht werde ich deutlicher in meinem Verhalten, in meiner Botschaft. (Systemarbeit/Systemtherapie)

3 „Wachsame Sorge“ ( Haim Omer) Einer der wichtigsten Schlüssel ist die wachsame Sorge. Sie ist der beste Weg gefährliches Verhalten von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen zu verhindern. (Botschaft: Ich bin da, ich bleibe da und ich tue alles um dich zu unterstützen! („Wenn wir sehen, dass es dir nicht gut geht werden wir dich unterstützen, auf dich zukommen und gemeinsam mit dir schauen, was du brauchst.“ Haltung gibt Halt.) Präsenz Beziehung Dranbleiben Interesse

4 Haltung/Einstellung „Wir können dein Verhalten nicht länger akzeptieren, ich werde Unterstützer beiziehen und wir werden alles uns mögliche unternehmen, um es zu stoppen. Wir werden dich dabei nicht bedrohen und wir werden nicht mit Gewalt reagieren.“ Lehrer vermitteln dadurch Entschlossenheit, gegen problematisches Verhalten vorzugehen und um das Kind/den Jugendlichen zu kämpfen, nicht gegen das Kind/den Jugendlichen. Lehrer erleben dabei, dass durch das entschiedene Entgegentreten nicht automatisch die Eskalationsspirale aktiviert wird. Es wird beschrieben, was gemacht wird, nicht was von nun an vom Kind/Jugendlichen erwartet wird. (mögliches Beispiel nach Haim Omer)

5 „Blumentopf-Theorie“ (Ben Furmann) Um erfolgreich zu sein brauchen wir 3 Blumen (Faktoren) 1)Hoffnung geben 2)Zusammenarbeit der Beteiligten 3)Kreativität (praktische Ideen, der Kinder und Jugendlichen da kraftvoller, motiviert) Kinder haben keine Probleme. Wir sehen Probleme als Symptome von Störungen, Kinder nicht! (Ich habe noch nicht gelernt.) Statt Problem = über Fähigkeiten sprechen Was soll/darf gelernt werden?

6 Von „Lass das“ zu „Tu das“ (Ben Furmann) Wenn wir dem Gegenüber sagen, was wir möchten, das es tut wird es sich nicht kritisiert fühlen und deshalb auch kein Bedürfnis haben sich zu verteidigen: „Schrei mich nicht an“„Sprich leise“ „Hör mit dem Treten auf“„Halte deine Füsse ruhig“ „Redet bitte nicht alle durcheinander“„Einer spricht, die anderen hören zu“,“ Erst spricht eine Person, dann die nächste“ „Hör auf den Unterricht zu stören“„Bitte verhalte dich ruhig“, „wenn du eine Frage hast melde dich bitte“ etc.

7 „Wenn die Lösung das Problem ist“ Paul Watzlawick „Oft sind Lösungen unwahrscheinlich, weil sie den gewohnten Vorstellungen wiedersprechen, bspw. weil sie nicht den eigenen Erfahrungen, Überzeugungen, Repertoire an Handlungsmöglichkeiten und Mustern entsprechen“ Prof. Dr. Paul Watzlawick, https://www.youtube.com/watch?v=M7aMmiMrYmU „Lösung beinhaltet das Wort lösen = loslassen“ Vera Birkenbihl, Kommunikationstrainerin Deutschland

8 Fragen zur Selbstüberprüfung Wie steht es mit meiner Beziehung zu den Schülern und Schülerinnen? Lenkung und Führung (natürliche Autorität), Bringe ich als Lehrperson genug? Berücksichtige ich die entwicklungspsychologischen Besonderheiten (Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie)der verschiedenen Alterstufen, von Jungen und Mädchen in ihrer unterschiedlichen Veranlagung? „Welche Merkmale zeichnen einen guten Unterricht aus?“

9 Kenne und berücksichtige ich die Bedürfnisse der SchülerInnen? Ist mein Unterricht gut vorbereitet (strukturiert) und interessant? Erkläre ich den Stoff klar und prägnant? Haben wir eine gemeinsame Schulhaus- und Lernkultur (gemeinsame Regeln, gemeinsames Bewusstsein für die Bedeutung gewisser Grundsätze)? Kenne ich die Eltern meiner SchülerInnen? Habe ich sie über meine Schulführung informiert? Unterstützen sie meine Bemühungen? Ist meine Klassenführung wirksam? Werden meine Anweisungen befolgt?

10 Reagiere ich bei Schwierigkeiten und Konflikten angemessen? Zeigen meine Reaktionen Wirkungen?Habe ich ein Repertoire an Reaktionsmöglichkeiten? Kenne ich Wege zur Förderung von Selbstdisziplin? Kenne ich die Möglichkeit von Verträge zum Vertragen, Vereinbarungen? Wie gehe ich mit Strafen um? Sehe ich in meiner Arbeit die Chancen zu persönlichen Wachstum? Habe ich ein persönliches Konzept zur mittel- und langfristigen Beeinflussung der sozialen Entwicklung meiner Klasse? (Strategien)

11 Regeln und Konsequenzen Die Freiheit sich unter verschiedenen Möglichkeiten für eine Sache zu entscheiden, können Kinder nur geniessen, wenn sie um die Meinung ihrer erwachsenen Bezugspersonen wissen, wenn sie spüren, woran sie bei ihnen sind! (vgl. Jan-Uwe Rogge, Angelika Bartram, Wie Sie reden, damit ihr Kind zuhört & wie sie zuhören, damit ihr Kind redet, 2. Auflage 2012) Freiheitliches Tun, für das man nicht in Verantwortung genommen wird führt zu Chaos und Gleichgültigkeit. Kinder/Heranwachsende nehmen sich die Freiheit Grenzen zu überschreiten, was gut ist, allerdings sollten sie auch erleben, dass dies Folgen hat. Solche Konsequenzen dienen dazu, ein Gefühl von Verantwortung aufzubauen- für sich und andere. (Jan-Uwe Rogge, Angelika Bartram, Wie Sie reden, damit ihr Kind zuhört & wie sie zuhören, damit ihr Kind redet, 2. Auflage 2012, S.14)

12 Konsequenzen machen lebenstüchtig Konsequenzen müssen vor Grenzüberschreitungen klar sein. Das Kind hat eine Wahl: Es kann sich an abgesprochene Regel halten oder auch nicht, dann weiss es um die abgesprochenen logischen Konsequenzen. Konsequenzen funktionieren am besten, wenn Kinder an der Beseitigung von Störungen mitarbeiten wollen. Konsequenzen erfordern gegenseitige Achtung und basieren auf beiderseitigem Respekt.

13 Klare Botschaften - Konsequentes Handeln Konsequenzen klar und deutlich ansprechen Ziel: Verantwortung für sein Tun aufzeigen

14 Kinder fordern authentische Erwachsene Verhalten der Kinder als Spiegel vorgehalten, gibt uns immer wieder neu die Chance eingefahrene Gleise zu erkennen und zu verlassen. Kinder handeln manchmal so lange, bis sie das Gefühl haben, die Erwachsenen auf dem Weg zur Weisheit zu begleiten. Wenn sie irgendwann schreien müssen: "Muss ich es dir 10 mal sagen!" dann sind sie auf dem Weg zur Weisheit, weil sie immer wieder üben.

15 Störungen haben Vorrang Grundlage für einen partnerschaftlichen Umgang miteinander und Prinzip der Arbeitsfähigkeit Irritationen, Abneigung oder Vorurteile können unter Umständen die aktuelle Mitarbeit ebenso stören, wie grosse Ausgelassenheit und Heiterkeit, denn sie schwächen unterschwellig die Konzentration auf das eigentliche Thema. Störungen können aber auch Themen wie Lärm, Wärme, Raumverhältnisse usw. sein. Spreche die Störung an. Die Gruppe weiß dann, was in Dir vorgeht und welchen Anteil sie daran hat. Dies ist auf jeden Fall besser, als zu ignorieren, darüber hinwegzugehen, auszuklinken etc. Werden Störungen nicht beachtet, so kann dies schwerwiegende Folgen haben, weil konstruktives Lernen und Arbeiten be- oder sogar verhindert werden. Die Energie der Gruppe wird blockiert. Dies steht im Widerspruch zu der Idee, Störungen zu ignorieren oder gar zu bekämpfen. Die Gruppe kann Störungen zwar ignorieren, wirksam sind sie trotzdem. Eine Gruppe, die die Störungen ihrer Mitglieder bearbeitet, gewinnt die scheinbar verlorene Zeit durch intensivere und konzentriertere Arbeit zurück.

16 Der Inhalt von Gesprächen vermittelt sich zu 55% über Körpersprache, zu 38% über Klang der Stimme und die Art des Sprechens und zu 7% über Inhalt und Sinn der Worte. (Jan-Uwe Rogge, Angelika Bartram, Wie Sie reden, damit ihr Kind zuhört & wie sie zuhören, damit ihr Kind redet, 2. Auflage 2012, S.79)

17 Literatur/Arbeitsmaterialien Disziplin und Selbstdisziplin in der Schule, Jürg Rüedi, 4. Auflage, Haupt- Verlag, ISBN Jan-Uwe Rogge, Angelika Bartram, Wie Sie reden, damit ihr Kind zuhört & wie sie zuhören, damit ihr Kind redet, 2. Auflage 2012 Jesper Juul, Nein aus Liebe (Klare Eltern-starke Kinder), Kösel Verlag Arbeitsmaterialien vom Berliner Institut für Soziale Kompetenzen & Gewaltprävention e.V. Carol Dweck, Selbstbild, Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt, Piper Verlag München, 2. Auflage März 2010, ISBN Haim Omer/Arist von Schlippe, Autorität ohne Gewalt, 8. Auflage, 2012, Vandenhoeck & Ruprecht Haim Omer/Arist von Schlippe, Autorität durch Beziehung, 5. Auflage, 2010, Vandenhoeck & Ruprecht

18 Literatur/Arbeitsmaterialien Verhaltenstraining für Schulanfänger, Ein Programm zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen, 2., veränderte Auflage, Franz Petermann, Heike Natzke, Nicole Gerken, Hans-Jörg Walter, Hogrefe Verlag, 2006 Verhaltenstraining in der Grundschule, Ein Präventionsprogramm zur Förderung emtotionaler und sozialer Kompetenzen, Franz Petermann, Ute Koglin, Heike Natzke, Nandoli Marèes, Hogrefe Verlag, 2007) Gert Jugert, Anke Rehder, Peter Notz, Franz Petermann, Soziale Kompetenz für Jugendliche, Grundlagen und Training, 7.korrigierte Auflage 2011 Verhaltensregeln Bildkarten mit Regeln für das soziale Miteinander. Für Kindergarten, 1. und 2. Klasse. Inhalt: 16 Regelkarten DIN A5, 1 Poster DIN A1, didaktische Hinweise von Felicitas Kaelin, Erschienen: , bei Schubi Lernmedien, ISBN-13: , Einband: Kunststoff, m. farbige Illustrationen Auflage: 2. Auflage

19 Literatur/Arbeitsmaterialien Hildegard Kaufmann, Otto Marmet, Heinrich Werthmüller, Mariette Zurbriggen, TZT Impulse, „Aussenseiter integrieren“, 3. Auflage, 2001, Si TZT-Verlag M. Drilling, 2001, Schulsozialarbeit Antworten auf veränderte Lebenswelten, 4. Auflage, 2009, Haupt Verlag Ausbildungs-Unterlagen vom Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e.V. Jesper Juul, 4 Werte die Kinder ein Leben lang tragen, Gräfe und Unzer Verlag, 2008, ISBN „Welche Merkmale zeichnen einen guten Unterricht aus?“

20 Literatur/Arbeitsmaterialien Ben Furmann, „Ich schaffs“ Steve Biddulph; z.B. „Jungen Wie sie glücklich heranwachsen“, „Lieben, lachen und erziehen“ Cohn, R. (2009): Von der Psychoanalyse zur themenzentrierten Interaktion. Von der Behandlung Einzelner zu einer Pädagogik für alle. 15. Aufl. Stuttgart Langmaack, B./Braune-Krickau, M. (2010): Wie die Gruppe laufen lernt. Anregungen zum Planen und Leiten von Gruppen. 8. Aufl. Weinheim Langmaack, B. (2011): Einführung in die Themenzentrierte Interaktion. Das Leiten von Lern und Arbeitsgruppen erklärt und praktisch angewandt. 5. vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim/Basel


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