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Geld frisst Welt Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege Kurzreferat: Geld frisst Welt Workshop I: Theoretische Lösungsansätze Neues Geld.

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Präsentation zum Thema: "Geld frisst Welt Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege Kurzreferat: Geld frisst Welt Workshop I: Theoretische Lösungsansätze Neues Geld."—  Präsentation transkript:

1 Geld frisst Welt Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege Kurzreferat: Geld frisst Welt Workshop I: Theoretische Lösungsansätze Neues Geld in der Praxis Ein Komplementäres Gesamtsystem Workshop II: Zeitbanken, TIMESOZIAL

2 Zins - Geldvermögen - Verschuldung Geldkreislauf: Sparen - Verleihen Vermögen - Schulden Voraussetzung: Zinsen magische Grenze von 2,5-3% "Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wun - dern, warum sie kein Geld haben." Kurt Tucholsky Deutschland © Günter Hannich I 2.1

3 Überentwicklung der Geldvermögen und Zinslasten I 2.2 Zuwachsraten im Vergleich Deutschland Jahresmittel in Mrd. Euro Kostenentwicklungen im Vergleich Deutschland

4 Exponentielles und natürlich es Wachstum Haben Sie jemals Bäume in de n Himmel wachsen sehen? Jahre I 2.4 "Das größte Manko der Menschen ist unsere Unfähigkeit, die Exponentialkurve zu verstehen." Albert A. Bartlett, US-amerikan. Physiker "Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könne in einer endlichen Welt ewig fortschreiten, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom." Kenneth Ewart Boulding, brit.-amerikan. Ökonom 1966

5 Entwicklung einer Einlage durch Zins und Zinseszins I 2.5 "Ich glaube, daß wir in unserem Geldsystem eine Art karzi- nombildendes Element haben, das unsere Wirtschaft fort- während krank macht... Meiner Meinung nach kann dieses Geldsystem nur dadurch funktionieren, daß es immer wieder zusammenbricht und dann wieder von vorn begonnen wird. Diese Zusammenbrüche nennt man dann Kriege oder Wirt- schaftskrisen oder Inflationen, je nachdem, aber das bedeu- tet eigentlich nur, daß dieses System in sich kein Regulativ hat, das zu einer vernünftigen Eindämmung führen würde." Michael Ende, dt. Autor (1992)

6 Umverteilung der Vermögen "Wer hat, dem wird gegeben" Milliardäre mal so hoch! I 3.1 "Die besondere Dynamik des kapitalistischen Wirtschaftssys- tems besteht darin, daß Geld und Zins miteinander verbunden sind. Rein mathematisch reißt der Zins die Menschen auseinander: die- jenigen, die an der Armut zugrun- de gehen, und diejenigen, die an der Zahlungsnot des Kreditneh- mers immer reicher werden." Eugen Drewermann, Theologe Deutschland 1990 in Tausend Euro je Haushalt

7 Wie erfolgt die Umverteilung? Produktpreise: Zinskosten der Firmen Jeder zahlt Zinsen, auch wer keine Schulden hat! Zinsanteil: ca % auf Produkten ca. 80% auf Mieten plus 15-20% der Steuern (Tilgung Staatsschulden) I 3.2 Kapitalkostenanteil an Abwassergebühren Kapitalkostenanteil an der Kaltmiete im sozialen Wohnungsbau Quelle: Stadt Aachen 1983 Quelle: Statistisches Bundesamt 1979

8 Einkommensentwicklung in Österreich Einkünfte von (in Prozent von 1964) Quelle: WIFO, Statistik Austria I 3.3

9 Gesamtvermögen in Österreich 2002 I 3.5

10 Wirtschaftswachstum und Konsumwahn I 4.2 Anteil der Wirtschaftsleistung, der vom Kapitalertrag beansprucht wird (in % von 1960) "Jetzt endlich habe ich erkannt, daß der Zins die einzige wahre und wirkliche Ursache dafür ist, daß die Welt dem Wahnsinn des ewigen Wachstums verfallen ist." Konrad Lorenz, öst. Verhaltens- forscher, Nobelpreis 1973

11 Börsenwahn und Überspekulation Ursache: wuchernde Geldvermögen Probleme: Überspekulation Spekulationsblasen überhöhte Aktienkurse reine kurzsichtige Gewinnorientierung Gefahren: Platzen von Börsen-/Immobilienblasen Zusammenbruch hochriskanter Fonds größter Börsenkrach aller Zeiten neue Weltwirtschaftskrise "Spekulanten mögen unschädlich sein als Seifenblasen auf einem steten Strom der Unternehmungslust. Aber die Lage wird ernsthaft, wenn die Unterneh- mungslust die Seifenblase auf einem Strudel der Spekulation wird." Prof. John Maynard Keynes I 5.1 Wachstum der Weltwirtschaft und der Aktienwerte inflationsbereinigt in Prozent Quelle: Datastream, IWF, OECD Börsenkrachs und Wirtschaftskrisen: Holland Frankreich-USA USA USA NY-USA-weltweit Wien-DE-USA USA NY-USA-weltweit viele Fast-Crashs (1987, 1992, 1994, 1997, 1998, seit 2000 fast jährlich)

12 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! DI Tobias Plettenbacher TIMESOZIAL, ATTAC Ried i.I. Tel.: 0043(0)664/ "Heute stehen wir vor dem Abgrund. Morgen sind wir einen Schritt weiter!" Tragen wir dazu bei, dass es ein Schritt in die richtige Richtung wird! Wir selbst sind diejenigen, auf die wir immer gewartet haben (Botschaft der Hopi-Indianer 2001).


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