Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

L-EGO Länder-Engeltordnungsverhandlungen. L-EGO – worum geht es? erstmals in der Geschichte die Eingruppierung von Lehrkräften tarifvertraglich regeln.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "L-EGO Länder-Engeltordnungsverhandlungen. L-EGO – worum geht es? erstmals in der Geschichte die Eingruppierung von Lehrkräften tarifvertraglich regeln."—  Präsentation transkript:

1 L-EGO Länder-Engeltordnungsverhandlungen

2 L-EGO – worum geht es? erstmals in der Geschichte die Eingruppierung von Lehrkräften tarifvertraglich regeln seit Jahrzehnten von der GEW geforderte Gleichbehandlung verschiedener Lehrämter zumindest im Tarifbereich durchsetzen Gleichklang von Bildungspolitik und Tarifpolitik –eine Schule für alle –gleichwertige Ausbildung für alle –gleiche Bezahlung für alle

3 Status quo I angestellte Lehrkräfte von tariflichen Eingruppierungsregeln im BAT ausgenommen –darunter auch Lehrkräfte an Hochschulen Eingruppierung angestellter Lehrkräfte allein durch Arbeitgeber diktiert –Richtlinien der TdL und einzelner Bundesländer Orientierung am Beamtenrecht –d.h. keine Verhandlungen mit Arbeitnehmerseite

4 Status quo II Angestelltenanteil im Schuldienst zwischen 100% (Meckl.-Vorp.) und 9% (Baden-Wü.) Angestellte: Anteil EG13 zwischen 18% (Brandenburg) und >50% (Meckl.-Vorp., Sachsen-Anhalt) Beamte: Anteil höherer Dienst zwischen <30% (Bayern) und 58% (Hamburg)

5 um Tarif- beschäftigte außerhochschulische FuE Hochschulkliniken Universitäten Hochschulen Allgemeinbildende u. berufliche Schulen Öff. Sicherheit u. Ordnung (z.B. Polizei) Allgemeine Dienste (inkl. Soz.u.ErzDienst) alle Beamte m Tarif- beschäftigte Aufgabenbereiche Beschäftigte der Länder: Bildung dominiert

6 Struktur der Beschäftigten im Schuldienst

7 Alterszusammensetzung der Lehrkräfte

8 Tarifreform im öffentlichen Dienst Gemeinsamer BAT-Reformversuch gescheitert, Arbeitgeber uneinheitlich –2005 TVöD für Bund und Kommunen –2006 TV-L für Länder (ohne Berlin und Hessen) –2008 AnwendungsTV für Berlin, ab 2010 TV-H für Hessen Neue Entgeltordnung auf später verschoben –Kommunen: Sozial- und Erziehungsdienst vorgezogen, Abschluss August 2009 –Länder: Verhandlungsauftakt 29. September 2009, Einbeziehung Lehrkräfte zugesagt

9 Einkommenseinbußen durch TV-L 2006 Jahresbrutto- einkommen, gerundet Berufsanfang (Durchschnittsalter 31) Ende BAT IIa (2006) EG 13 TV-L (Studienrat, 2006) BAT III (2006) EG 11 TV-L (Lehrkraft, 2006)

10 Ilse Schaad Einkommenseinbußen BAT - TV-L: WiMi, 5-Jahres-Vertrag

11 ver.di – Modell EGO Grundmerkmal (Tätigkeit) Zusatzmerkmale –Selbständigkeit –Schwierigkeit –Verantwortung –soziale Kompetenz –psychische/physische Anforderungen bei Lehrkräften Teil des Berufsbildes! keine geeignete Herangehensweise

12 GEW – Grundidee Forderung der Bildungsgewerkschaft: –Vergütung soll Qualifizierung ermutigen und Qualifikation honorieren –Arbeitgeber soll keinen Anreiz erhalten, geringer qualifizierte Billigkräfte einzustellen Kombination aus Funktion und geforderter Ausbildung bei fehlender Qualifikation: –Einstellung eine Entgeltgruppe niedriger –Rechtsanspruch auf Qualifizierung –Aufstieg durch Bewährung in der Tätigkeit

13 EG 14 für Lehrer(innen) Eckeingruppierung EG13 für Hochschulabsolventen (Konsens Gewerkschaften und Arbeitgeber) Alle Lehrkräfte haben Hochschulabschluss Zusätzlicher Ausbildungsabschnitt Referendariat muss sich abheben EG14 Einkommensverlust durch TV-L-Einführung muss kompensiert werden

14 bei fehlender Qualifikation: Einstellung als Lehrerin / Lehrer –Bewerber mit Hochschulabschluss, aber ohne Referendariat: EG 13 –Anspruch auf Nachqualifizierung durch den Arbeitgeber –Wird diese nicht angeboten, so gilt eine erfolgreiche Tätigkeit von der doppelten Dauer des fehlenden Ausbildungsabschnitts als Qualifikation –hier: nach 4 Jahren Aufstieg nach EG 14

15 weitere Beschäftigte an Schulen I eigenständige Tätigkeiten –eigenständiges Tätigkeitsprofil –entsprechend eigenständige geforderte Qualifikation –keine geringer qualifizierten LehrerInnen! bei fehlender Qualifikation –Einstellung eine EG niedriger –Rechtsanspruch auf Qualifizierung –Aufstieg durch Bewährung in der Tätigkeit

16 weitere Beschäftigte an Schulen II große Vielfalt erfordert Systematisierung –Besonderheiten verschiedener Schulformen –Besonderheiten verschiedener Bundesländer Bundeseinheitliche Rahmenregelung hier besonders wichtig –gilt auch dann, wenn sie nach dem Schulrecht des jeweiligen Landes anders bezeichnet sind –landesspezifische Ergänzungen nötig und machbar

17 weitere Beschäftigte an Schulen III Regeleingruppierung für nicht-akademische Lehrkräfte: EG11 –Fachlehrer(in) –Werkstattlehrer(in) –Vorklassenleiter(in) –heilpädagogische Fachkraft –und viele andere... mit abgeschlossenem Referendariat: EG 12

18 Lehrende an Hochschulen I Lehrkräfte für besondere Aufgaben –bisher über Lehrerrichtlinien eingruppiert Beschäftigte, die in der Lehre tätig sind - auch, wenn die Lehrtätigkeit weniger als der Hälfte der Arbeitszeit umfasst –bisher teilweise tariflich geregelt, teilweise außerhalb des Geltungsbereichs

19 Lehrende an Hochschulen II EG 13 für Hochschulabsolventen –akkreditierter Master, Universitätsdiplom –ohne entsprechenden Hochschulabschluss: EG 12 EG 14 nach Promotion und/oder vierjähriger Berufserfahrung EG 15 bei besonderer Qualifikation und/oder besonderer Verantwortung –z.B. Habilitation, Juniorprofessur – Personal-, Finanz-, Projektverantwortung

20 Kampagnenmotto besser. gleich. besser gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit! besser gleich eine Entgeltordnung vereinbaren! besser gleich in die GEW eintreten!


Herunterladen ppt "L-EGO Länder-Engeltordnungsverhandlungen. L-EGO – worum geht es? erstmals in der Geschichte die Eingruppierung von Lehrkräften tarifvertraglich regeln."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen