Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 1 yDie Notwendigkeit für die Notfallforsorge ergibt.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 1 yDie Notwendigkeit für die Notfallforsorge ergibt."—  Präsentation transkript:

1 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 1 yDie Notwendigkeit für die Notfallforsorge ergibt sich u. a. aus den Verlautbarungen des BAK zu den Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften der Kreditinstitute vom 23. Oktober 1995, in denen festgelegt ist: y y3.4Betriebsrisiken y xEine schriftliche Notfallplanung hat u.a. sicherzustellen, daß bei Ausfall der für das Handelsgeschäft erforderlichen Einrichtungen kurzfristig einsetzbare Ersatzlösungen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist auch Vorsorge für mögliche Fehler in der angewandten Software und unvorhergesehene Personalausfälle zu treffen. xDie Verfahren, Dokumentationsanforderungen, DV- Systeme und Notfallpläne, die im Handelsgeschäft angewandt werden, sind regelmäßig zu überprüfen. yDie in den MaH festgelegten Anforderungen sind grundsätzlich auf alle wesentlichen Bereiche der Bank zu übertragen. Notfallvorsorge

2 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 2 zDie Bereiche yAusfall von Einrichtungen für das Betreiben von Geschäften ySoftwarefehler yPersonalausfälle bedürfen grundsätzlich unterschiedlicher Notfallpläne. zFür den Ausfall von Einrichtungen sind Ersatzeinrichtungen erforderlich zFür den Fall von Softwarefehlern sind - ggfs. manuelle - Ausweichlösungen zu definieren zFür Personalausfälle sind Vertretungsregelungen, bis hin zur Aufgabenübernahme durch andere Einheiten, zu planen. ERROR Notfallvorsorge

3 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 3 zFür die Erstellung einer Notfallplanung ist es zunächst erforderlich, die zur Aufgaben- erfüllung der einzelnen wichtigen betrieblichen Organisationseinheiten *) den Arbeitsplätzen benötigten Arbeitsmittel zu erheben (Inventarisierung): yBüroeinrichtung (Tisch, Stuhl, Staufläche) yArbeitsplatz-PC yTelefon yDrucker yKopierer yFax yTelefonbuch ysonstige Organisations- und Arbeitsmittel *) Organisationseinheiten, die an wesentlichen Geschäftsprozessen beteiligt sind und deren Aufgaben nicht an andere Organisations- einheiten übertragbar sind. Liste der Arbeitsmittel Notfallvorsorge

4 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 4 zÜber die Aufnahme der arbeitsplatz- bezogenen Arbeitsmittel ist eine Erhebung der für die Aufgabenerfüllung der einzelnen wichtigen betrieblichen Organisationsein- heiten erforderlichen zentralen und dezentralen DV-Anwendungen erforderlich, inkl. der benötigten technischen Einrichtungen und der weiteren Voraussetzungen für die Erreichbarkeit dieser Anwendungen: yDV-Anwendungen yOffice- und sonstige Anwendungen yLeitungsverbindungen yRouter / sonstige IT- Kommunikationseinrichtungen ydezentrale Server (mit Standort) yzentrale Server / Host yUser-Ids / Berechtigungen yLU-/IP-Adressen Liste der DV-Anwendungen und technischen Voraussetzungen Notfallvorsorge

5 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 5 zDen nächsten Schritt der Notfallplanung für die einzelnen wichtigen betrieblichen Organisationseinheiten stellt die Suche nach geeigneten Ausweichlokationen dar. Hier sind Anforderungen wie yErreichbarkeit in einer angemessenen Zeit durch die betroffenen Mitarbeiter yEntfernung der Ausweichlokation zur Primärlokation (Wahrscheinlichkeit der gleichzeitigen Wirksamkeit eines K-Falles auf beide Lokationen) yUnabhängigkeit von IT-Komponenten (Server, Netze, etc.) der Primärlokation yUnabhängigkeit von der Infrastruktur zur Primärlokation (Versorgungseinrichtungen für Strom, Wasser, Telefon etc.) yErreichbarkeit benötigter IT-Komponenten (z.B. RZ-Anbindung, sonstige Kommunika- tionsschnittstellen) zu beachten. RZ Notfallvorsorge

6 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 6 zAusweichlokationen können in unterschiedlicher Form bereitgestellt werden, wobei die auf der Vorseite beschriebenen Ansprüche / Kriterien hiervon unabhängig zu erfüllen sind: yExklusive Ausweichlokation Diese Form der Bereitstellung von Ausweicheinrichtungen stellt die risikoärmste, jedoch unwirtschaftlichste Alternative dar. yGemeinsam mit anderen Einheiten genutzte Ausweichlokation Die Kosten für eine derartige Lösung fallen grundsätzlich geringer als bei der ersten Alternative aus. Voraussetzung für eine solche Lösung ist, daß die potentiellen Nutzer nicht in der gleichen Primärlokation angesiedelt sind, bzw. daß ein K-Fall nicht auf die genutzten Primärlokationen gleichzeitig wirksam ist. yAusweicharbeitsplätze in primär durch andere Einheiten genutzen Lokationen Diese Lösungsalternative kann setzt voraus, daß die primär nutzende Einheit keine operativen Aufgaben erfüllt und stellt nur eine Kurzfristlösung dar. yKombination aus 2 und 3 Notfallvorsorge

7 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 7 zFolgende Punkte sind u.a. bei der Notfallplanung für Arbeitsplätze zu beachten: yDie Arlamierungs- / Informationskette für die zuständigen Leiter / Koordinatoren und Mitarbeiter ist zu regeln, abgestellt auf unterschiedliche Szenarien (Räumung und Umzug in Ausweichlokation während der Dienstzeit, Ausfall in der dienstfreien Zeit) yJedem Mitarbeiter sollte sein Notfallarbeits- platz bekannt sein (Zuweisung in den Notfall- plänen, Wegebeschreibung), der Zutritt ist zu regeln yDer Zugang zu den DV-Anwendungen / - Systemen muß für die von der Notfallplanung betroffenen Mitarbeiter mit den erforderlichen Rechten auch von der Ausweichlokation möglich sein yDie Umschaltung der Kommunikationsmedien sollte in einer Weise erfolgen, daß die Mitarbeiter unter den gewohnten Adressen / Nummern zu erreichen sind yDie Belieferung mit und die Abholung von Post (Briefe, Dokumente, Listen, etc.) ist zu regeln. Notfallvorsorge

8 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 8 zEs sind regelmäßig Tests der Ausweichlokationen durchzuführen. Hierbei sind folgende Punkte zu beachten yTestdurchführung in realistischen Szenarien, d.h. es sind bezogen auf den Ausfall von gesamten Lokationen alle potentiell betroffenen Orga- nisationseinheiten mit Ihren Notfallplänen in einem Testszenario zusammenzufassen. Hierzu ist eine übergreifende Organisation / Koordination zu gewährleisten. yAlle relevanten Einrichtungen (lokale und zentrale DV-Anwendungen, Informationsdienste, Kom- munikationseinrichtungen, etc. - Abgleich mit der unter 3 und 4 skizzierten Inventur auf Basis der unter 7 skizzierten Notfallplanung) sind in Testplänen zu berück-sichtigen. Die Verfügbarkeit / Mängelfreiheit wie auch ggfs. auftretende Fehler / Probleme sind zu dokumentieren. yDurch geeignete Maßnahmen ist zur gewährleisten, daß im Test keine Ressourcen der als ausgefallen angenommenen Lokation genutzt werden (durch Abschaltung, Isolierung und/oder Monitoring der potentiell ausgefallenen IT-Einrichtungen). Test- plan Aktuelle Kurse: Ordersystem: Bestandsabfrage: Buchungssystem: BO erreichbar: Fax-Eingan Telefon: Notfall- plan A Notfall- plan B Notfallvorsorge

9 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 9 zIm Nachgang zu den durchgeführten Tests erfolgt eine Testauswertung: ySind die Testpläne vollständig abgearbeitet worden? Gegebenenfalls partielle Nachtests bei erkannten Lücken veranlassen. yZusammenfassung erkannter Fehler / Defizite. Klärung der Zuständigkeiten, Priorisierung und Terminierung für die sich hieraus ergebenden Aufgaben. Hierbei ist auch die Koordination der Testdurchführung kritisch zu betrachten; wird diese Organisation auch einem Streßszenario bei einem real eintretenden Notfall standhalten? yÜberwachung der Beseitigung erkannter technischer und organisatorischer Mängel. yPlanung für den nächsten Volltest (Ausfall einer Lokation): xAnpassung / Korrektur der Testpläne xStatus für die in den Test einzubeziehen- den Einrichtungen / Bereiche ermitteln xTestzeitpunkt festlegen Testbogen Aufruf TX4711 ok? Anzeige A aktuell? Erfassung Vorgang C? Ausdruck Vorgang C? Veränderung online? Anruf BO möglich? Bestätigung per FAX? Fehlerprotokoll / Beschreibung zust. Term. Anwendung A zeigt alte Werte Müller Tel nicht Heinz freigeschaltet Abteilung ABC Meier nicht informiert Erreichbarkeit Meier Koordination nicht gewähr- leistet Testplanplan Ausfall ABC 1. Arbeitsplatzbeschreibung 2. Wichtige Telefonnummern Notfallvorsorge

10 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 10 zSonderpunkt in der Notfallplanung (Ausfall von Einrichtungen): Backup des Rechenzentrums (der zentralen DV- Systeme / -Anwendungen): yDoppelung der Produktionseinrichtungen an einem zweiten Standort (Rechner-, Kommunikations- und Speichermedien) yPermanente, zumindest tägliche Auslagerung von Produktionsbeständen zum Ausweich- standort (bei entsprechender Priorität für den Geschäftsbetrieb Spiegelung der Daten) yAuslagerung der System- und Programmdaten zum Ausweichstandort zur Gewährleistung einer aktuellen, vollständigen Produktions- umgebung ySicherstellung der Kommunikation aller Einheiten zum Ausweichstandort und der Bedienbarkeit des Ausweichstandortes (Operating, Administration, UHD) yZumindest jährliche Tests der Produktionsübernahme durch den Ausweich- standort RZ RZ 2 A Notfallvorsorge

11 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 11 ERROR zNotfallplanung für den Ausfall von DV- Anwendungen (Softwarefehler): yBei Softwarefehlern ist i.d.R. die Notfallplanung für den Ausfall von Einrichtungen nicht anwendbar; in der Aus-weichlokation wird mit hoher Wahr- scheinlichkeit die gleiche DV-Anwendung, mit dem gleichen Softwarefehler betrieben. yFür die Fälle, in denen die betriebsüblichen- in den Betriebskonzepten verankerten - Maßnahmen zur Behebung von Softwarefehlern (z.B. Nutzung Vorversion, Überspringen der Fehlerquelle, Programmänderung) für die Fehlerbehebung in angemessener Zeit nicht ausreichen, sind Ausweichverfahren - auch manuelle - zu beschreiben. yIn der Notfallplanung für eventuelle Y2K-Fehler sind häufig verwertbare Ansätze zu Ersatzlösungen für Softwarefehler zu finden. yEine Integration in die Notfallplanung für den Ausfall von Einrichtungen erscheint sinnvoll, weil die Ersatzlösungen häufig erst einer längeren Anlaufphase bedürfen, zu deren Überbrückung die hier definierten Mitteln auch Verwendung finden können. Notfallvorsorge

12 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 12 zNotfallplanung für Personalausfälle: yPersonalausfälle sind nur bedingt bzw. nur bis zu einem bestimmten Umfang durch eine Notfallplanung abzusichern. yEs muß eine ausreichende Vertreterregelung existieren, Schlüsselbereiche müssen über eine angemessene personelle Ausstattung verfügen, damit nicht jeder unerwartete Ausfall von Mitarbeitern zu einem Notfall wird. yDie Möglichkeiten der Aufgabenübertragung an andere Bereiche bzw. an andere Standorte sind zu überprüfen und zu beschreiben. yGerade im Personalbereich sind die Risiken der Konzentration wichtiger Einrichtungen (mit ihren Mitarbeitern) im Vorfeld der Planung zu berücksichtigen. Notfallvorsorge

13 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 13 zGesamtbetrachtung der Notfallplanung: yExistieren für alle für die Durchführung des Geschäftsbetriebes erforderlichen Ein- richtungen / Einheiten, für alle Standorte - inkl. RZ - geeignete Notfallpläne? yIst sichergestellt, daß alle relevanten Veränderungen, wie xVerlagerung von Einrichtungen / Einheiten in andere Lokationen xEinführung neuer Systeme / Anwendungen xOrganisations- / Aufgabenänderungen zu entsprechender Anpassung in den Notfallplänen führen. yWerden alle Notfallpläne mindestens einmal jährlich getestet, die Tests ausgewertet und ist jederzeit ein aktueller Status über den Stand der Notfallplanung bzw. der Verfügbarkeit der Notfalleinrichtungen gewährleistet? ySind auch Softwarefehler und Personalausfälle hinreichend in der Notfallplanung berück- sichtigt. FOFO BOBO RCRC ERROR Notfallvorsorge

14 Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 14 Die Zusammenführung von Controlling und Koordination der Notfallplanung an einer Stelle, ohne hiermit die Eigenverantwortung der einzelnen Einheiten für den eigenen Bereich in Frage zu stellen, ist dringend geboten! Notfallvorsorge


Herunterladen ppt "Commerzbank AG ZRev 4 Wolfgang Kendel COMMERZBANK AG Zentraler Stab Revision DV-Revision / Services 1 yDie Notwendigkeit für die Notfallforsorge ergibt."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen