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Hauptziele der Schulbibliotheksarbeit

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Präsentation zum Thema: "Hauptziele der Schulbibliotheksarbeit"—  Präsentation transkript:

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2 Hauptziele der Schulbibliotheksarbeit
klassische Leseförderung Förderung der Medienkompetenz / Einübung von Recherchekompetenz Unterstützung des Unterrichts aller Fächer Leselust Schulbibliothek = selbstverständlicher Teil der Schule Schulbibliothek = Mehrwert für die Schule

3 Bestandsaufbau Bestandsaufbau ist grundsätzlich abhängig von
der Aufgabenstellung der Schulbibliothek (Leseförderung, Lernziel Medienkompetenz, Kommunikationszentrum, Informations- und Lernzentrum) den Lehrplänen und den unterrichtlichen wie fächerübergreifenden Themenstellungen  dem Profil der Schule den Wünschen und dem Bedarf der Benutzer (Schüler und Lehrer)

4 Bestand: quantifizierbare / formale Standards / Kriterien
Medieneinheiten je Schüler/Lehrer Mindestbestand Medienmix / Verhältnis Books zu Nonbooks Verhältnis Sachmedien zu erzählenden Medien Verhältnis unterrichtsbegleitender Bestand zu freizeitorientiertem Bestand

5 Bestandsgruppen / Bestandsstruktur I
Allgemeiner Informationsbestand (Nachschlagewerke) Fachbestand (Grundbestand einzelner Fächer) Themenbestand (Bestand zu Unterrichtseinheiten) Servicebestand (Broschüren, Zeitschriften, Zeitungen, Loseblattsammlungen...) Freizeitbestand Quelle:

6 Bestandsgruppen / Bestandsstruktur II
Buch- und Medienangebote für den Unterricht für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts für das selbstbestimmte Arbeiten und für die Freizeit der Benutzer

7 Empfehlungen Internationale Standards IFLA/UNESCO
Empfehlungen des ehem. Deutschen Bibliotheksinstituts (eDBI) Regionale und lokale Richtlinien Neu 2004 Empfehlungen der Expertengruppe „Bibliothek & Schule“ des DBV (Dt. Bibliotheksverband)

8 Empfehlungen der Expertengruppe Bibliothek & Schule I: Grundschule (Kl
Inhaltliche Schwerpunkte des Bestandes: Bilderbücher,Erstes Lesen, einfache Sachbücher, Comics / Mangas, Erzählende Kinderliteratur, Hörspiele, CD-ROM (Lernsoftware) und Kinderlexika Quantitative Vorgaben: Anfangsbestand: 3 Medien pro Schüler Zielbestand: 5 – 7 Medien pro Schüler Bestandsanteile von Sachliteratur und Belletristik: 50 % : 50 % Anteil der Non-Books am Gesamtbestand: 10 % Anteil von Comics/Mangas am Gesamtbestand: 5 %

9 Empfehlungen der Expertengruppe Bibliothek & Schule II: Sekundarstufe I (Kl. 5-10)
Inhaltliche Schwerpunkte des Bestandes: Erzählende Literatur, Sachliteratur, Lernhilfen, Nachschlagewerke, Online- und Offline-Daten- banken, Zeitschriften, Videos/DVD, Musik-CD Quantitative Vorgaben: Anfangsbestand: 5 Medien pro Schüler Zielbestand: 10 – 15 Medien pro Schüler Bestandsanteile von Sachliteratur und Belletristik: 60 % :40 % Anteil der Non-Books am Gesamtbestand: 20 %

10 Empfehlungen der Expertengruppe Bibliothek & Schule III: Sekundarstufe II (Kl. 11-13)
Inhaltliche Schwerpunkte des Bestandes: Sach- und Fachliteratur, Nachschlagewerke, „Weltliteratur“(Erzählende Literatur, die Gegenstand des Unterrichts ist), Online- und Offline-Daten- banken, Abiturhilfen und Zugang zu virtuellen Fachbibliotheken Quantitative Vorgaben: Anfangsbestand: 5 Medien pro Schüler Zielbestand: 10 – 15 Medien pro Schüler, zusätzlich erschlossene Internetquellen Bestandsanteile von Sachliteratur und Belletristik: 90 % : 10% Anteil der Non-Books am Gesamtbestand: ca. 20 %

11 Bestand: Außerdem… Verschiedene Medienarten auch innerhalb eines Themas anbieten Überlegungen zu Präsenz- und Ausleihbestand Nutzungshäufigkeit der Medien berücksichtigen Medienboxen Gesteuertes Vorgehen bei Spenden ....

12 Bestand: Inhaltliche Standards / Kriterien I
Aussagen zum Bestandsaufbau müssen die schulischen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Ein Bestand ist nur dann zielführend, wenn er konzeptionell eingebunden ist. Erforderlich ist ein dem eigenen Schulprofil entsprechendes medienintegrierendes Schulkonzept zur Einbindung der Schulbibliothek in den Unterricht aller Fächer, dadurch Kenntnis und Akzeptanz bei Lehrern, Schülern und Eltern Welche Funktion haben Medien an unserer Schule? Wie und wozu sollen unsere Schüler diese kompetent nutzen lernen? Welche Rolle spielen die Freizeitinteressen unserer Schüler/innen?

13 Bestand: Inhaltliche Standards / Kriterien II
Fokus Jugend 1) Der Medienbestand hat eine zentrale Rolle für die Attraktivität der Bibliothek 1) Bibliotheken, die gezielte Angebote für junge Kunden schaffen, sind erfolgreicher als Bibliotheken ohne Profil 1) Beim Bestandsaufbau muss man sowohl die Bedürfnisse der Kinder/Jugendlichen als auch die Markttendenzen kennen 1) bibweb - Lernforum für Bibliotheken: "Fokus Jugend“ (http://www.ekz.de/2861.html) 1) aus: bibweb - Lernforum für Bibliotheken: "Fokus Jugend" (http://www.ekz.de/2861.html)

14 Studien zum Medienverhalten
Ifak, Institut für angewandte Kindermedienforschung, 1999 und 2001 s.a. Heidtmann, Horst „Die Schulbibliothek - ein vergnügliches Zentrum“  Beiheft Schulbibliotheken PISA-Studien, 2000ff Richter, Karin: Studie zur Entwicklung von Lesemotivation bei Grundschülern, 2001 Ewers, Hans-Heino: Funktionswandel der Kinder- und Jugendliteratur in der Mediengesellschaft : Zur Entstehung neuer Buchgattungen und neuer literarischer Funktionstypen, 2000ff JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media) oder KIM-Studie (Kinder und Medien), 2003

15 Hilfen beim Bestandsaufbau
Ca Neuerscheinungen jährlich in Deutschland Besprechungsdienste (in Auswahl) „Neue Bücher für Schulen“: zweimal jährlich erscheinende Empfehlungsliste der ekz, getrennt nach Schulstufen Informationsdienst (ID) der ekz „Öffentliche Bibliotheken in Bayern“ (ÖBiB), hrsg. Bayerische Staatsbibliothek, München Vorschlagsverzeichnisse der sba Frankfurt „Bulletin Jugend & Literatur“: Kritisches Monatsmagazin für Kinder- und Jugendmedien, Leseförderung und Lesekultur. Erscheinungsweise monatlich. „Eselsohr“: Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien. Erscheinungsweise monatlich. ...

16 Makulierung Die Schulbibliothek ist eine „Verbrauchsbibliothek“.
Sie strebt keine dauernde Aufbewahrung des Bestandes an. Aktualität und Attraktivität stehen im Vordergrund Mit Erreichen der Zielbestandsgröße sollten sich die jährlichen Zu- und Abgänge ausgleichen Die Aussonderung sollte dann erfolgen, wenn: der Inhalt nicht mehr den neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht oder veraltete Rollenbilder vermittelt werden  inhaltlich veraltet das Buch verschmutzt und zerschlissen ist   äußerlich veraltet Der Titel nicht (mehr) oder nur noch selten benutzt wird Richtwert: jährliche Aussonderungsquote von 5 – 10 % des Ist-Bestandes

17 Etat Ein planmäßiger, bedarfsgerechter Auf- und
Ausbau der Schulbibliothek kann nur gelingen, wenn regelmäßig ausreichende Mittel vorhanden sind. Die jährlich erforderlichen Mittel für den laufenden Bestandsaufbau berechnen sich aus: 5 – 10 % des Zielbestands x durchschnittlicher Medienpreis Bei Beständen, deren Größe noch deutlich unterhalb des anzustrebenden Zielbestandes liegt, sollten die Etatmittel um mindestens 20% über dem so berechneten Solletat liegen.

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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