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© KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik.

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Präsentation zum Thema: "© KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik."—  Präsentation transkript:

1 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik

2 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Gliederung 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

3 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Was? 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

4 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Unterrichtsdiagnostik, welche sich auf empirisch geprüfte Qualitätsmerkmale bezieht wobei die Ausprägung der Qualitäts- merkmale über die Beobachtung wissenschaftlich fundierter Indikatoren erhoben wird. Evidenzbasierte Unterrichtsdiagnostik 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

5 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Fächerübergreifende Merkmale –Klassenführung –Klarheit/ Strukturierung –Lernförderliches Klima u. Motivierung –Aktivierung Bilanz Jokerbereich Erhebungsbereiche 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

6 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Warum? 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

7 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Wie gut kennen Sie sich und ihren Unterricht? Wahrnehmung und Realität 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

8 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Die Alltagsproblematik Das Unterrichtsgeschehen ist zu komplex, um alle für wirksames pädagogisches Handeln erforderlichen Informationen aufzunehmen und adäquat zu verarbeiten Der amerikanische Wissenschaftler Doyle (1986) umschreibt die Vielschichtigkeit des Unterrichts mittels folgender Begriffe: –Multidimensionalität –Gleichzeitigkeit –Unvorhersagbarkeit –Unaufschiebbarkeit –Relevanz für künftiges Handeln 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

9 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Folgen der Alltagsproblematik Selbstfokussierung und Selbstzentrierung sind während des Unterrichts nur bedingt möglich. Somit gibt es nur beschränkte Möglichkeiten, um während der Stunde über den Unterricht nachzudenken. Unterrichtsreflexion erfolgt deshalb (wenn überhaupt) häufig mit großen zeitlichen Abstand zum Unterricht (Vergessenseffekte!) Folgen einer unvollständigen Wahrnehmung: Verzerrungen im Urteil! 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

10 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Forschungsergebnisse Die DESI-Studie der KMK (Deutsch-Englisch-Schüler- leistungen International) ergab, dass Lehrer ihre eigene Sprechzeit im Unterricht massiv unterschätzen. 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

11 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Für wen? 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

12 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Zielgruppen 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Schulpraxis (Lehrkräfte) Studienseminare (Fachleiter und Referendare) Hochschulen (Studierende)

13 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Wozu? 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

14 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Wozu? Ohne eine fundierte Standortbestim- mung ist Unterrichtsentwicklung in der Gefahr, ein bloßes "Stochern im Nebel" zu sein. Nur wenn man über eigene Stärken und Schwächen im Bilde ist, kann man den Unterricht gezielt verbessern. 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

15 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Sequenzmodell der Unterrichtsentwicklung Umfassende Information zum eigenen Unterricht bildet die Basis für die eigene Professionalisierung Infor- mation Individuelle Bedingungsfaktoren z.B. Bereitschaft zur Selbstreflexion RezeptionReflexionAktion Evalu- ation Externe Bedingungsfaktoren z.B. Hilfeleistung durch die Wissenschaft (Vereinfachte Darstellung des Sequenzmodells zur Unterrichtsentwicklung nach Helmke, 2009) 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

16 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Der Evaluationsprozess Nach den Phasen der Information und Rezeption lassen sich in der Reflexions- phase Optimierungsaspekte erkennen. Erst dann kann gezielt eine Intervention (Aktion = Maßnahme zur Optimierung) sowie daran anschließend die Evaluation der Intervention erfolgen. RezeptionReflexionAktionEvalu- ation Infor- mation 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

17 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Perspektivabgleich Triangulation: Abgleich von drei Perspektiven –Selbsteinschätzung (unterrichtende Lehrperson) –Hospitierender Kollege –Schülerinnen und Schüler Durch den Abgleich von unterschiedlichen Perspektiven wird die Komplexität des Unterrichts transparenter Wirkungen und Nebenwirkungen werden sichtbar 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

18 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Schülerorientierung Um zu erfahren, wie der eigene Unterricht bei den Schülern ankommt, sollten die Adressaten befragt werden. Schüler werden dadurch ernst genommen und erfahren eine Wertschätzung. Nimmt unseriösen Praktiken, wie bei spick- mich.de den Wind aus den Segeln! 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

19 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Ziele Standortbestimmung Sensibilisierung für Heterogenität Herstellung eines gemeinsamen Merkmalsverständnisses Explizitmachung von impliziten Theorien Bewusstmachen von Urteilstendenzen und blinden Flecken in der Wahrnehmung Erkennen von Optimierungsanlässen Evidenzbasierte, also datengestützte Unterrichtsentwicklung! 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

20 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Chancen für Referendare Feedback im beurteilungsfreien Raum erhalten und zur Steuerung der Professionalisierung nutzen Aufbau einer professionellen Unterrichtsbeob- achtungs- und -bewertungskompetenz Weiterentwicklung der Planungs-, Durch- führungs- und Reflexionskompetenz Verbesserung der kommunikativen Kompetenz im Hinblick auf kollegiale Beratung und Teamarbeit 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

21 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Chancen für Fachleiter Schaffung einer empirischen Basis für den Austausch mit den Referendaren Relativierung der eigenen Person und Bearbeitung impliziter Theorien Bewusstmachen von Urteilstendenzen im Hinblick auf anstehende Bewertungen Optimierung der Beobachtungs- und Beurteilungsqualität Erweiterung des Methodenrepertoires zur Unterrichtsreflexion Austausch über didaktische und pädagogische Grundsatzfragen innerhalb des Fachleiterkollegiums 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

22 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Paradigmenwechsel Fördern der Kooperation im Kollegium: –Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer Ich und meine Klasse zu Wir und unsere Schule 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

23 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Womit? 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

24 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Werkzeuge und Materialien Studienbrief –Erklärt die Handhabung der Werkzeuge und der Software –Gibt Hilfestellung zur datengestützten Reflexion –Beantwortet Fragen zum Thema Unterrichtsqualität Werkzeuge –Fragebögen zur Einschätzung der Unterrichtsqualität Software –Datenabgleich/ -verwaltung –Visualisierung der Ergebnisse 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

25 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Studienbrief Online- und Druckversion verfügbar Ein Wegweiser vereinfacht das Zurechtfinden 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

26 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Fragebögen Umfassen 4 Qualitätsbereiche und einen Bilanzbereich Zusatzbereich (zur Ergänzung oder Vertiefung) Für alle drei Perspektiven –Äquivalente Fragestellung ermöglicht den Abgleich der Perspektiven 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

27 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Einblick in den Fragebogen 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Es gab Aufgaben, die etwas mit dem täglichen Leben der Schüler zu tun hatten Es gab Aufgaben, die etwas mit meinem täglichen Leben zu tun hatten Unterrichtende Lehrperson Hospitierende Lehrperson Schüler und Schülerinnen

28 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Programmoberfläche der Software 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

29 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Abgleich Lehrer- u. Schülerperspektive 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? 1 = trifft nicht zu 4 = trifft zu LehrerprofilSchülerprofil

30 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Triangulation 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? LehrerprofilSchülerprofilKollegenprofil

31 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Antwortverteilung 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Über die Antwortverteilung wird für die Heterogenität in der Klasse sensibilisiert!

32 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Veränderungsmessung 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Schülerperspektive 2. Messzeitpunkt Schülerperspektive 1. Messzeitpunkt

33 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Strenge-/ Mildetendenzen 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Lassen sich nur feststellen, wenn Urteile mehrerer Personen vorliegen (bspw. Urteile des ganzen Kollegiums zu einer videographierten Stunde)

34 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Wie? 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie?

35 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Vorbereitung 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Tandempartner suchen Lesen der wichtigen Kapitel im Studienbrief Materialen vorbereiten (Ausdrucken der Fragebögen) Zeitpunkte für die Hospitationen festlegen und organisatorische Vorkehrungen treffen Schüler und Schülerinnen informieren

36 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Hospitation 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Gegenseitiges Hospitieren der Tandempartner mit anschließendem Ausfüllen der Fragebögen:

37 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Dateneingabe 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Daten in die Maske eingegeben. Daten prüfen (liegen Ankreuzmuster vor?...) (siehe Kapitel 6 im Studienbrief)

38 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Reflexionsgespräch mit dem Kollegen 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Leitfragen (Anleitung siehe Kapitel 7 im Studienbrief) Wie gestaltet sich das Gesamtprofil (positive und negative Ausprägungen)? Wo herrscht Konsens zwischen den Perspektiven, wo Dissens? Was könnten Gründe dafür sein? Wie sind die Schülerantworten verteilt? Welche Stärken und Schwächen lassen sich erkennen? Entwicklungsziele formulieren und Maßnahmen ableiten Schwerpunkte für das Gespräch mit den Schülern ableiten

39 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Reflexionsgespräch mit der Klasse 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Leitfragen werden aus dem Gespräch mit den Kollegen abgeleitet Hilfen zur Gesprächsführung (s. Studienbrief Kap. 5) Bereits mit dem Kollegen vereinbarte Ziele und Maßnahmen werden noch einmal überdacht und gegebenenfalls modifiziert.

40 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Intervention 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Nachdem gemeinsam Ziele und mögliche Maßnahmen festgelegt wurden, erfolgt die Umsetzung der Maßnahme(n). –Zu den Maßnahmen lassen sich im Studienbrief keine konkreten Angaben finden, denn es gibt kein Pauschalrezept zur Optimierung. Jede Maßnahme ist kontextabhängig. –Bei der Planung der Intervention kann die Kompetenz des Kollegiums weiterhelfen, sowie die Lektüre von Fachliteratur oder der Besuch einer Fortbildung.

41 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Veränderungsmessung 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Die Veränderungsmessung erfordert die gleiche Vorberei- tung und Organisation wie zu Beginn. Sie sollte frühestens nach 4 Wochen erfolgen:

42 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Erneute Reflexionsgespräche 1. Was? 2. Warum? 3. Für wen? 4. Wozu? 5. Womit? 6. Wie? Reflexionsgespräche finden auch hier mit dem Kollegen und anschließend mit der Klasse statt. Leitfragen (Anleitung siehe Kapitel 7 und 8) Welche Veränderungen zeigt das Profil des zweiten Messzeitpunktes im Vergleich zum ersten? Wo liegen die Veränderungen? Welche Bereiche sind konstant geblieben? Konnten die Entwicklungsziele erreicht werden? Formulieren neuer Ziele Ableiten entsprechender Maßnahmen

43 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Offene Fragen?

44 © KMK-Unterrichtsdiagnostik 2010 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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