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Völkerrechtliche Integration des russischen Versicherungs- marktes: WTO & EU von Rechtsanwalt Markus Weyer (Köln) Vortragsveranstaltung der Vereinigung.

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Präsentation zum Thema: "Völkerrechtliche Integration des russischen Versicherungs- marktes: WTO & EU von Rechtsanwalt Markus Weyer (Köln) Vortragsveranstaltung der Vereinigung."—  Präsentation transkript:

1 Völkerrechtliche Integration des russischen Versicherungs- marktes: WTO & EU von Rechtsanwalt Markus Weyer (Köln) Vortragsveranstaltung der Vereinigung für deutsch-russisches Wirtschaftsrecht e.V. (VDRW): In Rußland gut versichert? Versicherungsrecht und Versicherungsaufsicht in Russland MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

2 Einleitung: Typische Fallgestaltungen MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Fall 1: Ein ausländischer Versicherer bietet über eine Niederlassung Policen in Russland an Fall 2:Ein in Russland ansässiger Versicherer schließt im Ausland einen Rückversicherungsvertrag ab Fall 3:Ein in Russland ansässiger Versicherungsnehmer schließt für eine Auslandsreise mit einem ausländischen Versicherer einen Versicherungsvertrag ab Fall 4:Ein Vermittler eines ausländischen Versicherers schließt einen Versicherungsvertrag in Russland ab Fall 5:Ein Versicherer entsendet Mitarbeiter in ein Tochterunternehmen in Russland

3 Vortragsgliederung MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Was ist zu integrieren ? Regelung von Versicherung mit Auslandsanknüpfung in Russland Wo ist zu integrieren ? Völkerrechtliche Regeln und Institutionen: Welthandelsorganisation (WTO) Völkerrechtliche Regeln und Institutionen: Europäische Union (EU) Welche rechtlichen Probleme gibt es? Das Verhältnis von russischen Recht zu Völkerrecht

4 Teil 1: Regelung von Versicherung mit Auslandsanknüpfung in Russland MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

5 Regelung ausländischer Versicherung in Russland So machen wie im Diss-Text Markzugangsgesetz: –Sperrquote von 15% des Gesamtsatzungskapitals –Spartenverbote für Leben und Pflichtversicherung MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

6 Regelung ausländischer Versicherung in Russland: Die Anknüpfung Der Begriff des ausländischen Versicherers richtet sich im russischen Recht MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Auslandsversicherung ist nach russischen Recht immer dann gegeben, wenn ein ausländische Person i.S.d. russischen Rechts beteiligt ist Der Begriff des ausländischen Versicherers richtet sich im russischen Recht nach der Gründungstheorie

7 Teil 2: Völkerrechtliche Regeln und Institutionen: WTO MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

8 WTO: Rechtsgrundslagen im Überblick MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Übereinkommen zur Errichtung der Welthandelsorganisation (WTO) vom 15. April 1994 (Uruguay-Runde) Allgemeines Zoll- und Handels- abkommen (GATT) Allgemeines Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte geistigen Eigentums (TRIPS) Sonstige: Streitbeilegung Schlussakte Beschlüsse Erklärungen

9 Formen internationaler Dienstleistungen nach dem GATS (Geltungsbereich) MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Handel mit Dienstleitungen und Erbringung von Dienstleistungen gemäß Art. 1 (2) GATS: Modus 1Handel aus einem Mitgliedsland in ein anderes (Fall 1) Modus 2 Handel eines Mitgliedslandes mit Personen eines anderen Mitglieds (Fall 2) Modus 3 Handel eines Mitgliedslandes durch Auslandsniederlassung in einem anderen Mitgliedsland (Fall 3) Modus 4Handel eines Mitgliedslandes durch natürliche Personen in einem anderen Mitgliedsland (Fall 4 & 5)

10 Einordnung von Versicherung in das GATS MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Definitionen der Finanzdienstleistungen (Absatz (5) der GATS Anlage zu Finanzdienstleistungen): Direktversicherung einschließlich Mitversicherung (Life & Non-Life) Rückversicherung und Retrozession Versicherungsvermittlung wie Leistungen von Maklern und Agenten Versicherungsbezogene Hilfsdienstleistungen (Beratung, Aktuare, Schadensregulierung etc.)

11 GATS: Allgemeine Vertragsregeln MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Meistbegünstigung (MFN): Conditional MFN (Art. II GATS) Ausnahmen möglich (GATS Anlage zu Ausnahmen von Art. II): –5 Jahre nach Beitritt zu prüfende Ausnahmen vorzusehen, die –nicht mehr als 10 Jahre andauern dürfen Spezifische Verpflichtungen: Unconditional MFN bei Marktzugang gemäß der Länderliste (Art. XVI GATS) Inländerbehandlung gemäß der Länderliste (Art. XVII GATS) Progressive Liberalisierung: Pflicht weitere spezifische Verpflichtungen auszuhandeln (Art. XIX GATS)

12 16. Juni 1993: Aufnahmeantrag nach Art. XII des WTO Rahmenübereinkommens gestellt 17. Juni 1993: Arbeitsgruppe gebildet 5. Oktober 1999:Angebot für Specific Commitments in Services gemäß Art. XX GATS abgegeben (Länderliste) 28. März 2002:Entwurf des Arbeitsgruppenberichts vorgelegt 12. Juni 2002:Beginn der Verhandlungen über das Angebot Russlands über Specific Commitments in Services 20. Juni 2002:Arbeitsgruppenplanung für das 2. Halbjahr Oktober 2002: Verhandlungen über die Specific Commitments in Services mit der EU MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 WTO & Russland: Chronologie der Beitrittsverhandlungen zu GATS

13 WTO: Russlands Angebot vom 5. Oktober 1999 für den Sektor Versicherung (Länderliste) MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Spezifische Verpflichtungen: Subsektor Life: Kein Angebot Subsektor Non-Life: –Modus 1Ungebunden –Modus 2 Versicherung von in Russland befindlicher Vermögensinteressen natürlicher und jurischer Personen nur durch russische Versicherer –Modus 3 a) Nur in der Form einer juristischen Person russischen Rechts; b) Nur als Aktiengesellschaft; c) Ungebunden bezüglich Gegenseitigkeitsversicherung; d) Fremdgeschäftsverbot; e) Mindestsatzungskapital von 250 Tausend Mindestlöhnen bei Auslandsanteil von mehr als 49% in der Direktversicherung und 300 Tausend Mindestlöhnen in der Rückversicherung und Retrozession –Modus 4Kein Angebot

14 WTO: Russlands Verhandlungsposition 1.Entwicklungslandargument Spezifische Liberalisierungsverpflichtungen (Art. XVI und XVII GATS) sollen für Russland nur gelten, wenn es sich ausdrücklich zu ihnen bekennt 2.Infant-Industry-Argument Russlands Versicherungsmarkt befindet sich in der Entwicklung und darf nicht dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt werden 3. Free-rider- Argument Aufgrund des unconditional MFN des Art. XVI GATS könne die USA in Russland ohne Reziprozität aus bilateralen Abkommen mit der EU Inländerbehandlung verlangen 4.Bedrohungsargument Die russische Volkswirtschaft ist in ihrer Stabilität bedroht wenn das Ungarn-Modell (keine nationalen Versicherer mehr) eintritt 5.Devisenabflussargument Russlands Devisenmärkte bluten wegen der internationalen Rückversicherungsverträge aufgrund des Prämienabflusses aus MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

15 As I have indicated, the time for hard decisions has arrived. Reform of the Russian economy must be completed. (Rede vom zum russischen WTO Beitrittsantrag) MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Stellungnahmen zum WTO-Antrag Russlands WTO: Russland muss sich entscheiden Mike Moore ehemaliger WTO Director General

16 ...the Russian insurance market is not expected to fully open to foreign insurers in the visible future... ( in Insurance Day) MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Stellungnahmen zum WTO-Antrag Russlands Russlands Interpretation: Zweckoptimismus Maxim J. Medvedkov Stellvertretender Minister der Russischen Föderation für wirtschaftliche Entwicklung und Handel

17 ...die schon zu Beginn des Beitrittsprozesses bestehenden Probleme dauern an... ( in Kommersant) MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Stellungnahmen zum WTO-Antrag Russlands EU: Die Probleme im Sektor Versicherung sind ungelöst Pascal Lamy EU Komissar für Handel

18 3. Wirklichkeit: Die Rolle der EU ist entscheidend! 1. November 2002 Insurance Day John Helmer: Talk of a Russian agreement with the World Trade Organisation (WTO) to dismantle Russian barriers for foreign insurers has evaporated amid signs of growing pressure from Brussels for what Russians regard as "all or nothing terms". MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Stellungnahmen zum WTO-Antrag Russlands

19 Chronologischer Verfahrensablauf: 1.Final Working Party Report (Abschlußbericht der Arbeitsgruppe) 2.Protocol of Accession (Beitrittsprotokoll) 3.Schedules of Concessions in Goods and Services (Liberalisierungszugeständnisse) Voraussetzungen: Erfolgreiche Verhandlungen mit der USA, Japan, Kanada und der EU Erfüllung der durch Russland übernommenen völkerrechtlichen Verpflichtungen gegenüber der EU Keine sonstige bilateralen Abkommen mit Versicherungsbezug zu WTO Mitgliedern MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 WTO: Ausblick für die weiteren Verhandlungen mit Russland

20 Teil 3: Völkerrechtliche Regeln und Institutionen: EU MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

21 Art. 28 PCA: Inländerbehandlung oder MFN für Töchter von Versicherungsunternehmen Art. 29 (1) i.V.m. Anlage 7 B PCA: Beschränkungen in sozialer Sicherung oder öffentlicher Beschaffung möglich sind Art. 36 i.V.m. Anlage 5 (a) PCA: MFN für grenzüberschreitende Versicherungsdienstleistungen MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 EU: Agreement on Partnership and Cooperation (PCA) – Allgemeine Vertragsregeln Kongruenzgrundsatz des PCA

22 Definitionen der Finanzdienstleistungen (Anlage 6 A PCA) Direktversicherung einschließlich Mitversicherung (Life & Non-Life) Rückversicherung und Retrozession Versicherungsvermittlung wie Leistungen von Maklern und Agenten Versicherungsbezogene Hilfsdienstleistungen (Beratung, Aktuare, Schadensregulierung etc.) MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 PCA: Einordnung von Versicherung

23 Art. 28 PCA: MFN für Gründung und Filialen von Versicherungsunternehmen Inländerbehandlung oder MFN für Töchter von Versicherungsunternehmen Art. 29 (1) i.V.m. Anlage 7 B PCA: Gründung und Zulassung von Versicherern in Russland unterliegt russischem Recht unter Bedingung, dass: Aufhebung der 49% Höchstbeteiligung zum 24. Juni 1999 erfolgt und Beschränkungen in sozialer Sicherung oder öffentlicher Beschaffung möglich sind Art. 36 i.V.m. Anlage 5 (a) PCA: MFN für grenzüberschreitende Versicherungsdienstleistungen MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 PCA: Materielle Vertragspflichten

24 24. Juni 1994: Unterzeichnung des PCA auf Korfu (Corfu- Agreement) 25. November 1996: Ratifizierung des PCA durch Russland 20. November 1999:Russland erlässt das Gesetz über Marktzugangsbeschränkungen (Marktzugangsgesetz) 29. Mai 2002:9. EU-Russland Gipfeltreffen in Moskau Oktober 2002: Bilaterale Verhandlungen über die Marktzugangsbeschränkungen entgegen des PCA 7. November 2002:EU gewährt Russland den Status Marktwirtschaft 11. November 2002:10. EU-Russland Gipfeltreffen in Brüssel MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 EU : Chronologie der Verhandlungen zum PCA

25 Position des Comité Européen des Assurances (CEA) Schriftliche Stellungnahme an den Präsidenten der Russischen Föderation am 4. Februar 1999 (Noch zum Entwurf) Hinweis auf die Verpflichtungen aus dem PCA Rüge der Verletzungen der Verpflichtungen aus dem PCA: –Diskriminierender Marktzugang für EU Versicherer –Diskriminierende Zulassungskriterien –Unzulässige Beschränkungen des Geschäftsbetriebs –Unzulässige Auflagen für das Unternehmensmanagement Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) schloss sich der Stellungnahme des CEA an. MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

26 Die Position der EU: (Kommissar für Handel Pascal Lamy) Das PCA ist vollständig umzusetzen Förmliches Streitbeilegungsverfahren angedroht Die Nichtumsetzung des PCA ist ein Beitrittshindernis für die WTO Die Position Russlands: (Minister für Wirtschaftliche Entwicklung und Handel German G. Gref) Infant-Industry–Argument Free-Rider–Argument Bedrohungsargument Devisenabflussargument MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 EU & PCA: Ausblick für die weiteren Verhandlungen mit Russland

27 Teil 4: Das Verhältnis von russischen Recht zu Völkerrecht MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

28 Das Verhältnis von russischen Recht zu Völkerrecht: Verfassungsrecht Vorrang völkerrechtlicher Verträge Artikel 15 Punkt 4 Verfassung der Russischen Föderation von 1993: Satz 1: V ölkerrechtliche Verträge sind Bestandteil des Rechtssystems Satz 2: Sofern durch einen völkerrechtlicher Vertrag der RF eine andere Vorschrift bestimmt wird als durch Gesetz vorgesehen, so ist die Vorschrift des völkerrechtlichen Vertrages anzuwenden MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

29 Das Verhältnis von russischen Recht zu Völkerrecht: Die Lehre Eingeschränkte Vollzugslehre Völkerrechtliche Bestimmungen sind unmittelbar anzuwenden, wenn sie für den Selbstvollzug nicht zu abstrakt sind Völkerrechtliche Bestimmungen sind unmittelbar anzuwenden, wenn der Vollzugsakt im offensichtlichen Widerspruch zum Völkerrecht steht Rechtsfolge: Alle staatlichen Rechtsanwender sind verpflichtet nur die unmittelbar anzuwendende Völkerrechtsnormen als Rechtsgrundlage heranzuziehen MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

30 Das Verhältnis von russischen Recht zu Völkerrecht: Anwendungspraxis Normenkollision ? In seinem Veto gegen das Marktzugangsgesetz vom 12. Juli 1999 prüft der Präsident der Russischen Föderation die Verletzung von Völkerrecht nicht. Die Versicherungsaufsicht erlässt am 16. Mai 2000 Durchführungs- bestimmungen auf der Grundlage des Marktzugangsgesetzes Die Versicherungsaufsicht wendet die Durchführungsbestimmungen an und erlässt z.B. am 6. März 2002 die amtliche Quote zur ausländischer Beteilung am Satzungskapital russischer Versicher MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

31 Wirtschaftspolitik contra Recht Marktzugangsgesetz wirkt als Vollzugsgesetz des PCA und substituiert die faktisch als nicht vollziehbar behandelten Regeln des PCA Verfassungsmäßigkeit des Marktzugangsgesetzes wird nicht geprüft Primat wirtschaftspolitischer Entscheidungen MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Das Verhältnis von russischen Recht zu Völkerrecht: Wertung

32 Ausblick: Thesen zur Integration des russischen Marktes MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

33 These 1: Die völkerrechtliche Integration des russischen Versicherungsmarktes ist unvollendet MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

34 These 2: Das Integrationsergebnis wird vom Verlauf der Verhandlungen mit der WTO abhängen. Hier haben die Verhandlungen mit der EU zentrale Bedeutung MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

35 These 3: Das geltende russische Recht verstößt im Bezug auf Versicherung gegen grundlegende Bestimmungen des PCA MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

36 These 4: Der Zugang zum russischen Versicherungsmarkt wird im Austausch gegen Zugeständnisse in anderen Sektoren gewährt werden MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

37 These 5: Die gesetzlichen und untergesetzlichen Markzugangsbeschränkungen des russischen Rechts werden mittelfristig aus wirtschafts- politischen Erwägungen aufgehoben MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

38 These 6: Die Kollisionsnorm des Art. 15 der russischen Verfassung unterliegt einem wirtschaftspolitischen Primat und ist im internationalen Wirtschafts- verkehr nur bedingt durchsetzbar MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1

39 1.Die völkerrechtliche Integration des russischen Versicherungsmarktes ist unvollendet 2.Das Integrationsergebnis wird vom Verlauf der Verhandlungen mit der WTO abhängen. Hier haben die Verhandlungen mit der EU zentrale Bedeutung 3.Das geltende russische Recht verstößt im Bezug auf Versicherung gegen grundlegende Bestimmungen des PCA 4.Der Zugang zum russischen Versicherungsmarkt wird im Rahmen der WTO-Verhandlungen im Austausch gegen Zugeständnisse in anderen Sektoren gewährt werden 5.Die gesetzlichen und untergesetzlichen Markzugangsbeschränkungen des russischen Rechts werden mittelfristig aus wirtschaftspolitischen Erwägungen aufgehoben 6.Die Kollisionsnorm des Art. 15 der russischen Verfassung unterliegt einem wirtschaftspolitischen Primat und ist im internationalen Wirtschaftsverkehr nur bedingt durchsetzbar MJW 22. November Copyright 2002 © Rechtsanwalt Markus Johannes Weyer Blatt 1 Zusammenfassung:


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