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Martina Peitz,Proseminar HS081. 2 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung.

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Präsentation zum Thema: "Martina Peitz,Proseminar HS081. 2 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung."—  Präsentation transkript:

1 Martina Peitz,Proseminar HS081

2 2 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

3 Martina Peitz,Proseminar HS083 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

4 Martina Peitz,Proseminar HS084 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

5 Martina Peitz,Proseminar HS085 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

6 Martina Peitz,Proseminar HS086 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Unter Operationalisierung versteht man die Schritte der Zuordnung von empirisch erfassbaren, zu beobachtenden oder zu erfragenden Indikatoren zu einem theoretischen Begriff. Durch Operationalisierung werden Messungen der durch einen Begriff bezeichneten empirischen Erscheinungen möglich.(Atteslander 2003: 50) z.B. kann Lernintensität durch wöchentliche Arbeitszeit erfragt und gemessen werden.

7 Martina Peitz,Proseminar HS087 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

8 Martina Peitz,Proseminar HS088 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Qualitative Sozialforschung Offenheit als Prinzip teilweise Ablehnung von ex ante Hypothesen. Theorien und Hypothesen sollen die Forschung nicht im Vorfeld bestimmen, sondern der Untersuchungsgegenstand selbst bestimmt den Forschungsablauf, die Auswahl von Untersuchungspersonen etc....

9 Martina Peitz,Proseminar HS089 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

10 Martina Peitz,Proseminar HS0810 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Sie, die am Beginn der Forschung stehen, sollten auch dann Hypothesen (evt. im Sinne offener Vorannahmen) formulieren, wenn Sie qualitative Forschung betreiben möchten.

11 Martina Peitz,Proseminar HS0811 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

12 Martina Peitz,Proseminar HS0812 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

13 Martina Peitz,Proseminar HS0813 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

14 Martina Peitz,Proseminar HS0814 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

15 Martina Peitz,Proseminar HS0815 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

16 Martina Peitz,Proseminar HS0816 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Soziale Tatbestände, die empirisch überprüft werden können: beobachtbares menschliches Verhalten von Menschen geschaffene Gegenstände oder Spuren durch Sprache vermittelte Meinungen Informationen über Erfahrungen, Einstellungen, Werturteile, Absichten

17 Martina Peitz,Proseminar HS0817 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Vier grundsätzliche Methoden der Datenerhebung: Interview/Befragung Beobachtung Experiment Inhaltsanalyse

18 Martina Peitz,Proseminar HS0818 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Befragung/Interview Ist die häufigste Methode in den Sozialwissenschaften. Grundsätzliche Unterteilung in: Standardisierte, teil- standardisierte und nicht standardisierte Formen. Diese Unterteilung bezieht sich auf den unterschiedlichen Grad der Vorstrukturierung (geschlossene, halboffene oder offene Fragen). In der quantitativen Forschung werden standardisierte Formen bevorzugt, in der qualitativen Forschung wenig oder nicht standardisierte Methoden.

19 Martina Peitz,Proseminar HS0819 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Formen standardisierter Befragungen schriftliche Befragung Sonderform: online- Befragung mündliche Befragung Sonderform: Telefonbefragung

20 Martina Peitz,Proseminar HS0820 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Formen qualitativer Interviews Narrative Interviews Leitfadeninterviews Experteninterviews Gruppendiskussionen

21 Martina Peitz,Proseminar HS0821 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

22 Martina Peitz,Proseminar HS0822 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Die Beobachtung bezeichnet die Registrierung sozialer Sachverhalte im sozialen Feld durch den Forscher. Dies bezieht sich nicht nur auf visuelle Eindrücke, sondern auch auf Gerüche, Gespräche und körperliche Wahrnehmungen.

23 Martina Peitz,Proseminar HS0823 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Beobachtungsverfahren Offene Beobachtung (Forschungsobjekte wissen vom Beobachtungsverfahren) versus verdeckte Beobachtung (Forschungsobjekte wissen nicht von der Beobachtung) Teilnehmende Beobachtung (BeobachterIn nimmt an Interaktionen teil) versus nicht- teilnehmende Beobachtung (Beobachterin protokolliert lediglich) Strukturierte Beobachtung (Bildung eines Vorab- Kategorienschemas) versus unstrukturierte Beobachtung (nur wenig Anweisungen, häufig nachträgliche Erstellung von Gedächtnisprotokollen) verschiedene Kombinationen zwischen einzelnen Verfahren sowie Mischformen sind möglich.

24 Martina Peitz,Proseminar HS0824 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

25 Martina Peitz,Proseminar HS0825 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Das klassische Experiment (Versuchsanordnung) gilt als Königsweg zur Überprüfung von Hypothesen und zeichnet sich durch folgenden Forschungsablauf aus: 1. Untersuchungsgruppe Stimulus, Manipulation (z.B. Computerspiel) Messung des Verhaltens (z.B. Gewalttätigkeit) 2. Kontrollgruppe kein Stimulus Messung des Verhaltens (z.B. Gewalttätigkeit) 3. Vergleich beider Gruppen, Unterschiede werden auf den Stimulus zurückgeführt.

26 Martina Peitz,Proseminar HS0826 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

27 Martina Peitz,Proseminar HS0827 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Grundsätzliche Unterscheidung von Experimenten Laborexperimente Soziale Feldexperimente

28 Martina Peitz,Proseminar HS0828 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Inhaltsanalysen Texte: Zeitungsartikel, Flugblätter, Heiratsanzeigen, Interviews etc. Bilder: Fotos, Filme, Plakate

29 Martina Peitz,Proseminar HS0829 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

30 Martina Peitz,Proseminar HS0830 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

31 Martina Peitz,Proseminar HS0831 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Die Wahl eines quantitativen oder qualitativen Verfahrens hängt vom jeweiligen Forschungsinteresse und der Forschungsfragestellung ab. Möchte man/frau eher in die Tiefe gehen und einen Gegenstand in seiner Vielschichtigkeit erfassen, eignet sich eher ein qualitatives Vorgehen (Verstehen steht im Vordergrund). Möchte man/frau eher über die Ausbreitung eines Merkmals oder den (statistischen) Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen erfahren, eignen sich eher quantitative Verfahren. (Messen steht im Vordergrund).

32 Martina Peitz,Proseminar HS0832 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Beispiel Fremdenfeindlichkeit Mittels eines qualitativen Verfahrens lässt sich beispielsweise ermitteln, ob bei Person X trotz anders lautender Bekundung eine latente Fremdenfeindlichkeit vorhanden ist. Mittels eines quantitativen Verfahrens lässt sich beispielsweise ermitteln, dass 43% der ProbandInnen der gewählten Stichprobe fremdenfeindlich sind oder dass ein statistischer Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Fremdenfeindlichkeit besteht.

33 Martina Peitz,Proseminar HS0833 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Auch eine Methodentriangulation, die Kombinierung mehrerer Methoden, ist grundsätzlich erlaubt. In Beobachtungen lassen sich beispielsweise Experimente einlagern, oder eine quantitative Befragung lässt sich durch qualitative Interviews ergänzen. Bedenken Sie jedoch, dass dies bei der Auswertung einen erheblichen Mehraufwand zur Folge hat!

34 Martina Peitz,Proseminar HS0834 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

35 Martina Peitz,Proseminar HS0835 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Durch die Definition der Grundgesamtheit wird vorher festgelegt, für welche Personen bzw. Dokumente in welchem Raum und welcher Zeit die Untersuchungsergebnisse gelten sollen. Die Bestimmung der Grundgesamtheit hängt auch von inhaltlichen Kriterien ab, bzw. vom Fokus, der für die Untersuchung gewählt werden soll.

36 Martina Peitz,Proseminar HS0836 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

37 Martina Peitz,Proseminar HS0837 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Da Vollerhebungen in der Regel die zeitlichen und finanziellen Ressourcen übersteigen, werden in der Regel Auswahlen getroffen.

38 Martina Peitz,Proseminar HS0838 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

39 Martina Peitz,Proseminar HS0839 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Als Fazit bleibt festzuhalten, dass Sie Ihr Untersuchungsfeld raum- zeit- und personenmässig klar umreissen sollten.

40 Martina Peitz,Proseminar HS0840 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

41 Martina Peitz,Proseminar HS0841 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

42 Martina Peitz,Proseminar HS0842 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung Wichtig! Die Literaturliste muss den wissenschaftlichen Formalia entsprechen, sonst wird das Forschungsdesign abgelehnt.

43 Martina Peitz,Proseminar HS0843 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung

44 Martina Peitz,Proseminar HS0844 Zur Praxis der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung


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