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Die Thrombose nach Varizenoperation ein pathophysiologisches Modell M. Oswald Augsburg Einleitung Erstrebenswert ist die Aufhebung von riskant-leichtfertiger.

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Präsentation zum Thema: "Die Thrombose nach Varizenoperation ein pathophysiologisches Modell M. Oswald Augsburg Einleitung Erstrebenswert ist die Aufhebung von riskant-leichtfertiger."—  Präsentation transkript:

1 Die Thrombose nach Varizenoperation ein pathophysiologisches Modell M. Oswald Augsburg Einleitung Erstrebenswert ist die Aufhebung von riskant-leichtfertiger Hinnahme von – b.z.w. unbegründet genereller Angst vor Thrombosen nach Varizenoperationen. Ein verständliches, realistisches, pathophysiologisches Modell soll vorgestellt werden. Material & Methoden Analyse von Thrombosestatistiken nach Lokalisation der Thrombose. Zugrunde gelegt wurden Angaben in der Literatur über die Lokalisation bei sog. idiopathischen Thrombosen (1) und solchen nach einer Varizenoperation (Stripping der V. saphena magna)(2) Ergebnisse Während bei sog. idiopathischen tiefen Venenthrombosen verschiedene Lokalisationen am Bein mit ähnlicher Häufigkeit vorkommen, werden bei postoperativen Thrombosen nach Magnastripping fast ausschließlich solche der medialen Gastrocnemius-Venen, der Soleus-Venen oder der V. tibialis posterior beschrieben. Eben diese Venen sind Teil des typischen Rezirkulations- Kreislaufes der Saphena- magna- Varikose bei radiologischer oder sonografischer Darstellung. Diskussion Die Operation schaltet Teile eines pathologischen venösen Kreislaufes aus. In verbliebenen Resten solcher Kreisläufe kommt es dadurch zu plötzlicher Strömungsverlangsamung bis hin zur Stase. Diese induziert die Thrombus-Bildung dort. Der Vorgang trifft meist nur epifasziale Varizenreste - in wenigen Fällen auch in die Tiefe führende Verbindungsvenen und selten dann dort auch noch Anteile der jetzt Flow- reduzierten tiefen Unterschenkelvenen. Betroffen werden nur Venen, die am pathologischen varikösen Kreislauf beteiligt sind. In postoperativ unverändert ausreichend gespülten Venen kommt es nicht zur Thrombosierung. Die Thrombose nach Varizenoperation ist natürliche Folge von Eingriffs-bedingter Stase an bestimmten Unterschenkelvenen. d.h.... Literatur 1. Hollerweger A.et al., Sonografische Diagnose von Muskelvenenthrombosen des Unterschenkels und deren Bedeutung als Emboliequelle. Ultraschall in Med.2000;21: Vam Rij, A., Incidence of deep vein thrombosis after varicose vein surgery, Brit.J.Surg.2004;91: Thromboselokalisationen nach Ausschaltung der V. saphena magna Die Varizenoperation ist per se thrombogen aber auch... Alle Arten der Varizenausschaltung - operativ oder chemisch / physikalisch-endovasal sind thrombogen im Grunde... Praeop postop V. tibialis posterior V. gastrocnemica med. Im Gegensatz zu anderen - ist bei der Thrombose nach Varizenoperation die Ursache offensichtlich. Es ist die Stase - verursacht durch iatrogene Zerstörung eines zuvor thrombosefreien Venenkreislaufs Das Modell löst Fragen und erklärt Beobachtungen wie: Warum nur am operierten Bein, obwohl die Blutgerinnung doch am ganzen Körper gleich ist - die Immobilisation beider Beine gleich war ? Warum nie an der Abbindungsstelle der Saphena-Magna- Mündung, wo doch hier das größte Trauma stattfindet? Keine geringere Thromboserate trotz Heparin Keine Zunahme bei Hormonsubstitution V. saphena magna. tehen Lokalisation der Thrombosen nach Magna-Stripping Der Varizentherapeut ist ein Thrombosemacher! Postop.


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