Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

SE Wissenspsychologie 17.04.2007 Verhaltensbewertung Verhaltensstruktur Verhaltensinterpretation Computerunterstützter Kurs zur kompetenzbasierten Wissensraumtheorie.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "SE Wissenspsychologie 17.04.2007 Verhaltensbewertung Verhaltensstruktur Verhaltensinterpretation Computerunterstützter Kurs zur kompetenzbasierten Wissensraumtheorie."—  Präsentation transkript:

1 SE Wissenspsychologie Verhaltensbewertung Verhaltensstruktur Verhaltensinterpretation Computerunterstützter Kurs zur kompetenzbasierten Wissensraumtheorie Verena Bieber, Julia Nöbauer, Heidrun Rothe

2 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 2 THEMENÜBERBLICK Einführung Einführung Verhaltensstruktur Verhaltensstruktur Verhaltensbewertung und –interpretation Verhaltensbewertung und –interpretation Zusammenfassung Zusammenfassung Fazit Fazit

3 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 3 EINFÜHRUNG Formale Theorie zur effizienten Erfassung von Wissen (Doignon & Falmagne) Formale Theorie zur effizienten Erfassung von Wissen (Doignon & Falmagne) Aufgabenmenge Q Aufgabenmenge Q Abhängigkeitsbeziehungen Abhängigkeitsbeziehungen Wissenszustand Wissenszustand Wissensstruktur K Wissensstruktur K

4 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 4 EINFÜHRUNG Abhängigkeitsbeziehungen Hasse-Diagramm Hasse-Diagramm

5 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 5 EINFÜHRUNG Wissenszustand Teilmenge von Aufgaben die eine Person lösen kann Teilmenge von Aufgaben die eine Person lösen kann 2 n mögliche Wissenszustände 2 n mögliche Wissenszustände Durch prerequisite relations auf theoretisch erwartbare reduziert Durch prerequisite relations auf theoretisch erwartbare reduziert

6 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 6 EINFÜHRUNG Wissensstruktur = Menge aller Wissenszustände einer Aufgabenmenge Q K = { { }, {a}, {c}, {a, c}, {a, b}, {a, b, c}, {a, b, d}, {a, b, c, e}, {a, b, c, d}, Q }.

7 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 7 VERHALTENSSTRUKTUR Theoretischer Hintergrund Auswahl des nächsten Items ist abhängig von Auswahl des nächsten Items ist abhängig von der Antwort des vorausgegangenen Items der Antwort des vorausgegangenen Items den Beziehungen zwischen den Items (prerequisite relations) den Beziehungen zwischen den Items (prerequisite relations) der Wissensstruktur der Wissensstruktur

8 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 8 VERHALTENSSTRUKTUR Vorgabe eines Items mittlerer Schwierigkeit Vorgabe eines Items mittlerer Schwierigkeit Bei korrekter Antwort zu nächst schwierigerem Item übergehen Bei korrekter Antwort zu nächst schwierigerem Item übergehen Bei falscher Antwort zu leichterem Item übergehen Bei falscher Antwort zu leichterem Item übergehen

9 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 9 VERHALTENSSTRUKTUR Aufgabe D Aufgabe C Aufgabe AAufgabe B

10 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 10 VERHALTENSSTRUKTUR Beispiel Beispiel Annahme: Lerner ist Studierender der Psychologie, der die Prüfung Theorie und Konstruktion psychologischer Tests bereits absolviert hat Annahme: Lerner ist Studierender der Psychologie, der die Prüfung Theorie und Konstruktion psychologischer Tests bereits absolviert hat Vorgabe eines Items zu Abhängigkeitsbeziehungen Vorgabe eines Items zu Abhängigkeitsbeziehungen

11 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 11 VERHALTENSSTRUKTUR Bei korrekter Antwort: Übergang zu nächstem Item Bei korrekter Antwort: Übergang zu nächstem Item Bei falscher Antwort: Übergang zu Items des untergeordneten Kapitels Bei falscher Antwort: Übergang zu Items des untergeordneten Kapitels BEISPIEL

12 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 12 VERHALTENSSTRUKTUR Jeder Lerner wird individuell durch das Programm navigiert Jeder Lerner wird individuell durch das Programm navigiert Die Auswahl von neuen Items ist dadurch an das Wissen des Lerners angepasst Die Auswahl von neuen Items ist dadurch an das Wissen des Lerners angepasst Vorgegebene Items werden reduziert Vorgegebene Items werden reduziert Lernvorgang wird effizienter Lernvorgang wird effizienter Vorteil bei sehr großem Itempool Vorteil bei sehr großem Itempool

13 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 13 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Wichtigste Funktion von Feedback Wichtigste Funktion von Feedback Lerner kann den Lernprozess erfolgreich regulieren Lerner kann den Lernprozess erfolgreich regulieren Folgende Faktoren sind relevant Folgende Faktoren sind relevant Art und Qualität des Feedbacks Art und Qualität des Feedbacks Instruktionskontext Instruktionskontext Individuelle Merkmale des Lerners Individuelle Merkmale des Lerners

14 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 14 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Regeln für das Geben von Feedback Regeln für das Geben von Feedback zielorientiert zielorientiert konstruktiv konstruktiv beschreibend beschreibend konkret konkret subjektiv subjektiv nicht nur negativ nicht nur negativ

15 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 15 Art und Qualität des Feedbacks: Art und Qualität des Feedbacks: Funktionen Funktionen Kognitiv Kognitiv Meta-kognitiv Meta-kognitiv Motivational Motivational Komponenten Komponenten Evaluative Komponente Evaluative Komponente Informative Komponente Informative Komponente VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION

16 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 16 Instruktionskontext Instruktionskontext Lernobjekte Lernobjekte Lernaufgaben Lernaufgaben Fehler Fehler VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION

17 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 17 Individuelle Merkmale des Lerners Individuelle Merkmale des Lerners Lernobjekte Lernobjekte Vorhandenes Wissen und Fähigkeiten Vorhandenes Wissen und Fähigkeiten Motivation, ein Ziel zu erreichen Motivation, ein Ziel zu erreichen VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION

18 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 18 Feedback-Typen Feedback-Typen KR: Knowledge of result or response KR: Knowledge of result or response Informiert nur ob die Antwort korrekt/inkorrekt ist Informiert nur ob die Antwort korrekt/inkorrekt ist KCR: Knowledge of correct response KCR: Knowledge of correct response Präsentiert die korrekte Antwort oder Lösung Präsentiert die korrekte Antwort oder Lösung AUC: answer until correct AUC: answer until correct Präsentiert KR; Item muss solange bearbeitet werden bis es korrekt beantwortet wurde Präsentiert KR; Item muss solange bearbeitet werden bis es korrekt beantwortet wurde EF: elaborated feedback EF: elaborated feedback VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION

19 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 19 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Elaboratives Feedback Elaboratives Feedback Alle Feedback-Typen, die mehr Information enthalten als KR Alle Feedback-Typen, die mehr Information enthalten als KR Zum Beispiel: Zum Beispiel: Erklärungen für korrekte/ inkorrekte Antworten Erklärungen für korrekte/ inkorrekte Antworten Information über die Lokalisation des Fehlers Information über die Lokalisation des Fehlers Art des Fehlers Art des Fehlers Hinweise über hilfreiche Informationen zur Fehlerbehebung Hinweise über hilfreiche Informationen zur Fehlerbehebung Hinweise über Problemlösestrategien Hinweise über Problemlösestrategien

20 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 20 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Beispiele: Beispiele: KR KR Diese Antwort ist richtig Diese Antwort ist richtig Diese Antwort ist falsch Diese Antwort ist falsch KCR KCR Das ist richtig Das ist richtig Das ist leider falsch, die richtige Antwort lautet… Das ist leider falsch, die richtige Antwort lautet… AUC AUC Das hast du richtig gelöst Das hast du richtig gelöst Das ist leider falsch, versuche es noch einmal Das ist leider falsch, versuche es noch einmal Das ist nicht die richtige Antwort, beim nächsten Mal schaffst du es bestimmt Das ist nicht die richtige Antwort, beim nächsten Mal schaffst du es bestimmt

21 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 21 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Studie von Narciss & Huth Studie von Narciss & Huth Fostering achievement and motivation with bug- related tutoring feedback in a computer-based training for written substraction 50 Untersuchungspersonen 50 Untersuchungspersonen 23 weiblich, 27 männlich 23 weiblich, 27 männlich Alter: 9-10 Jahre) Alter: 9-10 Jahre) 2 Gruppen 2 Gruppen Bug-related Feedback Bug-related Feedback KR-KCR-Feedback KR-KCR-Feedback

22 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 22 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Messungen: Messungen: Pre-Test: 32 Substraktionsaufgaben Pre-Test: 32 Substraktionsaufgaben Erfassung der Vorerfahrung mit CBT (2 Items, Likert- Skala) Erfassung der Vorerfahrung mit CBT (2 Items, Likert- Skala) Initiale Motivation (4 Items) Initiale Motivation (4 Items) Leistung (wie oft mastery level erreicht wurde) Leistung (wie oft mastery level erreicht wurde) Post-Test: 32 Substraktionsaufgaben (wie Pre-Test) Post-Test: 32 Substraktionsaufgaben (wie Pre-Test) Wahrscheinlichkeit im Pre-Test falsch gelöste Aufgaben im Post-Test richtig zu lösen Wahrscheinlichkeit im Pre-Test falsch gelöste Aufgaben im Post-Test richtig zu lösen Motivationsmessung (6 Items) Motivationsmessung (6 Items)

23 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 23 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Ergebnisse: Ergebnisse: Höhere Leistung hängt mit höherer Motivation zusammen Höhere Leistung hängt mit höherer Motivation zusammen Höheres Vorwissen (Pre-Test) hängt zusammen mit Höheres Vorwissen (Pre-Test) hängt zusammen mit Höherer initialer Motiviation Höherer initialer Motiviation Höherer Post-Test Leistung Höherer Post-Test Leistung Höherer Motivation Höherer Motivation Höhere initiale Motivation hängt mit höherer Motivation nach dem Treatment zusammen Höhere initiale Motivation hängt mit höherer Motivation nach dem Treatment zusammen Mehr CBT-Vorerfahrung hängt mit höherer Leistung und Motivation zusammen Mehr CBT-Vorerfahrung hängt mit höherer Leistung und Motivation zusammen

24 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 24 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Ergebnisse: Ergebnisse: TeilnehmerInnen die bug-related Feedback erhalten haben TeilnehmerInnen die bug-related Feedback erhalten haben Haben das mastery level bei mehreren Aufgabentypen erreicht Haben das mastery level bei mehreren Aufgabentypen erreicht Können im Post-Test mehr Fehler (in Bezug auf Pre-Test) korrigieren Können im Post-Test mehr Fehler (in Bezug auf Pre-Test) korrigieren Haben höheres Leistungslevel im Post-Test Haben höheres Leistungslevel im Post-Test Zeigen höhere Motivation Zeigen höhere Motivation als TeilnehmerInnen die nur KR-KCR- Feedback erhalten haben

25 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 25 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION Direkte Darbietung eines komplexen Feedbacks bei Multiple-Choice Aufgaben nicht notwendig Direkte Darbietung eines komplexen Feedbacks bei Multiple-Choice Aufgaben nicht notwendig Wird als irrelevant oder störend angesehen Wird als irrelevant oder störend angesehen Abstufung des Feedbacks zur individuellen Anpassung Abstufung des Feedbacks zur individuellen Anpassung

26 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 26 3 Stufen des Feedbacks 3 Stufen des Feedbacks VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION

27 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 27 VERHALTENSBEWERTUNG & - INTERPRETATION BEISPIEL zu 3 Stufen des Feedbacks

28 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 28 VERHALTENSBEWERTUNG & INTERPRETATION 5 Richtlinien von Feedback-Präsentation 1. Kein Feedback (besonders KCR) bevor Lerner versucht hat, die Aufgabe zu lösen (Anderson et al., 1971; Bangert-Drowns et al., 1991) 2. Elaborative Feedback Komponenten (EF) nicht mit KCR verbinden (Kulhavy et al., 1985; Schimmel, 1988)

29 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 29 VERHALTENSBEWERTUNG & INTERPRETATION 3. Elaborative Feedback Informationen stufenweise in kontrollierbaren Einheiten präsentieren (Mayer & Moreno, 2002; Phye & Bender, 1989) 4. Level festlegen, dass erreicht werden muss, um die Zielerreichung zu kontrollieren (Atkinson, 1974) 5. Komplexe Feedback Informationen nicht unbedingt als Text präsentieren (Mayer & Moreno, 2002)

30 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 30 DISKUSSION Feedback als Text besser auditiv oder visuell Feedback als Text besser auditiv oder visuell Geringe Kenntnisse im Programmieren Geringe Kenntnisse im Programmieren E-Learning Tools – Moodle (Open Space) E-Learning Tools – Moodle (Open Space)

31 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 31 VERSTÄNDNISFRAGEN 1.Welche Arten von Feedback sind laut Narciss & Huth effektiver und warum? 2.Von welchen Kriterien ist die Auswahl des nächsten Items bei adaptiven Testen abhängig?

32 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 32 LITERATURVERZEICHNIS Narciss, S. & Huth, K. (2004). How to design informative tutoring feedback for multimedia learning. In H. M. Niegemann, D. Leutner, & R. Brünken (Eds.), Instructional design for multimedia learning (pp ). Münster: Waxmann. Narciss, S. (2004). The impact of informative tutoring feedback and self-efficiacy on motivation and achievment in concept learning. Experimental Psychology, 51(3), Narciss, S. & Huth, K. (2006). Fostering achievement and motivation with bug-related tutoring feedback in a computer-based training for written substraction. Learning and Instruction, 16,

33 Bieber, Nöbauer, RotheSE Wissenspsychologie 33 DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT


Herunterladen ppt "SE Wissenspsychologie 17.04.2007 Verhaltensbewertung Verhaltensstruktur Verhaltensinterpretation Computerunterstützter Kurs zur kompetenzbasierten Wissensraumtheorie."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen