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Begriffsklärung Sozialisation Fremd – und Selbstsozialisation Primäre und sekundäre Sozialisation Erziehung Unterricht Lernen Entwicklung Religiosität.

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Präsentation zum Thema: "Begriffsklärung Sozialisation Fremd – und Selbstsozialisation Primäre und sekundäre Sozialisation Erziehung Unterricht Lernen Entwicklung Religiosität."—  Präsentation transkript:

1 Begriffsklärung Sozialisation Fremd – und Selbstsozialisation Primäre und sekundäre Sozialisation Erziehung Unterricht Lernen Entwicklung Religiosität Herzig Ludwig1

2 Dimensionen der Religiosität 1.Rituelle Dimension 2.Ideologische Dimension 3.Experimentelle Dimension 4.Konsequentielle Dimension 5. Intellektuelle Dimension Herzig Ludwig2

3 Welchen Anteil haben diese Motive am religiösen Denken, Erleben und Verhalten? Bereitschaft zu moralischer Selbstkontrolle Ziel: Verantwortungsbewusstsein zu fördern und einer gewissensängstlichen Entwicklung vorzubeugen. Religiosität kann die moralische Selbstkontrolle ansprechen und mitformen. Selbststeuerung umfasst drei Teilprozesse Selbstbeobachtung (selfmonitoring) Selbstbewertung (self-evaluation) Selbstverstärkung (self-reinforcement) Herzig Ludwig

4 Welchen Anteil haben diese Motive am religiösen Denken, Erleben und Verhalten? 2. Streben nach Kontrolle bedeutsamer Lebensereignisse und Emotionsregulation Erfüllen dieses Strebens wird als Sicherheit, Tüchtigkeit, Macht und Optimismus erlebt, das Scheitern – Kontrollverlust - negativ als Versagensangst, Trauer und Hoffnungslosigkeit. Kooperatives Vertrauen entscheidend, sodass Glaube als spirituelle Bewältigungsressource wirkt Herzig Ludwig

5 Welchen Anteil haben diese Motive am religiösen Denken, Erleben und Verhalten? 3.Streben nach positivem Selbstwertgefühl. Der Mensch ist ein von Gott bejahter, vor jeder Leistung und trotz aller Schuld. 4.Die Bereitschaft zu Dank und Verehrung Kultur des Dankens und des Lobpreisens, Freude am Leben Herzig Ludwig

6 Welchen Anteil haben diese Motive am religiösen Denken, Erleben und Verhalten? 5. Bereitschaft zu prosozialem Empfinden und Verhalten nicht nur Pflichterfüllung, sondern Erfüllung, weil wir Menschen an der Liebe Gottes teilnehmen und mitwirken. 6.Interesse an weltanschaulicher Erkenntnis ein kritisches Überdenken und Weiterentwickeln von ethisch-religiösen Auffassungen, auseinandersetzen mit den Ansichten Andersdenkender Herzig Ludwig

7 Welche sozialen und individuellen Lernprozesse fördern eine religiöse Entwicklung? 1.Eine lebendige Religiosität entwickelt sich gewöhnlich, wenn sie von der sozialen Umwelt durch aktive Anregungen gefördert wird. 2.Teilnahme am kirchlichen Leben. 3. Gottesbeziehung wird in ihrer emotionalen Grundtendenz – bestrafend oder akzeptierend – von der religiösen Erziehung bestimmt Herzig Ludwig

8 B. Lernen durch Instruktion (Unterweisung) Dem Kind die Möglichkeit geben am Leben, an der Kultur der Erwachsenen teilzunehmen, eine ihm gemäße Information zu geben. Grundzüge einer optimalen ethisch- religiösen Instruktion Interessengerecht Entwicklungsgerecht Voraussetzungsgerecht Kommunikativ Verdeutlichend Herzig Ludwig

9 Konsequenzen Jugendlicher erkennt: Sein Glaube ist größtenteils erziehungsbedingt, fremdbestimmt und nicht in eigener Einsicht verwurzelt. Wirkliche oder vermeintliche Widersprüche innerhalb der Bibel, der Kirche, usw. Unterschied zwischen erfahrungswissenschaftlich begründeter Erkenntnis und dem religiösen Glauben. Chance seinen Kinderglauben zu einem reflektierten Glauben weiter zu entwickeln Herzig Ludwig

10 Wichtig: Einladend und argumentativ vom Glauben zu sprechen. Ethisch-metaphysisches Denken ist berechtigt. Fakten archäologischer, geschichtlicher oder statistischer Art der jeweiligen Religion exakt darstellen. Glauben möglichst auch durch Gruppen von gleichgesinnten Jugendlichen plausibilisieren Herzig Ludwig

11 Jugendliche und Kirche,Religion Was wollen Jugendliche? 1.Jugendliche wollen souverän entscheiden, was sie glauben und ob sie einer Kirche angehören wollen – die traditionelle Kirchenkultur erwartet eher Pflichtbewusstsein und Gehorsam. 2.Die Jugendkultur zeichnet sich aus durch selbstbestimmte Peerkontakte, Spontaneität, Suche nach Lebensfreude (Spaß) und Selbstinszenierung – die Pfarrgemeinden erscheinen eher reguliert, formell, der Tradition verpflichtet und Innovationen und Reformen abgeneigt Herzig Ludwig

12 Jugendliche und Kirche,Religion Was wollen Jugendliche? 3. Jugendliche ästhetisieren ihren Alltag nach dem Prinzip der Spannung, das heißt mit starken Sinnesreizen, Dynamik, Kontrasten, Wechsel, Dissonanzen, Action, Power und Drive – die Kirchenkultur folgt eher dem Prinzip der Harmonie, so dass junge Menschen ihre Sprache, Musik, Raumgestaltung und Feste langweilig erleben. 4. Viele Überzeugungen, die in der Jugendkultur unhinterfragt gelebt werden, zumal im Sexualverhalten, stehen in deutlichem Gegensatz zu den Normen der (katholischen) Kirche Herzig Ludwig


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