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Vorlesung Kinder und Medien – Einführung in die Mediensozialisation PD Dr. Daniel Süss IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung.

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Präsentation zum Thema: "Vorlesung Kinder und Medien – Einführung in die Mediensozialisation PD Dr. Daniel Süss IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung."—  Präsentation transkript:

1 Vorlesung Kinder und Medien – Einführung in die Mediensozialisation PD Dr. Daniel Süss IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich FS 2008 Termin 2:

2 Überblick zum Termin 2 Psychologie des Lebenslaufs als Grundlage der Mediensozialisation Leben in zwei Dimensionen: Alpha-Welt und Beta-Welt Dimensionen der Mediensozialisation Medien und Gesellschaft im Wandel Medienkompetenzen Medienpädagogik und die Kulturtechniken

3 Die lebenslaufspsychologische Perspektive (nach Heckhausen / Mayr 1998) Entwicklungsveränderungen umfassen Prozesse des Zuwachses im Sinne einer Erweiterung von Kompetenzen, aber auch Abbauprozesse, also Einschränkungen von Kompetenzen. Entwicklungsprozesse sind multidimensional und multidirektional. Selektivitätseffekte beeinflussen die Gewinn-Verlust-Dynamik in Entwicklungswegen. Das Individuum investiert auf seinem Lebensweg seine Ressourcen zunehmend selektiv und optimiert so die Performanz in dem gewählten Lebensbereich. Kontextuelle Einflüsse: –altersabhängige Sozialisationseinflüsse Entwicklungsaufgaben –Non-normative Einflussfaktoren Idiosynkratische, unvorhersagbare Begebenheiten –Geschichtsbedingte Einflussfaktoren gesellschaftliche und mediale Ressourcen und Belastungen

4 Die frühere Vorstellung vom Lebenslauf (Frankreich 1810)

5 Lebenslauftheorie der Kontrolle (Heckhausen / Schulz 1995) Primäre Kontrolle: Hervorbringen von gewünschten Effekten in der Aussenwelt Sekundäre Kontrolle: Beeinflussung eigener Ziele, Erwartungen und Erklärungsmuster Bsp:nachträgliche Abwertung unerreichbarer Ziele, selbstwertdienliche Kausalattributionen für Misserfolg, selbstwertdienliche soziale Vergleiche. Attributionsstile: Kontrollstrategien sind dann funktional, wenn sie auf lange Sicht und lebensbereichsübergreifend die primäre Kontrolle optimieren, resp. die Kontrollüberzeugung stärken.

6 Allgemeine Fragestellungen 1.Hat sich der Stellenwert der Medien im Alltag der Kinder in den letzten 20 Jahren verändert? 2.Gibt es einen Wandel in quantitativer und / oder qualitativer Hinsicht? 3.In welchen Bereichen gibt es einen Wandel? Medienzugang, Medienzeiten, Medienfunktionen, Medienreflexion? 4.Gibt es in Bezug auf diese Dimensionen erkennbare Mediengenerationen und Generationskonflikte? 5.Wo steht die Entwicklung in der Schweiz im Verhältnis zur internationalen Entwicklung in diesem Bereich?

7 Dimensionen der Mediensozialisation

8 Ko-Evolution der Medien und der Gesellschaft (nach Schrape 1996) Archaische Gesellschaft Humanismus Reformation Gegenreformation Rationalismus Aufklärung Demokrati- sierung PluralismusWeltinformations- gesellschaft HandschriftlichkeitDruckschriftlichkeit 1450 Buchdruck Druck II 1609 Zeitung 1682 Zeitschrift Elektronische Medien I 1829 Photographie 1840 Elektr. Telegraph 1875 Telefon Elektronische Medien II 1920 Rundfunk 1954 Fernsehen 1971 Satelliten- TV 1978 Video/ Kabel TV Digitale Medien 1981 PC 1983 CD-Player 1987 DAT 1990 Digitaler Mobilfunk 2000 Multimedia 2005 Web

9 Gesellschaftlicher Wandel aus sozialökonomischer Sicht: (nach Matthias Hensel, 1990) 1.Gesellschaft der Jäger und Sammler 2. Agrargesellschaft 3.Industriegesellschaft 4.Dienstleistungsgesellschaft 5.Informationsgesellschaft

10 Allgemeines Schema des sozialen Wandels nach Bell


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