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Elternberatung Ute Benninghofen.

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Präsentation zum Thema: "Elternberatung Ute Benninghofen."—  Präsentation transkript:

1 Elternberatung Ute Benninghofen

2 Kernfrage/Vorüberlegungen
Sind Eltern eine relevante und eigenständige Zielgruppe für die Studienberatung? Elternberatung

3 Kontra Vermurkste Karrieren fangen oft damit an, dass die Eltern viel zu großen Einfluss haben.“ (Quelle: Ludwig, Katharina: „Einmischen verboten“, Artikel im Berliner Tagesspiegel, ) „Untergraben“ der von der Hochschule gewünschten Selbstständigkeit künftiger Studierender. Elternberatung

4 Kontra Förderung/ungewollte Unterstützung von „Helikoptereltern“
Definitionsmerkmale Überinvolviertheit Autonomieeinschränkung Überbehütung externale Schuldzuweisung (vgl. hierzu Wilhelm, Daniel, Esdar, Wiebke, Wild, Elke: Helicopter Parents – Begriffsbestimmung, Entwicklung und Validierung eines Fragebogens. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, Jg. 9/Nr.1, Februar 2014) Elternberatung

5 Pro Eltern übernehmen einen wichtigen, von den Jugendlichen oft gewünschten Part bei der Berufswahl/Studienentscheidung. Antworten auf die Frage nach den wichtigsten Unterstützern bei der Studien- und Berufswahl: Quelle: Benner, Ilka; Galyschew, Alexandra „Berufsorientierung aus der Sicht der Jugendlichen. Hinweise auf Anforderungen an zukünftige schulische Berufsorientierung“ , Studie der Universität Duisburg-Essen, 2012 Elternberatung

6 Pro „Zahlreiche Studien belegen einen positiven Einfluss auf die unterschiedlichsten Bereiche in der schulischen und universitären Entwicklung, wenn sich Eltern für die Entwicklung und Bildung ihrer Kinder interessieren.“ (Wilhelm, Daniel, Esdar, Wiebke, Wild, Elke: Helicopter Parents – Begriffsbestimmung, Entwicklung und Validierung eines Fragebogens. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, Jg. 9/Nr.1, Februar 2014, S.71) Elternberatung

7 Pro Eltern sind als wesentlicher Faktor im sozialen Umfeld der Studieninteressierten, ob persönlich anwesend oder nicht, immer wichtiger Bestandteil der Studienorientierung/-entscheidung. Elternberatung

8 Pro Potentielle Studierende sind durch G8 jünger; der Minderjährigenstatus und die daraus resultierenden rechtlichen Konsequenzen (Mietverträge, z.T. bei der Einschreibung etc.) bedingen faktisch die notwendige Unterstützung durch die Eltern. Elternberatung

9 Pro Eltern sind häufig „Geldgeber“ bzw. finanzieren ein Studium.
Elternberatung

10 Öffentliches Interesse/Wahrnehmung
nfb Nationales Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung „Beratung von Eltern“ Titelthema in Newsletter 03/Dezember 2013 Förderprogramm STUDIENKOMPASS „Chancen eröffnen und Neugier wecken! Wie Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen können“ Bundesagentur für Arbeit „Berufswahl begleiten“ (Broschüre), „Eltern erwünscht?! Wie Zusammenarbeit in der Berufs- und Studienorientierung gelingen kann“ (Leitfaden), „Hilfe! Mein Kind hat Abi!“ (Broschüre) Elternberatung

11 Politisches Interesse/Wahrnehmung
Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Frauen und Jugend „Elternchance ist Kinderchance“ : „Neben der frühen Förderung ist vor allem die Gestaltung von Bildungsübergängen ein entscheidender Faktor, damit Bildungsprozesse gelingen können.“ Schefels, Regine, Kompetenzteam Wissenschaft , Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“, Evangelische Hochschule Berlin (EHB) gefördert vom Bundesministerium f. Bildung und Forschung, den Europäischen Sozialfonds f. Deutschland ESF, Europäischen Union: Übergangsmanagement/Bildungsportal Dithmarschen „Elternfahrplan Schule - Beruf“ Elternberatung

12 Wahrnehmung an Hochschulen
Universität Karlsruhe/Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Informationsveranstaltungen „für Eltern, die ihre Kinder bei der Studienwahl unterstützen wollen“ „Eltern helfen bei der Studienwahl“ Universität Münster Schnupperwochenende für Eltern von Studienanfänger/innen der Universität Münster „Elternalarm“ Universität Basel Informations- und Beratungsangebot für Eltern „Uni für Eltern“ Elternberatung

13 Wahrnehmung bei Privatanbietern
Einstieg gmbh „Studien-und Berufsorientierung“ Elternservice (www.einstieg.com/eltern/home.html) Elternratgeber Eltern-/Lehrerforum Coaching (Modul Elterngespräche 65 € pro halbe Stunde) Elternabende Beratungsmaterial (Online)Elternumfrage Elternberatung

14 Weiterführende Literatur
„Eltern im Prozess der Berufsorientierung ihrer Kinder“ umfassendes Literaturarbeit von Prof. Dr. Karl-Heinz Thimm 2013, begleitend zur Evaluation von Kursen des Programms „FuN – Berufs- und Lebensplanung“ Elternberatung

15 Subjektive Beratungserfahrung
Mehrzahl der Eltern versteht sich als „Unterstützer“ nicht als „Entscheider“. Eltern treten als relevanter Faktor fast ausschließlich in der Studienorientierungsphase auf. Eine professionelle Beratung kommt auch mit „Problemeltern/-fällen“ zurecht. Elternberatung

16 Vorteile für Studieninteressierte
Durch Informationsdefizite bedingte Bedenken/Unsicherheiten/Blockaden von Eltern gegenüber den potentiellen Studienplänen der Kinder können gemindert werden. (s. auch „Synergieeffekte“) Unsicherheiten bei der Studienorientierung/-entscheidung werden von den Eltern nicht mehr als ein ausschließlich persönliches, individuelles Verhalten der Studieninteressierten/Kinder wahrgenommen, sondern können als „normales“, weit verbreitetes Verhalten eingeordnet werden. (evtl. Verminderung des elterlichen Entscheidungsdrucks und damit mögliche Entlastung der Studieninteressierten) Elternberatung

17 Synergieeffekte Elternberatung als eigenständiges Angebot bietet eine mögliche und sinnvolle Ergänzung bzw. ein zusätzliches Segment für Initiativen wie Studienkompass, Arbeiterkind etc. Elternberatung

18 Formate Drei Segmente Informationsveranstaltungen für Eltern Workshops
Elternsprechstunden Vorteil: mehrere Angebotsformate, die eigenständig genutzt werden und/oder sich ergänzen (können) Elternberatung

19 Workshops Dauer 2- 4 h pro Jahr 2 bis 4 mal
Formate Elternberatung an der Uni Freiburg Infoveranstaltungen Dauer 2 h je 2 Termine halbjährlich (Herbst/Frühjahr) Workshops Dauer 2- 4 h pro Jahr 2 bis 4 mal Elternsprechstunde Dauer 1 h 1 Termin pro Woche ganzjährig (offen oder terminiert) Begleitende Evaluation bzw. Fragebögen zur flexiblen Bedarfsanpassung in allen Formaten. Elternberatung

20 Prämisse Botschaft/Kernaussage an die Eltern in allen Formaten
Die (Eltern)Angebote sollen/können nicht die eigenständige Orientierung und Information der potentiellen Studierenden ersetzen, sondern sollen als seperates Informations- und Beratungsforum für Eltern dienen. Elternberatung

21 Inhalte Informationsveranstaltungen Studienkosten (kurzer Überblick)
Orientierungsangebote für Studieninteressierte Hochschularten (kurzer Überblick) Studienangebote (Fokus auf Uni Freiburg) Studiengangstrukturen Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten Studienkosten (kurzer Überblick) Studienfinanzierung (kurzer Überblick) Arbeitsmarkt für Akademiker (Überblick mit Fokus auf Studienangebot der Uni Freiburg) Überbrückungsmöglickeiten (kurzer Überblick) Elternberatung

22 Inhalte Workshops Vorstellung/Erarbeitung des exemplarischen Verlaufs einer sinnvollen Studienorientierung Interessen Fähigkeiten Werte und Ziele Informationsmanagement Entscheidungskriterien Elternberatung

23 Inhalte Elternsprechstunde
Klärung (Ergänzung, Vertiefung) individueller Fragestellungen und Probleme Elternberatung

24 Rahmenbedingungen Informationsveranstaltungen und Workshops
unter Berücksichtigung der Berufstätigkeit vieler Elternteile abends (in Räumen der Universität) günstiger Zeitpunkt: Abgleich mit schulischen Veranstaltungen zu ähnlichen Themen (Infoabende der Schulen zur Kurswahl, Abivorbereitung, Elternabende etc.) Zielgruppe: Eltern von Schüler/innen K1 und K2 evtl. Sondertermine in Abstimmung mit Studienkompass, Arbeiterkind etc. Elternberatung

25 Rahmenbedingungen Elternsprechstunde
unter Berücksichtigung der Berufstätigkeit vieler Elternteile früher Abend evtl. als Ersatz für Abendtermin der allgemeinen Einzelberatung 17.00 – Uhr Elternberatung

26 Handlungsplan Benchmarking Bedarfsabfrage (über Elterngremien)
inhaltliche Konzeption der Elternangebote (inkl. Evaluation/Fragebogen) Recherche zu zielgruppenspezifischen Ergänzungen vorhandener Materialien (Vorträge, Career Services der Agentur für Arbeit, Literaturrecherche etc.) Terminfindung und –setzung (Infoveranstaltungen, Workshops, Sprechstunde, Reservierung Hörsaal etc.) Bekanntmachung des neuen Angebots/Erreichen der Zielgruppe Eltern (Presse, Homepage (nur sehr bedingt geeignet), Elternvertretungen, Schulleitungen/Elternbriefe) Elternberatung


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