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Die Aufnahme der marokkanischen, tunesischen und türkischen Arbeitnehmer in den alpinen Feriendörfern des Club Méditerranée.

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Präsentation zum Thema: "Die Aufnahme der marokkanischen, tunesischen und türkischen Arbeitnehmer in den alpinen Feriendörfern des Club Méditerranée."—  Präsentation transkript:

1 Die Aufnahme der marokkanischen, tunesischen und türkischen Arbeitnehmer in den alpinen Feriendörfern des Club Méditerranée

2 2 Der Club Méditerranée, In den 1950er Jahren in Frankreich gegründet, ist der Club Med zu einem multinationalen Tourismusunternehmen geworden. Der Club betreibt: 80 Feriendörfer im Sommer 70 Dörfer im Winter. Der Club hat Standorte in nahezu 40 Ländern weltweit. das multinationale Tourismusunternehmen

3 3 Einige Zahlen 2/3 der Aktivitäten finden in Europa statt. 70% der Kunden (die GM, französisch für "nette Mitglieder" sind Europäer. 3 große Mitarbeiterkategorien: Die GO (Gentils Organisateurs - freundliche Organisatoren): ständige Mitarbeiter in den Zentralen (Paris und Lyon), den Landesdirektionen und die leitenden Angestellten in den Anlagen. Sie stehen unter französischem Arbeitsvertrag (CDI) und haben einen betrieblichen Tarifvertrag. Die saisonalen GO haben in dem Land, in dem sie arbeiten, einen befristeten Sozialversicherungsvertrag. Die GE (Gentils Employés - freundliche Angestellten) sind saisonal oder ständig als Service-Personal beschäftigt und müssen durch lokale Tarifvereinbarungen oder Kollektivverträge geschützt sein. Durchschnittlich mehr als Mitarbeiter weltweit. Die meisten Mitarbeiter sind Saisonarbeiter.

4 4 Internationale Mitarbeiterverwaltung hat sich die Direktion des Club Med verpflichtet, in der Wintersaison lokales Personal als GE in den alpinen Feriendörfern einzustellen. Damit die GO in der Sommersaison in den verschiedenen Ländern rund um das Mittelmeer und in anderen Gebieten das ganze Jahr über arbeiten dürfen,

5 5 7 Saisonen Sozialkonflikte wegen der Arbeitsgenehmigung In den 1980er Jahren standen sich die Leitung des Club Med und die in den franzöischen Alpendörfern beschäftigten tunesischen und marokkanischen Service-Mitarbeiter in einem Sozialkonflikt gegenüber. Die CFDT hilft den Arbeitnehmern sich zu organisieren, um mit der Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung in Frankreich ihren Status als eingewandete Arbeitnehmer zu regularisieren. Im Anschluss an diese Maßnahmen haben diese Mitarbeiter: die Wiedereinstellungsgarantie für die nächste Saison die Möglichkeit, mit der Generaldirektion über eine Anstellung und die transnationale Mobilität zu sprechen.

6 6 Der Europäische Sozialdialogausschuss des Club Méditerranée Er wurde im September 1996 ins Leben gerufen. Er versammelt in jeder Zwischensaison: 15 Personalvertreter einen vom europäischen Gewerkschaftsbund EFFAT entsandten Vertreter, der das Sekretariat des ESDA leitet. Trotz der seit 2000 nie gekannten Krise im europäischen und internationalen Tourismus stellt der ESDA durch den sozialen Dialog mit der GD seine Fähigkeit unter Beweis, bei Schwierigkeiten in den Feriendörfern in Europa einzuschreiten Maßnahmen und Vereinbarungen vorzuschlagen, um prekäre Arbeitsverhältnisse zu reduzieren und die transnationale Mobilität zu fördern dafür zu sorgen, dass die Interessen der Arbeitnehmer im Funktionsablauf und für die Zukunft des Club Méditerranée berücksichtigt werden.

7 7 Eine Vereinbarung über die Mobilität der Arbeitnehmer 2003 vor der Reduzierung der Saisondauer für das Personal der Feriendörfer verhandelten EFFAT/UITA mit der Generaldirektion einen Vertrag über die Mobilität der aus Europa und Afrika stammenden Mitarbeiter (Service-Personal GE), die in die Länder der Europäischen Union einreisen. Ein Prinzip: Die Einhaltung der Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation in den Ferienanlagen in der Türkei, in Ägypten, Marokko, Tunesien, Elfenbeinküste, Senegal und Kroatien. Eine Definition: Die sozialen Bedingungen der transnationalen Mobilität sowohl in Bezug auf den Status als auch auf den sozialen Schutz. Ein Vorschlag: Vorerst das Experiment einer Vereinbarung zwischen der Türkei und Frankreich.

8 8 Treffen zur Information der türkischen Arbeitnehmer Als begleitende Maßnahmen zur Vereinbarung über die Grundrechte am Arbeitsplatz und die transnationale Mobilität der türkischen GE des Service-Personals setzt sich der ESDA-Sekretär seit Winter 2004 in allen alpinen Feriendörfern, wo diese Kategorie von Wanderarbeitern tätig ist, dafür ein, sie über ihre Rechte zu informieren und die Schwierigkeiten und Probleme anzusprechen, mit denen sie in Frankreich konfrontiert sind.

9 9 Gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer Bei diesen Besuchen haben wir erfahren, dass die türkischen Arbeitnehmer der Gewerkschaft TOLEYIS in der Türkei angehörten. Um eine Zusammenarbeit zwischen dieser Gewerkschaft und der Gewerkschaft des Gastlandes zu erreichen, fand am 27. und 28. Februar 2006 im Rahmen des von EFFAT begrüßten europäischen Schutzes der Gewerkschaftsmitglieder im Hotel- und Gastgewerbe und im Fremdenverkehr ein Treffen in Istanbul statt.

10 10 Kooperationen zwischen den Gewerkschaften In den Alpenregionen hat sich ein internationaler Fremdenverkehr entwickelt. Diese Entwicklung führt dazu, dass sich die Gewerkschaften der Gastgeberländer stärker für eine Zusammenarbeit mit den Gewerkschaft der Länder, aus denen die Wanderarbeiter kommen, einsetzen müssen, Diese Kooperation ist unumgänglich: um die Information und die Solidarität mit diesen Arbeitnehmern zu fördern um die Mitgliederzahl der Gewerkschaften zu erhöhen um zu verhindern, dass die transnationale Mobilität von den multinationalen Unternehmen als Vorwand für Sozialdumping eingesetzt wird.


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