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Überblick: 1. Kinder- und Jugendarbeit im aktuellen Spannungsfeld 2. All politics is local: Anforderungen und Bausteine für die gelingendere Politikberatung.

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Präsentation zum Thema: "Überblick: 1. Kinder- und Jugendarbeit im aktuellen Spannungsfeld 2. All politics is local: Anforderungen und Bausteine für die gelingendere Politikberatung."—  Präsentation transkript:

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2 Überblick: 1. Kinder- und Jugendarbeit im aktuellen Spannungsfeld 2. All politics is local: Anforderungen und Bausteine für die gelingendere Politikberatung 3. Fazit & Ausblick

3 Finanzlage Neue Jugendpolitik Repolitisierung Jugendarbeit

4 Neue Impulse für Jugend, Jugendpolitik und Jugendarbeit (I) Bundesjugendkuratorium (2009): Zur Neupositionierung von Jugendpolitik: Notwendigkeit und Stolpersteine. Berlin BMFSFJ (2011): Eine Allianz für Jugend. Eckpunktepapier: Entwicklung und Perspektiven einer Eigenständigen Jugendpolitik. Berlin AGJ (2012) (Hrsg.): Zukunft Jugend. Jugendpolitische Positionen, Beiträge und Stellungnahmen der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ. Berlin Deutscher Bundestag (2012): Antrag Eigenständige Jugendpolitik vom (Drucksache 17/9397) Europäischer Rat (2009): Entschließung des Rates über einen erneuerten Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa ( )) Beschluss des SPD-Parteikonvents ( ): Mit einer eigenständigen Jugendpolitik Freiräume schaffen, Chancen eröffnen, Rückhalt geben!

5 Neue Impulse für Jugend, Jugendpolitik und Jugendarbeit (II) Antrag der Fraktion BÜNDNIS 9O/DIE GRÜNEN (Bund): Eigenständige Jugendpolitik - Selbstbestimmt durch Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Emanzipation (Nov. 2012) Antrag der Fraktion DIE LINKE (Bund): Die jugendfreundlichste Kommune Deutschlands (Nov. 2012) Länderrat Bündnis 90/ GRÜNEN Beschluss: Für eine emanzipatorische Jugendpolitik (April 2012) Bundesjugendkuratorium: Neuaktivierung der Jugendhilfeplanung: Potenziale für eine kommunale Kinder- und Jugendpolitik (Dez. 2012) Antrag der SPD-Fraktion (Bund): Mit einer eigenständigen Jugendpolitik Freiräume schaffen, Chancen eröffnen, Rückhalt geben (Januar 2013)

6 All politics is local

7 BMFSFJ (2011): Eine Allianz für Jugend. Eckpunktepapier: Entwicklung und Perspektiven einer Eigenständigen Jugendpolitik. Berlin Die Akteure auf der kommunalen Ebene und der Länderebene sind hoch motiviert, mit dem Bund in diesem Politikfeld zusammen zu arbeiten. (BMFSFJ 2011, S. 9)

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9 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1.Blick in die Gemeindeordnung Rheinland- Pfalz 2. (Kleine) Politikfeldanalyse 3. Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss 4. Erkennen des Policy Cycle 5. Argumentationsmuster der Politikberatung 6. Politiker Compliance Strategien 7. Lokale Allianzen: Stakeholder-Mapping

10 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP

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12 Gemeindeordnung RLP § 16 b Anregungen und Beschwerden Jeder hat das Recht, sich schriftlich mit Anregungen und Beschwerden aus dem Bereich der ö rtlichen Verwaltung an den Gemeinderat zu wenden. Soweit der B ü rgermeister kraft Gesetzes zust ä ndig ist, hat der Gemeinderat ihm die Behandlung der Anregungen und Beschwerden zu ü berlassen. Zur Erledigung der sonstigen Anregungen und Beschwerden kann der Gemeinderat einen Ausschuss bilden. Der Antragsteller ist über die Behandlung der Anregung und Beschwerden zu unterrichten. § 16 c Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

13 Gemeindeordnung RLP § 17 Einwohnerantrag Die Bürger und die Einwohner, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, können beantragen, daß der Gemeinderat über bestimmte Angelegenheiten der örtlichen Selbstverwaltung, für deren Entscheidung er zuständig ist, berät und entscheidet (Einwohnerantrag). Dem Antrag braucht nicht entsprochen zu werden, wenn dieselbe Angelegenheit innerhalb der laufenden Wahlzeit des Gemeinderats bereits Gegenstand eines zulässigen Einwohnerantrags war. Die Zahl der f ü r einen Einwohnerantrag erforderlichen Unterschriften betr ä gt: 1.in Gemeinden bis zu Einwohnern 5 v. H. der Einwohner, h ö chstens jedoch 120, 2.in Gemeinden mit bis Einwohnern 4 v. H. der Einwohner, h ö chstens jedoch 300, 3.in Gemeinden mit bis Einwohnern 3 v. H. der Einwohner, h ö chstens jedoch 1.000, 4.in Gemeinden mit mehr als Einwohnern 2 v. H. der Einwohner, h ö chstens jedoch

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15 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP 2. Kleine Politikfeldanalyse

16 Die lokale Governance-Areana: Entscheidungen und ihre Spielräume Wo werden die relevanten (jugend-)politischen Entscheidungen getroffen? Wer sind die Gatekeeper in den jeweiligen Entscheidungsarenen? Nach welchen Kriterien werden deren Entscheidungen getroffen? Von wem und womit werden diese Entscheidungen maßgeblich beeinflusst? Wo werden diese Entscheidungen vorbereitet? Wann werden diese Entscheidungen getroffen?

17 Arbeitsauftrag (Suchstrategie) für die Kinder- und Jugendarbeit: Mit welchen Netzwerkpartnern kooperieren wir auf welchen Grundlagen und Vereinbarungen im Feld der kommunalen Jugendpolitik? Zu welchen Netzwerkpartnern müssen Verbindungen aufgebaut werden? Wo sind die Einstiegskanäle zu den relevanten (Vor-)Entscheider(inne)n?

18 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP 2. Kleine Politikfeldanalyse 3. Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss

19 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP 2. Kleine Politikfeldanalyse 3. Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss 4. Erkennen des Policy Cycle

20 Policy-Cycle agenda setting Politik- Formulie- rung Implemen tierung Politik- Evaluie- rung Problem- (Re)- Definition

21 Konrad-Adenauer-Stiftung

22 Arbeitsauftrag (Suchstrategie) für die Kinder- und Jugendarbeit: Analysieren Sie die kommunale Haushaltsplanung Ihrer Stadt/ Ihres Landkreises nach Terminen, Haushaltstellen und dem aktuellen Zustand des Verfahrens, welche für die Jugendpolitik bzw. Kinder- und Jugendarbeit von Bedeutung sind bzw. sein können.

23 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP 2. Kleine Politikfeldanalyse 3. Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss 4. Erkennen des Policy Cycle 5. Argumentationsmuster der Politikberatung

24 Politiker/innen-Beratung (Eckardt 2011) Erfolgsfaktoren: schnell, präzise und kompakte Darstellung von Informationen Serviceorientierung Mitgliederumfragen/ Statistiken zur Verfügung stellen fachlichen und konstruktiven Dialog führen Verbildlichung des Anliegens über Story Telling Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen herstellen Einordnung und Übersetzen der Anliegen in übergeordnete Kontexte Herausstellen der politischen Bedeutsamkeit Konsequenzen für Wachstum und Beschäftigung deutlich machen (???) Betonung der Legitimität der eigenen Interessen Kontraproduktiv: Politiker belehren Drohungen aussprechen

25 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP 2. Kleine Politikfeldanalyse 3. Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss 4. Erkennen des Policy Cycle 5. Argumentationsmuster der Politikberatung 6. Politiker Compliance Strategien

26 Politiker-Compliance: (Möglichst) Kein Politikerkontakt ohne produktive Angebote (z. B. sachbezogene Informationen) Kein Politikerkontakt ohne (eingeplante) Fortsetzung der Beziehung Kein Politikerkontakt ohne Reflexionsanspruch: Auseinandersetzung mit dem Thema Kommunikation fraktions-intern Kommunikation fraktions-extern

27 Politiker-Compliance: Kein nächster Politikerkontakt ohne Nachfrage zur Reflexion und Kommunikation Permanentes Medien-Monitoring aller politischen Äußerungen

28 Strategische Optionen in der lokalen Governance-Arena 1. Blick in die Gemeindeordnung RLP 2. Kleine Politikfeldanalyse 3. Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss 4. Erkennen des Policy Cycle 5. Argumentationsmuster der Politikberatung 6. Politiker Compliance Strategien 7. Lokale Allianzen: Stakeholder-Mapping

29 Lokale Bündnisse für Jugendpolitik mit gezieltem Stakeholder-Mapping: Themen-Allianz : Themen-Allianz : zeitlich begrenzt/ längerfristig Phasen : Phasen : Konzeption, Gründung, Positionierung, Etablierung, Zieldurchsetzung, Auflösung Identifizierung und Hierarchisierung von Stakeholdern Identifizierung und Hierarchisierung von Stakeholdern (Hindernisse, Korrespondenzen und Passungspotenziale); Identifikation der Gatekeeper Einordnung : Einordnung : ruhende, vernachlässigbare, fordernde, dominante, gefährliche, abhängige Strategie: Strategie: Einbindung, Zusammenarbeit, Beobachtung und Verteidigung; gezielter Aufbau von Kontakten

30 Der Spaß fängt dann an, wenn man die Spielregeln kapiert. In der Jugendarbeit sind wir momentan (noch) dabei, die Spielanleitungen zu entziffern.


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