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1copyright: Helmut Ulzhöfer Die vier Phasen der Alkoholkrankheit nach Prof. Dr. E.M. Jellinek Diese Präsentation wurde erstellt von Helmut Ulzhöfer Mitglied.

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1 1copyright: Helmut Ulzhöfer Die vier Phasen der Alkoholkrankheit nach Prof. Dr. E.M. Jellinek Diese Präsentation wurde erstellt von Helmut Ulzhöfer Mitglied im Kreuzbund Merzig

2 2copyright: Helmut Ulzhöfer Die vier Phasen der Alkoholkrankheit nach Jellinek In den sechziger Jahren hat JELLINEK alkoholkranke Frauen und Männer nach der Entwicklungsgeschichte ihrer Erkrankung befragt.Aus diesen Angaben entwickelte er ein Stadienmodell, welches vier Phasen umfasst. Darüber hinaus gibt es noch einmal innerhalb dieser Phasen eine Unterteilung in Stufen. Hierbei ist zu beachten, daß im Einzelfall Stufen übersprungen werden oder auch fortfallen können. Es handelt sich also hierbei nicht um einen notwendigen Verlaufscharakter, sondern um ein allgemeines Verlaufsschema unberührt individueller Abweichungen. Am wichtigsten ist die Stufe des Kontrollverlustes. Hier beginnt unwiderrufliches krankhaftes Trinken. Es gibt kein zurück mehr zum normalen Trinken: die Krankheit kann jetzt nur durch dauernde und vollständige Abstinenz zum Stillstand gebracht, jedoch nicht geheilt werden. Kontrollverlust meint hier eine -krankheitsbedingte- Willenslähmung bezüglich der alkoholaufnahme, die ein geradezu zwanghaftes Trinken entgegen aller guten Absichten bewirkt.

3 3 Die Phasen im einzelnen 1. Die voralkoholische Phase Gelegentliches Erleichterungstrinken Erhöhung der Alkoholtoleranz (grössere Alkoholmengen werden für den gewünschten Effekt benötigt) Dauerndes Erleichterungstrinken

4 4copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen 2. Die Anfangsphase (Prodromalphase) heimliches Trinken häufiges Denken an Alkohol gieriges Trinken Schuldgefühle Vermeiden von Anspielungen auf Alkohol alkoholbedingte Erinnerungslücken

5 5copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen 3. Die kritische Phase (I) Kontrollverlust (nach Beginn des Trinkens) Alkoholikeralibis (Erklärungsversuche für sein Trinken) Entwicklung von Erklärungssystemen übertriebene Selbstsicherheit aggressives Benehmen SchuldgefühleAbstinenzversuche

6 6copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen Die Kritische Phase (II) Entwicklung von Trinksystemen Fallenlassen von Freunden Verlassen der Arbeit Denken kreist um das Thema Alkohol Verlust an äusseren Interessen (Vernachlässigung) Veränderungen von Beziehungen Selbstmitleid

7 7copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen Die kritische Phase (III) Fluchtgedanken ungünstige Änderungen im Familienleben Launen und grundloser Unwille Sichern des Alkoholvorrates Vernachlässigung von angemessener Ernährung erste organische Alkoholbeschwerden

8 8copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen Die kritische Phase (IV) Abnahme des Sexualtriebes alkoholbedingte, unbegründete Eifersuchtsanfälle regelmässiges morgendliches Trinken

9 9copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen 4.Die chronische Phase (I) verlängerte, tagelange Räusche bemerkenswerter, ethnischer Abbau Beeinträchtigung des Denkens Alkoholpsychosen Trinken mit Personen unter Niveau Verlust der Alkoholtoleranz (schon nach geringen Mengen kommt es zu Rauschzuständen)

10 10copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im Einzelnen 4. Die chronische Phase (II) undefinierbare Angstzustände Zittern und psychomotorische Hemmungen besessenes trinken (z.T. Zuflucht zu technischen Produkten wie Brennspiritus, Haarwasser) religiöse Wahnvorstellungen

11 11copyright: Helmut Ulzhöfer Die Phasen im einzelnen 4. Die chronische Phase (III) Zusammenbruch des Erklärungssystems totaler Zusammenbruch (z.B. Selbstmordeversuche Bei rund 15% der chronischen Alkoholiker tritt am Ende der Kette das Alkoholdelir auf. Dieses besonders schwere Alkoholentzugssyndrom kann für den betroffenen lebensbedrohlich werden.

12 12copyright: Helmut Ulzhöfer VIELENDANKFÜRIHREAUFMERKSAMKEIT!!!


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