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KV-Schulung am 20.03 2011 Das Fellhaar der Rassekaninchen.

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Präsentation zum Thema: "KV-Schulung am 20.03 2011 Das Fellhaar der Rassekaninchen."—  Präsentation transkript:

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2 KV-Schulung am

3 Das Fellhaar der Rassekaninchen

4 Wichtige Aufgabe Das Fellhaar hat eine wichtige Aufgabe für das Tier zu erfüllen. Es schützt diese vor Kälte und Wärme vor Feuchtigkeit und Nässe vor Schnee und Regen

5 Wichtige Aufgabe Um diesen Isolationsaufgaben nachkommen zu können, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden: Die Dichte der Unterwolle Flexibilität der Begrannung Zusammenspiel zwischen Fellstruktur und Farbe

6 Besonderheiten An Stirn und Lippen hat das Kaninchen Spür- und Tasthaare. In den letzten Jahren kämpfen die Rexzüchter und neuerdings auch die Thüringerzüchter mit dem Problem, dass die Spürhaare absterben.

7 Übergang vom Wild- zum Haustier Beim Übergang vom Wild- zum Haustier hat sich einiges getan. Durch die Vielfalt der Rassen hat sich das Fellhaar entsprechend der spezifischen Anforderungen verändert. Veränderung der Beschaffenheit des Fellhaares Veränderung der Dichte, Länge und Stärke Veränderung der Struktur z. b. dünn, dicht, vollgriffig, weich… Veränderung des Zustandes z. B. Haarung, ausgereift oder unfertig

8 Organisierte Rassekaninchenzucht In der organisierten Rassekaninchenzucht haben sich besondere Zuchtziele und Standardanforderungen entwickelt. Durch eine zielgerichtete Auslese sollen Zuchtziele gefestigt werden sowie unerwünschte Mängel durch Selektion zurück gedrängt werden.

9 Bewertung In der Wertigkeit der Hilfspunkte nimmt das Fellhaar die 2. Stelle ein. Die Bewertung der Behaarung ist zwischen 4 Gruppen zu unterscheiden: Normalhaarrassen (Abteilungen 1, 2, 3 und 4) Haarstrukturrassen Satin (Abteilung 5) Kurzhaarrassen Rexe (Abteilung 6) Langhaarrassen (Abteilung 7)

10 Bewertung Generell werden folgende Kriterien berücksichtigt: Länge Dichte Struktur Reifezustand Die Beschaffenheit und Struktur ist in allen 4 Klassen verschieden. Aber auch in jeder Klasse gibt es deutliche Unterschiede. Beispiel Kleinwidder grau und Kleinwidder blau

11 Wie erkennt man die gute Qualität des Fellhaares?

12 Eine Kontrolle der Felle nimmt man durch Tasten und Schauen beim Darüberstreichen und beim Hineinblasen ins Haarkleid vor.

13 Wie erkennt man die gute Qualität des Fellhaares? Durch das Streichen mit der Hand im Fell gegen den Strich fühlt man seine Dichte und kann feststellen, ob es dünn, dicht, weich oder hart ist. Mit etwas Erfahrung fühlt man auch die Elastizität des Felles. Dazu wird mit dem Auge geprüft, was das Gefühl mit der Hand erspürt. Sieht man den Haarboden beim hineinblasen nicht, dann ist das Fell dicht. Sieht man mehr oder weniger den Haarboden, dann fehlt es etwas an Dichte. Geht beim Hindurchstreichen gegen den Strich das Haar etwas langsamer zurück, dann ist es ebenfalls dicht. Schnellt das Haar regelrecht zurück, dann fehlt es an Dichte. Die Haarlänge muss immer zur Rasse passen. Reichlich überstehende Granne ist fehlerhaft. Zur Beurteilung des Fellhaares benötigt man große züchterische Erfahrung.

14 Was gehört zur Fellstruktur? Es ist das Zusammenwirken und die Harmonie von Unterhaar (Unterwolle), Deckhaar und Granne. Im richtigen Verhältnis der 3 Haararten erscheint das Fell am Rücken geschliffen. Präsentiert sich die Decke im gesunden Glanz liegt eine gesunde Struktur vor. Das ist vor allem dann gegeben, wenn das Fell ausgereift ist. Die Fellstruktur wird beeinflusst durch: Erbanlagen z. B. richtige Stärke und Länge 80% Umwelt z. B. Haltung, Innen- Außenstall, Fütterung 20%

15 Verschiedene Haararten Das Unterhaar Unterhaar (auch Unterwolle genannt) ist das Kurze, in seiner Eigenschaft dünnste, aber zahlreichste der 3 Haararten. Das sehr feine Haar liegt unterhalb des Deckhaares und reguliert die Körperwärme des Tieres. Eine sehr gute Dichte in diesem Haarbereich spricht für beste Bewertungsergebnisse und für eine gute bis sehr gute spätere Fellqualität im Sinne der Rauchwarenindustrie.

16 Das Deckhaar Überragt als so genanntes Oberhaar das Unterhaar. Es besteht aus wesentlich stärkeren Haaren, als sie das Unterhaar bildet. Das Deckhaar schützt nicht nur vor Witterungseinflüssen, sondern bestimmt/gestaltet die Deckfarbe eines Tieres maßgeblich mit.

17 Das Grannenhaar Die Grannenhaare, man spricht auch von Konturhaaren und Stichelhaaren, überragen beide vorgenannten und sind am geringsten vertreten. Die Spitze des Grannenhaares ist leicht verdickt. In der Tierwelt sind die Grannen nicht selten Tastwerkzeuge, und in die Rassekaninchenzucht passen die Stichelhaare ganz gut, wenn man sich dabei das Rassemerkmal Stich bei den Hellen Großsilber Kaninchen vor Augen hält. Als Stützhaare finden wir die Grannenhaare im Angoravlies oder bei bestimmten Säugetieren unterstützen sie als solche das Fell beim Sträuben (Imponiergehabe)

18 Verschieden Haararten

19 Verschiedene Haararten Das Normalhaar Das Satinhaar Das Kurzhaar Das Langhaar

20 Normalhaarrassen Der Hauptwert besteht in der Dichte der feinen, gekräuselten und daher wolligen Unterhaare. Die Dichte ist abhängig von der Haarmenge je Quadratzentimeter. Beides ist abhängig von der Menge der Deckhaare je Quadratzentimeter sowie der Stärke und Elastizität. Das Deckhaar überragt die Unterwolle etwas und soll gleichmäßig über den Körper verteilt sein. Im Nackenkeil fehlt es allerdings. Einfluss auf die Struktur der Behaarung hat weiterhin das Grannenhaar, welches das Deckhaar überragt. Eine dichtwollig erscheine Behaarung mit guter Struktur wird sich nicht schlagartig in die ursprüngliche Lage zurücklegen, wenn man mit der Hand gegen das Haar streicht. Eine Fellbehaarung mit dichtem Unterwollhaar, kräftigen Deckhaar und guter Begrannung fühlt sich voll an, ist vollgriffig. Ein wertvolles Fellhaar arbeitet und kehrt nur langsam in seine ursprüngliche Lage zurück.

21 Normalhaarrassen - Bewertungsmerkmale - Ideal ist der Zustand des Fellhaares dann, wenn das fell ausgehaart ist und keinerlei Kahlstellen besitzt. Haarungsstellen erkennt man an der unterschiedlichen Farbe des alten abgestorbenen und des neuen nachgewachsenen Haares. Einige wenige lose Haare gelten nicht als Haarung.

22 Normalhaarrassen - leichte Fehler in Position 3 - Etwas kürzeres oder längeres Haar als in der Rassebeschreibung vorgesehen Wenig behaarte Ohren Wenig Unterwollhaar Etwas weicheres oder härteres Deckhaar als in der Rassebeschreibung vorgesehen Von den Rasseanforderungen etwas abweichende Begrannung Leichte Haarung Schwach behaarte Körperstellen Leichte Filzbildung (Strukturmangel) Leichte Lockenbildung Stirnbüschelansätze Wenig oder kurze Spürhaare

23 Normalhaarrassen - schwere Fehler in Position 3 - Ausgesprochenes Lang-oder Kurzhaar bei den Normalhaarrassen Zu wenig Unterwollhaar Starke Haarung, welche die Beurteilung von Unterwollhaar und Deckhaar nicht zulässt Sichtbare Kahlstellen, die von den umstehenden Haaren nicht mehr bedeckt werden Insbesondere auch – und zwar bei allen Rassen – Kahlstellen an den Zehenballen der Vorderläufe Vom Rassetyp gänzlich abweichende Begrannung Gänzlich fehlende Spürhaare bei allen Rassen Starke Filzbildung (Strukturmangel) Starke Lockenbildung Anmerkung: Filzbildung, die durch eine unsachgemäße und unreinliche Stallhaltung entstanden ist, wird weiterhin in Position 7 Pflegezustand unter leichte bzw. schwere Fehler geahndet.

24 Haarstrukturrassen (Satin) Der Fellwert wird im Prinzip in gleicher Weise wie bei Normalhaarrassen bewertet, wobei die spezifischen Eigenschaften des Satinfellhaares zu berücksichtigen sind. Das Deckhaar ist etwa 3,5 cm lang Die Behaarung ist geschmeidig weich und dennoch von guter Struktur; sie ist zugleich sehr dicht. Beim Unterwollhaar gelten die gleichen Anforderungen wie beim Normalhaar Für die Beurteilung des Deckhaares und des Grannenhaares gelten in Folge der Verdünnung des Haarschaftes zum Teil andere Anforderungen Das Deckhaar soll gleichmäßig sein und nach seiner Beschaffenheit beurteilt werden; diese unterscheidet sich deutlich von jener der Normalhaarrassen

25 Haarstrukturrassen (Satin) Das Deckhaar ist deutlich feiner. Auch das Grannenhaar ist feiner als bei den Normalhaarrassen Dies bewirkt eine seidenartige, weiche Beschaffenheit der gesamten Behaarung Das Fellhaar (mit Ausnahme der Unterwollhaare) ist nicht gekräuselt und frei von Lockenbildung Die Fellbehaarung ist insgesamt zu beurteilen; die besonderen Merkmale von Unterwollhaar, Deckhaar, Grannenhaar und Fellszustand sind zu berücksichtigen Als Fehler gelten sinngemäß die bei den Normalhaarrasen genannten Mängel, insbesondere ist eine grobe Begrannung beim Satinkaninchen ein schwerer Fehler

26 Kurzhaarrassen (Rex-Kaninchen) Der Fellwert wird im Prinzip in gleicher Weise wie bei Normalhaarrassen bewertet, wobei die spezifischen Eigenschaften des Satinfellhaares zu berücksichtigen sind. Das Fellhaar steht auf dem Haarboden senkrecht und muss auf der Mitte des Rückens etwa 17 – 20 mm lang sein. Das Unterhaar bildet einen sehr dichten Wollhaarflaum Das Deckhaar ist ebenfalls sehr dicht und überragt das Unterhaar kaum Die sehr feinen, ebenfalls nicht gekräuselten Grannenhaare sollen in gleicher Höhe abgrenzen Die Grannenspitzen dürfen über das Deckhaar höchstens 1 mm hinausragen Das Fellhaar fühlt sich auf Grund der feinen Begrannung viel weicher, samtartiger an als das Normalhaarkaninchen. Auch hier ist die Dichte des Unterwollhaares von entscheidender Bedeutung für die Gesamtbeurteilung der Qualität der Behaarung

27 Kurzhaarrassen (Rex-Kaninchen) Als Fehler gelten sinngemäß die bei den Normalhaarrassen genannten Mängel. Fehlende Spürhaare gelten als schwerer Fehler. Behaarungsfehler an den Hinterläufen sind bei den Rexen nur dann als schwerer Fehler zu bewerten, wenn die Kahlstellen bei gestrecktem Hinterlauf nicht mehr bedeckt wird. Starke Lockenbildung gilt als schwerer Fehler.

28 Langhaarrassen (Angora) Das Angorakaninchen besitzt nur das ihm eigentümliche Wollvlies, dass am ganzen Körper gleichmäßig stark entwickelt und filzfrei sein soll Es besteht aus Mischwolle, die von 3 unterschiedlichen Haararten gebildet wird. Sie gehen ineinander über und sind nicht scharf abgegrenzt. Den Wert der Angorawolle bestimmt die Dichte des Unterwollhaares in Verbindung mit einem ausgebildeten Deckhaarflaum und dem an Länge überragenden, stärkeren Grannenhaar. Die volle Wolllänge beträgt mindestens 6 cm. Die Mindestwolllänge 3,5 cm

29 Langhaarrassen (Angora) - Das Unterwollhaar - Es muss stark vorherrschen und besteht aus fein gekräuselten, weichen Wollhaar, dass sich durch gut auszeichnet Gewünscht wird ein mittelfeines, gleichmäßiges Wollhaar, dass regelmäßig und kurz gewellt ist und einen seidigen Glanz besitzt

30 Langhaarrassen (Angora) - Der Deckhaarflaum - Vermittelt seine Qualität zwischen der Unterwolle und dem Grannenhaar. Es ist länger und grober gewellt und endet in einer feinen, grannenartigen Spitze.

31 Langhaarrassen (Angora) - Das Grannenhaar - Überragt als etwas stärkeres, gerade durchgehendes Haar das Wollvlies. Die Grannenspitze ist kräftig Häsinnen besitzen eine stärkere Grannenbildung als Rammler.

32 Langhaarrassen - Fuchskaninchen - Haarlänge am ganzen Körper gleichmäßig 5 – 6 cm Das Fell ist dicht, voll behaart Begrannung gleichmäßig kräftig Das Fell fühlt sich deshalb hart an Kopf, Ohren und Läufe sind kürzer und normal behaart.

33 Langhaarrassen - Jamorakaninchen - Das Fell ist 4 – 6 cm lang am ganzen Körper. Die Bauchhaare sind immer etwas kürzer Kopf, Ohren und Läufe sind normal behaart Die Unterwolle ist dicht, jedoch nicht nicht filzig. Die Begrannung ist stabiler, seidenweich, regelmäßig und kurz gewellt. Ständiges Haarwachstum ist nicht gefordert.

34 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit


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