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KV-Schulung vom 09.10.2011 Das Deutsche Riesenkaninchen Grau bzw. andersfarbig.

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Präsentation zum Thema: "KV-Schulung vom 09.10.2011 Das Deutsche Riesenkaninchen Grau bzw. andersfarbig."—  Präsentation transkript:

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2 KV-Schulung vom Das Deutsche Riesenkaninchen Grau bzw. andersfarbig

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4 Zuchtziel Es ist die größte und schwerste aller Kaninchenrassen und überragt die übrigen an Länge und Gewicht. Das Normalgewicht beträgt heute etwa 7 Kg, die ideale Länge liegt bei 72 cm. Das Zuchtziel sollte auf möglichst große und schwere Tiere ausgerichtet sein. Ausgewachsene, überjährige Tiere sollten doch gewichte von gut 8 Kg auf die Waage bringen. Oft wird der Rasse unterstellt, sie sei sehr wirtschaftlich. Stellt man jedoch die Relation von Futteraufnahme und Zunahme, von Lebendgewicht und Schlachtkörpergewicht, von Fleisch zu Knochen her, so stellt man sehr schnell fest, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil, auf Grund ihrer Größe stellen die DR hohe Ansprüche an Stallraum und Futtermenge, sodass mancher gar abgeschreckt wird. Züchterisch wünschenswert wäre eine stärkere Reinzucht der einzelnen grauen Farbenschläge.

5 Geschichtliches Die Heimat der Rasse ist Belgien, und zwar stammt sie aus der Stadt Gent in Flandern. Deshalb nannte man die Tiere einige Jahrzehnte lang Flandrische Riesen. Später änderte man den Namen in Belgischer Riese. Die ersten dieser Tiere gelangten um 1890 nach Deutschland. Jahrelang züchtete man auf Größe und Gewicht, und dies hieß meist Länge, bis man 1937 das gewicht auf 5 – 6 Kg reduzierte und eine erneute Namensänderung in Deutscher Riese vollzog. Nach den erheblichen Irrungen und Wirrungen hat sich die Rasse nunmehr konsolidiert. Heute hat die Rasse einen festen Stamm an Züchtern, der sie engagiert auf hohem qualitativen Niveau halten.

6 4. Rassespezifische Merkmale Kopf und Ohren 15 Punkte 5. Rassespezifische Merkmale Deckfarbe und Schattierung 15 Punkte 2. Körperform, Typ und Bau 20 Punkte 3. Fellhaar 15 Punkte 6. Zwischen- und Unterfarbe 10 Punkte 1. Gewicht 20 Punkte 7. Pflegezustand 5 Punkte

7 1. Positionen Gewicht Normalgewicht über 7,00 Kg. Mindestgewicht 5,50 Kg. Höchstgewicht unbegrenzt.

8 2. Positionen Körperbau, Typ, Bau Größe: Die Körperlänge des des niedergestreckten Tieres beträgt 72 cm, von der Nasenspitze bis zur Schwanzwurzel (bei hochgelegter Blume) gemessen. L.F.: Abweichungen in der Größe zum Voll- bis zum Mindestgewicht sowie von der Normal- bis zur Mindestlänge von 66 cm. S. F.: Weniger als das verlangte Mindestgewicht oder eine Körperlänge unter 66 cm.

9 2. Positionen Körperbau, Typ, Stellung Form, Stellung: Der Körper des DR ist groß und gestreckt, breit, tief und besitzt einen seiner Größe entsprechenden starken Knochenbau. Trotz seiner Größe wird Eleganz gefordert. Er ist auf starken Läufen ziemlich hochgestellt, d. h. der Abstand der Bauchpartie vom Boden soll genügend groß sein, doch wird die Stellung des Hasenkaninchen abgelehnt. L. F.: Kinnknoten beim Rammler, leicht schiefe Wamme der Häsin, tiefe Stellung. S. F.: Starker Kinnknoten.

10 2. Positionen Körperbau, Typ, Stellung Rumpf: Seine Breite beträgt etwa ¼ der Körperlänge. Verlangt wird die sog. Walzenform, d. h. er sei von der Brust bis zur breiten, gut gerundeten, nicht abschüssigen Hinterpartie durchgehend gleich breit und stark bemuskelt. Blume: Der Körperlänge entsprechend lang; sie wird gut am Körper anliegend getragen. Rücken: Gerade Rückenlinie mit gut gerundeter Hinterpartie. L. F.: Knick hinter den Schultern, hoch stehende Beckenknochen.

11 2. Positionen Körperbau, Typ, Stellung Brust: Voll gerundet. Läufe: Stark, breit gestellt, Vorderläufe verhältnismäßig lang, gerade, Hinterläufe sollen sich parallel zum Körper bewegen.

12 3. Fellhaar Fellhaar: Das Fellhaar ist sehr dicht, gut begrannt und hat eine Haarlänge von etwa 4 cm. Die Ohren sollen gut behaart sein.

13 4. Kopf und Ohren Kopf: Groß, markant, mit breiter Stirn, starken backen und gut entwickelten Ober- und Unterkiefer. Die Nasenpartie ist stark ausgeprägt. L. F.: Schwach entwickelter Kopf, Spitze Schnauze. S.F.: Stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung.

14 4. Kopf und Ohren Ohren: Kräftig aufgesetzt, straff aufgerichtet, fleischig, voll behaart, nach der Spitze zu abgerundet; ihre Länge soll 1/4 der Körperlänge betragen. L. F.: Schwache dünne faltige Ohren. Etwas kurze, nicht der Körpergröße entsprechende Ohren. S.F.: Stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung, gänzlich abweichende Trageweise der Ohren. Ohrenlänge unter 17 cm.

15 5. Deckfarbe und Schattierung Anerkannt sind die grauen Farbenschläge eisen- dunkel- wild- und hasengrau, sowie hasenfarbig; für die farblichen Anforderungen an Deckfarbe und Schattierung sind die Allgemeinen Bestimmungen maßgebend. Neben den grauen Riesen sind auch die Farben schwarz, blau, blaugrau, Chincillafarbig und gelb zugelassen.

16 6. Zwischen- und Unterfarbe Für die Zwischenfarbe – soweit gefordert- und für die Unterfarbe gelten für die grauen Farbenschläge ebenfalls die Allgemeinen Bestimmungen. Siehe Präsentation Standardänderungen Siehe Erklärung Wildfarben

17 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit


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