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Leben willst du? Verstehst du das denn? Seneca.

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Präsentation zum Thema: "Leben willst du? Verstehst du das denn? Seneca."—  Präsentation transkript:

1 Leben willst du? Verstehst du das denn? Seneca

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3 Philosophieren heißt…

4 Philosophieren heißt… (1/7) Philosophieren ist ein Prozess der Selbstbildung, der nicht im Erwerb von Faktenwissen besteht, nicht darin, Sätze von Philosophen auswendig zu lernen, sondern in der Formung der eigenen Fähigkeit, Einsicht zu gewinnen und aus ihr heraus das eigene Leben zu bestimmen.

5 Philosophieren heißt… (2/7) Philosophische Begründung setzt nur voraus, dass die Vernunft ihre Gründe in sich hat, die im Denken zu Tage treten. Diese allen Menschen gemeinsame Vernunft ist ihr Maßstab, daher ist ein überzeugender Grund nur der, den jeder vernünftig Argumentierende nachvollziehen können muss.

6 Philosophieren heißt… (3/7) Philosophie ist kein fertiger Wissensbestand, den man nur zu übernehmen braucht, sondern das Auf-dem-Wege-Sein des Denkens. Daher kann man nicht Philosophie lernen, sondern nur Philosophieren.

7 Philosophieren heißt… (4/7) Eine philosophische Haltung, die sich kritisch mit den Möglichkeiten unseres Wissens überhaupt auseinander setzt, nennen wir Skepsis (griech.: Untersuchung).

8 Philosophieren heißt… (5/7) Es ist aber nicht der Sinn des Zweifelns, Erkenntnisse zu formulieren, sondern auf die Grenzen unseres Wissens hinzuweisen (also auch auf die der eigenen Aussagen) und es durch Fragen in Bewegung zu halten.

9 Philosophieren heißt… (6/7) Ähnlich wie der Zweifel ist die Kritik (griech.: Beurteilung) der Schritt, mit dem wir aus unseren Denk- und Handlungsgewohnheiten heraustreten, um sie auf ihre Entstehung und Gültigkeit hin zu befragen.

10 Philosophieren heißt… (7/7) Das lebendige Gespräch ist die Gestalt dieser gemeinsamen Suche: Anders als ein geschriebener Text ist es offen, geht auf den anderen ein, nimmt Fragen neu auf und bedenkt, für wen wann gesprochen wird. Daher ist es auch der unmittelbare Ausdruck der Philosophie als Lebensform, die eine innere Verwandlung des Philosophierenden bedeutet. Aus: Franz-Peter Burkard, Grundwissen Philosophie, Stuttgart 1999

11 Das Fragen ist die Frömmigkeit des Denkens. Martin Heidegger

12 Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt. Odo Marquardt


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