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LANDESPFLEGEKONGRESS ROSTOCK 25.10.2012 MECKLENBURG VORPOMMERN PROF. DR. M. REINHART DIPLOM-PÄDAGOGIN GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGERIN THEOLOGISCHE HOCHSCHULE.

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Präsentation zum Thema: "LANDESPFLEGEKONGRESS ROSTOCK 25.10.2012 MECKLENBURG VORPOMMERN PROF. DR. M. REINHART DIPLOM-PÄDAGOGIN GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGERIN THEOLOGISCHE HOCHSCHULE."—  Präsentation transkript:

1 LANDESPFLEGEKONGRESS ROSTOCK MECKLENBURG VORPOMMERN PROF. DR. M. REINHART DIPLOM-PÄDAGOGIN GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGERIN THEOLOGISCHE HOCHSCHULE FRIEDENSAU STUDIENGANGSLEITUNG B.A. GESUNDHEITS- UND PFLEGEWISSENSCHAFTEN WEB:HTTP://TH-FRIEDENSAU.DE MAIL Eckpunkte einer zukünftigen Pflegeausbildung Pläne der EU zur Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen

2 gesellschaftlich vorgelagerte Aspekte des Wandels pflegerischer Anforderungen und Aufgaben o gesellschaftlicher Wandel o Wertewandel o demografischer Wandel o epidemiologischer Wandel o Strukturwandel im Gesundheitssystem o Europäisierung des Bildungs- und o Beschäftigungsmarkts

3 … demografischer Wandel … Quelle: Langhoff, Thomas (2009) Den demographischen Wandel im Unternehmen erfolgreich gestalten, Springer, S. 258 Millionen Jahr … Erwerbsbevölkerung bis zum Jahr 2040 …

4 … epidemiologischer Wandel … Quelle: BMJ 2002 Wandel im epidemiologischen Spektrum Verletzungen andere Erkrankungen chronische Erkrankungen Verletzungen andere Erkrankungen

5 Management … Strukturwandel im Gesundheitssystem... Qualität PersonalArbeitsdichte Ressourcen

6 o gefühlte Belastung im Pflegealltag... … Strukturwandel im Gesundheitssystem...

7 … Veränderte Anforderungen an die Pflege im Krankenhaus [SGB V]... o Unterstützung von Prozessverläufen, Übernahme von Prozessverantwortung o Übernahme von Case Management o Übernahme von Risikomanagement o Übernahme von Qualitätsmanagement o Übernahme von Entlassungsmanagement o Komplexes Pflegehandeln im Umgang mit Multimorbidität und Komorbidität o Komplexes Pflegehandeln mit Fokus: alte Menschen o Hohe Versorgungsintensität, starke Versorgungsbeschleunigung Quelle: Dr. A. Büscher, Uni Bielefeld,

8 … Veränderte Anforderungen in der ambulanten Pflege im Geltungsbereich des SGB V und SGB XI … o Häusliche Intensivpflege mit hohem Komplexitätsgrad und Technikeinsatz o Lebensweltliche Orientierung zur Unterstützung häuslicher Pflegearrangements (Nutzerorientierung, Familienorientierung, Gemeinde- bzw. Populationsorientierung) o Case und Care Management Aufgaben o Interdisziplinäre Problemanalysen und Interventionen o Berücksichtigung und Gestaltung des lokalen Umfeldes (Gemeindeorientierung) o Edukative und beratende Aufgaben Quelle: Dr. A. Büscher, Uni Bielefeld,

9 … Veränderte Anforderungen in der stationären Pflege im Geltungsbereich des SGB XI … o Versorgung Schwer- und Schwerst- Pflegebedürftiger o Kürzere Verweildauer im Pflegheim, Hospizcharakter o Heimbewohner im Krankenhaus o Haus- und fach- und zahnärztliche Betreuung organisieren/sicherstellen o Angehörigenarbeit o Begleitung Sterbender o abendliche und nächtliche Versorgung o Pflegerisches Assessment und Maßnahmenplanung sowie deren Dokumentation o Steuerung der Versorgung individueller Bewohner Quelle: Dr. A. Büscher, Uni Bielefeld,

10 Veränderungen in den übergeordneten Querschnittsaufgaben der Pflege o Notwendigkeit, pflegerische Standards (professionelle Leistungsniveaus) zu erarbeiten für die pflegerische Ausbildung für die Pflege in unterschiedlichen Settings auf Grundlage bester verfügbarer Evidenz angesichts veränderter Bedarfslagen o Kompetenz zur Einschätzung komplexer Sachverhalte o Entwicklung von pflegerischen Interventionen und Indikatoren zur Messung der Pflegeoutcomes Quelle: Dr. A. Büscher, Uni Bielefeld,

11 Pflegebezogene Forderungen des Sachverständigenrates– Gesundheit o zeitgemäße, neue Aufgabenverteilung o verbesserte Kooperation o stärkere Einbeziehung nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe o größere Handlungsautonomie o eigenständige Einschätzung des Pflegebedarfs o selbstständige Verordnungsfähigkeit von Pflegebedarfsartikeln o Einführung von Modellklauseln zur Erprobung der stärkeren Einbeziehung pflegerischer Berufe o Akademisierung und weitere Profilierung der Gesundheitsberufe o Optimierung des Einsatzes der personellen Ressourcen, um die Potenziale der unterschiedlichen Berufsgruppen für eine effiziente und effektive Gesundheitsversorgung zu nutzen

12 Der Wissenschaftsrat (2012): Veränderte Anforderungen – veränderte Qualifizierung Angehörige der Gesundheitsfachberufe, die mit komplexen Aufgaben betraut sind, müssen in der Lage sein : o ihr Handeln auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu reflektieren, o die Versorgungsmöglichkeiten evidenzbasiert zu prüfen, o das eigene Handeln anzupassen Die veränderten Qualifikationserfordernisse führen zu einem Bedarf an Reflective Practitioners o die erforderlichen Kompetenzen sind akademische Kompetenzen und sollen an einer Hochschule erworben werden. Die Kompetenzen des Reflective Practitioner o werden nicht an den berufsbildenden Schulen für die Gesundheitsfachberufe vermittelt o sie können auch nicht durch eine Weiterentwicklung der Ausbildung an den berufsbildenden Schulen vermittelt werden. Quelle:Wissenschaftsrat (2012). Empfehlungen zu hochschulischen Qualifikationen für das Gesundheitswesen

13 Der Koalitionsvertrag, 17. Legislaturperiode o … wollen wir die Pflegeberufe in der Ausbildung durch ein neues Berufsgesetz grundlegend modernisieren und zusammenführen. Quelle:WACHSTUM. BILDUNG. ZUSAMMENHALT. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP 17. Legislaturperiode, S.92 Erfahrungen z.B. unter: bremen.de/downloads/abteilung4/publikationen/Abschlussbericht_Generalistische_Pflegeausbildung.pdf Akademie städtisches Klinikum München. Generalistische Pflegeausbildung mit integrierter Fachhochschulreife. Abschlussbericht o Teil I – Konzeption Rainer Ammende – Akademie städt. Klinikum München o Teil II – Evaluation Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck – Universität Bremen Birte Luther – Universität Bremen o Teil III – Resümee Rainer Ammende – Akademie städt. Klinikum München Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck – Universität Bremen Birte Luther – Universität Bremen

14 Problemaufriss: Pflegebildung Pflegebildung erfolgt auf drei Ebenen: o Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens o berufliche Erstausbildung zur Altenpflegerin, Gesundheits- und Kranken- oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin o Weiterbildungsinstitutionen o Anpassungs- und Aufstiegsqualifizierungen o Hochschulen o Studiengänge Pflegemanagement, Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft o aktuell 37 primärqualifizierende Studiengänge mit und ohne Berufszulassung o Quelle:

15 Reformbedarf: Pflegebildung Zielrichtungen sind: o Aufhebung der formalen Trennung der unterschiedlichen Pflegeausbildungen o Überwindung der Sonderstellung pflegerischer Bildung im Bundesbildungssystem o Vermittlung pflegefokussierter, zukunftsoffener Qualifikationen

16 Reformansätze: Pflegebildung o Bund-Länder Kommission: Eckpunkte zur Vorbereitung eines Entwurfs zur Vorbereitung eines neuen Pflegeberufegesetzes vom Ablösung des Altenpflege- und das Krankenpflegegesetz durch ein neues Pflegeberufegesetz. Die Altenpflegeausbildung, die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung werden zu einer generalistisch ausgerichteten Pflegeausbildung zusammengeführt. Es wird eine neue akademische Ausbildung eingeführt.

17 Reformansätze: Pflegebildung o Der Wissenschaftsrat Empfehlungen zu hochschulischen Qualifikationen für das Gesundheitswesen vom o Angehörige der Gesundheitsfachberufe, die mit komplexen Aufgaben betraut sind, müssen in der Lage sein o ihr Handeln auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu reflektieren, o die Versorgungsmöglichkeiten evidenzbasiert zu prüfen, o das eigene Handeln anzupassen. Download unter:

18 generalistische Pflegeausbildung Master-Studium [konsekutiv oder weiterbildend] Hochschul- zugangsberechtigung … Systematik der Bildungswege in der Pflege … Studium Bachelor of Science/Arts in Nursing Berufstätigkeit Modularisierte Anpassungs- und/oder Aufstiegsweiterbildung 10-jähriger Schulabschluss Promotion

19 Die Europäische Union

20 EU-Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen v Quelle: Europäisches Amtsblatt (EU ABl.) L 255/22 v , Brüssel Reform der EU-Richtlinie 2005/36/EG 11. September 2012 Pflegewissenschaftler sprechen sich für die geplante EU-Reform zur Pflegeausbildung aus | Gemeinsames Schreiben an alle deutschen Abgeordneten im EU-Parlament - Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) - Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) - Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) - Dekanekonferenz Pflegewissenschaft Europaweite Berufsanerkennung der Pflege - rechtliche Grundlage -

21 Bologna-Prozess Hochschulbildung MasterBachelor Kopenhagen-Prozess Allgemeine + Berufliche Bildung ECVET Berufsbildungsabschlüsse Lerneinheiten ECTS Module Der europäische Bildungsraum …

22 WHO Survey [2008/09] Erhebung über die Situation von Pflege und Hebammenwesen in den Mitgliedsstaaten der WHO in Europa

23 o das Berufsfeld der Pflege und des Hebammenwesens erweitert sich: Case Management als pflegerische Aufgabe (19 Länder) unabhängige Rolle der Pflege in der Behandlung (18 Länder) Verschreibung von Medikamenten und Hilfsmitteln durch Pflegende (12 Länder – weitere Länder sind dabei, die erforderlichen Regularien zu ändern, um das zu ermöglichen) o Eine Debatte über die erweiterte pflegerische Praxis und die dazu notwendigen Regularien ist erforderlich WHO Survey 2008/ Erweiterung der beruflichen Aufgaben und Rolle der Pflege -

24 o In Modellvorhaben sollen Pflegende heilkundliche Tätigkeiten ohne vorherige ärztliche Veranlassung als eigenständige Leistungserbringer erbringen. Rechtsgrundlage ist das Pflegeweiter-entwicklungsgesetz von 2008 sowie das Sozialgesetzbuch V, § 63c o In Konsequenz dazu sind die berufszulassenden Ausbildungsgesetze in den Ausbildungs- und Prüfungsverfahren entsprechend erweitert worden. o Modellvorhaben nach SGB V, § 63 c stehen noch aus, eine Arbeitsgruppe G-BA erarbeitet dazu Vorschläge Problemaufriss: Erweiterung der pflegerischen Aufgaben

25 Erweiterung der beruflichen Aufgaben in der Pflege Heilkundeübertragungsrichtlinie v o Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbständigen Ausübung von Heilkunde im Rahmen von Modellvorhaben nach § 63 Abs. 3c SGB V vom 20. Oktober 2011 o Teil B. - Besonderer Teil der Richtlinie 1. Diagnosebezogene Tätigkeiten Diabetes mellitus Typ 1 Diabetes mellitus Typ 2 Chronische Wunden z.B. Ulcus cruris Demenz (nicht palliativ) Hypertonus (ohne Schwangerschaft) o 2. Prozedurenbezogene Tätigkeiten Infusionstherapie / -Injektionen Stomatherapie / Wechsel Trachealkanülen Magensonden… / Katheter… Atemtherapie Ernährung… / Ausscheidung… Schmerzmanagement Casemanagement / Psychosoziale Versorgung

26 Erweiterung der beruflichen Aufgaben in der Pflege Heilkundeübertragungsrichtlinie v

27 WHO Survey 2008/2009 Schulausbildung vor Eintritt in die pflegerische Berufsausbildung

28 Pflegeausbildung in Europa o... in 24 von 27 Ländern der EU gilt die Studierbefähigung als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung - die Ausnahmen sind hier: Deutschland, Luxemburg und Österreich. o... In 22 Ländern der EU ist die Pflegeerstausbildung ausschließlich an Hochschulen angesiedelt Ausnahmen davon sind zu finden: auf Malta, in der Republik Irland, in Schweden. Hier sind stufenweise (vorakademische) Berufsabschlüsse = Diploma in Higher Education sowie (akademische) Bachelor- und Masterabschlüsse zu finden, die aber alle auf der Hochschulebene angesiedelt sind.

29 Pflegeausbildung in Europa o Frankreich hat die Ausbildung 2009 von der postsekundären Akademie an die Universität verlagert. o Großbritannien wird den vorakademischen Abschluss (Diplom in Higher Education) auf Hochschulebene ab 2011 einstellen. o In 3 Ländern, in Belgien, Niederlande und Österreich, kann die pflegeberufliche Erstqualifikation sowohl als Studium an (Fach-) Hochschulen als auch als Berufsausbildung absolviert werden. o In Deutschland und Luxemburg sind die Pflegeausbildungen bildungssystematisch auf der Sekundar-Stufe-II (Berufsausbildung).

30 Pflegeausbildung in Europa Hochschulausbildung | Pflege und Therapieberufe | Deutschland: Status quo Das Verhältnis der Absolventen: Grundständiges Studium - Berufsbildende Schule Pflege: 1 : 30 (21.000/Jahr) Therapieberufe: 1 : 10 ( 4.700/Jahr) Hebammenwesen: 1 : 5 ( 500/Jahr) Quelle: Wissenschaftsrat (2012). Empfehlungen zu hochschulischen Qualifikationen für das Gesundheitswesen

31 Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. Antoine de Saint-Exupéry ( ), frz. Flieger u. Schriftsteller


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