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Einführung für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2006.

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Präsentation zum Thema: "Einführung für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2006."—  Präsentation transkript:

1 Einführung für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2006

2 Jugendamt (JA) Empfang - Bd Pérolles 30 (Rue Hans-Fries 1) 1700 Freiburg 026 /

3 Jugendamt – ORGANISATION Sektor direkte Sozialarbeit Sektor familienexterne Kinderbetreuung Opferberatungs-stelle Information für alle Personen, die mit Jugendfragen konfrontiert sind Freiwillige Beratung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern Ausführung von Kindesschutzmass- nahmen und sozialen Abklärungen im Auftrag der Friedensgerichte Bezirksgerichte Jugendstrafkammer Soziale Abklärung, Bewilligung und Aufsicht für: Platzierungen in Pflegefamilien Aufnahme von Kindern im Hinblick auf eine Adoption Familienexterne Betreungsplätze (Krippen, Spielgruppen, Hütedienste, Tagesfamilien) Hilfe an Opfer von Staftaten und ihren Angehörigen gemäss Opferhilfegesetz für : Kinder und Jugendliche Männer Verkehrsopfer Allgemeine Aufgaben bezgl. familienext. Kinderbetreuung Information zur Opferhilfe für andere Fachleute

4 Organigramm des Jugendamtes (Stand Mai 2006) Direktion für Gesundheit und Soziales Team WESTEN (Broye,Saane Land) (550%) Yvan SALLIN V Ludivine ERMATINGER Susanne BAUMANN Gérald GOLLIARD Daniel GONZALEZ Marie-Laure SIGG Alexandre ZOSSO Abteilung familienexterne Kinderbetreuung (450%) Steve PERROUD V Isabelle RUETTIMANN Christine KUENZLI Claudine RAEMY Gabriela WAEBER-BLANCHARD Béatrice LAMBERT Michaëla BOCHUD Maria NOLFO Opferberatungsstelle für Kinder/ Jugendliche (180%) Christine EGGER-JOGGI V Madeleine BAERISWYL V Nicole STAEUBLE (Psychologin) Opferberatungsstelle für Männer und Verkehrsopfer (60 %) Stefan TRUMMER Abteilung Direkte Sozialarbeit (2020) Direktion : Joseph AERSCHMANN INTAKE (250%) Joseph AERSCHMANN V Ursula BIERI Claudia MAGGETTI Raphael ANDREY Team ZENTRUM-NORDEN (Freiburg-Stadt, Sense, See/Lac) (650%) Gilbert BIELMANN V Theres IMSTEPF Barbara RUCH Marianne PORTMANN Catherine NUSBAUMER Jacqueline GREMAUD Claude BLANC Jean-Luc BOURQUI Christoph JÄGGI Jugendamt (3560%) Stéphane QUERU, Dienstchef (100%) Joseph AERSCHMANN, Stv. Dienstchef (100%) Verwaltungssektor (600%) Sekretariat : Jacqueline JAQUET V Aline STURNY Charlotte GALETTI Georges VENETZ Oliver EGGER Florian SCHMIDT L Empfang Jacqueline EGGER Georges VENETZ Buchhaltung Edouard JAQUIER Monica SEPULVEDA Team SÜDEN (Glane,Greyerz,Vivisbach) (490%) Maria PILLONEL V Pierre-Alain JEMMELY Brigitte CHEVALLIER Chantal PYTHOUD Rosa PERROUD Antoinette ROMANENS Minderjährige unbegleitete Asylsuchende (80%) Maurice RUEGER Estelle Krattinger, Juristin (50%) Total Angestellte : 50

5 Einführung für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2006 » Jugendamt

6 Jugendgesetz (JuG) Betrifft gegen Kinder und Jugendliche im Kanton (32% der Bevölkerung) Erstellt die notwendigen Grundlagen für eine harmonische Entwicklung unserer Jugend Führt dadurch eines der vorrangigen Ziele des Staatsrates aus Entspricht den Verfügungen der neuen Kantonsverfassung

7 Art. 2Das Gesetz bezweckt : a)Günstige Voraussetzungen für eine harmonische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern; b)Die soziale und politische Integration Jugendlicher über die Schule und die übrigen Gemeinwesen zu fördern und dabei die Chancengleichheit zu beachten; c)Projekte, die die Kinder und Jugendlichen interessieren oder von ihnen konzipiert werden, zu koordinieren und zu unterstützen ; d) Situationen und Faktoren zu verhüten, die Kinder und Jugendliche gefährden können; e)Die in oder ausserhalb der Familie lebenden Kinder, die in ihrer physischen, intellektuellen und psychischen Unversehrtheit bedroht sind, zu schützen; f)Fachspezifische Leistungen, mit denen ambulant oder im offenen Umfeld Kindern, Jugendlichen, ihren Eltern und weiteren Akteurinnen und Akteuren Hilfe und Unterstützung gewährt wird, zu koordinieren und namentlich durch finanzielle Mittel zu unterstützen. Zweck des Gesetzes

8 Definition und Grundsätze Kinder, Jugendliche (Art. 1 ) Höheres Interesse des Kindes (Art. 3) Recht der Kinder auf Mitwirkung (Art. 4)

9 Verantwortlichkeiten Gegenüber Kindern und Jugendlichen (Art. 5, 7, 8, 9) : –Eltern, –Gemeinden, Kanton –Gesellschaft Kinder und Jugendliche (Art. 6)

10 Jugendpolitik Grundsätze (Art. 10) –Rolle des Gemeinwesens Mittel (Art. 11) –Grundlagen der durch den Europarat anerkannten Elemente Organisation (Art. 12 ) –Rolle des Staatsrates

11 Organisation der Jugendpolitik Kommission für Jugendfragen (Art.13 und 14) –Zusammensetzung und Zweck Jugendrat (Art. 15, 16, 17) –Organisation, Zusammensetzung und Aufgaben Jugendbeauftragte/r (Art. 18, 19) –Organisation und Aufgaben

12 Jugendschutz Grundsätze : schneller und frühzeitiger Beginn der Schutzmassnahmen (Art. 20) Organisation des Jugendschutzes : –Staatsrat und entsprechende Direktion (Art. 21) –Spezialisierte Dienststelle (Art. 22)

13 Für den Jugendschutz relevante Themen Einsetzung von Massnahmen sozialpädagogischer Betreuung Aufgaben des zivil- und strafrechtlichen Schutzes (mehrheitlich durch Spezialgesetzgebungen auf Kantons- und Bundesebene geregelt) Familienexterne bzw. -ergänzende Betreuung Hilfe an Opfer von Straftaten im Kindes- und Jugendalter

14 Sozialpädagogische Betreuung Sie betrifft die Strukturen, die eine gezielte und problemspezifische Interventionsart anbieten lemspezifische Interventionsarten anbieten Diese Interventionen : Können mit oder ohne Auftrag einer Vormundschafts- oder Gerichtsbehörde erfolgen Werden von der GSD koordiniert Können durch den Staat finanziell unterstützt werden Fallen unter Leistungsverträge Ihre Ergebnisse werden regelmässig beurteilt Müssen nicht rückerstattet werden Können über die Volljährigkeit hinaus verlängert werden.

15 Pflegefamilien Die Stellung und die Anerkennung von professionellen Pflegefamilien werden durch das Gesetz für Hilfe an Sonderheime für Behinderte oder Schwererziehbare geregelt Der Staat errichtet ein kantonales Netz nicht professioneller Pflegefamilien, indem er : Informations- und Ausbildungskurse organisiert, Tarife für die Bezahlung dieser Pflegefamilien erlässt, Regeln für die Übernahme der Nebenkosten festsetzt.

16 Zum Schluss Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf

17 Einführung für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2006 » Jugendamt

18 Rechtliche Grundlagen Bundesverordung vom 19. Oktober 1977 über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption (PAVO) Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch des Kantons Freiburg (EGZGB) Artikel 86 Gesetz über die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern im Vorschulalter vom 28. September 1995 (BEG) Ausführungsreglement vom zum BEG (BER)

19 Ziel des BEG Sicherstellung einer genügenden Anzahl von Aufnahmeplätzen Gewährleistung der Qualität Regelung der Subventionen für die Aufnahmeplätze

20 Rolle der Gemeinden Aufnahmeplätze Ermittlung des Bedarfs an Betreuungsplätzen (BER 1 Abs.1) Gewährleistung, dass genügend Aufnahmeplätze zur Verfügung stehen (BER 3 Abs.1) Schaffung von Strukturen (BER 2 Abs.2) oder Hilfe an die Eltern bei der Suche nach einem Aufnahmeplatz in einer andern Gemeinde (BEG 3 Abs.1) Berücksichtigung der Interessen der Eltern und der verschiedenen Aufnahmemöglichkeiten (BER 1 Abs.1 und 2)

21 Rolle der Gemeinden Subventionen Subventionierung der Aufnahmeplätze für Kinder, die in der Gemeinde Wohnsitz haben (BER 3 Abs.2) –Die Subvention deckt die Differenz zwischen dem kostendeckenden Preis und dem von den Eltern bezahlten Betrag ganz oder teilweise (BEG 4 Abs.1) –Die Subvention wird vierteljährlich ausbezahlt (BEG 7) –Die Summe der Gemeinde-Subventionen gewährleistet das Funktionieren der Institution

22 Rolle der Gemeinden Vereinbarungen Erstellung von Vereinbarungen –mit den durch das JA anerkannten Betreuungseinrichtungen oder –den diesbezüglichen Dachorganisationen ( BER 2 Abs.2) Diese Vereinbarung präzisiert (BER 3): –Die Höhe der Subvention und die Art der Auszahlung –Das Verfahren zur der Genehmigung des Budgets, der Jahresrechnung, des Tätigkeitsberichtes und des Tarifs für die Eltern

23 Rolle der Institutionen Führung einer Buchhaltung (BEG 4 Abs.2) Festsetzung des kostendeckenden Preises (BEG 5 Abs.1) Erstellen einer einkommensabhängigen Tarif- Skala für die Elternbeiträge (BEG 5 Abs.2) Unterbreitung an die Sitzgemeinde –des Voranschlages, der Jahresrechnung, des Tätigkeitsberichtes –der Tarif-Skala (BEG 4 Abs.2) Information der Gemeinden in Übereinstimmung mit dem Datenschutzgesetz (BEG 6)

24 Rolle des JA Überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundes betr. die Platzierung eines Kindes (PAVO 12-20, EGZGB 86) Erteilung der Aufnahme-Bewilligungen an die Betreuungseinrichtung (BER 4 Abs.1) Erlass von Empfehlungen für die Betreuung der Kinder (Ausbildung, Sicherheit, Hygiene) (BER 6 Abs.1) Unterstützung und Beratung der Gemeinden und der Betreuungseinrichtungen (BEG 3) –Organisation und Erziehungsberatung (BER 5)

25 Rolle des Kantons Finanzierung der Ausbildung des Erziehungspersonals (BEG 3 Abs.3 und 8 Abs. 1) Beteiligung an den Weiterbildungskosten des Erziehungspersonals, d.h. 50 % (BEG 9 Abs.1, BER 7 Abs.1)

26 Rechtsweg Gegen die gemäss BEG und BER getroffenen Entscheide sind folgende Rechtswege offen: Die Eltern können beim Oberamtmann Klage einreichen. Die Gemeinden können gemäss dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege beim Oberamtmann Beschwerde erheben (BEG 10)

27 Verfügbare Dokumente Beim JA : Wegleitung für die Schaffung einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern im Vorschulalter –Kantonale Normen und Empfehlungen –Informationsbulletin Nr 35 des Departements der Gemeinden (heutige Bezeichnung: Amt für Gemeinden) « Kantonale Gesetzgebung über die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern im Vorschulalter » –Musterreglement –Mustervereinbarung –Fragebogen für die Bedarfsermittlung –Finanzhilfen (für familienergänzende Kinderbetreuung) des Bundes Beim Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen «Kinderbetreuungsplätze: Qualitätskriterium für Gemeinden » Verschiedene Publikationen zu diesem Gebiet


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