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1 Xing, Twitter, Facebook, Wikipedia: Social Media und Online- Kommunikation Was bringen Social Media für die PR? Gabriele Hooffacker.

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Präsentation zum Thema: "1 Xing, Twitter, Facebook, Wikipedia: Social Media und Online- Kommunikation Was bringen Social Media für die PR? Gabriele Hooffacker."—  Präsentation transkript:

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2 1 Xing, Twitter, Facebook, Wikipedia: Social Media und Online- Kommunikation Was bringen Social Media für die PR? Gabriele Hooffacker

3 2 von 59 Social Media? Web 2.0? Der Begriff Social media löst den Begriff Web 2.0 allmählich ab. Aber was bedeutet Social Media? (Tipp: trends.google.com als Analyse-Tool für Themen)

4 3 von 59 Es handelt sich eher um eine Schlagwort-Wolke. Quelle: com/social-media-in-a-tag- cloud-nutshell Soziale Netzwerke Online- Community User Generated Content Web 2.0

5 4 von 59 Beispiele Facebook (eher privates Netzwerk) Twitter (auch: ein Aggregator) Xing und LinkedIn (Business-Kontakte) Google Latitude (Geo-Dienste) Wikipedia (eigentlich eine Enzyklopädie) Youtube (Videoportal) auch: Neon.de (Medien-Community) Firmen- oder Vereins-Communitys (z. B. Post, ADAC)

6 5 von 59 Chance für Öffentlichkeitsarbeit? Sind Social Media relevant für die Öffentlichkeitsarbeit? Sind sie speziell relevant für die Pressearbeit (Media Relations)? Die meisten Social-Media-Berater sind sich hier einig: ja. Ich meine: Ja, aber...

7 6 von 59 Wer nutzt sie? Wachstum stagniert 62 Prozent der Internet-Nutzer besuchen Social Networks. 35 Prozent nutzen Social Networks regelmäßig (= mindestens einmal pro Woche). Dieser Anteil stagniert. Quelle: W3B-Studie, April/Mai 2010.

8 7 von 59 Wer ist aktiv? Zum Kreis der aktiven Social Networker zählen 40 Prozent der regelmäßigen Network- Besucher. Der größere Teil (55%) verhält sich nach eigenen Angaben vorwiegend passiv bzw. beobachtend. Von allen Internet- Nutzern sind nur 14 Prozent aktiv kommunizierende, gestaltende Social Networker.

9 8 von 59 Erweiterte Realität Was die Sozialen Netzwerke leisten, wird unter dem Begriff erweiterte Realität (augmented reality, enhanced reality) zusammengefasst: eine erweiterte Sinneswahrnehmung für den Menschen. Das heißt: Die Menschen rezipieren die Online-Welten als wahr.

10 9 von 59 Medium für junge Leute Shell Jugendstudie 2010: Prägend für aktuelle Jugendgeneration in Deutschland sind Leistungsorientierung und ein ausgeprägter Sinn für soziale Beziehungen. Welche Rolle spielen Computer und Internet? Hier unterscheiden sich die Jugendlichen stark nach ihrer sozialen Herkunft. Bei der Art der Nutzung des Internets zeigt sich eine soziale Spaltung.

11 10 von 59...aber nicht für alle! Die Gamer (24 Prozent der Jugendlichen mit Netzzugang) – vor allem jüngere männliche Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien – verbringen ihre Zeit im Netz hauptsächlich mit Computerspielen. Digitale Netzwerker (25 Prozent) – vor allem jüngere weibliche Jugendliche – nutzen vor allem die sozialen Netzwerke (Facebook, StudiVZ). Für Funktions-User (17 Prozent) – eher ältere weibliche Jugendliche – ist das Internet Mittel zum Zweck: Sie gebrauchen es für Informationen, E- Mails und Einkäufe von zu Hause aus. Die Multi-User (34 Prozent) – eher ältere männliche Jugendliche aus den oberen Schichten – nutzen schließlich die gesamte Bandbreite des Netzes mit all seinen Funktionalitäten.

12 11 von 59 Was Unternehmen glauben Quelle: media-treff.demedia-treff.de

13 12 von 59 Was Unternehmen tatsächlich tun Social Media Tools werden auf Firmenseiten bislang wenig eingesetzt. Das geht aus einer Studie der PR-Consulter Temmel, Seywald & Partner hervor, für die 86 Konzerne in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Neun von zehn Unternehmen setzen auf Kontaktformulare (93%) und adressen (87%). Vier Fünftel der Firmen bieten Newsletter an (79%), rund die Hälfte der Befragten stellen Videos (56%) online und bedienen RSS Feeds (53%).

14 13 von 59 Sie tuns nicht wirklich. Das steht in deutlichem Widerspruch zur langfristigen Einschätzung der Unternehmen. Danach seien Social Media für neun von zehn börsennotierten Unternehmen nicht mehr aus der Unternehmenskommunikation wegzudenken (88%).

15 14 von 59 Was wird (vielleicht) wirklich einmal eingesetzt? Beim Social Media-Portfolio sind Twitter und Facebook die Favoriten. Etwa sechs von zehn der befragten Unternehmen hoffen auf Facebook (60%) und Twitter (57%), die Hälfte (52%) plant Promotion- Videos auf YouTube. Auch von der Business-Plattform Xing wird für die Zukunft mehr Potenzial erwartet (42%). Quelle: media-treff.demedia-treff.de

16 15 von 59 Aber kosten darf es nichts. Offensichtlich wollen die Unternehmen für Social Media möglichst wenig zusätzliches Geld ausgeben Mehr als ein Drittel (38%) gibt an, seine Social Media- Aktivitäten mit den bereits vorhandenen Ressourcen zu managen. Ein Drittel der Befragten (32%) stellt für seine Social Media-Auftritte zwar Mittel bereit. Die Mehrheit dieser Gruppe ist allerdings im unteren Ausgabenbereich bis Euro angesiedelt. Quelle: media-treff.demedia-treff.de

17 16 von 59 Warum diese Skepsis? 1. Vorurteil: Das ist Spielerei, etwas für die Freizeit. 2. Vorurteil: Die Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken entspricht nicht der Realität. 3. Vorurteil: Empfehlungen aus Sozialen Netzwerken haben nicht die selbe Bedeutung wie echte Empfehlungen.

18 17 von 59 Studie: Sozial-Netzwerke sind keine Spielerei mehr Es sind tatsächliche Beziehungen, die dort ausgehandelt werden., so der Psychologe Mitja Back von der Johannes-Gutenberg- Universität Mainz. Falsche Angaben zu machen, liege nicht im Interesse der Nutzer. Es gibt ein Grundbedürfnis, wahrgenommen zu werden und sich so darzustellen, wie man ist sagt Back. (1. Vorurteil widerlegt)

19 18 von 59 Studie: Soziale Netzwerke lügen nicht Internetprofile in sozialen Netzwerken wie Facebook und StudiVZ lügen nicht, sondern offenbaren die Wahrheit über ihre Besitzer. "In unserer Studie kam heraus, dass sich genaue Persönlichkeitsurteile anhand von Profilen in sozialen Netzwerken erstellen lassen. Quelle: Studie der Persönlichkeitspsychologin Juliane Stopfer von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

20 19 von 59 Nicht verzerrt "Die Urteile sind nicht durch die Selbstidealisierungstendenzen der Profilbesitzer verzerrt." Damit widerspricht Stopfer den gängigen Vorstellungen, soziale Netzwerke seien geprägt von der Inszenierung ihrer Nutzer. Wie kommt die Studie zu diesem Ergebnis?

21 20 von 59 Methode: Stopfer hatte 103 Profilseiten auf StudiVZ beurteilen lassen. Die 103 Versuchspersonen machten zusätzlich in einem Fragebogen Angaben zu ihrer Persönlichkeit. Diese Aussagen verglich Stopfer mit den Einschätzungen von zehn Beurteilern der StudiVZ-Profilseiten, welche die Versuchspersonen nicht persönlich kannten.

22 21 von 59 Big Five "Entscheidend sind fünf Persönlichkeitsdimensionen, Big Five genannt", sagt Juliane Stopfer. Das sind Extraversion (Geselligkeit), Verträglichkeit (Gutmütigkeit), Neurotizismus (emotionale Instabilität), Gewissenhaftigkeit und Offenheit für Erfahrungen. Fazit: "Bis auf Neurotizismus lassen sich alle Persönlichkeitsmerkmale anhand der Profilseiten beurteilen."

23 22 von 59 Warum wir (kaum) schummeln Der Trend, sich im Netz eine völlig andere Identität zuzulegen, ist schon lange vorbei, meint Back. Längst erfüllen Onlineprofile den Zweck, sich zu vernetzen. In den sozialen Netzwerken sollen echte Kontakte hergestellt werden, um bei der Jobsuche zu helfen oder alte Freunde wiederzufinden. Die Zeit der Decknamen und gefälschten Accounts ist da lange vergangen, sagt Back. (2. Vorurteil widerlegt)

24 23 von 59 Anonymität oder Verlässlichkeit? Es gibt ein Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Anonymität und demjenigen nach Verlässlichkeit der Kontakte. In den Sozialen Netzwerken zeichnet sich ein Trend Wunsch nach Verlässlichkeit der Kontakte ab.

25 24 von 59 Xing: Wer hat mein Profil besucht? Das Business- Netzwerk XING zeigt, wer sich Ihr Profil aufgerufen hat. Das wäre noch aufschlussreicher, wenn ich bei Xing Premiummitglied wäre.

26 25 von 59 Social Media und Produktkauf: Auswirkungen überschätzt Ich finde es befremdlich, über Facebook mit einer Hautcreme befreundet zu sein (Katja Riefler) MIT-Forscher kommen bei der Neuauswertung einer Studie zum Musikkauf online zum Ergebnis: Soziale Netzwerke wirken sich nicht so stark auf den Kauf von Produkten aus, wie gemeinhin angenommen. Das Word-of-Mouth-Marketing (echte Empfehlungen) funktioniere nach wie vor besser. (Quelle: Herdentrieb html Herdentrieb html (3. Vorurteil über Empfehlungsmarketing bestätigt)

27 26 von 59 Aber Social Media... generieren Traffic auf Ihrer Site. helfen bei der Suchmaschinen- Optimierung (Search Engine Optimization, SEO). Zum Nachlesen: Mehr zu SEOMehr zu SEO Das heißt dann Social Media Optimization. Wie geht das? Im Folgenden einige Tools.

28 27 von 59 Newsaggregatoren Aggregatoren sammeln News, sortieren sie nach Schlagworten und bereiten sie in komprimierter Form auf. Beispiele: Bloglines.com für Weblogs (serverseitig), RSSOwl für RSS-Feeds (clientseitig) (hier bei der Tagesschau mehr zu RSS-Feeds),hier bei der Tagesschau mehr zu RSS-Feeds Twitter.com.

29 28 von 59 Twitter als Aggregator Twitter ist zum einen ein gutes Recherche-Tool im Bereich Medien. Zum anderen kann man darüber bestimmte Zielgruppen erreichen. Zum Beispiel Journalisten (Media Relations). Vorausgesetzt, sie followen Ihnen......und lesen auch ab und zu, anstatt hauptsächlich selbst zu senden.

30 29 von 59 Social-Media-Analyse Im Folgenden einige Analyse-Tools, die Ihnen helfen, Social Media im Blick zu behalten.

31 30 von 59 Analysetool: Google News Wo wird über Sie geschrieben?

32 31 von 59 Analysetool: addictomatic.com Wo sind Sie aktiv?

33 32 von 59 Analysetool: whostalkin.com Wo wird über Sie gesprochen?

34 33 von 59 Analysetool: collecta.com Wo Sie sind: Blogs Twitter Facebook Flickr Youtube...

35 34 von 59 Analysetool: howsociable.com Wie vernetzt? Blogs Twitter Facebook Digg Youtube...

36 35 von 59 Analysetool: keotag.com Sucht Tags in Blogs Bloglines Blogpulse Twitter Facebook Youtube...

37 36 von 59 Spezielle Suchmaschine: technorati.com Welche Blogs, welche Tags sind top?

38 37 von 59 Spezielle Suchmaschine: scour.com Welche Suchmaschine findet Sie?

39 38 von 59 Aggregator: socialmention.com Welche Einträge in Social Media gibt es über Sie? Tonalität

40 39 von 59 Aggregator: samepoint.com Welche Kommentare in Social Media gibt es über Sie? Tonalität

41 40 von 59 Aggregator: backtweets.com Wer verlinkt von Twitter auf Sie?

42 41 von 59 Aggregator: blogpulse.com Welche Blogs berichten über Sie?

43 42 von 59 Aggregator: pipes.com Welche Newsdienste berichten über Sie?

44 43 von 59 Was schief gehen kann Quelle: about-social-networking/

45 44 von 59 Kennen Sie Robin Sage? Robin Sage war nur wenige Tage auf Facebook aktiv. Zahlreiche Militärs erzählten ihr Geheimes und leiteten ihr interne Dokumente weiter. Tatsächlich heißt sie Thomas Ryan. Quelle:

46 45 von 59 Wikipedia ist sooo anonym: Wer ändert denn da ganz anonym einen Wikipedia-Eintrag? Ach so. Die Rheinisch- Westfälische Technische Hochschule (RTWH) Aachen.

47 46 von 59 Was Wikipedia nicht mag Siemens verschönerte den Eintrag über Klaus Kleinfeld Das war nicht gut für die PR.

48 47 von 59 Tipps zu Wikipedia Mit Information punkten. Belege liefern. Nicht unter falscher Flagge segeln. Möglichst Klarnamen verwenden. Bevor Sie etwas ändern: Versionsgeschichte einbeziehen. Diskussionsseite heranziehen.

49 48 von 59 Anonymität online ist eine Fiktion. Was der Browser verrät... erklärt die Electronic Frontier Foundation (EFF): Nämlich einen Berg von Daten.

50 49 von 59 Sie sind einzigartig! Die EFF zeigt, was jeder Server über Sie weiß: IP-Adresse Betriebssystem Sprache Browser Schriften Plug-ins. Das ergibt ein ziemlich einzigartiges Profil.

51 50 von 59 Ich z.B. weiß über meine User von meinem Provider: Welche Browser verwenden sie? Aus welcher Region kommen die User? Über welchen Verweis kommen sie (z.B. Google)... und mehr (Verweildauer, Datum, Tageszeit,...)

52 51 von 59 Geo-Tagging zum Auffinden maps.google.de

53 52 von 59 Was leisten Geo-Dienste?

54 53 von 59 Das ist geradezu eine Aufforderung: Bitte rauben Sie mich aus!

55 54 von 59 Facebook: Wer solche Freunde hat... Dieser Herr ist zum Zeitpunkt der Aufnahme der britische Uno- Botschafter John Sawers. Das Foto hatte seine Frau auf Facebook veröffentlicht. Inzwischen ist er Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6. Na also, geht doch.

56 55 von 59 Social Media Guidelines Medienunternehmen geben eigene Social-Media- Guidelines für ihre Mitarbeiter heraus. Sie raten: Privat- und öffentliche Sphäre trennen. Netiquette einhalten Vertrauliches vertraulich behandeln (also: schweigen). Privatsphäre-Tools der Social Media nutzen (aber vorsichtig...)

57 56 von 59 Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache, aber richtig Nicht so wie WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen. Er hat unter falschen Namen euphorische Besprechungen seines Tablet-PCs auf Amazon geschrieben. Jetzt ist er den Job als Geschäftsführer los. Eigentlich verwunderlich, denn die kurze Geschichte des Social-Media-Marketings ist voll von solchen Beispielen.

58 57 von 59 Tipp: Pseudonyme Man kann Pseudonyme (Nicknames) nutzen. Verhalten Sie sich jedoch immer so, dass es kein Problem wäre, wenn Ihr Pseudonym auffliegen würde. Tun Sie auch unter Pseudonym nur Dinge, die Sie auch unter Ihrem richtigen Namen tun würden.

59 58 von 59 Tipp: Kein Astroturfing (Kunstrasen) Falscher Rasen täuscht Graswurzelbewegung vor. Tipps: Glaubwürdig sein. Auf Information setzen, nicht auf Lobhudelei. Auf Kommunikation setzen, nicht auf einseitiges Senden von Botschaften. Gut vernetzen.

60 59 von 59 Pinocchio auf Facebook Quelle: oons-about-social-networking/


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