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Metaspatial.net Wenn die Form zum Inhalt wird ● Inhalt und Form ● Hypermedia ● Inhalt und Form im Web ● Inhalt und Form digitaler Geodaten & Karten ● Schöne.

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Präsentation zum Thema: "Metaspatial.net Wenn die Form zum Inhalt wird ● Inhalt und Form ● Hypermedia ● Inhalt und Form im Web ● Inhalt und Form digitaler Geodaten & Karten ● Schöne."—  Präsentation transkript:

1 Metaspatial.net Wenn die Form zum Inhalt wird ● Inhalt und Form ● Hypermedia ● Inhalt und Form im Web ● Inhalt und Form digitaler Geodaten & Karten ● Schöne Karten mit OpenStreetMap ● Hürden & ein Apell: Raus mit den Geodaten! Arnulf Christl Präsident OSGeo

2 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl2 / 44 Metaspatial Gründung: März 2010 Schwerpunkt: Inwertsetzung von Geodaten ! Beratung: Geodateninfrastrukturen Metadaten Professioneller Open Source Einsatz Neu: Agiles Projektmanagement

3 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl3 / 44 Inhalt ● (…) Häufig ist mit dem Inhalt die Bedeutung im Gegensatz zur äußerlichen Form gemeint. ● (…) Die Reduktion des Inhalts auf seinen wesentlichen Kern führt zum aristotelischen Begriff der Essenz, der „Kernaussage“. ● Zur Kennzeichnung von Inhalten dienen Metadaten – Informationen über den Inhalt.

4 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl4 / 44 Inhalt ● Dort wo Inhalte in allgemeiner Form Teil der Rechtsprechung sein können, muss in Gesetzen klar geregelt werden, was als Inhalt zu verstehen ist und was nicht. ● Vor allem bei nicht-physischen Inhalten lässt sich die Frage stellen, ob Eigentumsrecht in Form von immateriellen Monopolrechten (geistiges Eigentum) an ihnen geltend gemacht werden können oder nicht.

5 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl5 / 44 Form ● Die Form als Idee (Urbild) steht bei Platon im Gegensatz zum Abbild, siehe Idee. ● Bei Aristoteles ist Form unterschieden vom Stoff, siehe Materie. ● Form ist der Ursprung von Wesen und Dasein bei Thomas von Aquin.

6 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl6 / 44 Form ● Der Begriff Form wird oftmals als Gegensatz zu den Begriffen Stoff, Substanz oder Materie gebraucht (insofern sie bloße Möglichkeit sind, die durch Formung Wirklichkeit werden). ● Allgemein kann Form (formal) auch den Unterschied zum Inhalt (inhaltlich) bedeuten.

7 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl7 / 44 Form und / oder Inhalt ● Georg Friedrich Hegel führte aus, dass Inhalt bereits geformt und nicht mehr bloß Stoff sei, was insofern problematisch ist, weil die Form zum Inhalt werden kann und umgekehrt. ● In ähnlicher Weise können Metadaten die Form der Daten beschreiben oder dernen Inhalt beschreiben – oder sind selbst Daten.

8 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl8 / 44 Media: zwischen Form und Inhalte Ein Medium (lat.: medium = Mitte, Mittelpunkt) ist etwas in der Mitte Befindliches, dazwischen Liegendes; der Plural ist Medien, selten Media. Aha: Dann ist Multimedia viel davon? Und Hypermedia ist noch viel mehr davon.

9 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl9 / 44 Hypermedia Hypermedia ist eine Variante von Hypertext unter expliziter Betonung des multimedialen Aspektes. Hypermedia setzt sich zusammen aus den Worten "Hypertext" und "Multimedia".

10 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl10 / 44 Inhalt und Form im Web In HTML gilt es, eine strikte Trennung von Form und Inhalt zu erzielen: ● Inhalt wird in HTML kodiert ● Form wird durch CSS "angewendet" Das gewährleistet eine Unabhängigkeit, die es erlaubt, Inhalte zu ändern ohne dass die Form Beeinträchtig wird.

11 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl11 / 44 Inhalt

12 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl12 / 44 + Styling Anweisungen

13 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl13 / 44 = Inhalt mit Form

14 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl14 / 44 Wie funktionieren digitale Karten? Im Grunde genauso. Hier wird die Form zum Inhalt.

15 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl15 / 44 Geodaten Form:OGC WKT

16 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl16 / 44 Im Standard Format Form: OGC GML

17 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl17 / 44 + Kartographische Anweisungen Format der Form: OGC SLD & SE

18 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl18 / 44 = Karte

19 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl19 / 44 Schöne Karten gibts woanders Herzlichen Dank an Jochen Topf und die Geofabrik für die Bereitstellung. Ausschnitt: Berlin, Potsdamer PlatzBerlin, Potsdamer Platz Daten: OpenStreetmap Rendering: Mapnik, und Cylemap

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25 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl25 / 44 OpenStreetMap Schauen Sie doch mal in Feldkirch vorbei! Feldkirch

26 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl26 / 44 OpenStreetMap + Cascadenik Geodaten + Style Sheets Das Werkzeug Cascadenik für Mapnik von CloudMade ermöglicht Styling von OpenStreetMap mit CSS.CascadenikMapnikCloudMade

27 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl27 / 44 Karten nach eigenem Geschmack Folgende Beispiele wurden von CloudMade mit Cascadenik erzeugt und auf den Seiten von stamen.com bereitgestellt.CloudMade Cascadenik stamen.com

28 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl28 / 44

29 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl29 / 44...und dann wurde es Nacht

30 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl30 / 44...und wieder Tag. Das alltägliche Morgengrauen

31 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl31 / 44

32 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl32 / 44 Möglich wird das durch die Verfügbarkeit digitaler Geodaten

33 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl33 / 44 Copying is not theft!

34 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl34 / 44 Information (Design, Ideen, Konzepte, Daten) können gleichzeitig an mehreren Orten sein

35 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl35 / 44...digitale Geo-Metadaten Kommen in vielen Formen und Farben: kmlkml - Keyhole Markup Language (OGC) xmlxml - eXtensible Markup Language (W3C) GeoRSSGeoRSS - Geo + Really Simple Syndication (W3C) rdfrdf - Resource Description Framework (W3C) → Da geht noch viel mehr, weil alles vernetzt ist!

36 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl36 / 44 Hürden Wenn da soviel geht, warum passiert es nicht?

37 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl37 / 44 Komplexe Technologie und Formate Die Situation auf Seite des Anbieters: ● Geodaten werden nicht frei zur Verfügung gestellt, oder nur mit großen Hürden. ● Metadatenerfassung und Pflege sind zusätzliche, oft unbeliebte Aufgaben der Datenanbieter. ● Komplexe Formate (ISO eigene Profile) und (CSW) verhindern, dass wir sie überhaupt finden. ● Interaktionsmöglichkeiten mit den Anwendern sind zu gering.

38 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl38 / 44 Divergenz zwischen Angebot und Nachfrage Die Situation auf Seite des Anwenders: ● Anwender verstehen die "Sprache" der Anbieter nicht. ● Beschreibungen der Geodaten und -Dienste reicht nicht aus, um fachliche Themen zu finden. ● Dienste-Angebot ist technisch zu kompliziert, inhaltlich inkompatibel und unzuverlässig. ● Web-Portale erfüllen nicht die Anforderungen der Nutzer. ● Die Interaktion zwischen Anbieter und Nutzer ist minimal. ● Metadaten zeigen oft ins Leere, sind unvollständig vernetzt.

39 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl39 / 44 Neue Anforderungen ● Angebot erweitern und Suche vereinfachen. ● Sortieren und "stöbern" (browsing) ermöglichen. ● Interaktion von Anbieter, Broker und Nutzer deutlich vereinfachen.

40 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl40 / 44 Technologie aus dem Web 2.0 ● Technik: REST-Architekturen ermöglichen flexible, einfache Erhebung, Pflege und Suche. ● Prozesse: Aktualisierung von Meta & Daten automatisiert über GeoRSS Nachrichten.GeoRSS ● Inhalt: Daten gehören in offene Ablagen, damit Ontologien darauf wachsen können. ● Form, die Inhalt schafft, muss durch Anwender- Gesellschaften wachsen.

41 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl41 / 44 Filter on the way out! David WeinbergerDavid Weinberger (2008): Das Ende der Schublade. Die Macht der neuen digitalen Unordnung.Das Ende der Schublade. Die Macht der neuen digitalen Unordnung.

42 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl42 / 44 rdf Resource Description Framework

43 Metaspatial.net VoGIS 2010, FeldkirchArnulf Christl43 / 44 Wie geht das? Resourcen schaffen durch uneingeschränkt offengelegte Geodaten. Die Resource Oriented Architecture gibt es schon, hier und jetzt.Resource Oriented Architecture

44 Metaspatial.net Arnulf Christl44 / 44 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Metaspatial Dieser Foliensatz darf zu jedem Zweck und kopiert, weiterverwendet und verändert werden. Siehe auch: Copystraight.Copystraight Copyright: Arnulf Christl 2010Arnulf Christl 5. bis 7. April 2011 in Heidelberg Die deutschsprachige Open Source Konferenz der Geo-Branche Download: (pdf)http://arnulf.us/publications/form_und_inhalt.odppdf


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