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Nachrichten: Auswahl, Nachrichtenwert und Nachrichtenfaktoren Fakultät Medien Gabriele Hooffacker.

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Präsentation zum Thema: "Nachrichten: Auswahl, Nachrichtenwert und Nachrichtenfaktoren Fakultät Medien Gabriele Hooffacker."—  Präsentation transkript:

1 Nachrichten: Auswahl, Nachrichtenwert und Nachrichtenfaktoren Fakultät Medien Gabriele Hooffacker

2 Textaufbau: Die umgekehrte Pyramide Das Wichtigste, das Aktuelle, zuerst (Antwort auf die Frage: Wer (tut) was? Einzelheiten, Antworten auf weitere W-Fragen Vorgeschichte Ausblick (optional)

3 Der Klassiker Was macht eine Nachricht aus? “When a dog bites a man, that’s not news, but when a man bites a dog, that’s news.” (John B. Bogart, 1880)

4 Aktualität Grundlegend ist die Aktualität. Warum sollen die Medien gerade jetzt diese Nachricht veröffentlichen? Die Nachricht muss einen aktuellen Anlass haben. Und sonst?

5 Was macht eine Nachricht wichtig? Journalisten unterscheiden drei Informationswerte: 1. den Wissens- und Orientierungswert, 2. den Gebrauchswert, 3. den Unterhaltungs- und Gesprächswert.

6 Was entscheidet über die Nachrichtenauswahl? Wie kommen Nachrichten zustande? Die Auswahl der Nachrichten ist grundlegendes journalistisches Handwerk. Die Kenntnis der Nachrichtenfaktoren hilft dabei. Die Nachrichtenwert-Theorie versucht, die Nachrichtenauswahl wissenschaftlich zu erfassen. Im folgenden einige Ansätze aus der Geschichte des Journalismus und der Journalistik.

7 Walter Lippmann (USA 1922) Überraschung (oddity) Sensationismus Etablierung Dauer Struktur Relevanz Schaden Nutzen Prominenz (big names) Nähe (proximity, nearness)

8 Nachrichtenfaktoren nach Carl Warren (USA 1934) 1.Neuigkeit, 2.Nähe, 3.Tragweite, 4.Prominenz, 5.Dramatik, 6.Kuriosität, 7.Konflikt, 8.Sex, 9.Gefühle, 10. Fortschritt. So zitiert bei Walther von La Roche, Einführung in den praktischen Journalismus, 19. Aufl. Wiesbaden 2013

9 Johan Galtung und Mari Holmboe Ruge 1965 Frequenz: Kurzfristige Ereignisse passen besser zur Frequenz der Medien Eindeutigkeit: Je klarer und konsistenter ein Ereignis ist, desto eher wird es zur Nachricht. Bedeutsamkeit: kulturelle Nähe/Betroffenheit erzeugt Relevanz Überraschung: Unvorhersehbarkeit, Seltenheit Kontinuität: Folgeereignisse werden ebenfalls publiziert Variation: Da Medien vielseitig berichten wollen, kann auch ein eher belangloseres Ereignis zur Veröffentlichung führen, wenn es im Kontrast zu einem anderen steht. Bezug zu Elite: Prominente Nationen oder Personen bevorzugt Personalisierung: Je mehr ein Ereignis personalisiert ist, desto eher wird darüber berichtet. Negativität/Konflikt: Negatives kommt eher in de Schlagzeilen als Positives.

10 Winfried Schulz, BRD 1976 Zeit Nähe Status (z. B.: Prominenz) Dynamik (z. B.: Überraschung) Valenz /Wertigkeit (z. B.: Konflikt) Identifikation Letztenendes lassen sich Nachrichtenfaktoren nicht hundertprozentig wissenschaftlich festlegen.

11 Die journalistischen W-Fragen Eine Nachricht beantwortet W-Fragen: 1.Wer 2.Was 3.Wann 4.Wo 5.Wie 6.Warum 7.Woher (welche Quelle)...und das 8. W: Für wen (Zielgruppe)?

12 Wie eine Überschrift funktioniert Eine gute Überschrift verbindet Bekanntes („Thema“) mit Neuem („Rhema“). So entsteht Information. Beispiel: Innenminister warnt vor Panik Auch: Mann beißt Hund

13 Was daraus werden kann Aus einem Anlass mit Nachrichtenwert können Journalisten unterschiedliche Darstellungsformen machen: Nachricht, Bericht ein Interview einen Kommentar einen Service-Beitrag...und vieles mehr.


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